Schwarzer Holunder Testbericht

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Erfahrungsbericht von Haggia

Banges Warten bis Tantchen endlich anruft!

Pro:

schmeckt lecker, wächst wild

Kontra:

nichts

Empfehlung:

Ja

Ich kann mich noch erinnern, dass wir als Kinder, als meine Uroma noch lebte jedes Jahr so etwa Ende August bis Anfang September die Windschutzstreifen in unserer Gegend durchforstet und dort die Holunderbeeren geerntet haben. Meine Uroma verstand es herrliche Holundermarmelade einzukochen. Meist gemischt mit Äpfeln.

Seit meine Uroma gestorben ist hat meine Tante diese Aufgabe übernommen und jedes Jahr so etwa jetzt um die Zeit warten meine Kinder schon auf den Anruf, der fast die ganze Familie zum Holunderbeerensammeln aufruft.

Beschreibung:
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Der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) gehört zu den Geißblattgewächsen. Er erreicht in etwa eine Höhe von 8 Metern und wächst in Strauchform. Seine Rinde ist hellgrau bis braun und rissig. Die Äste enthalten ein etwas seltsam riechendes weißes Mark.

Die weiß oder gelblich leuchtenden, flachen Trugdolden verströmen einen süßlichen Geruch. Der Holunder ist selbstfruchtend und benötigt deshalb keine Bestäuber.
Die Blätter sind unpaar gefiedert, mit 5 eiförmig-elliptischen, zugespitzten Blättern.
Da der Holunder auch ein Vogelnährgehölz ist, kann die starke Verbreitung der Samen durch Vögel lästig werden.
Je nach Sorte beginnt die Fruchtreife ab Mitte August und geht bis September/Oktober. Die einzelnen Steinfrüchte sind kugelig, 5 - 7 mm groß und schwarzviolett glänzend.
Der Fruchtsaft ist kräftig rot färbend. Die Früchte sind nicht unbedingt zum Rohgenuss geeignet, denn der Inhaltsstoff Sambunigrin kann Verdauungsstörungen hervorrufen.

Vorkommen:
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Der Holunder ist ein einheimisches, winterhartes Gehölz. Ursprüngliche Standorte waren Auwälder und Flussufer. Er wurzelt sehr flach und ist teilweise auch in Baumform zu finden. Meist findet man ihn in Wäldern, Schluchten, in Gebüschen und in Gärten und Anlagen.

Verwendung:
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Der Holunder ist vielseitig Verwendbar! Man kann einerseits die Blüten trocknen und zu Holunderblütensirup, Teemischung bei Grippe, Fieber, Erkältung, Infektionskrankheiten, Gürtelroseund zur Abwehrsteigerung oder zu
Holundersalbe verarbeiten oder die Beeren zu Saft, Gelee, Marmelade oder sogar zu Suppe.

Wirkung:
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Die Blüten haben eine harn- schweiß- und milchtreibende, also insgesamt drüsenanregende, Wirkung. Die Früchte enthalten vor allem die Vitamine A, B und C, sowie Fruchtsäuren und Zucker. Sie wirken leicht abführend und fördern die Blutbildung. Heißer Holundersaft mit Honig gilt als altes Hausmittel gegen Erkältungen und ist im Winter ein guter Vitaminspender.

Gift:
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Wie fast alle Pflanzen mit Heilwirkung ist auch der Holunder schwach giftig. Die unreifen Früchte (grüne Beeren) enthalten Blausäureglykosid (Sambucid), die reifen Früchte (schwarze Beeren) organische Säuren, Gerbstoffe und ätherisches Öl. Diese Stoffe wirken brechreizauslösend und abführend.

Vergiftungserscheinungen wie Magenbeschwerden, Erbrechen, Schüttelfrost und Durchfälle treten jedoch nur nach dem Verzehr großer Mengen reifer Früchte, die frisch vom Strauch gegessen werden, auf. Außerdem sollte man keinen Fruchtsaft aus ungekochten Beeren trinken.

Fazit:
*****

Wir genießen jedes Jahr die Beerensammelaktion und besonders die Kinder freuen sich darauf. Vor allem, weil sie dann hinterher auch bei der Weiterverarbeitung helfen dürfen. Sehr praktisch ist natürlich, dass der Holunder bei uns wild wächst und man sich nicht unbedingt einen Busch zu Hause in den Garten setzen muß.

Ich habe zwar schon einige Rezepte für Holunderbeeren und Blüten gesammelt aber bisher ist bei uns immer nur bei der Marmeladenherstellung geblieben. Mal sehen, wenn mal genug Zeit ist, versuch ich vielleicht mal ne Suppe! Hört sich jedenfalls sehr interessant an!

Von mir gibt es eine Empfehlung und die volle Punktzahl.

Bis bald

Eure Haggia!

80 Bewertungen, 15 Kommentare

  • Iris1979

    20.06.2008, 21:39 Uhr von Iris1979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Super Bericht. LG Iris

  • sandraberg

    19.04.2008, 21:14 Uhr von sandraberg
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich :) liebe grüße, sandra

  • frankensteins

    20.02.2008, 23:51 Uhr von frankensteins
    Bewertung: sehr hilfreich

    super lg

  • Mondlicht1957

    16.02.2008, 18:30 Uhr von Mondlicht1957
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH LG Pet

  • paula2

    14.02.2008, 23:20 Uhr von paula2
    Bewertung: sehr hilfreich

    liebe Grüße

  • Puenktchen3844

    13.02.2008, 22:36 Uhr von Puenktchen3844
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klasse Bericht. LG

  • wir_2

    12.02.2008, 09:03 Uhr von wir_2
    Bewertung: sehr hilfreich

    bei mir gibts auch Hollunder von der Tante am Land... ich liebe Holunder in Backteig herausgebruzzelt....

  • DOMMEL

    02.02.2008, 00:10 Uhr von DOMMEL
    Bewertung: sehr hilfreich

    GUT. LG, man liest sich

  • emcee_reefer@yahoo.de

    01.02.2008, 21:02 Uhr von [email protected]
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • Striker1981

    31.01.2008, 14:16 Uhr von Striker1981
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH ..mfg STRIKER

  • mu4you

    12.01.2008, 00:02 Uhr von mu4you
    Bewertung: sehr hilfreich

    .....Liebe Grüße...mu4you

  • wolli007

    11.01.2008, 14:46 Uhr von wolli007
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg Wolli

  • Zzaldo

    12.09.2007, 23:08 Uhr von Zzaldo
    Bewertung: sehr hilfreich

    ein sh von mir für Dich. LG Stephan

  • Baby1

    04.09.2007, 13:08 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    Holunder als Sirup, natürlich selbstgemacht, hilft wunderbar gegen Erkältungen .•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.

  • oxalife

    30.08.2007, 11:16 Uhr von oxalife
    Bewertung: sehr hilfreich

    ***liebe grüße, oxalife***