Schwertlilie Testbericht

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Erfahrungsbericht von AngelJutta

Eine blühende Schönheit

Pro:

immer schön anzusehen

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo, heute möchte ich mal über eine Blume schreiben die es im Moment in vielen Gärten und Teichen zu bewundern gibt: Die Schwertlilie auch Iris genannt.

Diese bis zu 80 cm hoch werdende, mehrjährige Pflanze mit graugrünen, gebogenen Blättern, verdankt ihren Namen der Farbenvielfalt ihrer Blüten.
Denn Iris bedeutet: Regenbogen.
Den Namen Schwetlilie trägt diese schöne Pflanze wegen ihrer schwertartigen, graugrün gefärbten Blätter und ist immer wieder schön anzusehen.

Bei uns heimisch ist die gelbblütige Wasserschwertlilie ( I. pseudacorus ). Diese schwach giftige Staude steht unter Naturschutz und darf nicht ausgegraben werden.
Dann gibt es die reichblütige Sibirische Art ( I. sibirica ) mit vielen Sorten, wie *Blue Celeste*, violettblau, *Cambridge*, türkisblau. Sie beanspruchen feuchte Böden; auch trockenere sagen ihnen noch zu.
Sehr schön anzusehen ist die Japanischen Pracht- ( Iris, I. ensata ). Auffällig an dieser Pflanze sind die gegenüber den anderen Arten breiteren Hängeblätter in dezenten Farbübergängen von grün zu graugrün. Sie gedeihen im Sumpfbeet in einem humos-moorigen und nährstoffreichen Untergrund.
Nach dem Verblühen allerdings wollen sie trockener stehen, wobei dann das Wasser allmählich abgesenkt werden muss.

Das beeindruckende an der Iris ist, das sie so unkompliziert pflegeleicht ist wenn sie einen halbwegs artgerechten Standort erhalten hat.
Bekommt sie volle Sonne, keine Staunässe und einen lehmigen, sandigen und humosen Boden, dann zeigt sich die Iris von ihrer schönsten Seite.
Sie braucht kaum Dünger und sollte (nach Möglichkeit jedes vierte bis fünfte Jahr geteilt werden.
Dies geschieht in der Regel durch Teilung der Rhizome ( die Wurzelknollen ) im Herbst.
Dazu gräbt man die Pflanzen entweder ganz aus und zerteilt anschließend den Wurzelballen mit einem scharfen Spaten. Oder man durchschneidet die Pflanzen auf gleiche Art, ohne sie vollständig aus der Erde zu nehmen.
Ganz wichtig ist es darauf zu achten dass die Mutterpflanze genügend Wurzeln zum Weiterleben behält. Die abgeteilte Iris wird dann an einem anderen Standort ausgepflanzt.
Da die Luftwurzeln gern ein wenig aus dem Boden ragen, sollte darauf geachtet werden, dass die Rhizome, nicht zu tief in die Erde kommen. Vergrabene Schwertlilien werden unweigerlich verfaulen. Die Wurzel sollte nur mit wenig Erde (1 cm) bedeckt werden. Bereits im folgenden Jahr wird es zur Belohnung neue Blüten geben ;-)

Geschichtliches:

In der griechischen Mythologie begleitete die Götterbotin Iris die Seelen der Sterblichen in das Land des ewigen Friedens, entlang der Bahn des glänzenden Regenbogens.
Auch wußten die alten Griechen, dass die Iris noch mehr kann, als hübsch auszusehen und zu gut zu duften.
Im Orient ist es heute noch Tratition, Gräber mit weißen und blauen Schwertlilien zu schmücken, und in der christlichen Symbolik kommt der Iris eine ähnliche Bedeutung zu: Sie ist die Blume der Verkündigung.
Schwertlilien waren ein wichtiger Grundstoff für wohlriechende Öle und Salben gegen Mund- und Schweißgeruch, doch auch als Hustenmittel und für die Wundheilung wurden ihre Kräfte geschätzt.
Die zerstoßene Pflanze, mit Honig vermischt, galt sogar als Verhütungsmittel.


Wünsche euch allen einen schönen und sonnigen Tag!!



P.S.: Ich schreibe meine Berichte auch für Ciao unter pc.hexe

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