Schwertträger Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Futterkosten:
- Pflegeaufwand:
Erfahrungsbericht von Jakini
Kein Schwert zum Kämpfen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wie wir zu unseren Schwertträger kamen:
=================================
Als wir unser erstes kleines Aquarium eingerichtet hatten, fragten wir Nachbarn, die sich ebenfalls gerade ein Becken gekauft hatten, um Rat. Schon hatten wir die erste Fische, unter ihnen ein Schwertträgermännchen, welches unter seinen beiden männlichen Artgenossen immer Stunk gemacht hat. Schwubs war er bei uns im kleinen 60 l Becken, was nicht wirklich artgerecht war. Doch es war von Anfang klar, daß es bei uns nicht bei einem 60 l Becken bleiben sollte, wir wollten damit nur testen, ob uns die Aquaristik überhaupt gefällt und schon vier Wochen später stand ein großes Becken mit 300l Fassungesvermögen im Wohnzimmer. Dieses Becken hat die Maaße 120 X 50 X 50. Und in diesem Becken lebt nun unser Schwertträger mit seinen alten Artgenossen, denn die restlichen zwei Männchen haben wir auch noch bekommen.
Kaufen kann man diese Sorte Fisch in jedem Zooladen, wo man um die 2,70 Euro pro Fisch zahlen muß. Die Farbauswahl ist bei den Schwertträgern inzwischen auch recht groß, es gibt sie in orange, orange/silber, weiß oder grün.
Meine Fische sind organe und orange/silber, was ich sehr hübsch finde.
Wie sehen Schwertträger aus:
==========================
Schwertträger gehören ebenfalls zu den Lebendgebärdenen Zahnkarpfen, und so gibt es bei denen Fische die einfache Erkennung ob Männlein oder Weibchen, nämlich an der Bauchflosse, die bei den Weibchen ein Dreieck bildet und bei den Männchen nur Fetzen, die sich Gonopodium nennt. Doch die Schwertträger haben noch ein einfachereres Merkmal, die Männchen haben an der Schwanzflosse das Schwert, welches diesem Fisch zu seinem Namen verholfen hat.
Zwei unserer Schwerträger sind orange mit einem schwarzen Schwert, der dritte ist silber mit einem orangenen Schwert.
Was sollte man bei Schwertträgern beachten:
=====================================
Schwertträger sind eigentlich sehr friedfertige Fische, doch die Männchen müssen untereinander eine Hierachie ausarbeiten. Dies ist einer der Gründe waru, das Becken groß genug sein sollte für diesen Fisch, unter 1 Meter sollte es nicht sein, es sei denn man hält nur ein Männchen. Doch auch das wäre nicht optimal für diesen Fisch, da er lieber im kleinen Schwarm lebt. Doch auch hier ist es wichtig, darauf zu achten, daß mehr Weibchen als Männchen vorhanden sind, denn die Männchen bedrängen die Weibchen sehr stark, und das könnte bei den Weibchen zu Erfschöpfungen, bis hin zum Tode führen. Doch ist es hier nicht so leicht, das Gleichgewicht zu halten, denn die Weibchen sind bei den Schwertträgern in der Lage, ihr Geschlecht zu ändern. Haben sie genug Babys bekommen, dann können sie sich umwandeln.
Ansonsten erinnern mich die Weibchen doch sehr an Platys, nur sind sie vom Körperbau ein bisschen flacher gehalten, die Platys sind rundlicher. Doch es gibt auch Mischungen zwischen Schwertträger und Platy, denn diese beiden Fischsorten sind sich sehr ähnlich und wenn man beide im Becken hält, kann es zu Kreuzungen kommen.
Sehr schön ist, daß man Schwertträger gut mit anderen Fischen vergesellschaften kann, auch von den Wasserwerten her ist dies kein großes Problem, da sie hier recht tollerant sind und es eine große Spanne im PH Wert und bei der Wasserhärte gibt. So haben wir unsere Schwertträger zusammen mit den Mollys und Skalaren im großen Becken untergebracht.
Die Wasserwert für Schwertträger sind recht tollerant,
so sollte die Temperatur zwischen 22 und 25 Grad liegen, der pH-Wert neutral sein und die Härte kann mittel bis sogar hart sein. Wegen den Skalaren ist das Wasser im mittleren Bereich, die obere Grenze für Skalare, die untere für Mollys und somit für die Schwertträger optimal.
Das Becken sollte viele Pflanzen haben, aber auch ausreichend Schwimmraum zur Verfügung stellen. So haben wir viele große Hintergrundpflanzen, den mittleren Raum im Becken aber zum Schwimmen freigehalten.
Wie sind meine Erfahrungen:
========================
Mitte März zog der erste Schwertträger bei uns ins kleine Becken, ich hatte sofort, nachdem ich mich über diesen Fischen informiert hatte, Mitleid mit ihm, denn eigentlich war das Becken zu klein für ihn. Er fühlte sich aber offensichtlich wohl und vertrug sich mit dem Platy Weibchen, das wir ebenfalls mit bekommen hatten.
Doch knapp vier Wochen später wurde unser Fisch erlöst und einen weiteren Tag später zogen seine ehemaligen Mitbewohner auch bei uns ein. Ich war doch sehr erstaunt, daß die drei sich gestritten haben sollen, denn die Männer vertrugen sich sehr gut. Wenige Tage später waren wir auf einer Fischbörse, wo private Züchter ihre Nachzuchten anboten und so kauften wir für die Männchen sechs Weibchen hinzu, für jedes Männchen sechs Weibchen.
Bezahlt haben wir auf der Börse 4,50 Euro für die sechs Fische, wenn man bedenkt, daß wir im Zooladen 2,70 Euro gezahlt hätten, finde ich das doch enorm günstig.
Kaum waren die Weibchen im Becken, da fingen die Männer an, sich zu streiten, und der größte der Fische jagde die anderen Männer von den Weibchen davon von. Doch inzwischen ist wieder Ruhe eingekehrt und die Weibchen sind alle gut gefüllt, denn sie sind inzwischen alle trächtig und in ca. zwei Wochen werden wir die ersten Schwertträger Babys haben, so hoffe ich doch.
Wir müssen da aber auf jeden Fall ein bisschen Nachhelfen, daß die Kleinen überleben können, denn die Eltern stellen den Jungtieren nach. So kommen die trächtigen Weibchen in ein extra Becken und werden nach der Geburt wieder in das großes Becken gesetzt. Das Geburtsbecken ist mit vielen Pflanzen ausgestattet, die feinfiedrig sind, denn darin können die kleinen sich besonders gut verstecken. Und doch werden bestimmt nicht alle Kleinen durchkommen, denn die Natur sortiert hier automatisch aus, und kranke Fische werden nicht vor den gefräßigen Elterntieren fliehen können.
Witzig sind die Fische im Becken auf jeden Fall anzusehen, vorallem die Männchen, die Weibchen da eigentlich eher weniger, denn die Männchen sind mit ihrem langen Körper und den Schwertern sehr hübsch. Was ich besonders lustig und schön anzusehen finde ist, wenn die Fische rückwärts schwimmen, was aber nur die Männchen machen, um bei den Weibchen Eindruck zu schinden. Die Männchen können rüchwärts ebenso schnell schwimmen, wie vorwärts und so schießen sie manchmal rückwärts neben den Fischdamen her.
Vom Futter her ist der Schwertträger kaum Anspruchsvoll, so gibt es bei mir regelmäßig Flockenfutter und hin und wieder getrocknetes oder sogar frisches Lebendfutter.
Fazit:
=====
Ein hübscher und liebenswerter Fisch, der leicht zu halten ist und außer einem großen Becken und vielen Pflanzen keine großen Ansprüche stellt. Die Futterkosten sind nicht sonderlich hoch, und man kann diesen Fisch recht einfach züchten, so wurden unserer Weibchen schon nach wenigen Tagen dicker und waren trächtig. Ich kann für Anfänger den Schwertträger auf jeden Fall empfehlen.
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Als wir unser erstes kleines Aquarium eingerichtet hatten, fragten wir Nachbarn, die sich ebenfalls gerade ein Becken gekauft hatten, um Rat. Schon hatten wir die erste Fische, unter ihnen ein Schwertträgermännchen, welches unter seinen beiden männlichen Artgenossen immer Stunk gemacht hat. Schwubs war er bei uns im kleinen 60 l Becken, was nicht wirklich artgerecht war. Doch es war von Anfang klar, daß es bei uns nicht bei einem 60 l Becken bleiben sollte, wir wollten damit nur testen, ob uns die Aquaristik überhaupt gefällt und schon vier Wochen später stand ein großes Becken mit 300l Fassungesvermögen im Wohnzimmer. Dieses Becken hat die Maaße 120 X 50 X 50. Und in diesem Becken lebt nun unser Schwertträger mit seinen alten Artgenossen, denn die restlichen zwei Männchen haben wir auch noch bekommen.
Kaufen kann man diese Sorte Fisch in jedem Zooladen, wo man um die 2,70 Euro pro Fisch zahlen muß. Die Farbauswahl ist bei den Schwertträgern inzwischen auch recht groß, es gibt sie in orange, orange/silber, weiß oder grün.
Meine Fische sind organe und orange/silber, was ich sehr hübsch finde.
Wie sehen Schwertträger aus:
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Schwertträger gehören ebenfalls zu den Lebendgebärdenen Zahnkarpfen, und so gibt es bei denen Fische die einfache Erkennung ob Männlein oder Weibchen, nämlich an der Bauchflosse, die bei den Weibchen ein Dreieck bildet und bei den Männchen nur Fetzen, die sich Gonopodium nennt. Doch die Schwertträger haben noch ein einfachereres Merkmal, die Männchen haben an der Schwanzflosse das Schwert, welches diesem Fisch zu seinem Namen verholfen hat.
Zwei unserer Schwerträger sind orange mit einem schwarzen Schwert, der dritte ist silber mit einem orangenen Schwert.
Was sollte man bei Schwertträgern beachten:
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Schwertträger sind eigentlich sehr friedfertige Fische, doch die Männchen müssen untereinander eine Hierachie ausarbeiten. Dies ist einer der Gründe waru, das Becken groß genug sein sollte für diesen Fisch, unter 1 Meter sollte es nicht sein, es sei denn man hält nur ein Männchen. Doch auch das wäre nicht optimal für diesen Fisch, da er lieber im kleinen Schwarm lebt. Doch auch hier ist es wichtig, darauf zu achten, daß mehr Weibchen als Männchen vorhanden sind, denn die Männchen bedrängen die Weibchen sehr stark, und das könnte bei den Weibchen zu Erfschöpfungen, bis hin zum Tode führen. Doch ist es hier nicht so leicht, das Gleichgewicht zu halten, denn die Weibchen sind bei den Schwertträgern in der Lage, ihr Geschlecht zu ändern. Haben sie genug Babys bekommen, dann können sie sich umwandeln.
Ansonsten erinnern mich die Weibchen doch sehr an Platys, nur sind sie vom Körperbau ein bisschen flacher gehalten, die Platys sind rundlicher. Doch es gibt auch Mischungen zwischen Schwertträger und Platy, denn diese beiden Fischsorten sind sich sehr ähnlich und wenn man beide im Becken hält, kann es zu Kreuzungen kommen.
Sehr schön ist, daß man Schwertträger gut mit anderen Fischen vergesellschaften kann, auch von den Wasserwerten her ist dies kein großes Problem, da sie hier recht tollerant sind und es eine große Spanne im PH Wert und bei der Wasserhärte gibt. So haben wir unsere Schwertträger zusammen mit den Mollys und Skalaren im großen Becken untergebracht.
Die Wasserwert für Schwertträger sind recht tollerant,
so sollte die Temperatur zwischen 22 und 25 Grad liegen, der pH-Wert neutral sein und die Härte kann mittel bis sogar hart sein. Wegen den Skalaren ist das Wasser im mittleren Bereich, die obere Grenze für Skalare, die untere für Mollys und somit für die Schwertträger optimal.
Das Becken sollte viele Pflanzen haben, aber auch ausreichend Schwimmraum zur Verfügung stellen. So haben wir viele große Hintergrundpflanzen, den mittleren Raum im Becken aber zum Schwimmen freigehalten.
Wie sind meine Erfahrungen:
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Mitte März zog der erste Schwertträger bei uns ins kleine Becken, ich hatte sofort, nachdem ich mich über diesen Fischen informiert hatte, Mitleid mit ihm, denn eigentlich war das Becken zu klein für ihn. Er fühlte sich aber offensichtlich wohl und vertrug sich mit dem Platy Weibchen, das wir ebenfalls mit bekommen hatten.
Doch knapp vier Wochen später wurde unser Fisch erlöst und einen weiteren Tag später zogen seine ehemaligen Mitbewohner auch bei uns ein. Ich war doch sehr erstaunt, daß die drei sich gestritten haben sollen, denn die Männer vertrugen sich sehr gut. Wenige Tage später waren wir auf einer Fischbörse, wo private Züchter ihre Nachzuchten anboten und so kauften wir für die Männchen sechs Weibchen hinzu, für jedes Männchen sechs Weibchen.
Bezahlt haben wir auf der Börse 4,50 Euro für die sechs Fische, wenn man bedenkt, daß wir im Zooladen 2,70 Euro gezahlt hätten, finde ich das doch enorm günstig.
Kaum waren die Weibchen im Becken, da fingen die Männer an, sich zu streiten, und der größte der Fische jagde die anderen Männer von den Weibchen davon von. Doch inzwischen ist wieder Ruhe eingekehrt und die Weibchen sind alle gut gefüllt, denn sie sind inzwischen alle trächtig und in ca. zwei Wochen werden wir die ersten Schwertträger Babys haben, so hoffe ich doch.
Wir müssen da aber auf jeden Fall ein bisschen Nachhelfen, daß die Kleinen überleben können, denn die Eltern stellen den Jungtieren nach. So kommen die trächtigen Weibchen in ein extra Becken und werden nach der Geburt wieder in das großes Becken gesetzt. Das Geburtsbecken ist mit vielen Pflanzen ausgestattet, die feinfiedrig sind, denn darin können die kleinen sich besonders gut verstecken. Und doch werden bestimmt nicht alle Kleinen durchkommen, denn die Natur sortiert hier automatisch aus, und kranke Fische werden nicht vor den gefräßigen Elterntieren fliehen können.
Witzig sind die Fische im Becken auf jeden Fall anzusehen, vorallem die Männchen, die Weibchen da eigentlich eher weniger, denn die Männchen sind mit ihrem langen Körper und den Schwertern sehr hübsch. Was ich besonders lustig und schön anzusehen finde ist, wenn die Fische rückwärts schwimmen, was aber nur die Männchen machen, um bei den Weibchen Eindruck zu schinden. Die Männchen können rüchwärts ebenso schnell schwimmen, wie vorwärts und so schießen sie manchmal rückwärts neben den Fischdamen her.
Vom Futter her ist der Schwertträger kaum Anspruchsvoll, so gibt es bei mir regelmäßig Flockenfutter und hin und wieder getrocknetes oder sogar frisches Lebendfutter.
Fazit:
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Ein hübscher und liebenswerter Fisch, der leicht zu halten ist und außer einem großen Becken und vielen Pflanzen keine großen Ansprüche stellt. Die Futterkosten sind nicht sonderlich hoch, und man kann diesen Fisch recht einfach züchten, so wurden unserer Weibchen schon nach wenigen Tagen dicker und waren trächtig. Ich kann für Anfänger den Schwertträger auf jeden Fall empfehlen.
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