Seat Cordoba Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von Matzana
Verliebt in meinen Cordoba ...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ja, ich habe endlich mein neues Auto!!!
Nachdem mein „alter“ Seat Cordoba 1.4 so langsam in die Jahre kam (Baujahr ´94) und auch schon stolze 200.000km aufwies, habe ich vor ca. 3 Monaten beschlossen, mir einen neuen Wagen zu kaufen. Mein „Alter“ hat mich in den letzten 4 Jahren durch ganz Deutschland und einige Teile Europas begleitet. Dabei war er nicht nur pflegeleicht sondern auch noch sehr zuverlässig. Seine etwas außergewöhnliche Form mit dem hohen Heck ist nicht jedermanns Geschmack, aber mir gefällt sie. Irgendwie hatte ich mich halt an das Auto gewöhnt. Daher stand für mich fest – es muß wieder ein Cordoba sein.
Anfangs eher halbherzig, dann aber mit viel Elan machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Cordoba. Mein Ansprüche waren eigentlich nicht hoch: 75 PS und höchstens 2 Jahre alt.
Und jetzt habe ich seit knapp 3 Wochen mein neues Schmuckstück, dass ich hier vergleichend bewerten möchte.
SEAT CORDOBA 1.4 16V
1. techn. Daten:
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Erstzulassung: 05/2000
Leistung: 55 kW/75 PS
Hubraum: 1390 ccm
Höchstgeschw.: 170 km/h
0-100 km/h: 12,9 sec
Verbrauch: Stadt: ca. 9 l
Autobahn: ca. 5,3 l
Durchschnitt: 6,7 l
Schadstoffarm D4
2. Innen- und Außenausstattung / diverse Instrumente:
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Nachdem ich mit dem Cordoba und seiner Ausstattung bereits vertraut war, überraschte mich mein neues Auto mit einigen Details, die ich nicht erwartet hätte. Neben der Grundausstattung wie Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Servolenkung, höhenverstellbare Lenksäule, Innenleuchte mit Abschaltverzögerung, Gepäckraumbeleuchtung, dritte Bremsleuchte, Halogenscheinwerfer und Heckspoiler verfügt der Cordoba über so neckische Spielereien wie z.B. elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel in Wagenfarbe, elektrische Fensterheber (vorn), Wärmeschutzverglasung und verchromte Türöffner innen. Das Schloß vom Kofferraum ist übrigens hinter dem Seat-Symbol versteckt, dass durch Kippen auch gleichzeitig als Öffner dient. Alles nicht unbedingt notwendig. Aber wenn ihr mich fragt, es sieht schon gut aus.
Zu den Instrumenten gehören natürlich Drehzahlmesser, Außentemperatur- und km-Stand-Anzeige (digital). Von den Warn- und Hinweisleuchten möchte ich nur die ABS-Leuchte, die Service-Intervallanzeige und die Warnleuchte für offene Heckklappe erwähne. Alle anderen sind ja inzwischen in jedem Auto Standard.
Mein „Lieblingsspielzeug“ ist aber der Bordcomputer. Er zeigt die komplette Lüftung, Uhrzeit/Datum und Außen/Innentemperatur (nach Wunsch) an. Außerdem ist der Bordcomputer mit dem Radio gekoppelt, so dass ein Teil des Bordcomputers immer das Radiodisplay darstellt. Ich nenne ihn mein Lieblingsspielzeug, weil auch dies ein Instrument ist, das nicht unbedingt für ein Auto in dieser Klasse erforderlich ist, aber es ist halt ein nettes Spielzeug. Der Bordcomputer ist in demselben (VW-bekannten) rot-Ton beleuchtet, wie alle anderen Instrumente auch.
Ich bin kein Freund der Klimaanlage und habe deshalb den Cordoba mit elektrischem Hub-/Schiebedach gewählt, dass Stufenweise regulierbar ist. Für mich bedeutet das im Sommer viel mehr Fahrspaß – vor allem in der Landschaft und auf den Alleen – als eine Klimaanlage mir bieten kann.
3. Sicherheitsausstattung
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Tja, das war der große Mangel bei meinem „Alten“, der mich unter anderem auch dazu bewog, mir einen neuen Wagen zu kaufen. Denn wenn man soviel fährt, wie ich das in den letzten Jahren getan habe, verzichtet man nur ungern auf diverse Sicherheitseinrichtungen. Dazu zähle ich vor allem die Airbags. Wo der „Alte“ nicht einen einzigen aufweisen konnte, bietet der „neue“ Cordoba nicht nur Fullsize Fahrer- und Beifahrer-Airbags sondern auch Seitenairbags, die in die Rückenlehne der Vordersitze integriert sind.
Zusätzlichen Schutz bieten der Seitenaufprallschutz. Ich hoffe nicht, dass ich es testen muß, aber ich fühle mich schon mal sicherer. :o)
Weiterhin verfügt der Cordoba über ABS, einer Kindersitzsicherung im Fond und einer Sicherheitslenksäule.
4. weitere Daten
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Viele Leute haben mir die Form des Cordobas als recht plump und unförmig beschrieben, dies liegt wahrscheinlich auch an dem ungewohnt hohen Heck. Mir gefällt aber gerade das sehr gut. Und durch das „Facelift“ vor ca. 2 Jahren haben die Autos aus meiner Sicht noch an Attraktivität gewonnen. Sicher muß man sich gerade beim Fahren an den hohen Kofferraum gewöhnen. Dafür bietet er aber auch 455 l Gepäckraumvolumen, bei umgelegter Sitzbank sogar 762 l. Wer jetzt aber glaubt, riesige Dinge mit dem Cordoba transportieren zu können, irrt sich leider. Viele-viele kleine Gegenstände passen schon in den Kofferraum, aber die doch etwas schmal geratene Öffnung verhindert das Verladen größerer Gegenstände.
Der Seat Cordoba hat eine Gesamtlänge von 4,16 m, eine Breite von 1,64 m und ist 1,42 m hoch. Die Zahlen lasse ich jetzt einfach mal als Info so stehen, denn für mich waren sie bei der Kaufentscheidung nicht so wichtig.
5. Fahrgefühl und Verbrauch / Vergleich alt neu
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Also ich war ja schon in meinen „Alten“ total vernarrt, aber seit ich mit meinem neuen Cordoba durch die Landschaft düse, habe ich noch mal soviel Spaß am Fahren. Gleich die erste große Tour ging durch halb Deutschland. Ob die geraden ebenen Autobahnen Schleswig-Holsteins und Mecklenburgs oder die (für mich eher lästigen) Kasseler Berge, der Cordoba hat eine super Straßenlage, fährt ruhig und konstant und wirkt trotz 75 PS sehr spritzig. Die Lenkung ist sehr weich aber nicht schwammig – aus meiner Sicht optimal.
Was mir bei dem „Neuen“ noch als sehr positiv auffiel, war der Benzinverbrauch. Ich kannte den Cordoba bisher nur als Schluckspecht. Doch genau in diesem Punkt wurde ich überrascht. Wo früher der 45 Litertank für gerade mal 450 – 500 km reichte, bringt mich der neue jetzt gut 700 km weit (bei gleicher Tankgröße). Das macht sich natürlich gleich im Geldbeutel bemerkbar.
6. Fazit
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Aus meiner bisherigen Erfahrung kann ich behaupten, dass in dem Seat altbewährte VW-Qualität verarbeitet wird. Und warum soll ich mir einen teuren Polo kaufen, wenn ich die gleiche Qualität auch beim Cordoba bekommen kann.
Ich kann nur sagen, dass Facelift und die doch etwas aktuellere Technik hat dem Cordoba genau den Schliff gegeben, den ich zu meiner Bestätigung beim Kauf brauchte.
An meinem „alten“ Cordoba habe ich zwar keine großen Beanstandungen gefunden, aber seit ich den „neuen“ fahre, will ich auch nichts anderes mehr.
So und nun düse ich ab und freue mich auf viele schöne Kilometer mit meinem „Neuen“.
Nachdem mein „alter“ Seat Cordoba 1.4 so langsam in die Jahre kam (Baujahr ´94) und auch schon stolze 200.000km aufwies, habe ich vor ca. 3 Monaten beschlossen, mir einen neuen Wagen zu kaufen. Mein „Alter“ hat mich in den letzten 4 Jahren durch ganz Deutschland und einige Teile Europas begleitet. Dabei war er nicht nur pflegeleicht sondern auch noch sehr zuverlässig. Seine etwas außergewöhnliche Form mit dem hohen Heck ist nicht jedermanns Geschmack, aber mir gefällt sie. Irgendwie hatte ich mich halt an das Auto gewöhnt. Daher stand für mich fest – es muß wieder ein Cordoba sein.
Anfangs eher halbherzig, dann aber mit viel Elan machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Cordoba. Mein Ansprüche waren eigentlich nicht hoch: 75 PS und höchstens 2 Jahre alt.
Und jetzt habe ich seit knapp 3 Wochen mein neues Schmuckstück, dass ich hier vergleichend bewerten möchte.
SEAT CORDOBA 1.4 16V
1. techn. Daten:
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Erstzulassung: 05/2000
Leistung: 55 kW/75 PS
Hubraum: 1390 ccm
Höchstgeschw.: 170 km/h
0-100 km/h: 12,9 sec
Verbrauch: Stadt: ca. 9 l
Autobahn: ca. 5,3 l
Durchschnitt: 6,7 l
Schadstoffarm D4
2. Innen- und Außenausstattung / diverse Instrumente:
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Nachdem ich mit dem Cordoba und seiner Ausstattung bereits vertraut war, überraschte mich mein neues Auto mit einigen Details, die ich nicht erwartet hätte. Neben der Grundausstattung wie Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Servolenkung, höhenverstellbare Lenksäule, Innenleuchte mit Abschaltverzögerung, Gepäckraumbeleuchtung, dritte Bremsleuchte, Halogenscheinwerfer und Heckspoiler verfügt der Cordoba über so neckische Spielereien wie z.B. elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel in Wagenfarbe, elektrische Fensterheber (vorn), Wärmeschutzverglasung und verchromte Türöffner innen. Das Schloß vom Kofferraum ist übrigens hinter dem Seat-Symbol versteckt, dass durch Kippen auch gleichzeitig als Öffner dient. Alles nicht unbedingt notwendig. Aber wenn ihr mich fragt, es sieht schon gut aus.
Zu den Instrumenten gehören natürlich Drehzahlmesser, Außentemperatur- und km-Stand-Anzeige (digital). Von den Warn- und Hinweisleuchten möchte ich nur die ABS-Leuchte, die Service-Intervallanzeige und die Warnleuchte für offene Heckklappe erwähne. Alle anderen sind ja inzwischen in jedem Auto Standard.
Mein „Lieblingsspielzeug“ ist aber der Bordcomputer. Er zeigt die komplette Lüftung, Uhrzeit/Datum und Außen/Innentemperatur (nach Wunsch) an. Außerdem ist der Bordcomputer mit dem Radio gekoppelt, so dass ein Teil des Bordcomputers immer das Radiodisplay darstellt. Ich nenne ihn mein Lieblingsspielzeug, weil auch dies ein Instrument ist, das nicht unbedingt für ein Auto in dieser Klasse erforderlich ist, aber es ist halt ein nettes Spielzeug. Der Bordcomputer ist in demselben (VW-bekannten) rot-Ton beleuchtet, wie alle anderen Instrumente auch.
Ich bin kein Freund der Klimaanlage und habe deshalb den Cordoba mit elektrischem Hub-/Schiebedach gewählt, dass Stufenweise regulierbar ist. Für mich bedeutet das im Sommer viel mehr Fahrspaß – vor allem in der Landschaft und auf den Alleen – als eine Klimaanlage mir bieten kann.
3. Sicherheitsausstattung
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Tja, das war der große Mangel bei meinem „Alten“, der mich unter anderem auch dazu bewog, mir einen neuen Wagen zu kaufen. Denn wenn man soviel fährt, wie ich das in den letzten Jahren getan habe, verzichtet man nur ungern auf diverse Sicherheitseinrichtungen. Dazu zähle ich vor allem die Airbags. Wo der „Alte“ nicht einen einzigen aufweisen konnte, bietet der „neue“ Cordoba nicht nur Fullsize Fahrer- und Beifahrer-Airbags sondern auch Seitenairbags, die in die Rückenlehne der Vordersitze integriert sind.
Zusätzlichen Schutz bieten der Seitenaufprallschutz. Ich hoffe nicht, dass ich es testen muß, aber ich fühle mich schon mal sicherer. :o)
Weiterhin verfügt der Cordoba über ABS, einer Kindersitzsicherung im Fond und einer Sicherheitslenksäule.
4. weitere Daten
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Viele Leute haben mir die Form des Cordobas als recht plump und unförmig beschrieben, dies liegt wahrscheinlich auch an dem ungewohnt hohen Heck. Mir gefällt aber gerade das sehr gut. Und durch das „Facelift“ vor ca. 2 Jahren haben die Autos aus meiner Sicht noch an Attraktivität gewonnen. Sicher muß man sich gerade beim Fahren an den hohen Kofferraum gewöhnen. Dafür bietet er aber auch 455 l Gepäckraumvolumen, bei umgelegter Sitzbank sogar 762 l. Wer jetzt aber glaubt, riesige Dinge mit dem Cordoba transportieren zu können, irrt sich leider. Viele-viele kleine Gegenstände passen schon in den Kofferraum, aber die doch etwas schmal geratene Öffnung verhindert das Verladen größerer Gegenstände.
Der Seat Cordoba hat eine Gesamtlänge von 4,16 m, eine Breite von 1,64 m und ist 1,42 m hoch. Die Zahlen lasse ich jetzt einfach mal als Info so stehen, denn für mich waren sie bei der Kaufentscheidung nicht so wichtig.
5. Fahrgefühl und Verbrauch / Vergleich alt neu
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Also ich war ja schon in meinen „Alten“ total vernarrt, aber seit ich mit meinem neuen Cordoba durch die Landschaft düse, habe ich noch mal soviel Spaß am Fahren. Gleich die erste große Tour ging durch halb Deutschland. Ob die geraden ebenen Autobahnen Schleswig-Holsteins und Mecklenburgs oder die (für mich eher lästigen) Kasseler Berge, der Cordoba hat eine super Straßenlage, fährt ruhig und konstant und wirkt trotz 75 PS sehr spritzig. Die Lenkung ist sehr weich aber nicht schwammig – aus meiner Sicht optimal.
Was mir bei dem „Neuen“ noch als sehr positiv auffiel, war der Benzinverbrauch. Ich kannte den Cordoba bisher nur als Schluckspecht. Doch genau in diesem Punkt wurde ich überrascht. Wo früher der 45 Litertank für gerade mal 450 – 500 km reichte, bringt mich der neue jetzt gut 700 km weit (bei gleicher Tankgröße). Das macht sich natürlich gleich im Geldbeutel bemerkbar.
6. Fazit
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Aus meiner bisherigen Erfahrung kann ich behaupten, dass in dem Seat altbewährte VW-Qualität verarbeitet wird. Und warum soll ich mir einen teuren Polo kaufen, wenn ich die gleiche Qualität auch beim Cordoba bekommen kann.
Ich kann nur sagen, dass Facelift und die doch etwas aktuellere Technik hat dem Cordoba genau den Schliff gegeben, den ich zu meiner Bestätigung beim Kauf brauchte.
An meinem „alten“ Cordoba habe ich zwar keine großen Beanstandungen gefunden, aber seit ich den „neuen“ fahre, will ich auch nichts anderes mehr.
So und nun düse ich ab und freue mich auf viele schöne Kilometer mit meinem „Neuen“.
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