In meinem Himmel (gebundene Ausgabe) / Alice Sebold Testbericht
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Erfahrungsbericht von lieblingsbabe
Kitsch hoch 3
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Allgemein
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"In meinem Himmel" wurde von Alice Sebold geschrieben und erschien 2005 im Goldmann Verlag. Das Buch hat 380 Seiten und ist als Taschenbuch erhätlich. Gezahlt hab ich dafür knapp 9 Euro - Also Durchschnitt für ein Buch mit diesem Umfang.
Handlung
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Das Buch behandelt das kurze Leben der Susie Lachs, die im Alter von 14 Jahren vergewaltigt und ermordert wird - von ihrem Nachbarn. Dieser Nachbar lebte seit Jahren schon zurückgezogen und wurde kaum gesehen. Als Susie nach der Schule nach Hause geht, lockt er sie in einen selbsterbauten Bunker und vergewaltigt, erwürgt und zerstückelt sie. Ihre Leiche(nteile) vergräbt er teilweise.
Nach ihrem Tod beobachtet Susie die Geschehnisse auf der Erde von ihrem Himmel aus. Die Betonung liegt hierbei bei "IHREM" Himmel, denn für jeden Toten gibt es einen eigenen davon. In dem ist alles ganz genauso wie die Person sich das Leben auf der Erde immer gewünscht hat.
Auf der Erde spielen sich nach ihrem Tod für sie tragische Ereignisse ab, weil ihr Mörder nicht gefunden wird und weil sie mit ansehen muss wie ihre Familie und ihre Freunde leiden. Sie weiss, sie würde in ihrem Himmel keine Ruhe finden bis ihr Mörder nicht gefunden wird.
Ihr Vater und ihre Schwester haben den Nachbarn langsam im Visier, können ihm aber keinerlei Schuld nachweisen. Alles, was nach Wochen von Susie gefunden wird, ist ein abgetrennter Ellbogen.
Nach Jahren der erfolglosen Suche nach dem Mörder, entdeckt Susies Schwester bei einem Einbruch in die Wohnung des Nachbarn den entscheidenden Hinweis und so kommt am Ende außerdem noch zum Vorschein, dass er drei weitere Frauen ermordert hat.
Allerdings bleibt offen, ob er gefasst oder ob ihm etwas nachgewiesen werden kann.
Meinung
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Zwar finde ich die Geschichte ganz nett und eigentlich auch wirklich nicht schlecht für Leute, mit Fantasie. Allerdings ist das Buch teilweise einfach wahnsinnig kitschig und unrealistisch geschrieben. Auch wenn die Geschichte von Anfang an natürlich nicht gerade real zu sein scheint, weil wohl kein Toter im Himmel seine Zurückgebliebenen Verwandten beobachtet, so hab ich mir doch teilweise etwas weniger Kitsch gewünscht.
Das Buch erinnert mich von der Schreibweise und der Aufmachung stark an "Sofies Welt", weil ich den Eindruck bekam, dass nach der Hälfte des Buches der Schreiber völlig in seiner eigenen Welt lebt und das Buch mit wirklichen Ereignissen überhaupt nichts mehr zu tun hat.
Für Kinder würde ich das deshalb überhaupt nicht empfehlen, weil es am Anfang sehr brutal ist und am Ende eher an ein Kinderbuch erinnert. Deshalb ist es aber auch für Erwachsene nichts. Es ist zwar wirklich leicht verständlich geschrieben, aber mir fehlt so ein bisschen der Sinn, der dahinter steckt.
Ein Buch zu schreiben, das eigentlich von abgetrennten Körperteilen und brutalsten Vergewaltigungen und Morden handelt, sollte am Ende nicht von rosa Pferdchen handeln, die im Himmel von links nach rechts springen.
Fazit
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Meiner Meinung nach wars ein Fehlkauf und ich wüsste nicht wem ich zum Kauf raten sollte, weil es auf keine Altersgruppe passt. Ansonsten hab ich von dem Buch zumindest erwartet, dass das Ende nicht komplett offen bleibt. Wenn ein Buch ungefähr 300 Seiten davon handelt, dass man einen Mörder sucht und am Ende eigenlich der Leser sich selbst ausmalen kann, ob er gefunden wurde oder nicht, dann kann man sich den Inhalt auch komplett schenken.
Ich fand es sehr enttäuschend und hab mich geärgert so viel gelesen zu haben, weil ich auf einen überraschenden Schluss gewartet hab, der sowieso nicht auftrat.
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"In meinem Himmel" wurde von Alice Sebold geschrieben und erschien 2005 im Goldmann Verlag. Das Buch hat 380 Seiten und ist als Taschenbuch erhätlich. Gezahlt hab ich dafür knapp 9 Euro - Also Durchschnitt für ein Buch mit diesem Umfang.
Handlung
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Das Buch behandelt das kurze Leben der Susie Lachs, die im Alter von 14 Jahren vergewaltigt und ermordert wird - von ihrem Nachbarn. Dieser Nachbar lebte seit Jahren schon zurückgezogen und wurde kaum gesehen. Als Susie nach der Schule nach Hause geht, lockt er sie in einen selbsterbauten Bunker und vergewaltigt, erwürgt und zerstückelt sie. Ihre Leiche(nteile) vergräbt er teilweise.
Nach ihrem Tod beobachtet Susie die Geschehnisse auf der Erde von ihrem Himmel aus. Die Betonung liegt hierbei bei "IHREM" Himmel, denn für jeden Toten gibt es einen eigenen davon. In dem ist alles ganz genauso wie die Person sich das Leben auf der Erde immer gewünscht hat.
Auf der Erde spielen sich nach ihrem Tod für sie tragische Ereignisse ab, weil ihr Mörder nicht gefunden wird und weil sie mit ansehen muss wie ihre Familie und ihre Freunde leiden. Sie weiss, sie würde in ihrem Himmel keine Ruhe finden bis ihr Mörder nicht gefunden wird.
Ihr Vater und ihre Schwester haben den Nachbarn langsam im Visier, können ihm aber keinerlei Schuld nachweisen. Alles, was nach Wochen von Susie gefunden wird, ist ein abgetrennter Ellbogen.
Nach Jahren der erfolglosen Suche nach dem Mörder, entdeckt Susies Schwester bei einem Einbruch in die Wohnung des Nachbarn den entscheidenden Hinweis und so kommt am Ende außerdem noch zum Vorschein, dass er drei weitere Frauen ermordert hat.
Allerdings bleibt offen, ob er gefasst oder ob ihm etwas nachgewiesen werden kann.
Meinung
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Zwar finde ich die Geschichte ganz nett und eigentlich auch wirklich nicht schlecht für Leute, mit Fantasie. Allerdings ist das Buch teilweise einfach wahnsinnig kitschig und unrealistisch geschrieben. Auch wenn die Geschichte von Anfang an natürlich nicht gerade real zu sein scheint, weil wohl kein Toter im Himmel seine Zurückgebliebenen Verwandten beobachtet, so hab ich mir doch teilweise etwas weniger Kitsch gewünscht.
Das Buch erinnert mich von der Schreibweise und der Aufmachung stark an "Sofies Welt", weil ich den Eindruck bekam, dass nach der Hälfte des Buches der Schreiber völlig in seiner eigenen Welt lebt und das Buch mit wirklichen Ereignissen überhaupt nichts mehr zu tun hat.
Für Kinder würde ich das deshalb überhaupt nicht empfehlen, weil es am Anfang sehr brutal ist und am Ende eher an ein Kinderbuch erinnert. Deshalb ist es aber auch für Erwachsene nichts. Es ist zwar wirklich leicht verständlich geschrieben, aber mir fehlt so ein bisschen der Sinn, der dahinter steckt.
Ein Buch zu schreiben, das eigentlich von abgetrennten Körperteilen und brutalsten Vergewaltigungen und Morden handelt, sollte am Ende nicht von rosa Pferdchen handeln, die im Himmel von links nach rechts springen.
Fazit
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Meiner Meinung nach wars ein Fehlkauf und ich wüsste nicht wem ich zum Kauf raten sollte, weil es auf keine Altersgruppe passt. Ansonsten hab ich von dem Buch zumindest erwartet, dass das Ende nicht komplett offen bleibt. Wenn ein Buch ungefähr 300 Seiten davon handelt, dass man einen Mörder sucht und am Ende eigenlich der Leser sich selbst ausmalen kann, ob er gefunden wurde oder nicht, dann kann man sich den Inhalt auch komplett schenken.
Ich fand es sehr enttäuschend und hab mich geärgert so viel gelesen zu haben, weil ich auf einen überraschenden Schluss gewartet hab, der sowieso nicht auftrat.
15 Bewertungen, 5 Kommentare
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26.10.2005, 01:16 Uhr von follio
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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25.10.2005, 16:22 Uhr von telles
Bewertung: sehr hilfreichguter bericht
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25.10.2005, 15:52 Uhr von irmi1967
Bewertung: sehr hilfreichIch habe das Buch auch gelesen, mir hat es wohl besser gefallen als dir.... aber Geschmäcker sind halt verschieden, und das ist auch gut so. TOP-Bericht.LG.Irmi.
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25.10.2005, 14:53 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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25.10.2005, 13:28 Uhr von eswareinmal
Bewertung: sehr hilfreichist auch kein Buch für mich _lg
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