Seen in Deutschland Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von joc007
Der Neubertsee – Naherholung? Nein danke!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Nachdem ich gerade gesehen habe, dass man über den Neubertsee in Hirschaid Berichte schreiben kann, will ich doch die Gelegenheit beim Schopfe packen, und über das, wo ich fast täglich vorbei komme, ein paar Worte verlieren.
### GLIEDERUNG ###
1. Zur Namensgebung
2. Anfahrtsbeschreibung
3. Allgemeines
4. Der Rundgang
4.1 Das Nordufer
4.2 Das Ostufer
4.3 Das Südufer
4.4 Das Westufer
5. Abschluss
### 1. Zur Namensgebung ###
Erst einmal zur Namensgebung: Der See heißt so, weil er direkt hinter dem liegt, was Hirschaid über seine Grenzen hinaus bekannt macht: Den Möbel Neubert. Das ist ein riesiges Möbelhaus, das Samstags dafür verantwortlich ist, dass sich von seinem Parkplatz bis zur Autobahn ein Stau bildet. Und genau hinter diesem Möbelgeschäft liegt der „Neuebrtsee“.
### 2. Anfahrtsbeschreibung ###
Den See zu finden ist ein kleineres Problem: Den Frankenschnellweg (A73) an der Ausfahrt „Hirschaid“ verlassen, und am Kreisverkehr „links abbiegen“ (d.h. ihn an der Dritten Ausfahrt verlassen). Danach am Gewerbegebiet vorbeifahren und direkt auf den Neubert zufahren, und unter der Brücke, die die beiden Neubertteile verbindet, hindurchfahren. Und wenn sich die Wände des Neubert rechts und links auftun, dann steht man direkt am Neubertsee.
### 3. Allgemeines ###
Was man dann zu sehen bekommt ist eine riesige Wasserfläche, ziemlich rechteckig, etwa 1,5 Kilometer lang und einen halben breit, aber bei näherem Hinsehen vergeht einem die Lust, sich in das kühle Nass zu begeben.
Bevor wir einen Rundgang starten, kurz etwas allgemeines zu allen 4 Ufern: Sie fallen allesamt sehr steil ab, und auch nach der „Wasserkante“ geht es mit dem selben Gefälle abwärts. Also ist kein sanftes „Hineinlaufen“ möglich. Sanft ist es auch schon deshalb nicht, weil das Ufer mit Gras, Gestrüpp und Sträuchern bewachsen ist, also kein (Sand-) Strand oder so.
### 4. Der Rundgang ###
### 4.1 Das Nordufer ###
Ich finde, den Rundgang sollten wir am Nordufer starten, nachdem dies das erste Ufer ist, auf das man stößt. Es verläuft hinter dem Möbel Neubert parallel zur Straße zur Warenausgabe. Von daher nicht sehr idyllisch gelegen, da ständig Neuber-Laster losfahren und zurückkommen, allenfalls nach Ladenschluss lässt es sich hier verweilen. Dies ist auch das einzige Ufer, an dem einige Meter Platz ist, bevor es steil abwärts ans Wasser geht. Deshalb befinden sich dort diejenigen, die viel Platz brauchen, für die mit Wohnmobil etc.
### 4.2 Das Ostufer ###
Gehen wir weiter am Ostufer. Dies liegt an einem Flurbereinigungsweg, den sehr viele „Ortskundige“ verbotswidrig als Schnellverbindung zwischen Hirschaid und Altendorf bzw. Buttenheim benutzen, weil sie sich so den Bahnübergang in Altendorf sparen. Deshalb ist dieses Ufer sehr „befahren“.
Des Weiteren ist es durch diesen Flurbereinigungsweg auch das beste erreichbare Ufer, und so trifft sich hier allerlei Gesindel, und veranstaltet Saufabende bzw. Saufnächte, jeder der kommt eröffnet eine neue Feuerstelle, und in dem Feuer wird dann nicht nur Holz sondern alles andere Zeug reingeworfen, Flaschen, Dosen, einfach Alles. Das was nicht verbrennt, bleibt angekohlt liegen ... ein herrlicher Anblick. Auch kommt es vor, das (Bier-) Flaschen zerspringen, oder weggeworfen werden, und sie so kaputt gehen, und wenn ich mit dem Fahrrad da vorbeifahre, muss ich höllisch aufpassen, um mir nicht einen Platten einzuhandeln. Auch finden sich hier vereinzelt Camper, in Wohnmobilen oder Zelten, die das Ufer dann als Müllabladestelle benutzen, getreu dem Motto: Wenn der Müll erst einmal hinter der Kante verschwunden ist, weiß ja keiner mehr, dass er on mir ist!
Kurzum, dieses Ufer ist ein einziger Schandfleck, und wer sich hier traut, barfuss zu gehen, der muss schon ein Fakir sein.
### 4.3 Das Südufer ###
Kommen wir zum Südufer. Das ist das Unbegehbarste, ohne Straße, und deshalb auch das Unbevölkertste. Demnach müsste es auch das sauberste sein, nicht wahr? Ist es auch – relativ zu den anderen Ufern gesehen. Hier liegt genauso der Müll und die Bierflaschenscherben rum wie an den anderen Ufern, und auch die Feuerstellen sind diesselben. Das einzige, man diesem Ufer noch abgewinnen kann, ist, dass es ziemlich bewachsen ist, mit Bäumen, Gebüsch und auch vereinzelt findet sich noch Gras. Dies tröstet aber nur wenig über das traurige Bild einer Müllhalde hinweg.
### 4.4 Das Westufer ###
Jetzt fehlt noch das Westufer. Es liegt direkt an der Bahnlinie, die auch nachts sehr befahren ist, also hat man ständig das Gerumpel von Güterzügen, das Bremsgequietsche von Personenzügen und das Rattern anderer Schnellzüge im Rücken. Nur ein Weg, wohl eher Pfad der an der Bahnlinie entlang führt, ermöglicht Zugang zu diesem Ufer, so befinden sich an diesem all diejenigen, die nicht gesehen werden wollen, und wenn sie gesehen werden, sehr aggressiv werden. Wer weiß was die da treiben, irgendwelche schmutzigen Parties, o.ä., länger beobachtet hab ich da lieber nichts.
### 5. Abschluss ###
Nun sind wir einmal herumgelaufen, und haben den Neubertsee im Sommer gesehen. Kein besonders beschauliches Plätzchen, nicht wahr?
Im Winter allerdings bietet sich eine riesige Eislauffläche, auf der noch so viele Leute sein können, man hat immer sehr viel Platz, um seine Runden zu drehen. Wenn man dabei nicht allzu viele Blicke auf das Ufer wirft, kann man richtig Spaß haben.
### GLIEDERUNG ###
1. Zur Namensgebung
2. Anfahrtsbeschreibung
3. Allgemeines
4. Der Rundgang
4.1 Das Nordufer
4.2 Das Ostufer
4.3 Das Südufer
4.4 Das Westufer
5. Abschluss
### 1. Zur Namensgebung ###
Erst einmal zur Namensgebung: Der See heißt so, weil er direkt hinter dem liegt, was Hirschaid über seine Grenzen hinaus bekannt macht: Den Möbel Neubert. Das ist ein riesiges Möbelhaus, das Samstags dafür verantwortlich ist, dass sich von seinem Parkplatz bis zur Autobahn ein Stau bildet. Und genau hinter diesem Möbelgeschäft liegt der „Neuebrtsee“.
### 2. Anfahrtsbeschreibung ###
Den See zu finden ist ein kleineres Problem: Den Frankenschnellweg (A73) an der Ausfahrt „Hirschaid“ verlassen, und am Kreisverkehr „links abbiegen“ (d.h. ihn an der Dritten Ausfahrt verlassen). Danach am Gewerbegebiet vorbeifahren und direkt auf den Neubert zufahren, und unter der Brücke, die die beiden Neubertteile verbindet, hindurchfahren. Und wenn sich die Wände des Neubert rechts und links auftun, dann steht man direkt am Neubertsee.
### 3. Allgemeines ###
Was man dann zu sehen bekommt ist eine riesige Wasserfläche, ziemlich rechteckig, etwa 1,5 Kilometer lang und einen halben breit, aber bei näherem Hinsehen vergeht einem die Lust, sich in das kühle Nass zu begeben.
Bevor wir einen Rundgang starten, kurz etwas allgemeines zu allen 4 Ufern: Sie fallen allesamt sehr steil ab, und auch nach der „Wasserkante“ geht es mit dem selben Gefälle abwärts. Also ist kein sanftes „Hineinlaufen“ möglich. Sanft ist es auch schon deshalb nicht, weil das Ufer mit Gras, Gestrüpp und Sträuchern bewachsen ist, also kein (Sand-) Strand oder so.
### 4. Der Rundgang ###
### 4.1 Das Nordufer ###
Ich finde, den Rundgang sollten wir am Nordufer starten, nachdem dies das erste Ufer ist, auf das man stößt. Es verläuft hinter dem Möbel Neubert parallel zur Straße zur Warenausgabe. Von daher nicht sehr idyllisch gelegen, da ständig Neuber-Laster losfahren und zurückkommen, allenfalls nach Ladenschluss lässt es sich hier verweilen. Dies ist auch das einzige Ufer, an dem einige Meter Platz ist, bevor es steil abwärts ans Wasser geht. Deshalb befinden sich dort diejenigen, die viel Platz brauchen, für die mit Wohnmobil etc.
### 4.2 Das Ostufer ###
Gehen wir weiter am Ostufer. Dies liegt an einem Flurbereinigungsweg, den sehr viele „Ortskundige“ verbotswidrig als Schnellverbindung zwischen Hirschaid und Altendorf bzw. Buttenheim benutzen, weil sie sich so den Bahnübergang in Altendorf sparen. Deshalb ist dieses Ufer sehr „befahren“.
Des Weiteren ist es durch diesen Flurbereinigungsweg auch das beste erreichbare Ufer, und so trifft sich hier allerlei Gesindel, und veranstaltet Saufabende bzw. Saufnächte, jeder der kommt eröffnet eine neue Feuerstelle, und in dem Feuer wird dann nicht nur Holz sondern alles andere Zeug reingeworfen, Flaschen, Dosen, einfach Alles. Das was nicht verbrennt, bleibt angekohlt liegen ... ein herrlicher Anblick. Auch kommt es vor, das (Bier-) Flaschen zerspringen, oder weggeworfen werden, und sie so kaputt gehen, und wenn ich mit dem Fahrrad da vorbeifahre, muss ich höllisch aufpassen, um mir nicht einen Platten einzuhandeln. Auch finden sich hier vereinzelt Camper, in Wohnmobilen oder Zelten, die das Ufer dann als Müllabladestelle benutzen, getreu dem Motto: Wenn der Müll erst einmal hinter der Kante verschwunden ist, weiß ja keiner mehr, dass er on mir ist!
Kurzum, dieses Ufer ist ein einziger Schandfleck, und wer sich hier traut, barfuss zu gehen, der muss schon ein Fakir sein.
### 4.3 Das Südufer ###
Kommen wir zum Südufer. Das ist das Unbegehbarste, ohne Straße, und deshalb auch das Unbevölkertste. Demnach müsste es auch das sauberste sein, nicht wahr? Ist es auch – relativ zu den anderen Ufern gesehen. Hier liegt genauso der Müll und die Bierflaschenscherben rum wie an den anderen Ufern, und auch die Feuerstellen sind diesselben. Das einzige, man diesem Ufer noch abgewinnen kann, ist, dass es ziemlich bewachsen ist, mit Bäumen, Gebüsch und auch vereinzelt findet sich noch Gras. Dies tröstet aber nur wenig über das traurige Bild einer Müllhalde hinweg.
### 4.4 Das Westufer ###
Jetzt fehlt noch das Westufer. Es liegt direkt an der Bahnlinie, die auch nachts sehr befahren ist, also hat man ständig das Gerumpel von Güterzügen, das Bremsgequietsche von Personenzügen und das Rattern anderer Schnellzüge im Rücken. Nur ein Weg, wohl eher Pfad der an der Bahnlinie entlang führt, ermöglicht Zugang zu diesem Ufer, so befinden sich an diesem all diejenigen, die nicht gesehen werden wollen, und wenn sie gesehen werden, sehr aggressiv werden. Wer weiß was die da treiben, irgendwelche schmutzigen Parties, o.ä., länger beobachtet hab ich da lieber nichts.
### 5. Abschluss ###
Nun sind wir einmal herumgelaufen, und haben den Neubertsee im Sommer gesehen. Kein besonders beschauliches Plätzchen, nicht wahr?
Im Winter allerdings bietet sich eine riesige Eislauffläche, auf der noch so viele Leute sein können, man hat immer sehr viel Platz, um seine Runden zu drehen. Wenn man dabei nicht allzu viele Blicke auf das Ufer wirft, kann man richtig Spaß haben.
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