Serious Sam: The Second Encounter (PC Spiel Shooter) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von letsthommes
LET`S GET SERIOUS!!!!!
Pro:
geile Grafik; riesige Gegnermassen; kurzweiliges Gameplay; gute Editoren; in spätestens einem Jahr kommt Teil drei;
Kontra:
Story; Gegner - KI
Empfehlung:
Ja
Wer meint dass eine gute Story und komplizierte Rätsel zu einem guten Spiel gehören, der wird beim Ego-Shooter Serious Sam 2 schwer enttäuscht sein. Hier geht’s nur ums ballern. Mit einem riesigen Waffenarsenal und jede Menge coolen Sprüchen schicken sie in riesigen Levels Hundertschaften von skurrilen Monstern über den Jordan und lösen einige leichte Rätsel. Schon acht Monate nach dem Erscheinen des Vorgängers dachten die Programmierer es wäre Zeit einen weiteren Teil zu herauszubringen.
Zur Story:
Im Vorgänger war es ihre Aufgabe als Kriegsveteran Sam Stone den Superbösewicht Mental zu eliminieren. Der ist aber geflohen und sie jagen ihm in seinem Raumschiff hinterher. Nach einer kleinen Bruchlandung finden sie sich in einem Tümpel unter dem Raumschiff wieder und schlagen sich durch einen Mischmasch aus Inka- und Mayatempeln und riesige Täler. Danach geht’s in den Orient, wo sie in wunderschön texturierten Palästen eine Menge Monster übern Jordan schicken. Zum Schluss geht’s durch eine Fantasy-Welt, wo sie sich in mittelalterlichen Dörfern und Burgen mit ihren Gegnern rumschlagen.
Zum Spiel:
Wie im ersten Teil starten sie das Spiel mit einem Messer und einer Pistole und müssen gegen leicht bewaffnete Skelettpferde und Infanteristen antreten. Nach kurzer Zeit tragen sie ein riesiges Arsenal an Waffen mit sich rum. Dann steigert sich natürlich auch die Gegnerzahl und deren Hartnäckigkeit. Die drei Kampagnen sind in jeweils gut ein Duzend Levels unterteilt, die jeweils in ungefähr zehn Abschnitte unterteilt sind. Die meisten Levels sind deshalb so lang, weil sie zwischen den Hauptkampfplätzen immer riesige Entfernungen, manchmal auch mit Turboschuhen, zurück legen. Die Gegner tauchen meist direkt und aus dem Nichts vor ihrer Nase auf. Für jedes erledigte Monster gibt’s Punkte, aus denen sich am Ende des Spiels ihre Platzierung in der Highscore errechnet. Während des Spiels können sie jederzeit Daten über Gegner, Waffen und ihre Hauptaufgabe abfragen. Gegen Ende jedes Levels können sie anhand eines Statusbildschirms sehen, wie viel Prozent der Gegner sie erledigt haben, oder ob sie Geheimräume mit großen Munitionsvorräten gefunden haben. Wenn sie das Level unter einem bestimmten Zeitlimit geschafft haben, gibt es Extrapunkte. Das Spiel können sie in fünf verschiedenen Schwierigkeitsgraden durchspielen.
Zu den Waffen:
Wie gesagt beginnen sie mit einem harmlosen Buschmesser und einer einfachen Pistole mit unendlich Munition. Kurz darauf finden sie eine der neuen Waffen des Spiels, die Kettensäge. Den Fund dieser Waffe kommentiert Sam mit den Worten:“ Look Ma, I`m a Lumberjack!!“. Mit dieser extrem langen Kettensäge, können sie unbewaffnete Gegner fern von sich halten. Schrotflinten gibt es ein- und doppelläufig. Für Distanzschüsse gibt es ein praktisches Präzisionsgewehr, dass schon härtere Gegner mit zwei bis vier Schüssen umhaut. Der Raketenwerfer aus dem ersten Teil darf natürlich auch nicht fehlen. Zu ihm gesellen sich ein überdimensionierter Granatwerfer und ein weitreichender Flammenwerfer. Jede Waffe ist sehr detailliert umgesetzt und sehr gut animiert. So gibt’s beim schießen mit dem Scharfschützengewehr einen Rückstoß. Auch die Flugbahnen der Geschosse sind gut berechnet. So braucht eine Rakete auf eine Entfernung von einem Kilometer ungefähr 10 Sekunden und sie verfehlen den sich ständig bewegenden Gegner möglicherweise. Die beste Waffe gegen riesige Gegnerhorden ist weiterhin die Railgun, welche ihr Riesenmagazin von 1200 Schuss in nur einer Minute verballert.
Zu den Gegnern:
Während ihnen anfangs nur unbewaffnete Mutanten und leichte Infanteristen entgegen treten, haben sie es gegen Ende eines Levels schon mit Hundertschaften an Skeletten, explodierenden Mutanten, fliegenden Harpyien und Biomechanoiden zu tun. Diese schießen entweder mit Laser oder Raketen. Zwischendurch begegnen sie herumrennenden Bullen, die sie bei Kontakt durch die Luft schleudern, raketenschießenden mutierten Stieren oder Riesenskorpionen mit Maschinengewehren zu tun. Manche Gegner benutzen auch die selben Waffen wie sie. Zum Beispiel gibt es da sehr große Muskelprotze in Gärtnerkleidung und einem Kürbiskopf die ebenfalls eine Kettensäge benutzen. Ein paar Mal begegnen sie riesenhaften Dämonen, die mit zielsuchenden und extrem schnell fliegenden Energiekugel auf sie schießen. Gegen Ende jedes Kapitels begegnen sie einem Oberboss. Die haben die Entwickler grafisch sehr gut in Szene gesetzt. So besteht der Oberboss des ersten Kapitels nicht aus Fleisch und Blut (Polygone), sondern aus feinstem Staub (Partikel). Nebenbei kann er sich auch in einen alles herumwirbelnden Orkan verwandeln.
So ziemlich keiner ihrer Gegner besitzt auch nur einen Funken Intelligenz und rennt blindlinks auf sie zu und überrennt oder tötet seine Mitstreiter des öfteren. Taktiken sind den Gegnern unbekannt. Mit einem beiliegendem Monstereditor lassen sich selbst die skurrilsten Gegner selber basteln.
Zu den Levels:
Wie gesagt besteht Serious Sam 2 im Gegensatz zum ersten Teil nicht aus einem sondern aus drei Kapiteln. Das erste Kapitel besteht aus riesigen Tälern mit wunderschön desingten Maya- oder Inkatempeln. Das große Merkmal dieses Kapitels sind die endlos langen und sehr steilen Treppen, die hinauf zu wichtigen Artefakten führen und welche Massen an Monstern herunterstürmen. Die Wege zwischen wichtigen Orten sind sehr lang und meist mit Gegnern überbevölkert. Im zweiten Kapitel schicken sie im Orient reihenweise Gegner über den Jordan. In wunderschönen Palästen mit vielen verwinkelten Türmchen und Gängen lassen sie die Gegner Blei schlucken. Die wunderschönen Texturen sind hier das Hauptmerkmal. Im dritten und letzten Kapitel wandeln sie durch riesige Fantasylandschaften. Meist sind das schneebedeckte Gegenden, wo sich in kleinen mittelalterlichen Dörfern und riesigen Burgen massenhaft Gegner vor ihr Fadenkreuz werfen.
Die einzelnen Level beinhaltet des öfteren sehr skurrile Level. So gibt es einen Abschnitt, der den Namen „Poor Newton“ trägt. Hier rennen Gegnermassen von einer höher gelegenen Ebene über eine Krümmung an der Wand entlang nach unten auf die untere Ebene zu ohne einfach auf den Boden zu fallen. Wenn sie selbst auf dieser Steilwand herumlaufen wird das Eliminieren von Gegnern noch schwerer.
Ein weiterer skurriler Abschnitt ist ein kreisrunder röhrenförmiger Raum, welcher sich mit jedem Schritt den sie machen dreht. So befindet sich der Gegner der eben noch vor ihnen stand plötzlich kopfüber über ihnen an der Decke. Bei diesem Level ist sowieso unklar wo oben oder unten ist.
Kleinere Rätsel sind in jedem Level zu lösen. So müssen sie zum Beispiel erst auf einem Buchstabenfeld mit ihrer Waffe die Buchstaben M E N T A L beschießen, damit sich die Tür zum nächsten Raum öffnet oder sie müssen aus zwei weit voneinander entfernten Tempeln zwei goldene Artefakte beschaffen und sie auf eine Anhöhe in der Mitte des Levels schaffen. Mit einem beiliegendem Leveleditor können sie außerdem in wenigen Minuten kleinere Levels selbst erstellen.
Die Schwierigkeitsgrade:
Tourist:
Sie starten mit 200 Lebensenergie, welche sich nach Treffern sehr schnell wieder regeneriert. Medikits sind völlig überflüssig. Die Gegnerzahl steigt nur langsam und die Gegner sind noch leicht verwundbar.
Leicht:
Sie haben immer noch 200 Lebensenergie, aber sie regeneriert sich nicht mehr. Die Gegnerzahl steigt um circa 40 % und selbst leichte Gegner stecken bis zu zwei Treffer ein.
Normal:
Sie haben nur noch 100 Lebensenergie, welche sich nicht regeneriert. Die Gegnerzahl steigt um circa 80 % im Gegensatz zu Tourist und die Gegner sind schwerer verwundbar.
Schwer:
Die 100 Lebensenergie schwinden schnell dahin und die Gegnerzahl beträgt mehr als das doppelte im Gegensatz zu Tourist. Standardgegner halten mehr als vier Schüsse aus. Jeder Schuss muss sitzen.
Serious:
100 Lebensenergie, sehr verwundbar, dreifache Gegnerzahl, selbst leichte Gegner sind schwer zu eliminieren und ein Schuss daneben bedeutet den sicheren Tod. Nur für Vollprofis.
Mental:
Nur wer den Serious-Mode ganz durchgeschafft hat, kann sich diesem Modus stellen. Alles ist im Gegensatz zum Serious-Mode etwas schwerer und die Gegner werden alle paar Sekunden unsichtbar.
Zur Grafik:
Die ist wie beim Vorgänger mal wieder atemberaubend. Die Engine wurde im Gegensatz zum Vorgänger noch mal kräftig aufpoliert. Die Gegner sind detaillierter, genau wie die Waffen, die Level und die Texturen. Wunderschöne Explosionen und Partikeleffekte ziehen den Spieler in ihren Bann. Selbst größere Gegnermassen sind ab CPUs der Gigahertzklasse kein Problem. Besonders makaber: Wenn sie einen Gegner von der Seite treffen spritzt das Blut in die korrekte Richtung, verschwindet aber nach kurzer Zeit.
Zum Sound:
Der ist sehr gut gelungen. Sam kommentiert besondere Ereignisse, siehe Kettensäge, mit sarkastischen Kommentaren. Jeder Gegner hat seinen eigenen Sound und die Waffengeräusche sind sehr authentisch. Während eines Kampfes hört man hektische, zum Szenario passende Musik.
Zur Steuerung:
Gesteuert wird egoshootertypisch mit der Maus. Waffen wählen sie über die Zahlenleiste aus. Ein jederzeit aufrufbares Menü informiert über alles wichtige. Von Grafik über Sound bis zur Steuerung lässt sich alles einstellen.
Zum Multiplayer:
Obwohl Serious Sam 2 nur zwei Multiplayermodi besitzt, enttäuschen diese nicht. Sie können zusammen mit Freunden oder Bots die ganze Kampagne durchspielen oder sich in flotten Deathmatches die Raketen um die Ohren schießen. Mit bis zu 16 Spielern über LAN oder Internet und bis zu vier per Splitscreen an einem PC macht Serious Sam auch nachdem sie die ca. 20 Sunden lange Kampagne durchgespielt haben immer noch Spaß.
Hardwareanforderungen:
Minimum: CPU mit 400 Mhz, 64 MB RAM und eine 32 MB Grafikkarte.
Empfohlen: CPU mit 700 Mhz, 128 MB RAM und eine 32 MB Grafikkarte.
Optimal: CPU mit 900 Mhz, 256 MB RAM und eine 64 MB Grafikkarte.
Fazit:
Serious Sam 2 protzt wie der Vorgänger mit Massen an Gegnern, kurzweiligem Geballer und einer großartigen Grafikengine. Wegen der längeren Spielzeit im Gegensatz zum Vorgänger (ca. 10 Stunden) von ca. 20 Stunden und dem niedrigen Preis von 30 Euro ist Serious Sam 2 ein Muss für Shooterfans.
LETSTHOMMES
Zur Story:
Im Vorgänger war es ihre Aufgabe als Kriegsveteran Sam Stone den Superbösewicht Mental zu eliminieren. Der ist aber geflohen und sie jagen ihm in seinem Raumschiff hinterher. Nach einer kleinen Bruchlandung finden sie sich in einem Tümpel unter dem Raumschiff wieder und schlagen sich durch einen Mischmasch aus Inka- und Mayatempeln und riesige Täler. Danach geht’s in den Orient, wo sie in wunderschön texturierten Palästen eine Menge Monster übern Jordan schicken. Zum Schluss geht’s durch eine Fantasy-Welt, wo sie sich in mittelalterlichen Dörfern und Burgen mit ihren Gegnern rumschlagen.
Zum Spiel:
Wie im ersten Teil starten sie das Spiel mit einem Messer und einer Pistole und müssen gegen leicht bewaffnete Skelettpferde und Infanteristen antreten. Nach kurzer Zeit tragen sie ein riesiges Arsenal an Waffen mit sich rum. Dann steigert sich natürlich auch die Gegnerzahl und deren Hartnäckigkeit. Die drei Kampagnen sind in jeweils gut ein Duzend Levels unterteilt, die jeweils in ungefähr zehn Abschnitte unterteilt sind. Die meisten Levels sind deshalb so lang, weil sie zwischen den Hauptkampfplätzen immer riesige Entfernungen, manchmal auch mit Turboschuhen, zurück legen. Die Gegner tauchen meist direkt und aus dem Nichts vor ihrer Nase auf. Für jedes erledigte Monster gibt’s Punkte, aus denen sich am Ende des Spiels ihre Platzierung in der Highscore errechnet. Während des Spiels können sie jederzeit Daten über Gegner, Waffen und ihre Hauptaufgabe abfragen. Gegen Ende jedes Levels können sie anhand eines Statusbildschirms sehen, wie viel Prozent der Gegner sie erledigt haben, oder ob sie Geheimräume mit großen Munitionsvorräten gefunden haben. Wenn sie das Level unter einem bestimmten Zeitlimit geschafft haben, gibt es Extrapunkte. Das Spiel können sie in fünf verschiedenen Schwierigkeitsgraden durchspielen.
Zu den Waffen:
Wie gesagt beginnen sie mit einem harmlosen Buschmesser und einer einfachen Pistole mit unendlich Munition. Kurz darauf finden sie eine der neuen Waffen des Spiels, die Kettensäge. Den Fund dieser Waffe kommentiert Sam mit den Worten:“ Look Ma, I`m a Lumberjack!!“. Mit dieser extrem langen Kettensäge, können sie unbewaffnete Gegner fern von sich halten. Schrotflinten gibt es ein- und doppelläufig. Für Distanzschüsse gibt es ein praktisches Präzisionsgewehr, dass schon härtere Gegner mit zwei bis vier Schüssen umhaut. Der Raketenwerfer aus dem ersten Teil darf natürlich auch nicht fehlen. Zu ihm gesellen sich ein überdimensionierter Granatwerfer und ein weitreichender Flammenwerfer. Jede Waffe ist sehr detailliert umgesetzt und sehr gut animiert. So gibt’s beim schießen mit dem Scharfschützengewehr einen Rückstoß. Auch die Flugbahnen der Geschosse sind gut berechnet. So braucht eine Rakete auf eine Entfernung von einem Kilometer ungefähr 10 Sekunden und sie verfehlen den sich ständig bewegenden Gegner möglicherweise. Die beste Waffe gegen riesige Gegnerhorden ist weiterhin die Railgun, welche ihr Riesenmagazin von 1200 Schuss in nur einer Minute verballert.
Zu den Gegnern:
Während ihnen anfangs nur unbewaffnete Mutanten und leichte Infanteristen entgegen treten, haben sie es gegen Ende eines Levels schon mit Hundertschaften an Skeletten, explodierenden Mutanten, fliegenden Harpyien und Biomechanoiden zu tun. Diese schießen entweder mit Laser oder Raketen. Zwischendurch begegnen sie herumrennenden Bullen, die sie bei Kontakt durch die Luft schleudern, raketenschießenden mutierten Stieren oder Riesenskorpionen mit Maschinengewehren zu tun. Manche Gegner benutzen auch die selben Waffen wie sie. Zum Beispiel gibt es da sehr große Muskelprotze in Gärtnerkleidung und einem Kürbiskopf die ebenfalls eine Kettensäge benutzen. Ein paar Mal begegnen sie riesenhaften Dämonen, die mit zielsuchenden und extrem schnell fliegenden Energiekugel auf sie schießen. Gegen Ende jedes Kapitels begegnen sie einem Oberboss. Die haben die Entwickler grafisch sehr gut in Szene gesetzt. So besteht der Oberboss des ersten Kapitels nicht aus Fleisch und Blut (Polygone), sondern aus feinstem Staub (Partikel). Nebenbei kann er sich auch in einen alles herumwirbelnden Orkan verwandeln.
So ziemlich keiner ihrer Gegner besitzt auch nur einen Funken Intelligenz und rennt blindlinks auf sie zu und überrennt oder tötet seine Mitstreiter des öfteren. Taktiken sind den Gegnern unbekannt. Mit einem beiliegendem Monstereditor lassen sich selbst die skurrilsten Gegner selber basteln.
Zu den Levels:
Wie gesagt besteht Serious Sam 2 im Gegensatz zum ersten Teil nicht aus einem sondern aus drei Kapiteln. Das erste Kapitel besteht aus riesigen Tälern mit wunderschön desingten Maya- oder Inkatempeln. Das große Merkmal dieses Kapitels sind die endlos langen und sehr steilen Treppen, die hinauf zu wichtigen Artefakten führen und welche Massen an Monstern herunterstürmen. Die Wege zwischen wichtigen Orten sind sehr lang und meist mit Gegnern überbevölkert. Im zweiten Kapitel schicken sie im Orient reihenweise Gegner über den Jordan. In wunderschönen Palästen mit vielen verwinkelten Türmchen und Gängen lassen sie die Gegner Blei schlucken. Die wunderschönen Texturen sind hier das Hauptmerkmal. Im dritten und letzten Kapitel wandeln sie durch riesige Fantasylandschaften. Meist sind das schneebedeckte Gegenden, wo sich in kleinen mittelalterlichen Dörfern und riesigen Burgen massenhaft Gegner vor ihr Fadenkreuz werfen.
Die einzelnen Level beinhaltet des öfteren sehr skurrile Level. So gibt es einen Abschnitt, der den Namen „Poor Newton“ trägt. Hier rennen Gegnermassen von einer höher gelegenen Ebene über eine Krümmung an der Wand entlang nach unten auf die untere Ebene zu ohne einfach auf den Boden zu fallen. Wenn sie selbst auf dieser Steilwand herumlaufen wird das Eliminieren von Gegnern noch schwerer.
Ein weiterer skurriler Abschnitt ist ein kreisrunder röhrenförmiger Raum, welcher sich mit jedem Schritt den sie machen dreht. So befindet sich der Gegner der eben noch vor ihnen stand plötzlich kopfüber über ihnen an der Decke. Bei diesem Level ist sowieso unklar wo oben oder unten ist.
Kleinere Rätsel sind in jedem Level zu lösen. So müssen sie zum Beispiel erst auf einem Buchstabenfeld mit ihrer Waffe die Buchstaben M E N T A L beschießen, damit sich die Tür zum nächsten Raum öffnet oder sie müssen aus zwei weit voneinander entfernten Tempeln zwei goldene Artefakte beschaffen und sie auf eine Anhöhe in der Mitte des Levels schaffen. Mit einem beiliegendem Leveleditor können sie außerdem in wenigen Minuten kleinere Levels selbst erstellen.
Die Schwierigkeitsgrade:
Tourist:
Sie starten mit 200 Lebensenergie, welche sich nach Treffern sehr schnell wieder regeneriert. Medikits sind völlig überflüssig. Die Gegnerzahl steigt nur langsam und die Gegner sind noch leicht verwundbar.
Leicht:
Sie haben immer noch 200 Lebensenergie, aber sie regeneriert sich nicht mehr. Die Gegnerzahl steigt um circa 40 % und selbst leichte Gegner stecken bis zu zwei Treffer ein.
Normal:
Sie haben nur noch 100 Lebensenergie, welche sich nicht regeneriert. Die Gegnerzahl steigt um circa 80 % im Gegensatz zu Tourist und die Gegner sind schwerer verwundbar.
Schwer:
Die 100 Lebensenergie schwinden schnell dahin und die Gegnerzahl beträgt mehr als das doppelte im Gegensatz zu Tourist. Standardgegner halten mehr als vier Schüsse aus. Jeder Schuss muss sitzen.
Serious:
100 Lebensenergie, sehr verwundbar, dreifache Gegnerzahl, selbst leichte Gegner sind schwer zu eliminieren und ein Schuss daneben bedeutet den sicheren Tod. Nur für Vollprofis.
Mental:
Nur wer den Serious-Mode ganz durchgeschafft hat, kann sich diesem Modus stellen. Alles ist im Gegensatz zum Serious-Mode etwas schwerer und die Gegner werden alle paar Sekunden unsichtbar.
Zur Grafik:
Die ist wie beim Vorgänger mal wieder atemberaubend. Die Engine wurde im Gegensatz zum Vorgänger noch mal kräftig aufpoliert. Die Gegner sind detaillierter, genau wie die Waffen, die Level und die Texturen. Wunderschöne Explosionen und Partikeleffekte ziehen den Spieler in ihren Bann. Selbst größere Gegnermassen sind ab CPUs der Gigahertzklasse kein Problem. Besonders makaber: Wenn sie einen Gegner von der Seite treffen spritzt das Blut in die korrekte Richtung, verschwindet aber nach kurzer Zeit.
Zum Sound:
Der ist sehr gut gelungen. Sam kommentiert besondere Ereignisse, siehe Kettensäge, mit sarkastischen Kommentaren. Jeder Gegner hat seinen eigenen Sound und die Waffengeräusche sind sehr authentisch. Während eines Kampfes hört man hektische, zum Szenario passende Musik.
Zur Steuerung:
Gesteuert wird egoshootertypisch mit der Maus. Waffen wählen sie über die Zahlenleiste aus. Ein jederzeit aufrufbares Menü informiert über alles wichtige. Von Grafik über Sound bis zur Steuerung lässt sich alles einstellen.
Zum Multiplayer:
Obwohl Serious Sam 2 nur zwei Multiplayermodi besitzt, enttäuschen diese nicht. Sie können zusammen mit Freunden oder Bots die ganze Kampagne durchspielen oder sich in flotten Deathmatches die Raketen um die Ohren schießen. Mit bis zu 16 Spielern über LAN oder Internet und bis zu vier per Splitscreen an einem PC macht Serious Sam auch nachdem sie die ca. 20 Sunden lange Kampagne durchgespielt haben immer noch Spaß.
Hardwareanforderungen:
Minimum: CPU mit 400 Mhz, 64 MB RAM und eine 32 MB Grafikkarte.
Empfohlen: CPU mit 700 Mhz, 128 MB RAM und eine 32 MB Grafikkarte.
Optimal: CPU mit 900 Mhz, 256 MB RAM und eine 64 MB Grafikkarte.
Fazit:
Serious Sam 2 protzt wie der Vorgänger mit Massen an Gegnern, kurzweiligem Geballer und einer großartigen Grafikengine. Wegen der längeren Spielzeit im Gegensatz zum Vorgänger (ca. 10 Stunden) von ca. 20 Stunden und dem niedrigen Preis von 30 Euro ist Serious Sam 2 ein Muss für Shooterfans.
LETSTHOMMES
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