Queen Games Shogun Testbericht

Queen-games-shogun
ab 78,10
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Erfahrungsbericht von tatoeff

Shogun....und...gewonnen !

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich glaube, fast jeder hat schon einmal von diesem Spiel gehört – gibt es das doch auch schon seit etlichen Jahren. Erschienen ist es im Jahre 1979 von der Firma Ravensburger und soweit mir bekannt ist, ist es im Handel auch schon nicht mehr erhältlich. Mein Spiel habe ich mir vor einigen Wochen in einem sehr guten Zustand bei ebay ersteigert und habe dafür mal gerade noch 2,22 EUR bezahlt; der frühere Neupreis dürfte um Einiges höher gelegen haben.
Wie das Spiel aussieht, kann man auf obigem Foto ja schon sehr gut erkennen, somit spare ich mir weiteres dazu.

Das Spiel gehört zu den Strategiespielen und kann lediglich mit zwei Spielern gespielt werden. Der Aufbau ist ähnlich wie bei einem Schachbrett: 8 x 8 Felder. Zum Spiel gehören natürlich auch Spielfiguren, die in diesem Fall aus kleinen viereckigen Kästchen bestehen, die eine Anzeige haben (dazu später mehr). Insgesamt gehören zu dem Spiel 16 Steine (8 rote und 8 weiße); jeweils sieben Spielsteine und den Shogun, der durch eine goldene, aufgeklebte Krone gekennzeichnet ist.

So einfach wie das Zubehör sind auch die Spielregeln. Ziel ist natürlich zu gewinnen (logo!) und dieses Ziel erreicht entweder durch das Schlagen des gegnerischen Shoguns oder aber man hat auch gewonnen, wenn der Gegner nur noch zwei Spielsteine auf dem Spielfeld hat.

Die Steine werden zu Beginn des Spiels jeweils in der ersten und letzten Reihe aufgestellt, wobei der Shogun immer auf das vierte Feld von rechts kommt. Nun kommen die Anzeigen der Spielsteine zum Tragen. Diese Zeigen von Anfang an immer eine Zahl an und diese besagt, wie viele Felder man mit der jeweiligen Figur ziehen darf. Beim Shogun reicht die Zahlenpalette nur von eins bis zwei, bei allen anderen Steinen von eins bis vier.
Durch einen Mechanismus im Spielbrett (oder wohl eher ein Magnet), zeigt jeder Stein nach dem Versetzen eine neue Zahl an, die beim nächsten Zug gezogen werden darf.

Gezogen werden darf mit einem Stein immer nur waagerecht oder senkrecht, also nicht diagonal (wie zum Beispiel beim Schach der Läufer). Man darf aber bei jedem Zug einmal rechtwinklig abbiegen, damit man auch mal die Richtung ändern kann. Ebenso darf man keine anderen (eigene oder gegnerische spielen keine Rolle) Steine überspringen. Innerhalb eines Zuges darf man auch nicht vor- und zurückspringen, wenngleich man ansonsten vorwärts und rückwärts laufen darf (die Steine müssen aber immer „geradeaus“ sehen und dürfen nicht gedreht werde).

Geschlagen wird ein gegnerischer Spielstein, wenn man seinen Spielstein genau auf diesem Feld plazieren kann.
Soweit so gut und ja auch noch immer recht einfach, oder?

Kann man den gegnerischen Shogun schlagen, so wird dies ähnlich wie auch beim Schach angesagt, hier allerdings eben mit dem Wort „Shogun“. Nun hat der andere Spieler die Möglichkeit, entweder seinen Shogun zu versetzen, ihn mit einem anderen Stein zu schützen (Steine dürfen ja nicht übersprungen werden) oder den bedrohenden Stein zu schlagen, wenn er die Möglichkeit hat. Allerdings darf man den Shogun nicht in ein „Shogun“ setzen.

Verloren hat man also, wenn der eigene Shogun geschlagen wurde oder keine Zugmöglichkeit mehr hat, oder wenn man nur noch zwei Spielsteine hat (den Shogun und einen weiteren).

Eine solche Spielrunde variiert zwischen 5 Minuten und einer halben Stunde (Erfahrungswerte der letzten Wochen ;-) ) und kann somit eigentlich immer mal schnell zwischendurch gespielt werden. Dadurch, daß die Steine nie berechenbar sind, durch die sich ständig ändernden Zahlen, wird es so schnell auch nicht langweilig und ein Spielverlauf hat bislang bei und noch nie einem vorigen geähnelt.

Wer also gerne Strategiespiele mag, ist mit Shogun bestens beraten und von daher vergebe ich diesem Spiel volle 5 Sterne.

Eure Toeff

Noch was aus der dazugehörigen Beschreibung:

Die Spiele Nummer ist die 604 5 120 6

Der Name des Spiels stammt aus Japan. Vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert war der Shogun (sprich: Schogun), der kaiserliche Feldherr, die beherrschende Figur in der japanischen Politik, mächtiger noch als der Kaiser.

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