Shrek - Der tollkühne Held (VHS) Testbericht

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ab 11,42
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Erfahrungsbericht von constantin

S(c)hreklich lustig!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ein schönes Märchen, vorgelesen von einem unbekannten, nicht sichtbaren Erzähler, von einer, in einem Turm von einem Drachen gefangengehaltenen, Jungfrau, die nur durch eines von einem bösen Fluch gerettet werden kann: True Loves’ first Kiss: Der wahren Liebe erster Kuss.

Eine dunkle Stimme: „Da kann sie noch lange warten“. Die letzte Seite dieses Buches wird herausgerissen und ein auf dem Klo sitzender grüner Oger mit komischen Ohren, die wie lange Blütentrichter aussehen, benutzt die Seite in seiner Anus-Region:

Shrek – Der tollkühne Held

So, nach dieser Kurzeinleitung jetzt die vollständige Beschreibung:
Die Story:
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Der mit sich allein zufrieden in einem Sumpf lebende Oger trifft eines schönen Tages auf einen sprechenden Esel. Dieser sollte zusammen mit vielen anderen Fabelwesen an den etwas zu klein geratenen Lord Farquard verkauft werden. Ihm gelingt aber als einzigem die Flucht, und seine ritterlichen Verfolger werden von Shrek *ein wenig* er’s(c)hreckt. Der Esel deutet das als eine in der Not geschlossene ewige Freundschaft und weicht nicht mehr von Shreks Seite. Gleich doppelt Pech für den Einzelgänger Shrek: Der Esel redet nicht, er labert und plappert ohne Punkt und Komma und ohne Unterlass. Damit nicht genug: Alle von Farquard gekauften Tiere finden sich über Nacht in Shreks Sumpf ein. Als er daraufhin einen Protestmarsch zum Lord macht und dort unfreiwillig das Ritterturnier gewinnt, erhält er seinen Auftrag, bei dessen Erfüllung sein Sumpf sofort geräumt wird: Er soll die schöne Märchenprinzessin Fiona retten, die der Zuschauer schon im oben genannten Märchen kennengelernt hat. Witzig bei der Auswahl seiner geliebten: Lord Farquard ist der Kandidat, der von einem sprechenden Spiegel auf „Herzblatt“ -Art seine potentiellen Geliebten gezeigt bekommt, und unter den anwesenden Soldaten und dem Henker ein Streit ausbricht, welche zu nehmen sei...

Allgemeine Infos:
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Der Film wurde, hinreichend bekannt, komplett per Computer animiert. Im Gegensatz zu Final Fantasy legten die Produzenten aber keinen besonderen Wert darauf, die Figuren, besonders natürlich die Menschen, möglichst echt und mit „echten“ Menschen verwechselbar zu machen. Im Gegenteil: Nach einem ersten Test erschien den Produzenten die Prinzessin sogar ZU echt, sodass sie diese komplett deanimierten und in „schlechterer“ Qualität neu animierten. Der Grund war glaube ich, dass sie den Charakter eines Märchenfilms möglichst gut erhalten wollten, und nicht durch perfekte Animationskunst verfälschen wollten. Jetzt aber zu wirklich allgemeinen Infos:
Der Film ist 123 Minuten lang, die Regie führten Andrew Adamson und Victoria Jenson. Ich glaube, die ganzen Computerratten, die Shrek, seinen Gefährten und Feinden Leben einhauchten, aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Also, weiter im Text:

Die Charaktere:
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Shrek: Ein zunächst allein lebender Oger, der gerne Schlammduschen macht, Fische fängt indem er ins Wasser pupst und die toten, an die Wasseroberfläche gekommenen Fische einfach einsammelt. Je weiter der Film voranschreitet, desto mehr wird dem Zuschauer klar, wie verbittert Shrek eigentlich hinsichtlich der Angst und der Abneigung der Menschen vor ihm ist.

Esel: Kein Name, nur: Esel. Ein plappernder Typ, der keine Freunde hat und Shrek dauerhaft begleitet. Der Zuschauer hat das Gefühl, dass er im Grunde auch verbittert ist, und das durch SEHR VIEL reden kompensieren will. Im Grunde ist er aber ein herzensguter Typ.

Fiona: Eine schöne Prinzessin mit langen roten Haaren, die von einem Drachen in einem hohen Turm festgehalten wird. Sie hat klare Ansichten wie ihr Retter und ihre Rettung überhaupt aussehen muss. Sie soll von Shrek und Esel gerettet werden, und relativ am Ende des Films wird ihr Fluch bekannt.

Sonstige: VIELE Fabelwesen, wie die 7 Zwerge, die 3 Schweinchen, Pinocchio etc.

Die Filmmusik:
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Nachdem ich den Film gesehen habe, musste ich mir natürlich gleich die Filmmusik herunterladen (natürlich nur 24 Stunden zum „anhören“, danach kaufe ich mir natürlich die CD-Version). Im Film war sie natürlich besser, weil ich noch lustiges dazu sah, doch auch ohne Film war sie super.
Einige der Interpreten:
Leslie Carter, Baha Men, Rufus Wainwright, Eddy Murphy, Smash Mouth, Dana Glover…
Die Songs sind sehr abwechslungsreich, mal schnell und laut, mal langsam und leise, mal einfühlsam, mal Partylike.

Meine Meinung:
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Ich glaube, es ist jedem klar geworden, dass ich diesen Film super finde. Die lustige Art der Charaktere, die vielen Anspielungen und Verarschungen (ihr wisst was ich meine:-)) auf und von anderen Filmen, nicht nur Disney sondern auch Filme wie „Matrix“ u.ä.. Zu der Perfektion hinsichtlich der Animation kann ich nicht viel sagen: Wie oben angesprochen wollten die Regisseure keine perfekt animierten Menschen, sondern Märchencharakter, doch auch in diesem Bereich gibt es ja Fehler: in „Shrek – der tollkühne Held“ konnte ich keinen entdecken. Noch was zum Publikum: Mit meinen 13 Jahren kann ich natürlich nicht sagen, wie der Film Erwachsenen gefallen wird, doch die Minen der 18+ bis 40 Jährigen sprachen Bände: Auch denen scheint der Film gut gefallen zu haben. Ich weiß nicht, ob inzwischen eine DVD-Version draußen ist, aber wenn euch der Film interessiert gibt’s bestimmt einen Freund, der sich da erkundigen kann oder sie vielleicht schon selbst hat...

Fazit:
*****
Da ein Fazit eigentlich schon größtenteils unter „Meine Meinung“ zu finden ist, hier nur noch kurz und schmerzlos: Ein super Film, der sich, auch für Leute „gesetzteren“ Alters, anzuschauen lohnt.

Gruß aus Köln

Constantin Meyer

18 Bewertungen, 4 Kommentare

  • Duffy_2000

    02.04.2002, 15:42 Uhr von Duffy_2000
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klasse erzählt

  • cooldani

    02.04.2002, 15:36 Uhr von cooldani
    Bewertung: sehr hilfreich

    Es gibt eine DVD-Version, ich habe sie or kurzem ausgeliehen

  • Stoewi

    02.04.2002, 15:36 Uhr von Stoewi
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wieder mal ein super Bericht. Grüße, Stoewi

  • JustOliver

    02.04.2002, 15:31 Uhr von JustOliver
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein klasse Film. Hab mich dabei auch super amüsiert. Gruß, Oliver