Shrek - Der tollkühne Held (VHS) Testbericht

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Erfahrungsbericht von HomerVonSimpson

Shreklich gut :)

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

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Shrek - Ein tollkühner Held
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VORWORT
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Als ich das erste mal die Vorschau von Shrek im Kino gesehen habe, wusste ich nicht so richtig, was ich davon halten sollte. Ich fand es zwar recht witzig, aber ich wusste nicht, was ich von einem komplett Computer animiertem Film halten sollte, da ich ansonsten ein Fan von Zeichentrickfilmen bin, aber nicht in der Form. Und mit der Meinung war ich auch nicht alleine, es gab mehrer in meinem Bekanntenkreis, die nicht so recht etwas damit anfangen konnten.

Als der Film dann anlief, ging ich noch nicht sofort am ersten Tag rein, wie ich es sonst bei vielen anderen Filmen immer getan habe, sondern wartete erst mal ab. Habe mich dann einen Tag später bei Freunden und Bekannten, die den Film gesehen hatte, weil sie sofort in die erste Vorstellung gegangen sind, erkundigt, wie der Film denn so sei. Fast alle waren mehr oder weniger begeistert, aber keinen von ihnen meinte, dass er schlecht gewesen wäre, oder dass sie sich gelangweilt hätten. Diese Meinungen im Verbund mit der witzigen Vorschau, die ich gesehen hatte, haben mich dann dazu veranlasst einige Tage später mit meiner Freundin in den Film zu gehen.


STORY
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Und hier die Story, die ich persönlich recht gelungen finde. Irgendwie ist es eine Story wie jede andere auch, aber irgendwie hat sich auch etwas einzigartiges, was man nun wirklich nicht von jeder Story behaupten kann.:
Der Film beginnt damit, dass jemand in einem Märchenbuch blättert. Es ist ein typisches Märchenbuch, was nicht gerade sehr spannend ist. Man erwartet dann einen Erzähler, der einem den Film in Form einer Rahmengeschichte vorträgt. Aber dem ist ganz und gar nicht so: Dieser jemand, der in dem Märchenbuch blättert ist Shrek selbst. Und das nächste was man wohl nicht erwartet ist der Ort an dem er das Buch liest. Er sitzt nämlich auf dem Klo und macht sich über die Geschichte in dem Märchenbuch lustig. Anschießend reist er die Seite, bei der er gerade ist aus dem Buch heraus und benutzt sie als Klopapier.

Danach sieht man Shrek noch kurz wie er eine ordentlich Schlammdusche genießt und danach beginnt der Film richtig.

Shrek, der tüllkühne Held ist ein, im Vergleich zu den Menschen, sehr großes Wesen, was recht furchterregend ist und sich bei den Menschen und allen anderen auch nicht gerade beliebt macht. Er lebt ganz alleine in einem schmutzigen Sumpf und lässt so gut wie keinen an sich ran. Manchmal versuchen die Menschen ihn zu töten, oder seine Wohnung in Brandt zu stecken, aber Shrek lässt das weitgehend kalt, er vertreibt die Menschen mit seiner forschen Art und lehrt sie das Fürchten. Er ist also sehr einsam, aber er fühlt sich in seiner Einsamkeit wohl, meint, dass die Menschen eh von ihm denken er sei nur ein großer, hässlicher Oga, der nur Furcht und Verderben bringt, ohne ihn richtig zu kennen.

Danach wird eine Szene gezeigt in der viele Menschen alle in einer Reihe stehen und Anfang der Reihe steht ein Tisch an dem ein Beamter von dem Herrschenden Lord der Märchenlandes sitzt. Man sieht, dass die Bewohner ihre Haustiere und ihren sonstigen Viehbestand dabei haben. Dann wird schnell klar, dass sie die Tiere abgeben müssen, für einen scheinbar sehr geringen Preis, denn sie fluchen über die schlechte Bezahlung für ihre Tiere.

Dann ist eine Frau an der Reihe, die einen Esel bei sich hat. Sie will dem Beamten klar machen, dass es ein wertvoller Esel sei, da er sprechen kann. Sie fordert den Esel auf etwas zu sagen, aber der ist scheinbar etwas störrisch und sagt kein Wort. Ihm gelingt es allerdings der ganzen Sache zu entfliehen, da er plötzlich fliegen kann. Dann beginnt er auch zu sprechen und meint, dass er jetzt nicht nur ein sprechender Esel sei, sondern ein fliegender, sprechender Esel, und macht sich über die anderen Mensch, unter anderem den Beamten lustig. Allerdings ist es schnell vorbei mit der Fliegerei und er sinkt langsam wieder zu Boden. Dann versucht er so schnell wie möglich weg zu rennen und wird natürlich von bewaffneten Wachen verfolgt. Er läuft in den Wald, wo er dann auf Shrek trifft. Er hat, nicht wie alle anderen, sofort Angst vor ihm, sonder spricht ihn in seiner Hektik einfach an und bittet ihn ihm zu helfen. Shrek vertreibt ohne große Mühe die Soldaten und will nach Hause gehen. Der Esel folgt ihm, auch ohne das Shrek dies will, er versucht ihn zu erschrecken, damit er endlich abhaut, aber der Esel lässt sich davon nicht beeindrucken. Schließlich kommen sie am Sumpf an, und Shrek lässt sich überreden, dass der Esel eine Nacht in seinem Sumpf übernachten darf, er muss allerdings draußen schlafen. Da hilft auch kein Betteln und kein Bitten.

Am nächsten Morgen wacht Shrek auf und sieht vor seiner Haustür eine große Anzahl von verstoßenen Fabelwesen in seinem Sumpf. Die Tiere, die von dem Lord "aussortiert" worden waren. Shrek ist natürlich empört, da er ja alleine in seinem Sumpf leben will und macht sofort den Esel dafür verantwortlich. Dieser streitet allerdings sofort alles ab und erklärt ihm, dass die Wesen von dem Lord in den Sumpf geschickt worden sind. Shrek macht sich sofort auf den Weg zum Schloss des Lords und der Esel begleitet ihn wieder.

Der Lord ist ein Herrscher über ein Recht großes Reich, dass Problem ist nur, dass er von einem sprechendem Spiegel gesagt bekommt, dass er gar kein König sei, da er überhaupt keine Königin hätte. Das will sich der Lord natürlich nicht länger bieten lassen und leitet sofort alles ein eine angemessene Frau zu finden. Der Spiegel schlägt ihm einige vor und er entscheidet sich für Prinzessin Fiona, die schlafend in einem Schloss liegt, das von einem großen, bösen Drachen bewacht wird. Das Problem ist nur die Prinzessin aus dem Schloss zu bekommen, und in das Reich des Lords zu schaffen. Der Lord selbst traut sich nicht zu sie zu befreien und veranlasst deshalb einen Wettkampf, bei dem der stärkste der Retter der Prinzessin sein soll.

Und dann treffen Shrek und der Esel auf der Burg ein. Zu dem Zeitpunkt laufen gerade die Wettkämpfe. Als Shrek dann in die Arena tritt verkündet der Lord, dass derjenige, der Shrek umbringt die Ehre gebührt die Prinzessin zu retten. Shrek spielt bei der Sache allerdings nicht so richtig mit und zeigt es allen Kriegern der Lords, bis er als einzigster noch in der Arena steht. Die Wachen des Lords wollten Shrek schon töten, als dem Lord plötzlich eine Idee kommt. Er wählt Shrek aus die Prinzessin zu befreien und als Dank dafür bekommt er seinen Sumpf zurück damit er wieder alleine in Frieden dort leben kann. Shrek nimmt die Herausforderung an und macht sich auf den Weg zu dem Schloss, natürlich dicht gefolgt von dem Esel.

Der Weg zum Schloss ist nicht gerade so spannend, aber dafür geht es dann im Schloss selbst richtig ab. Der Drache, der die Prinzessen bewachen soll, spielt auch eine sehr wichtige Rolle, die ich jetzt aber noch nicht verraten will. Auf jeden Fall gelingt es den beiden die Prinzessin aus dem Schloss zu befreien und sie machen sich auf den Weg zurück zur Burg von dem Lord. Aber mehr will ich jetzt an dieser Stelle nicht verraten, den Rest müsst ihr euch schon selbst ansehen. Ich kann nur sagen, dass die Rückreise zur Burg recht amüsant ist, und auch nachher noch so einiges passiert......Fortsetzung folgt (im Kino ;-)


INFOS
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Der Film ist komplett am Computer entstanden und an der Produktion waren rund 300 Mitglieder beteiligt. Dreamworks ist der Produzent dieses Topfilms, dessen Produktion sage und schreibe rund 5 Jahre gedauert hat. Aber die viele Arbeit und die lange Wartezeit hat sich mehr als gelohnt. Die Figuren, und auch die Landschaften und Gegenstände in dem Film sind sehr realistisch geworden, was ich mit am faszinierendsten fand. Der Film hat keine Altersbeschränkung. In dem Film sind recht viele Anspielungen auf andere Filme, und anderen auch viele von Disney. Die meisten Anspielung hat der Film Jeffrey Katzenberg zu verdanken, der 1994 von Disney gefeuert wurde... was weiß ich warum.

Der Film dauert insgesamt ca. 90 Minuten und die deutsche Synchronisation wird bei Shrek von Sascha Hehn übernommen, und bei der Prinzessin Fiona von Esther Schweins, der Esel wird von Randolf Kronberg gesprochen, der normalerweise Eddy Murphy synchronisiert.


MEINUNG
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Ich war total begeistert von dem Film, und meine Freundin war da nicht andere Meinung, obwohl die nicht so viel Verständnis für Computeranimationen hat, aber der Film hat ihr, auf Grund des Witzes, sehr gut gefallen. Am meisten werden die Szenen in denen Shrek vorkommt recht witzig in Szene gesetzt und der Esel ist in seiner ganzen Person sehr witzig.
Auch die Romantik kommt in dem Film nicht zu kurz, es gibt viele romantische Szenen, vor allem zum Schluss des Films. In der Mitte wird mehr die Action und der Witz, der aber im Verlauf des Films nicht abnimmt, in den Vordergrund gestellt. Sehr anspruchsvoll ist der Film nicht gerade, aber man muss schon ein wenig aufpassen.

Seltsam finde ich es nur, dass es überhaupt keine Alterbeschränkung für den Film gibt. Es gibt einige Szene, die Eltern einem kleinen Kind wohl schlecht erklären könnten (Stichwort: Ohrenschmalz als Kerze). Ich würde sagen eine Beschränkung von 12, oder zumindest 6 Jahren wäre ganz angebracht gewesen.

Den Film kann ich nur jeden empfehlen, egal ob jung oder alt. Und für 8,-DM hab' ich wohl überhaupt nichts falsch gemacht ;-)

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