Shrek - Der tollkühne Held (VHS) Testbericht

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Erfahrungsbericht von MikaSk

SHREK****ein padagogisch wertvolles Zeichentrickabenteuer****

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Pädagogisch wertvoll ? Vielleicht werden einige von Euch jetzt denken, ich spreche vom falschen Film.

Aber nein, ich meine tatsächlich SHREK!

Warum ich denke, dass dieser Film eine wichtige Botschaft vermittelt und wertvoll ist, sage ich euch am Schluß des Berichtes (nicht runterscrollen – erst lesen).

Nun erst mal etwas zur HANDLUNG:
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Shrek ist ein muffeliger, zurückgezogen lebender Oger. Es braucht euch nicht peinlich zu sein, ich wusste vorher auch nicht was ein Oger ist. Aus dem Film schlussfolgere ich, dass das nicht besonders hübsche, grüne Monster mit gutmütiger Art sind. So jedenfalls war Shrek, der Hauptdarsteller des Films.

Also wie gesagt, er liebt seine Ruhe, die eines Tages kolossal von allen Märchen und Fabelwesen gestört wird, die ihr jemals gesehen oder von denen ihr jemals gelesen habt.
Alle versammeln sich auf seinem Grundstück, weil ein böser König – halt! König war er ja noch gar nicht – sie aus seinem Reich vertrieben hat.
Besonders aufdringlich ist ein sprechender Esel, der mit der Synchronstimme Eddi Murphys dem Oger mächtig auf die Nerven geht.

Ein Besuch bei dem Ekelkönig verspricht die Erlösung, wenn Shrek bereit ist eine ach so schöne Prinzessin aus den Klauen eines fürchterlichen Drachen zu befreien. Wenn er nämlich eine hübsche Prinzessin finden würde, die bereit wäre ihn zu heiraten, würde es endlich König. Manche kaufen heute ihre Frauen in Thailand und er lässt halt eine vor dem Drachen retten – interessanter Aspekt.

Zusammen mit dem Esel, den er nicht loswird, macht sich Shrek auf den Weg.

Es gelingt ihm tatsächlich, die Hübsche vor der Drachendame zu retten, ja ihr lest richtig – es war eine Drachin - die sich augenblicklich in den armen Esel verliebt.

Die befreite Hübsche hat allerdings ein dunkles Geheimnis, denn jede Nacht verwandelt sie sich in eine hässliche, dicke Ogerdame.
Aus Scham, Shrek hätte sie nicht mehr gern, bewahrt sie dieses Geheimnis für sich, denn längst hat sie sich in ihren Retter verliebt.

Er wagt es nicht auch nur einen Gedanken an sie zu verschwenden, wo sie doch soooo hübsch ist.

Die Prinzessin könnte durch einen Kuss der wahren Liebe von ihrem unglaublichen Fluch erlöst werden. Könnte der König ihr diesen Kuss geben – oder doch der hässliche Oger?
Und wie würde die Erlösung aussehen?

Der FILM:
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Wie ihr mit Sicherheit wisst ist es ein vollkommen Computeranimierter Zeichentrickfilm.

Die Story und die Figuren sind zu Brüllen komisch. Der Humor manchmal für Kinder nicht zu verstehen, weil sie die vielen bissigen Seitenhiebe noch gar nicht regestrieren – womit ich nicht sagen will, dass meine Kinder nicht ihren Spaß an dem Film hatten. Ich wollte vielmehr damit sagen, dass der Film, der wirklich jedes Walt Disney Klischee ins lächerliche zieht, auch für uns Erwachsene komisch ist.

Die Synchronisation ist gelungen und die Stimmen geben den Figuren perfekt, den Charakter den sie verkörpern sollen.

Meine MEINUNG:
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Ich fand den Film lustig.
Ich fand die Handlung interessant, überraschend und sogar nachdenklich!
Wir haben uns als komplette Familie köstlich amüsiert und das will bei den Altersunterschieden schon was heißen.

Der Film ist ohne Alterbeschränkung freigegeben und man kann das auch so stehen lassen. Allerdings bezweifele ich, dass zu kleine Kinder verstehen können worum es geht.

Doch so nun endlich zu dem Punkt, warum ich den Film pädagogisch wertvoll finde – klingt gut, oder?
Bitte lest das aber nur, wenn ihr auch wissen wollt wie der Film endet!!

Wie schon gesagt, kann die Prinzessin von ihrem lästigen Fluch erlöst werden, wenn sie einen ersten Kuss der wahren Liebe erhält. Shrek liefert sie gehorsam und von Selbstzweifeln geplagt bei dem hässlichen viel zu kleinen Möchte-gern-König ab. Als die beiden schon zur Blitztrauung bereitstehen überlegt sich unser liebenswürdiger Oger, dass auf er auf die Liebe seines Lebens nicht mehr verzichten möchte. Nach reichlich Action kann er sie endlich küssen und man sieht den Zauber der sie erlösen soll.
Meine Tochter schmolz in ihrem Sessel dahin, in der Hoffnung, dass die Prinzessin nun immer so schlank und hübsch bleiben würde und am allerbesten, wenn auch Shrek sich in einen stattlichen hübschen Prinzen verwandeln würde.
Doch statt dessen wird sie eine liebe, fröhliche Ogerdame, die ihren Oger über alles liebt.

Ich fand das sooo gut. Endlich wurde in einem Kinderfilm, mit dem Schönheitsideal aufgeräumt.
Sonst ist es doch wirklich immer so, dass die Prinzessinen wunderschön sind und alleine deshalb geliebt werden. Hier waren die Hauptakteure hässlich und trotzdem liebenswürdig.
Allein deshalb finde ich den Film wertvoll.

Meine Tochter fand diesen Gedanken allerdings etwas gewöhnungsbedürftig *G*

4 Bewertungen, 2 Kommentare

  • nikosternchen

    23.03.2002, 11:37 Uhr von nikosternchen
    Bewertung: sehr hilfreich

    ja hier biste dannRICHTIG gelandet ;o)..lg niko

  • Maeuschen21

    23.03.2002, 11:35 Uhr von Maeuschen21
    Bewertung: sehr hilfreich

    also den habe ich gleich drei mal im kino gesehen und bin voll begeistert ;o)