Shrek - Der tollkühne Held (VHS) Testbericht

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ab 11,42
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Erfahrungsbericht von clubby

MÄRCHEN NICHT NUR ZU WEIHNACHTEN...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

„Shrek – Der tollkühne Held“ läuft schon etwas länger in unseren Kinos. Dennoch habe ich recht spät Zeit gefunden, ihn mir anzusehen.

Dieser Film ist ein Zeichentrickfilm – und damit auch ein Kinderfilm? Sicherlich ist er für Kinder sehr gut geeignet, aber mit Sicherheit nicht ausschließlich. Bei mir waren jedenfalls kaum Kinder im Kino, also durchaus auch etwas für erwachsene.
Er kommt aus dem Hause Dreamworks, die unter anderem schon den digitalen Geniestreich „AntZ“ auf die Beine gestellt haben.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht Shrek, ein als Einsiedler lebender Oger, dessen selbstgewählte Einsamkeit allerdings durch den ohne Unterlass quasselnden Esel unsanft gestört wird. Wenig später findet sich Shrek nicht nur mit einem sprechenden Esel wieder, sondern mit sämtlichen Fabelwesen seiner Zeit um sein Haus herum versammelt wieder.
Auf der Suche nach Ruhe und der Ursache dieser Störung bekommt Shrek die Aufgabe, die Prinzessin Fiona zu befreien, die gefangen in einem Turm einer einsamen Burg, von einem Drachen bewacht wird.

Shrek ist zwar etwas verschroben und am Anfang jedoch auch ziemlich abweisend, dennoch entpuppt er sich als ein sehr liebenswerter Zeitgenosse, der eben nur ziemlich tollpatschig ist. Ähnlich steht es auch um Fiona, die zu Anfang eine ziemliche Zicke ist, bis sie selber erkennt, worauf es ankommt und lernt, dazu zu stehen.
Und letzten Endes hat auch ein nervender Plapperesel noch sein Gutes.

Die Geschichte wird mit viel Witz und Romantik erzählt. Dabei wird so ziemlich jedes mehr oder weniger bekanntes Märchen auf die Schippe genommen und so interpretiert, wie es eben passt, um so viel Komik wie möglich in den Film zu bringen.
Dennoch hält sich auch dieser Film an die „Disney-Happy-Ends“, jedoch ein klein wenig „andersherum“ als wahrscheinlich gedacht.

Im Deutschen wird er von Stimmen wie Esther Scheins, Rufus Beck, Sascha Hen und Randolf Kronberg synchronisiert. Im Englischen (dieser Version habe ich gesehen), hört man Eddy Murphy, Mike Myers & Cameron Diaz.

Dieser Film ist eine erfrischende und lohnende Überraschung für groß und klein und zeigt, dass Märchen weder langweilig noch überholt sind.
(Auch außerhalb der Vorweihnachtszeit nicht!)

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