Shrek - Der tollkühne Held (VHS) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Sven79

Es war einmal....

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

...in einem Königreich in einer anderen Welt. In diesem Königreich, das frappierend an Disneyworld erinnert, herrschte der winzige machtgeile Lord Faquard. Er hasst alles unperfekte und lässt deshalb alle Märchenfiguren deportieren. Um endgültig König zu werden, muss er eine Prinzessin heiraten. Er erwählt Prinzessin Fiona, die allerdings in einer verfallenen Burg von einem Drachen gefangen gehalten wird. Faquard ist aber nicht nur klein, sondern auch zu feige die Prinzessin selbst zu befreien. Die Stunde unseres unfreiwilligen Heldens hat geschlagen: Shrek, ein Oger, tritt auf den Plan und schlägt Faquard einen Deal vor: Er befreit die Prinzessin, wofür Faquard nur all die Märchenfiguren von Shreks Land, dorthin wurden sie nämlich umgesiedelt, wieder fortschaffen muss, denn Shrek hat nicht gerne Gesellschaft, er schämt sich vor ihr für seine „Hässlichkeit“.

Shrek macht sich nun in Gefolgschaft eines ohne Punkt und Komma quasselnden Esels (im Original von Eddie Murphy gesprochen) auf, um die Prinzessin zu befreien. Der klassische Abenteuerstoff also, doch nicht etwa ein Disney Film?

Aber nein, ganz im Gegenteil, „Shrek“ nimmt sämtliche Disney Klischees genüsslich auf die Schippe. Gleich zu Anfang stellt „Shrek“ dem Esel gegenüber klar: „Hier wird nicht gesungen!“ Und wenn Fiona es doch nicht lassen kann und ein Duett mit einem Vogel versucht, bekommt dies dem gar nicht gut.

Natürlich kommt der Film nicht ohne Musik aus, aber Sting, Elton John und Phil Collins müssen draußen bleiben, dafür gibt’s tolle Songs von Smashmouth (klasse Neuaufnahme von I’m a Believer), den Eels, Rufus Wainwright und den Proclaimers.

Neben einem Füllhorn von ironischen Sprüchen und aberwitzigen Ideen: da werden aus Fröschen und Schlangen Luftballons, Aschenbrödel und Schneewittchen prügeln sich um einen Brautstrauß und und und, machen vor allem die köstlichen Filmzitate den Film sehenswert: Gladiator, Drei Engel für Charlie und Indiana Jones, um nur einige zu nennen.

Es folgt meine Lieblingsszene, alle die sich den Spaß nicht verderben lassen wollen, bitte weiter lesen!
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Im Wald treffen Shrek, Fiona und der Esel auf Robin Hood und seine steppenden Jungs. Shrek und Co. lassen es sich nicht nehmen, die nervenden Stepper im Matrix-Stil umzumähen. Wenn Michael Flatley das in seine Show einbaut, dann werd selbst ich mir diesen Quatsch mal an tun.
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All diese herrlich anarchischen Späße lassen beinahe vergessen, dass „Shrek“ mit grandiosen herzallerliebsten Animationen ausgestattet ist, die mal wieder Maßstäbe setzten

„Shrek“ ist der Kinospaß seit langem! Wer die Vorstellung nicht mit einem breiten Grinsen verlässt, dem kann glaub’ ich nicht geholfen werden oder der konnte schon die famosen „Ein Königreich für ein Lama“ und „Chicken Run“ nicht leiden.

P.S.: Für ungetrübten Filmgenuss in Abendvorstellung gehen, manche Kids können schon ganz schön nerven! ;-)

9 Bewertungen, 1 Kommentar

  • hderichs

    13.02.2002, 15:50 Uhr von hderichs
    Bewertung: sehr hilfreich

    naja, ich weiß ja nicht, ob der göttliche Shreck mit Chicken Run überhaupt verglichen werden sollte.