Shrek - Der tollkühne Held (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Willy-Winzig
Ich bin Oger
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
In einem sehr einsamen Sumpf lebt ein sehr zufriedener Oger. Auf Nachbarschaft legt er wenig wert und gestaltet daher mit großer Detailtreue schöne Schilder, die darauf hinweisen.
Der Sumpf ist aber auch eine echte Luxusunterkunft. Geboten wird eine Schlammdusche, ein Toilettenhäuschen mit Literaturangebot und eine Hütte, die mit Ohrenschmalzkerzen so richtig romantisch beleuchtet ist.
Eines Tages kommt der Herrscher des Landes auf die glorreiche Idee, alle Fabelwesen einzufangen und in ein Ghetto zu entsorgen, damit seine Stadt besonders ordentlich wird.
Bei dieser Sammelaktion findet man so ziemlich jedes bekanntes Märchen wieder. Neben Pinoccio, Schneewittchen und Schweinchen Dick hat man noch viele Aha-Erlebnisse.(c)w-w
Eine alte Frau möchte bei der Sammlung auch gerne ihren sprechenden Esel in klingende Münze verwandeln. Blöderweise schafft er es zu fliehen und rennt dabei gegen den Oger. Die mutigen Soldaten wollen ihn natürlich auch gefangen nehmen. Einige des Trupps erkennen jedoch die möglichen gesundheitlichen Risiken und treten einen strategisch rückwärts gerichteten Vorstoß an, d.h. sie rennen weg.
Damit ist der Esel nun frei und klebt sich an den Oger. Er hätte gerne seine Ruhe, aber der dauerquasselnde Esel akzeptiert nicht einmal ein deutliches "Verschwinde!".
Daher darf der Esel nun im Sumpf bei Shrek, so heißt der Oger, übernachten – natürlich nicht in der Hütte sondern draußen.
Welchen besseren Lagerplatz für die Fabelwesen gibt es als den Sumpf? Daher hat Fürst Farquaard alle dorthin verbannt. Das stinkt Shrek jedoch gewaltig, so daß er sich entschließt, dem Fürsten mal den Marsch zu blasen und die Fabelwesen wieder dort abzuziehen.
Für seinen Weg sucht er einen Führer zum Schloß. Blöderweise ist der einzige Freiwillige der Esel. (c)w-w
In der Zwischenzeit foltert der Fürst noch ein Gebäckmännchen und einen sprechenden Spiegel und erfährt, daß er eine Prinzessin heiraten muß, um König zu werden. (Hier sollte ich vielleicht auch noch erwähnen, daß Fürst Farquaard der kleinste Herrscher seit Lord Helmchen aus Spaceballs ist.) In Herzblatt-Manier werden drei Prinzessinnen vorgestellt. Zur Auswahl stehen Aschenputtel, Schneewittchen und Fiona. Die Wahl fällt auf Fiona, der Schönheit, die in einem Drachenturm gefangen ist.
Die Befreiung der Prinzessin würde ja eine Gefahr bedeuten, daher wird ein Turnier ausgetragen, um den geeigneten Kandidaten zu finden, der die Prinzessin für Fürst Farquaard befreien darf. Das Risiko, des einen oder anderen Recken als Drachenfutter zu enden, nimmt der Fürst gerne auf sich. Dummerweise poltert Shrek mitten in das Turnier. Schnell werden die Regeln geändert und der Bezwinger des Oger soll die zweifelhaft Ehre erhalten. Da aber Oger und Esel ein sehr schlagfertiges Duo bilden (hier gibt es etwas für Wrestling-Fans) gehen sie als Sieger hervor. Da Shrek die Fabelwesen loswerden will, bietet Farquaard einen Deal an. Shrek befreit Fiona und dann hat Shrek wieder seine Ruhe.
So beginnt die Rettung der Prinzessin. Dabei muß noch ein Drache (nicht direkt, aber seht selbst) überwunden und Fiona befreit werden. Sie hat noch etwas romantischere Vorstellungen von ihrem Erretter und erwartet eigentlich einen Kuß. Ihren Avancen gegenüber ist Shrek jedoch nicht sehr aufmerksam. (c)w-w
Das sollte zum Inhalt nun völlig ausreichen. Ich erwähne nur noch, daß Matrix-Fans noch etwas zu sehen bekommen und auch Robin Hood noch seinen Auftritt bekommt.
Dream Works ist mit diesem Film ein weiterer großer Erfolg nach Antz gelungen. Die Figuren sind wunderbar animiert, die Landschaft sieht phantastisch aus. Milch, die in ein Glas geschüttet wird, sieht nahezu echt aus. Die Gesichtszüge der Figuren passen perfekt zur Sprache (natürlich nur in der englischen Version, aber die deutsche Übersetzung ist diesbezüglich auch sehr gut). Der Feueratem des Drachen könnte auch mit echtem Feuer nicht besser aussehen. Bewegungsabläufe und Licht und Schatten stellen eine neue Meßlatte für künftige Animationsfilme dar.
Der Film sprüht vor Wortwitz und Anspielungen auf den Disney Konzern. Angeblich soll Fürst Farquaard dem Chef des Disney-Konzerns Michael Eisner ähnlich sehen, der Jeffrey Katzenberg 1994 gefeuert hat. Daraufhin wurde Katzenberg einer der Mitbegründer von Dream Works. Eine späte Rache???
Die Texte sind sehr amüsant und fast immer ein Treffer. Da mein englisch nicht ausreicht, um alle Feinheiten der englischen Version zu verstehen, kann ich dazu nicht viel sagen. Bei der hierzulande wohl viel interessanteren deutschen Version bin ich von den Dialogen sehr begeistert. Im Original wurde der quasselnde Esel von Eddie Murphy gesprochen. In der deutschen Version hat diesen Part die Synchronisationsstimme von Eddie Murphy (Randolf Kronberg) übernommen. Prinzessin Fiona wurde von Esther Schweins (Cameron Diaz im Orig.) gesprochen, Shrek hat die Stimme von Sascha Hehn (Mike Myers) und Rufus Beck (John Lithgow) spricht für Fürst Farquaard. (c)w-w
Ähnlichkeiten von Prinzessin Fiona mit Cameron Diaz sind garantiert nicht unbeabsichtigt.
Die Musik unterscheidet sich doch deutlich von der üblichen Unterlegung in den Zeichentrick- oder Animationsfilmen. Hier wurden deutlich peppigere Stücke verwendet. Die Musik hält sich nicht unbedingt dezent im Hintergrund, sondern paßt sich sehr gut in die Handlungen ein. (Anmerkung: Versuche niemals mit einem Vogel um die Wette zu trällern – es könnte eine explosive Erfahrung werden. :-) )
Allein für diese Szene würde ich gerne noch einen Bonuspunkt vergeben, aber das geht ja leider nicht. Da bleibt mir nur der Vorschlag: "Geht in diesen Film!"
Hoffentlich wird es, ob des zu erwartenden Erfolges, keinen typischen zweiten Teil geben. Ich kann mir hier keine vergleichbar gute Fortsetzung mehr vorstellen. (c)w-w
Weitere Infos findet man auf der Homepage von United International Pictures oder über den Direktlink.
http://www.uip.de
http://movies.uip.de/shrek/intro.html
Fazit: Ein sehr kurzweiliger Film, der sowohl für Groß und Klein etwas zu bieten hat. Die Kinder werden ihren Spaß an den Actionszenen und die flotte Story haben, die Erwachsenen finden in Bild und Ton viele Anspielungen auf andere Filme und insbesondere auf den Disney Konzern. Wie bei guten Filmen üblich, ist auch dieser Film mal wieder viel zu kurz, obwohl er über 90 Minuten Laufzeit hat.
Die Ideen der Handlung sind unkonventionell und daher ist der Verlauf nur schwer vorherzusagen. Damit ist Potential für viel Spaß gegeben. (c)w-w
Tip: Im Abspann ist noch das eine oder andere Schmankerl verborgen. Leider kommt kein kurzer Spot mehr nach dem Abspann, obwohl ich es irgendwie erwartet hätte.
Eine letzte Anmerkung am Rande: Es gibt ein recht lustiges Ogerlied. Wer sich den Text mal ansehen möchte, sollte mal einen Blick auf
http://www.stud.uni-goettingen.de/~tschmid/lieder/ich_bin_ein_oger.html
werfen.
Vorteile: sehr gute Unterhaltung, nahezu perfekt
Nachteile: keine
Der Sumpf ist aber auch eine echte Luxusunterkunft. Geboten wird eine Schlammdusche, ein Toilettenhäuschen mit Literaturangebot und eine Hütte, die mit Ohrenschmalzkerzen so richtig romantisch beleuchtet ist.
Eines Tages kommt der Herrscher des Landes auf die glorreiche Idee, alle Fabelwesen einzufangen und in ein Ghetto zu entsorgen, damit seine Stadt besonders ordentlich wird.
Bei dieser Sammelaktion findet man so ziemlich jedes bekanntes Märchen wieder. Neben Pinoccio, Schneewittchen und Schweinchen Dick hat man noch viele Aha-Erlebnisse.(c)w-w
Eine alte Frau möchte bei der Sammlung auch gerne ihren sprechenden Esel in klingende Münze verwandeln. Blöderweise schafft er es zu fliehen und rennt dabei gegen den Oger. Die mutigen Soldaten wollen ihn natürlich auch gefangen nehmen. Einige des Trupps erkennen jedoch die möglichen gesundheitlichen Risiken und treten einen strategisch rückwärts gerichteten Vorstoß an, d.h. sie rennen weg.
Damit ist der Esel nun frei und klebt sich an den Oger. Er hätte gerne seine Ruhe, aber der dauerquasselnde Esel akzeptiert nicht einmal ein deutliches "Verschwinde!".
Daher darf der Esel nun im Sumpf bei Shrek, so heißt der Oger, übernachten – natürlich nicht in der Hütte sondern draußen.
Welchen besseren Lagerplatz für die Fabelwesen gibt es als den Sumpf? Daher hat Fürst Farquaard alle dorthin verbannt. Das stinkt Shrek jedoch gewaltig, so daß er sich entschließt, dem Fürsten mal den Marsch zu blasen und die Fabelwesen wieder dort abzuziehen.
Für seinen Weg sucht er einen Führer zum Schloß. Blöderweise ist der einzige Freiwillige der Esel. (c)w-w
In der Zwischenzeit foltert der Fürst noch ein Gebäckmännchen und einen sprechenden Spiegel und erfährt, daß er eine Prinzessin heiraten muß, um König zu werden. (Hier sollte ich vielleicht auch noch erwähnen, daß Fürst Farquaard der kleinste Herrscher seit Lord Helmchen aus Spaceballs ist.) In Herzblatt-Manier werden drei Prinzessinnen vorgestellt. Zur Auswahl stehen Aschenputtel, Schneewittchen und Fiona. Die Wahl fällt auf Fiona, der Schönheit, die in einem Drachenturm gefangen ist.
Die Befreiung der Prinzessin würde ja eine Gefahr bedeuten, daher wird ein Turnier ausgetragen, um den geeigneten Kandidaten zu finden, der die Prinzessin für Fürst Farquaard befreien darf. Das Risiko, des einen oder anderen Recken als Drachenfutter zu enden, nimmt der Fürst gerne auf sich. Dummerweise poltert Shrek mitten in das Turnier. Schnell werden die Regeln geändert und der Bezwinger des Oger soll die zweifelhaft Ehre erhalten. Da aber Oger und Esel ein sehr schlagfertiges Duo bilden (hier gibt es etwas für Wrestling-Fans) gehen sie als Sieger hervor. Da Shrek die Fabelwesen loswerden will, bietet Farquaard einen Deal an. Shrek befreit Fiona und dann hat Shrek wieder seine Ruhe.
So beginnt die Rettung der Prinzessin. Dabei muß noch ein Drache (nicht direkt, aber seht selbst) überwunden und Fiona befreit werden. Sie hat noch etwas romantischere Vorstellungen von ihrem Erretter und erwartet eigentlich einen Kuß. Ihren Avancen gegenüber ist Shrek jedoch nicht sehr aufmerksam. (c)w-w
Das sollte zum Inhalt nun völlig ausreichen. Ich erwähne nur noch, daß Matrix-Fans noch etwas zu sehen bekommen und auch Robin Hood noch seinen Auftritt bekommt.
Dream Works ist mit diesem Film ein weiterer großer Erfolg nach Antz gelungen. Die Figuren sind wunderbar animiert, die Landschaft sieht phantastisch aus. Milch, die in ein Glas geschüttet wird, sieht nahezu echt aus. Die Gesichtszüge der Figuren passen perfekt zur Sprache (natürlich nur in der englischen Version, aber die deutsche Übersetzung ist diesbezüglich auch sehr gut). Der Feueratem des Drachen könnte auch mit echtem Feuer nicht besser aussehen. Bewegungsabläufe und Licht und Schatten stellen eine neue Meßlatte für künftige Animationsfilme dar.
Der Film sprüht vor Wortwitz und Anspielungen auf den Disney Konzern. Angeblich soll Fürst Farquaard dem Chef des Disney-Konzerns Michael Eisner ähnlich sehen, der Jeffrey Katzenberg 1994 gefeuert hat. Daraufhin wurde Katzenberg einer der Mitbegründer von Dream Works. Eine späte Rache???
Die Texte sind sehr amüsant und fast immer ein Treffer. Da mein englisch nicht ausreicht, um alle Feinheiten der englischen Version zu verstehen, kann ich dazu nicht viel sagen. Bei der hierzulande wohl viel interessanteren deutschen Version bin ich von den Dialogen sehr begeistert. Im Original wurde der quasselnde Esel von Eddie Murphy gesprochen. In der deutschen Version hat diesen Part die Synchronisationsstimme von Eddie Murphy (Randolf Kronberg) übernommen. Prinzessin Fiona wurde von Esther Schweins (Cameron Diaz im Orig.) gesprochen, Shrek hat die Stimme von Sascha Hehn (Mike Myers) und Rufus Beck (John Lithgow) spricht für Fürst Farquaard. (c)w-w
Ähnlichkeiten von Prinzessin Fiona mit Cameron Diaz sind garantiert nicht unbeabsichtigt.
Die Musik unterscheidet sich doch deutlich von der üblichen Unterlegung in den Zeichentrick- oder Animationsfilmen. Hier wurden deutlich peppigere Stücke verwendet. Die Musik hält sich nicht unbedingt dezent im Hintergrund, sondern paßt sich sehr gut in die Handlungen ein. (Anmerkung: Versuche niemals mit einem Vogel um die Wette zu trällern – es könnte eine explosive Erfahrung werden. :-) )
Allein für diese Szene würde ich gerne noch einen Bonuspunkt vergeben, aber das geht ja leider nicht. Da bleibt mir nur der Vorschlag: "Geht in diesen Film!"
Hoffentlich wird es, ob des zu erwartenden Erfolges, keinen typischen zweiten Teil geben. Ich kann mir hier keine vergleichbar gute Fortsetzung mehr vorstellen. (c)w-w
Weitere Infos findet man auf der Homepage von United International Pictures oder über den Direktlink.
http://www.uip.de
http://movies.uip.de/shrek/intro.html
Fazit: Ein sehr kurzweiliger Film, der sowohl für Groß und Klein etwas zu bieten hat. Die Kinder werden ihren Spaß an den Actionszenen und die flotte Story haben, die Erwachsenen finden in Bild und Ton viele Anspielungen auf andere Filme und insbesondere auf den Disney Konzern. Wie bei guten Filmen üblich, ist auch dieser Film mal wieder viel zu kurz, obwohl er über 90 Minuten Laufzeit hat.
Die Ideen der Handlung sind unkonventionell und daher ist der Verlauf nur schwer vorherzusagen. Damit ist Potential für viel Spaß gegeben. (c)w-w
Tip: Im Abspann ist noch das eine oder andere Schmankerl verborgen. Leider kommt kein kurzer Spot mehr nach dem Abspann, obwohl ich es irgendwie erwartet hätte.
Eine letzte Anmerkung am Rande: Es gibt ein recht lustiges Ogerlied. Wer sich den Text mal ansehen möchte, sollte mal einen Blick auf
http://www.stud.uni-goettingen.de/~tschmid/lieder/ich_bin_ein_oger.html
werfen.
Vorteile: sehr gute Unterhaltung, nahezu perfekt
Nachteile: keine
7 Bewertungen, 1 Kommentar
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13.02.2002, 18:38 Uhr von barbar001
Bewertung: sehr hilfreichdas ist ein guter Hinweis
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