Sidol Backofen & Grill Testbericht

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ab 7,57
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Erfahrungsbericht von trampastheo

Endlich sauber!

Pro:

Reinigungseffekt, Glanz, ergiebig

Kontra:

Geruch

Empfehlung:

Ja

Mein Ofen sah ohne Zweifel aus wie bei Hempels unterm Sofa. Die letztens Piccolinis waren im Ofen ausgelaufen und danach habe ich den Ofen nochmals für die Zubereitung einer Pizza benutzt. Was aus dem einst flüssigen Käse auf dem Ofengrund geworden ist, kann man sich vorstellen. Die schwarze, steinharte Sauerei musste entfernt werden, wobei ich keinen Erfolg damit hatte mit Schwamm und Spülmittel den eingetrockneten Schmutz wegzubekommen. Es musste sofort ein guter Backofenreiniger her. Per Zufall und lediglich weil mir der Name Sidolin aus der TV-Werbung ein Begriff war, entschied ich mich, für einen Preis von 2.50 Euro, für den Sidol Backofen- und Grillreiniger.

Sidol ist ein Markenprodukt aus dem Hause Henkel und laut der Anweisungen auf der Spraydose, würde der Aktiv-Schaum jede Verschmutzung in meinem Ofen in den Griff bekommen. Ich war gespannt! Die Dose beinhaltet 500 ml Flüssigkeit des Backofenreinigers. Sie ist recht handlich bei der Benutzung, während man jedoch vor dieser die wichtigen Hinweise auf der Rückseite der Dose zu Anwendung und Anwendungsgebiete, sowie gesundheitliche Hinweise des Herstellers beachten. Da diese chemische Mittel reizend ist (vor allem was die Augen angeht), sollte man sich etwas mit diesen Hinweisen befassen.

Bevor man mit der Anwendung des Sprays beginnt, sollte man erst einmal die Dose schütteln. Nachdem man die kindersichere Kappe des Reinigers entfernt hat, sprüht man von 20 cm Entfernung und senkrecht auf die gewünschte Fläche, wobei sofort, nachdem man gesprüht hat, weißer Schaum entsteht. Das Auftragen des Schaums verläuft gleichmäßig. Nachdem der Schaum auf den Schmutzoberflächen des Ofens verteilt ist, heißt es nun ca. 20 Minuten, laut Herstellerhinweis, warten. Das gilt für Schmutzreste, die nicht die härtesten sind (unter ganz harten Schmutzflecken versteht man z.B. Bratensaft). Wer mit ganz harten Unreinheiten zu kämpfen hat, sollte kurz vor der Anwendung des Reinigers den Ofen ein paar Minuten auf 50 Grad heizen lassen, damit dann, der kurze Zeit später aufgesprühte Schaum noch besser einwirken kann. Vorsicht ist bei dieser Variante jedoch von Dämpfen geboten, die Atemprobleme verursachen können (deshalb immer einen gewissen Abstand halten).

Der Reinigungseffekt mit dem Sidol Backofenreiniger ist makellos. Die schwarzen Flecken vom heruntergetropften und angebrannten Käse, schienen ihren Boden verloren zu haben und waren nach den 20 Minuten Wartezeit mit einem einfachen Wischen auf meinem Schwamm gelandet. Kein Reiben – kein Benutzen der rauen, stahlwollehaltigen Fläche des Schwamms! Beim zweiten Wischen war bereits nichts mehr vom Schmutz zu erkennen und beim dritten Wischen war auch die letzte erkennbare Schaumspur weg. Sauberer geht es nicht! Der Glanzeffekt ist ebenfalls beeindruckend. Sidolin hat aus meinem Ofenboden, der wirklich schlecht aussah, eine fast neu gekaufte Oberfläche gemacht. Dazu ist der Reiniger sehr ergiebig. Die 500 ml sollten bei mir eigentlich mehr als 2 Jahre halten. Wer gar nicht bei der Zubereitung von Speisen im Ofen aufpasst, wird früher einen neuen kaufen müssen. Was den Geruch des Schaums angeht ist dieser rein chemisch. Etwas unangenehm riecht es auf jeden Fall beim naechsten Benutzen des Ofens. Der geruch des Reinigers verteilt sich dann unangenehm in der ganzen Wohnung, Ab der zweiten Benutzung ist dieser Geruch jedoch nicht mehr praesent.

Der Schaum ist eigentlich nur für die Benutzung bei Backöfen und Grills vorgesehen, doch das hinderte mich nicht dran, auch ein paar hartnäckige Verkrustungen auf und neben den Herdplatten mit dem Sidol Schaum zu entfernen. Gleiche Prozedur – gleiches einwandfreies Ergebnis und man hat sich dabei auch noch das Geld für den speziellen Reiniger für die Kochfelder gespart. Ein weiteres Nutzungsgebiet sind Edelstahltöpfe, bei denen z.B. die Milch auf dem Boden angebrannt ist (mein größter Horror überhaupt in der Küche als Mann). Da wo der Reiniger nicht benutzt werden sollte, immer laut des Herstellers, sind Kunststoffmaterialien oder lackierte Oberflächen.

Henkel verspricht mit seinem Sidol Backofenreiniger auf keinen Fall zu viel. Tatsächlich entfernt der Aktiv-Schaum alle Verschmutzungen im Backofen und macht das auch noch in nur wenigen Minuten. Der Glanz ist einmalig und macht den Backofen fast wie neu. Mit der Ergiebigkeit und dem Preis des Produktes bin ich ebenfalls zufrieden, mit dem chemischen Geruch jedoch, der beim nächsten Gebrauch des Ofens entsteht, weniger.

50 Bewertungen, 2 Kommentare

  • brascher

    30.01.2005, 09:38 Uhr von brascher
    Bewertung: sehr hilfreich

    ...kann ich als langjähriger Anwender nur bestätigen. Habe Sidol auch beruflich eingesetzt und war immer sehr zufrieden. Als ich es mal mit einem NoName Produkt versucht hatte, war der Geruch zwar nicht so beißig, aber die Wirkung entsprech

  • lemming_de_de

    30.01.2005, 01:36 Uhr von lemming_de_de
    Bewertung: sehr hilfreich

    So ein Backofenreiniger eignet sich aber auch super zum Reinigen von Alufelgen, die sehen dann aus wie neu, nur so ein Tip, gruß lemming