Sidol Backofen & Grill Testbericht

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ab 7,57
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Erfahrungsbericht von Anonym126

Der Backofen "danach"!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Die Freude auf einen knusprigen Braten aus der Bratröhre ist groß und die Vorbereitungen sind schnell abgeschlossen! Der Braten wird in den Backofen geschoben und erledigt das Weitere fast allein! Hin und wieder muss man das gute Stück (Braten!) zärtlich mit etwas Fett bepinseln, doch das ist auch schon alles. Der Braten ist gelungen und der Familie schmeckt es!

Doch dann kommt das Unangenehme! Wer reinigt denn den total mit Fett und Bratensaft bespritzten Backofen? Wie meistens bleibt es an mir hängen und so mache ich mich ans Werk. Auf den Knien liegend krabbel ich fast in den Backofen, um die verkrusteten Fettreste einzuweichen und abzuschrubben. Doch mit Schrubben allein ist es nicht getan. So suchte ich im Supermarkt nach einem Reiniger, der mir diese Mühe und die unangenehme Arbeit erleichtern oder sogar ersparen sollte. Und ich fand was ich suchte!

Produktbeschreibung:
In einer Metalldose sind 500ml des Backofen und Grillreinigers von Sidol verborgen zu einem Preis von 2,96 €. Eine speziell entwickelte Kraftformel verspricht, auch mit starken Verschmutzungen fertig zu werden.

Meine Erfahrungen:
Bevor ich das Backofenspray einsetzten kann,soll die Dose kräftig geschüttelt werden, was ich auch ausgiebig tue. Danach muss ich mich für eine von zwei angebotenen Reinigungsmöglichkeiten entscheiden. Da gibt es die Kaltreinigung, bei der das Spray in den kalten Backofen gesprüht wird, wo es mindestens 20 Minuten einwirken muss.

Oder ich wähle die schnellere Möglichkeit. Hierbei wird der Backofen auf 50° aufgeheizt und abgestellt. Dann wird das Ofeninnere tüchtig eingesprüht. Das Mittel lässt man mindestens 10Minuten bei geschlossener Ofenklappe einwirken. Beim Sprühen sollte man einen Abstand von ca. 20cm einhalten.

Ein wenig neidisch denke ich an diejenigen, deren Backöfen sich auf Augenhöhe befinden.Leider befindet sich meiner unter der Arbeitsfläche und so heisst es für mich, runter auf die Knie! Sonst kann ich die Rückwand des Backofens nämlich nicht erreichen. Doch bevor ich mich in diese Stellung begebe habe ich weitsichtig, wie ich nun mal bin *g* einen Eimer mit Wasser und Lappen, einen rauen Schwamm und reichlich Tücher bereit gelegt. Aus Erfahrung weiss ich, dass solche Arbeiten immer Putz - und Wischarbeiten nach sich ziehen.

Beim Einsprühen atme ich natürlich auch den Duft des Sprays ein und finde es nicht unangenehm. Da habe ich schon scheußlichere Gerüche in die Nase bekommen. Es riecht etwas nach Zitrone und Hygiene, also einfach sauber! Beim Sprühen in den heißen Backofen versuche ich, die Dämpfe möglichst nicht einzuatmen. In Verbindung mit der Hitze ist der Geruch des Sprays etwas intensiver und nicht mehr ganz so toll. Aussrerdem besteht das Mittel aus purer Chemie und da bin ich lieber etwas vorsichtig. Auch das Fenster habe ich weit geöffnet, vorsichtshalber sozusagen!

Nach angemessener Einwirkzeit beginne ich den Backofen auszuwischen und staune nicht schlecht, was sich von den angesetzten Resten bereits gelöst hat. Allerdings komme ich um ein nachhaltiges Schrubben mit dem Schwamm nicht herum. Die frischen Fettspritzer lösen sich leicht und schnell von der Backofenbeschichtung. Doch Probleme bekomme ich mit allem, was sich förmlich eingebrannt hat. Der ausgetretene Saft meine Pflaumenkuchens z.B. haftet als schwarzer und glänzender Fleck mitten auf dem Boden des Ofens und lässt sich auch mit grösster Anstrengung nicht wegbekommen.

Sehr schwierig ist es auch mit den noch vorhandenen Fettspritzern unseres diesjährigen Weihnachtsbratens. Immerhin war dieser 2 1/2 Stunden im Ofen und das Fett hatte Zeit genug, schön fest anzubacken. Mal sehen, ob mein Backofenspray mit der gepriesenen Kraftformel diese Rückstände schafft?!

Das Spray schaffte es leider nicht! Zumindest nicht beim ersten Mal! Die frischeren Fettspritzer wurden beim Abwischen immer kleiner und verschwanden schliesslich. Doch die älteren Verkrustungen blieben hartnäckig. Auf der Dose ist vermerkt, dass durchaus bei starken Verschmutzungen weitere Versuche notwendig werden könnten. Also startete ich den zweiten Anlauf! Um auf der sicheren Seite zu sein, verlängerte ich die Einwirkzeit um das Doppelt!

Doch auch dieses Mal hatte ich in Bezug auf die dicken Spritzer wenig Erfolg. Mir blieb also nichts anderes übrig, als weiter zu schrubben, was das Zeug hielt. Doch schliesslich gab ich auf, mit der Erkenntnis, auch weiterhin mit Flecken und Spritzern in meinem Backofen leben zu müssen.

Um Verkrustungen von Fett, Zucker, Fruchtsäften, Käse oder Kuchenteigen zu verhindern, muss man den Backofen einfach sofort nach dem Back-oder Bratvorgang säubern. Dann ergeben sich solche Putztorturen erst gar nicht. Doch ich gebe zu, ich habe nicht immer Lust dazu und verschiebe diese Tätigkeit gern schon mal auf den nächsten oder übernächsten Tag!

Das Backofenspray hat allerdings gute Dienste erwiesen beim Reinigen der Kuchenbleche, die auch einige dunkle, eingebrannte Stellen aufwiesen. Auch Herdplatten, wenn man sie denn hat, und Töpfe aus Edelstahl können mit dem Spray behandelt werden und werden wirklich wieder fast wie neu. Doch immer daran denken, solche Gebrauchsgegenstände,die mit unserer Nahrung in Berührung kommen, anschliessend gründlich auszuwaschen, um eventuelle Rückstände des Sprays völlig zu entfernen.

Das Backofenspray mit der Kraftformel ist nicht ganz so kräftig wie ich es gern hätte. Doch mit leichteren und frischen Verschmutzungen wird es gut fertig. Doch bei stärkeren Ablagerungen muss man leider immer noch lange und kräftig schrubben.

Lieben Gruß

Catty

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