Gigaset 3000 Micro Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Design:
- Ausstattung:
- Qualität & Verarbeitung:
Erfahrungsbericht von Michael-at-Home
Wo hab´ ich denn schon wieder...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
So ähnlich wie der Titel hört man nunmehr schon sehr oft aus meinem Munde diese Worte, wenn ich wie so oft auf der Suche nach unserem Telefon, dem Siemens Micro bin. Es ist zum verhext werden. Ich glaube jeder kennt diese ewige Suche, der ein schnurloses Telefon besitzt. Was wäre ich doch ohne den Paging Ruf.
Hach, jtzt habe ich ja mal eine schöne Überleitung zum eigentlichen Produkt geschaffen. Denn fange ich doch gleich mal mit den Funktionen an. Der Paging-Ruf ermöglicht es mir, das wieder einmal verlegte Handgerät wieder zu finden. Ein kurzer Knopfdruck an der Basisstation genügt und diese sendet ein Signal an das Handgerät, welches daraufhin ein nicht zu verkennendes Klingeln von sich gibt.
Dann brauch ich nur dem Geräusch nach gehen. Vorrausgesetzt, es liegt nicht irgendwo unter der Bettdecke oder so, wo man dann das klingeln leicht überhören kann. ;-)
Seit fast zwei Jahren benutzen wir nun dieses kleine Wunder der Technik, weshalb ich mich darüber her machen will, ein gründliches Resümeé zu ziehen. So komme ich auf das wohl wichtigste eines schnurlosen Telefones, dem Akku. Die meisten neuen Telefone, egal welchen Herstellers, protzen gerade heut zu Tage mit den fabelhaftesten Akkus und derer Laufzeiten. Ob Festnetztelefon oder Handy, lassen die meisten Akku nach einer Weile nach und \"verlieren\" ihre Power, welches sich dann in immer kürzer werdende Laufzeiten niederschlägt.
Hier kann ich guten Gewissens mitteilen, das ich nach subjektiver Beobachtung sagen kann, dieses Akku nicht. Nach zwei Jahren Dauerbetrieb bisher keine Leistungseinbuße. Laut Hersteller hieß es damals, das dieses Akku eben nicht den sogenannten und allseits befürchteten Memoryeffekt hat. So können man jederzeit das Mobilteil zurück in die Basisstation zwecks aufladung stellen.
Gut, das mache ich sowieso nie, mein Telefon sieht das Basis immer erst dann, wenn der Akku wirklich leer ist und schon \"piepst\". Was bei mir heißt, das ich so etwa alle fünf Tage zum aufladen an \"die Basis gehe\". Jenes kann ich mir locker erlauben, weil sollte ich einmal dann doch telefonieren müssen, weiche ich immer noch auf´s Faxgerät aus, an dem ebenfalls ein Telefon integriert ist.
Jetzt habe ich vorhin nach der Gebrauchsanweisung gesucht, um genaue technische Einzelheiten preiszugeben. Zu meinen Bedauern muß ich aber eingestehen, das ich diese nicht gefunden habe. Sorry !
Was die Reichweite des Mobilteiles angeht, so zieht dieses Telefon wohl alle Register. In meiner alten Wohnung bin ich oft bei meiner Mutter in deren Wohnung gewesen und habe dabei mein Telefon immer mit gehabt. Diese Distanz ging über zwei Etagen. Soll heißen, trotz etlicher Wände und Decken war der Empfangsbalken am Display jederzeit auf vollem Empfang. So waren auch wärend des telefonierens keinerlei Einbußen in Sachen Klangqualität zu verbuchen.
Das Design ist eher schlicht und würde mit den modernen Formen der heutigen Handys wohl kaum mithalten können. Wieso ich immer von Handys im Vergleich rede ? Weil dieses kleine Ding aussieht wie ein Handy. Nein, vielmehr ist es sogar etwas kleiner als ein solches Handy. Welches aus damals der ursprüngliche Kaufgrund war, als ich es mir im Sommer 2000 beim Makromarkt für damals 349,- Mark gekauft hatte.
Die Basisstation läßt sich mit weiteren fünf Handgeräten \"aufrüsten\", so das maximal sechs Mobilteile an einer einzigen Basisstation betrieben werden können.
Super praktisch und für mich Schusselskopp zugleich hilfsbereit ist die Telefonbuch funktion. Ich kann mir zwar die gängsten Rufnummern meiner Freunde und auch der Firma im Kopf merken, doch bestimmt nicht mehr als sechs bis acht Rufnummern. Diese Aufgabe übernimmt dann das Telefon, in dem ich einhundert dieser Nummern abspeichern kann. Eingehende Anrufe, die sofern von der \"Clip-Funktion\" unterstütz werden, werden mir dann Namentlich im Display angezeigt. Die Clip-Funktion heißt, das der Anrufer seine Rufnummer durch den Dienst der Deutschen Telekom übermitteln läßt. Also auch, wenn derjenige kein ISDN-Inhaber ist.
Die \"Clir-Funktion\" bewirkt somit also genau das Gegenteil. Sie übermittelt meine eigene Rufnummer, wenn ich jemanden anwähle. Sofern ich diesen Dienst am Telefon freigegeben habe. Auf der Basis zwischen Clip und Clir Funktionen baut sich eine Art Anrufliste im Telefon auf. Diese Liste registriert immer die letzten 30 Anrufe, die ich mir im Mobilteil anzeigen lassen kann.
Beispiel:
Meier Huber läßt seine Rufnummer übermitteln und versuchte mich anzurufen. nun, ich war grad nicht zu Hause. Jetzt erleuchtet ein kleiner Briefumschlag in meinem Display. Diesen wiederum klicke ich an, so das mir mein Telefon anzeigt, welche Rufnummer, zu welcher Zeit, an welchem Datum angerufen hat. Ist diese Rufnummer gar im Telefonbuch hinterlegt, erscheint statt dessen der Name des Anrufers. Ne richtig feine Sache finde ich.
Als zusätzliche Features bietet dieses Telefon noch einen Babyruf sowie weitere Extras, die teilweise abhängig vom jeweiligen Festnetzanbieter sind. Also da wären der Gebührenanzeiger, den ich ja wohl nicht weiter erklären muß.
Ferner kann ich vorher definierte Rufnummern einspeichern, wenn ich das Telefon sperren möchte. Sinnvoll für Eltern, wenn die Kinder stundenlang in der Welt herum telefonieren. Ist das Handgerät gesperrt, läßt dieses nur die Anwahl der vorher eingespeicherten Rufnummern, sowie die Notrufe der Polizei 110 und der Feuerwehr 112 zu. Letztere sind fest programmiert und nicht änderbar. Wirklich gut gelöst von Siemens.
Achja, um wieder beim Thema Handy zu sein. So kann ich natürlich auch hier meine Ruftonmelody ändern in sechs verschiedene Klänge. Ist vielleicht nicht die Welt, aber allemal besser als das ständige Ring, Ring. Gell ? Und wie es sich für ein \"Handy\" gehört, lach Telefon eben, kann man hier sogar eine Freisprecheinrichtung einstöpseln. Dann kann ich das Telefon in die Brusttasche legen, telefonieren und habe beide Hände frei, wenn ich meine Hemden bügel.
Zum letztendlichen Fazit nur soviel:
Ein wahres Meisterwek der Technik in Sachen Festnetztelefone, der den Anschaffungspreis vollkommen gerechtfertigt. Und nach zwei Jahren Betriebsdauer in keinster Weise eine Störung oder sonstige Einbußen. Eben halt ein wahres Glanzstück.
2002 © Michael-at-Home
Hach, jtzt habe ich ja mal eine schöne Überleitung zum eigentlichen Produkt geschaffen. Denn fange ich doch gleich mal mit den Funktionen an. Der Paging-Ruf ermöglicht es mir, das wieder einmal verlegte Handgerät wieder zu finden. Ein kurzer Knopfdruck an der Basisstation genügt und diese sendet ein Signal an das Handgerät, welches daraufhin ein nicht zu verkennendes Klingeln von sich gibt.
Dann brauch ich nur dem Geräusch nach gehen. Vorrausgesetzt, es liegt nicht irgendwo unter der Bettdecke oder so, wo man dann das klingeln leicht überhören kann. ;-)
Seit fast zwei Jahren benutzen wir nun dieses kleine Wunder der Technik, weshalb ich mich darüber her machen will, ein gründliches Resümeé zu ziehen. So komme ich auf das wohl wichtigste eines schnurlosen Telefones, dem Akku. Die meisten neuen Telefone, egal welchen Herstellers, protzen gerade heut zu Tage mit den fabelhaftesten Akkus und derer Laufzeiten. Ob Festnetztelefon oder Handy, lassen die meisten Akku nach einer Weile nach und \"verlieren\" ihre Power, welches sich dann in immer kürzer werdende Laufzeiten niederschlägt.
Hier kann ich guten Gewissens mitteilen, das ich nach subjektiver Beobachtung sagen kann, dieses Akku nicht. Nach zwei Jahren Dauerbetrieb bisher keine Leistungseinbuße. Laut Hersteller hieß es damals, das dieses Akku eben nicht den sogenannten und allseits befürchteten Memoryeffekt hat. So können man jederzeit das Mobilteil zurück in die Basisstation zwecks aufladung stellen.
Gut, das mache ich sowieso nie, mein Telefon sieht das Basis immer erst dann, wenn der Akku wirklich leer ist und schon \"piepst\". Was bei mir heißt, das ich so etwa alle fünf Tage zum aufladen an \"die Basis gehe\". Jenes kann ich mir locker erlauben, weil sollte ich einmal dann doch telefonieren müssen, weiche ich immer noch auf´s Faxgerät aus, an dem ebenfalls ein Telefon integriert ist.
Jetzt habe ich vorhin nach der Gebrauchsanweisung gesucht, um genaue technische Einzelheiten preiszugeben. Zu meinen Bedauern muß ich aber eingestehen, das ich diese nicht gefunden habe. Sorry !
Was die Reichweite des Mobilteiles angeht, so zieht dieses Telefon wohl alle Register. In meiner alten Wohnung bin ich oft bei meiner Mutter in deren Wohnung gewesen und habe dabei mein Telefon immer mit gehabt. Diese Distanz ging über zwei Etagen. Soll heißen, trotz etlicher Wände und Decken war der Empfangsbalken am Display jederzeit auf vollem Empfang. So waren auch wärend des telefonierens keinerlei Einbußen in Sachen Klangqualität zu verbuchen.
Das Design ist eher schlicht und würde mit den modernen Formen der heutigen Handys wohl kaum mithalten können. Wieso ich immer von Handys im Vergleich rede ? Weil dieses kleine Ding aussieht wie ein Handy. Nein, vielmehr ist es sogar etwas kleiner als ein solches Handy. Welches aus damals der ursprüngliche Kaufgrund war, als ich es mir im Sommer 2000 beim Makromarkt für damals 349,- Mark gekauft hatte.
Die Basisstation läßt sich mit weiteren fünf Handgeräten \"aufrüsten\", so das maximal sechs Mobilteile an einer einzigen Basisstation betrieben werden können.
Super praktisch und für mich Schusselskopp zugleich hilfsbereit ist die Telefonbuch funktion. Ich kann mir zwar die gängsten Rufnummern meiner Freunde und auch der Firma im Kopf merken, doch bestimmt nicht mehr als sechs bis acht Rufnummern. Diese Aufgabe übernimmt dann das Telefon, in dem ich einhundert dieser Nummern abspeichern kann. Eingehende Anrufe, die sofern von der \"Clip-Funktion\" unterstütz werden, werden mir dann Namentlich im Display angezeigt. Die Clip-Funktion heißt, das der Anrufer seine Rufnummer durch den Dienst der Deutschen Telekom übermitteln läßt. Also auch, wenn derjenige kein ISDN-Inhaber ist.
Die \"Clir-Funktion\" bewirkt somit also genau das Gegenteil. Sie übermittelt meine eigene Rufnummer, wenn ich jemanden anwähle. Sofern ich diesen Dienst am Telefon freigegeben habe. Auf der Basis zwischen Clip und Clir Funktionen baut sich eine Art Anrufliste im Telefon auf. Diese Liste registriert immer die letzten 30 Anrufe, die ich mir im Mobilteil anzeigen lassen kann.
Beispiel:
Meier Huber läßt seine Rufnummer übermitteln und versuchte mich anzurufen. nun, ich war grad nicht zu Hause. Jetzt erleuchtet ein kleiner Briefumschlag in meinem Display. Diesen wiederum klicke ich an, so das mir mein Telefon anzeigt, welche Rufnummer, zu welcher Zeit, an welchem Datum angerufen hat. Ist diese Rufnummer gar im Telefonbuch hinterlegt, erscheint statt dessen der Name des Anrufers. Ne richtig feine Sache finde ich.
Als zusätzliche Features bietet dieses Telefon noch einen Babyruf sowie weitere Extras, die teilweise abhängig vom jeweiligen Festnetzanbieter sind. Also da wären der Gebührenanzeiger, den ich ja wohl nicht weiter erklären muß.
Ferner kann ich vorher definierte Rufnummern einspeichern, wenn ich das Telefon sperren möchte. Sinnvoll für Eltern, wenn die Kinder stundenlang in der Welt herum telefonieren. Ist das Handgerät gesperrt, läßt dieses nur die Anwahl der vorher eingespeicherten Rufnummern, sowie die Notrufe der Polizei 110 und der Feuerwehr 112 zu. Letztere sind fest programmiert und nicht änderbar. Wirklich gut gelöst von Siemens.
Achja, um wieder beim Thema Handy zu sein. So kann ich natürlich auch hier meine Ruftonmelody ändern in sechs verschiedene Klänge. Ist vielleicht nicht die Welt, aber allemal besser als das ständige Ring, Ring. Gell ? Und wie es sich für ein \"Handy\" gehört, lach Telefon eben, kann man hier sogar eine Freisprecheinrichtung einstöpseln. Dann kann ich das Telefon in die Brusttasche legen, telefonieren und habe beide Hände frei, wenn ich meine Hemden bügel.
Zum letztendlichen Fazit nur soviel:
Ein wahres Meisterwek der Technik in Sachen Festnetztelefone, der den Anschaffungspreis vollkommen gerechtfertigt. Und nach zwei Jahren Betriebsdauer in keinster Weise eine Störung oder sonstige Einbußen. Eben halt ein wahres Glanzstück.
2002 © Michael-at-Home
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