Siemens S55 Testbericht
Erfahrungsbericht von saturncom
S55 - exklusiv
Pro:
Optionale Kamera
Kontra:
Farbdisplay hat nur 256 Farben
Empfehlung:
Ja
Letztens habe ich mir mal von einem Bekannten das S55 ausgeliehen, da mir mein Nokia 3310 nicht mehr genügte.
Ein sehr gutes Handy, aber lest selber:
Die Ausstattung des S55 ist für die Siemens-Produktpalette revolutionär: Neben altbekannten Business-Features wie einem Outlook-kompatiblen Kalender, einer Infrarot-Schnittstelle oder Sprachanwahl beherrscht das S55 als erstes Siemens-Handy den Kurzstreckenfunk Bluetooth. Ein Modell mit vollwertigem Farb-Display und MMS hatten die Münchner bis dato ebenfalls noch nicht im Portfolio. Allerdings: Was für Siemens ein großer Schritt sein mag, gibt's bei der Konkurrenz schon seit fast einem dreiviertel Jahr Bis auf Javafähigkeit und Autotauglichkeit hat das T68i von Sony Ericsson alle Schlüsselfunktionen des neuen Topmodells aus München bereits an Bord. Siemens hat also mächtig aufgeholt, setzt mit dem S55 aber keine Maßstäbe. Den Verantwortlichen dürfte diese Tatsache bewusst sein, anders lasst sich die Niedrigpreispolitik kaum erklären Ohne Vertrag ist das S55 für moderate 459 Euro zu haben.
Abstriche muss der Kunde ausgerechnet beim Display machen, das mit nur 256 Farben nicht up 2 date ist.
Zum Vergleich: Das einfache Fun-Handy Nokia 3510i hat sogar über 4000 Farben.
Bilder, die mit der optionalen Kamera geschossen werden oder per MMS ins Handy geflattert kommen, sehen nicht gerade brillant aus.
Bei der Menüführung verzichten die Münchner auf Experimente und setzen auf alte Stärken - was gut ist: Selbst Neulinge finden sich dank grafischer Unterstützung ohne Probleme zurecht. Auch die zunächst gewöhnungsbedurftige, treppenartig angeordnete Tastatur, die dem eleganten Design einen Hauch von Exklusivität verleiht, lasst sich treffsicher bedienen. Was man von den beiden Softkeys nicht behaupten kann, die zu klein und zu spitz geraten sind.
Kritik muss ich am Akku üben, der durch verhältnismäßig niedrige Gesprächs- und Standby-Zeiten auffiel. Kein Wunder, denn während der Vorganger S45i noch 840 mAh leistete, kommt der Akku beim S55 nur auf 700 mAh. Trotzdem, die Aufholjagd von Siemens ist gelungen: Das S55 ist ein ausgewachsenes, schickes und vor allem preisgünstiges Business-Handy.
Leider musste ich es nach 3 Wochen wieder zurück geben :(
Ein sehr gutes Handy, aber lest selber:
Die Ausstattung des S55 ist für die Siemens-Produktpalette revolutionär: Neben altbekannten Business-Features wie einem Outlook-kompatiblen Kalender, einer Infrarot-Schnittstelle oder Sprachanwahl beherrscht das S55 als erstes Siemens-Handy den Kurzstreckenfunk Bluetooth. Ein Modell mit vollwertigem Farb-Display und MMS hatten die Münchner bis dato ebenfalls noch nicht im Portfolio. Allerdings: Was für Siemens ein großer Schritt sein mag, gibt's bei der Konkurrenz schon seit fast einem dreiviertel Jahr Bis auf Javafähigkeit und Autotauglichkeit hat das T68i von Sony Ericsson alle Schlüsselfunktionen des neuen Topmodells aus München bereits an Bord. Siemens hat also mächtig aufgeholt, setzt mit dem S55 aber keine Maßstäbe. Den Verantwortlichen dürfte diese Tatsache bewusst sein, anders lasst sich die Niedrigpreispolitik kaum erklären Ohne Vertrag ist das S55 für moderate 459 Euro zu haben.
Abstriche muss der Kunde ausgerechnet beim Display machen, das mit nur 256 Farben nicht up 2 date ist.
Zum Vergleich: Das einfache Fun-Handy Nokia 3510i hat sogar über 4000 Farben.
Bilder, die mit der optionalen Kamera geschossen werden oder per MMS ins Handy geflattert kommen, sehen nicht gerade brillant aus.
Bei der Menüführung verzichten die Münchner auf Experimente und setzen auf alte Stärken - was gut ist: Selbst Neulinge finden sich dank grafischer Unterstützung ohne Probleme zurecht. Auch die zunächst gewöhnungsbedurftige, treppenartig angeordnete Tastatur, die dem eleganten Design einen Hauch von Exklusivität verleiht, lasst sich treffsicher bedienen. Was man von den beiden Softkeys nicht behaupten kann, die zu klein und zu spitz geraten sind.
Kritik muss ich am Akku üben, der durch verhältnismäßig niedrige Gesprächs- und Standby-Zeiten auffiel. Kein Wunder, denn während der Vorganger S45i noch 840 mAh leistete, kommt der Akku beim S55 nur auf 700 mAh. Trotzdem, die Aufholjagd von Siemens ist gelungen: Das S55 ist ein ausgewachsenes, schickes und vor allem preisgünstiges Business-Handy.
Leider musste ich es nach 3 Wochen wieder zurück geben :(

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