Sierra Tequila Tequila Antiguo Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Wirkungsgrad:
- Nachwirkungen:
- Kultstatus:
Erfahrungsbericht von Gemeinwesen
Lieber an die Algarve als an die Agave (Mexikos Rache an der Welt)
Pro:
"Reseda! Bring Wein und Wurst - aber nicht von dem Zeug für die Gäste!" ("Asterix auf Korsika") Möglicherweise kann man diese Alkoholspezialität zu fortgeschrittener Stunde aus dem Hut zaubern, wenn die Gäste gar nicht nach Hause finden
Kontra:
Geschmack und Wirkung.
Empfehlung:
Ja
Wann immer ich die Flasche Sierra Tequila in meinem Regal ansehe, denke ich unwillkürlich an gute alte Zeiten. In denen habe ich zwar keinen Tequila getrunken, aber die Bouteille steht eben schon eine ganze Weile in meinem Regal. Und zwar unangetastet.
Da steht sie auch nur, weil ich sie geschenkt bekommen habe. Damals. Von einem Schulfreund. Der erst geheiratet hat, dann mit seiner Frau Kinder bekommen hat, danach zum Islam übergetreten ist und inzwischen wahrscheinlich keinen Alkohol mehr trinkt. Wir haben verabredet, dass ich ihn demnächst besuchen komme. Mal sehen, vielleicht bringe ich ihm ja als kleines Mitbringsel die Flasche Sierra Tequila mit und erzähle ihm, dass es sich bei ihr um die Originalflasche handelt, die er mir damals verehrt hat. Damit Missverständnisse gar nicht erst entstehen: Wir verstehen beide Spaß. Und dass er mir damals Agavenschnaps geschenkt hat, den ich nicht mag, ist nicht aus bösem Willen geschehen.
Wenn es stimmt, dass der Teufel den Schnaps gemacht hat, dann ist der Tequila so etwas wie sein Meisterstück. Für mich jedenfalls ist er das, was für ihn das Weihwasser ist. Ich scheue Tequila nicht nur, ich scheue ihn sogar verab. Das liegt nicht nur an seinem schwer zu beschreibenden, bitteren Geschmack, sondern auch an seiner Wirkung. Tequila macht mich nicht einfach betrunken, er macht mich auf eine Weise betrunken, die ich als unangenehm empfinde. Ich gehe soweit zu behaupten, dass Tequila mich aggressiv macht. Tequila steigt mir schneller zu Kopf als andere Spirituosen mit vergleichbarem Alkoholgehalt, und dort entfaltet er ziemlich schnell seine ganz gewisse benebelnde Wirkung.
„Jaha“, sagen dann manchmal Leute mit Kennermiene, wenn ich ihnen die Wirkung schildere, die Sierra Tequila auf mich hat. Jaha, da müsse ich dann halt mal brauen Tequila probieren. Oder den goldenen, den Mezcal. Den mit dem Wurm, der gar kein Wurm ist, sondern eine Raupe. Mit Verlaubb: Habe ich irgendwann mal, hat mir aber auch nicht annähernd gut genug geschmeckt, als dass ich Lust darauf bekommen hätte, mich damit zu betrinken. Oder auch nur dazu, dem ersten Pinnchen ein zweites folgen zu lassen.
Nein, Tequila ist einfach nicht meine Welt, und leider hat das Zeug einen so widerwärtigen Eigengeschmack, dass man es meines Erachtens noch nicht einmal gut zum Mixen gebrauchen kann. „Tequila Sunrise“ schließe ich da übrigens ausdrücklich ein. Deshalb mein Tipp: Sierra Tequila schmeckt dann am besten, wenn man die Flasche ungeöffnet im Ladenregal stehen lässt.
Da steht sie auch nur, weil ich sie geschenkt bekommen habe. Damals. Von einem Schulfreund. Der erst geheiratet hat, dann mit seiner Frau Kinder bekommen hat, danach zum Islam übergetreten ist und inzwischen wahrscheinlich keinen Alkohol mehr trinkt. Wir haben verabredet, dass ich ihn demnächst besuchen komme. Mal sehen, vielleicht bringe ich ihm ja als kleines Mitbringsel die Flasche Sierra Tequila mit und erzähle ihm, dass es sich bei ihr um die Originalflasche handelt, die er mir damals verehrt hat. Damit Missverständnisse gar nicht erst entstehen: Wir verstehen beide Spaß. Und dass er mir damals Agavenschnaps geschenkt hat, den ich nicht mag, ist nicht aus bösem Willen geschehen.
Wenn es stimmt, dass der Teufel den Schnaps gemacht hat, dann ist der Tequila so etwas wie sein Meisterstück. Für mich jedenfalls ist er das, was für ihn das Weihwasser ist. Ich scheue Tequila nicht nur, ich scheue ihn sogar verab. Das liegt nicht nur an seinem schwer zu beschreibenden, bitteren Geschmack, sondern auch an seiner Wirkung. Tequila macht mich nicht einfach betrunken, er macht mich auf eine Weise betrunken, die ich als unangenehm empfinde. Ich gehe soweit zu behaupten, dass Tequila mich aggressiv macht. Tequila steigt mir schneller zu Kopf als andere Spirituosen mit vergleichbarem Alkoholgehalt, und dort entfaltet er ziemlich schnell seine ganz gewisse benebelnde Wirkung.
„Jaha“, sagen dann manchmal Leute mit Kennermiene, wenn ich ihnen die Wirkung schildere, die Sierra Tequila auf mich hat. Jaha, da müsse ich dann halt mal brauen Tequila probieren. Oder den goldenen, den Mezcal. Den mit dem Wurm, der gar kein Wurm ist, sondern eine Raupe. Mit Verlaubb: Habe ich irgendwann mal, hat mir aber auch nicht annähernd gut genug geschmeckt, als dass ich Lust darauf bekommen hätte, mich damit zu betrinken. Oder auch nur dazu, dem ersten Pinnchen ein zweites folgen zu lassen.
Nein, Tequila ist einfach nicht meine Welt, und leider hat das Zeug einen so widerwärtigen Eigengeschmack, dass man es meines Erachtens noch nicht einmal gut zum Mixen gebrauchen kann. „Tequila Sunrise“ schließe ich da übrigens ausdrücklich ein. Deshalb mein Tipp: Sierra Tequila schmeckt dann am besten, wenn man die Flasche ungeöffnet im Ladenregal stehen lässt.
18 Bewertungen, 3 Kommentare
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15.12.2006, 12:39 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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15.12.2006, 00:30 Uhr von bigmama
Bewertung: sehr hilfreichlg Anett
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15.12.2006, 00:16 Uhr von LittleSparko
Bewertung: sehr hilfreichlg, daniela
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