Sigma Sport Mirage Evo Pro Frontleuchte Testbericht

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ab 18,99
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Erfahrungsbericht von steppo

Der Sigma BC 600

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Im letzten Jahr im September habe ich mir ein neues Fahrrad gekauft. Und natürlich brauchte ich dazu auch gleich einen Fahrradcomputer, bzw. einen Tachometer, wie man die guten Dinger früher genannt hatte.

Und da man halt heutzutage nur noch die kleinen Fahrradcomputer bekommt, habe ich mich in diesem Fall für den BC 600 entschieden. Für meine Ansprüche war es das bestmögliche Preis/Leistungsverhältnis, allerdings hatte ich in diesem Fall auch nur die Marke Sigma im Angebot, da ich den Fahrradcomputer zusammen mit dem Fahrrad gekauft habe.

Jedenfalls hat der BC600 die Funktion, die ich für mich benötigte:

- Geschwindigkeitsmessung: Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h!!! Vielleicht wollt ihr ja besonders steile Berge runterfahren ;-) Jajaja, ich weiß, bis zu 300 km/h ist für Motarradfahrer gedacht, die sich teilweise zusätzlich einen Fahrradcomputer anschaffen.

- Gesamtstrecke: sprich, die Strecke, die man seit dem ersten Anschluß des Fahrradcomputers mit dem Fahrrad zurückgelegt hat. Die Gesamtstrecke ist Km-genau und läßt sich durch die Resetknopf notfalls auch wieder auf 0 setzen. Aber keine Angst, den Resetknopf kann man nur mit einem spitzen Gegenstand drücken. Ein versehentliches löschen ist daher eigentlich ausgeschlossen.

- Tagesstrecke: Die Tagesstrecke läßt sich bis auf 10 Meter genau abmessen. Das sollte eigentlich für jeden vollkommen ausreichend sein. Alte Tachometer hatten immerhin früher höchstens eine Abmessung auf 100 Meter genau.
Mit der Tagesstrecke ist übrigens nicht unbedingt die Strecke gemeint, die man innerhalb eines Tages zurücklegt. Vielmehr ist dieses die Strecke, die man seit der letzten Löschen gefahren ist. Das Löschen der alten Tagesstrecke läßt sich durch kurzes Drücken zweier Tasten erledigen.

- Fahrzeit: Die Fahrzeit der letzten Tagesstrecke. Sprich die vergangene Zeit seit dem letzten Löschen der Tagesstrecke.
Die Fahrzeit hat hier auch eine automatische Start/Stop-Funktion. Das bedeutet in diesem Fall, dass die Zeit nur gemessen wird, wenn man auch tatsächlich fährt. Steht man z.B. für einige Zeit vor einer Ampel oder stellt das Fahrrad längere Zeit ab, dann merkt der Computer dieses und die Zeit läuft nicht weiter. Die Kontoakte müssen hier mindestens 1 mal pro Sekunde aneinander vorbei laufen.

- Höchstgeschwindigkeit: Hiermit ist einfach die Höchstgeschwindigkeit der letzten Tagesstrecke gemeint. Also wird die Höchstgeschwindigkeit ebenfalls mitgelöscht. Die All-Time Höchstgeschwindigkeit muss man sich hier schon selbst merken, bei mir waren dieses 48 km/h (Eine steile Brücke runter!!!)


Inhalt des Paketes:
Fahrradcomputer
1x Halterung mit Kabel und Sensor
1x Magnet + Hülse
1x kleiner und 1x großer Gummiring
1x grauer Gummiring

Wie bringe ich den Fahrradcomputer an?
Einfach den Magnet und die Hülse mit einem Gummiring an einer Speiche befestigen. Die Halterung für den Fahrradcomputer kann man da befestigen, wo man ihn haben will. Normalerweise befestigt man diesen jedoch am Lenker.
Dann muß man noch den Sensor an der Fahrradgabel auf gleicher Höhe mit dem Magneten anbringen. Der Sensor ist automatisch mit der Halterung durch ein Kabel verbunden. Es empfiehlt sich hier, das Kabel einige Male um das Bremskabel zu binden, damit das Kabel nicht so herumfliegt.
Und dann war es das auch schon, also Kinderleicht.

Wobei ich hier noch sagen muß, dass man den Fahrradcomputer beim Kauf normalerweise auch kostenlos angebracht bekommt.


So, mehr fällt mir auch nicht mehr ein, was ich noch schreiben könnte. Höchstens noch, dass ich bislang 1000 km gefahren bin und noch keine Probleme hatte, nur, dass mir mal der Magnet verrutscht war und ich diesen dann an der Speiche umdrehen mußte. Aber das war leichter als zähneputzen und daher auch kein Problem.


Fazit:
Beim Sigma Sport BC 600 handelt es sich um einen günstigen Qualitätsfahrradcomputer, der die normalen Ansprüche eines Hobbyradfahrers vollkommen erfüllt. Die besseren haben zwar auch Funktionen wie Durchschnittsgeschwindigkeit usw., aber diese Spielereien kosten jeweils ca. 5 Euro extra. Und die Durchschnittsgeschwindigkeit kann man sich auch selbst ausrechnen.
Ich kann daher für jeden, der noch keinen Fahrradcomputer besitzt, sich aber einen anschaffen will, den BC 600 empfehlen.

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