Sister Act - Eine himmlische Karriere (DVD) Testbericht

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ab 8,81
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2005

5 Sterne
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Erfahrungsbericht von Myhnegon

Boogie-Woogie auf dem Klavier!

Pro:

Besetzung, Story, Musik

Kontra:

nix

Empfehlung:

Ja

Zum ersten Mal habe ich diesen Film natürlich im Kino gesehen, dann habe ich ihn mir auf Video geholt und ihn später bei ebay auf DVD ersteigert...

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Die Story
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Deloris Wilson ist schon in der Klosterschule so frech, dass eine der Nonnen/Lehrerinnen zu ihr sagt: \"Du wirst schon sehen, was aus jungen Mädchen wird, die sich so gottlos benehmen...\"

In der nächsten Szene sehen wir die erwachsene Deloris (Whoopi Goldberg), die sich mittlerweile den Künstlernamen van Cartier zugelegt hat, mit zwei Backgroundsängerinnen im Casino ihres Liebhabers Vince La Rocka in Reno als Sängerin auftritt. Dieser Liebhaber \"schafft es einfach nicht\", seiner Frau zu sagen, dass er die Scheidung will. Als er die Situation auf die Spitze treibt, indem er Deloris durch seine beiden Handlanger einen Nerz mit den eingstickten Initialen seiner Frau zukommen läßt, will sie zu ihm gehen, um das Ganze endlich zu beenden.

Genau in der Sekunde, als Deloris die Tür zu seinem Büro öffnet, läßt Vince seinen Chauffeur exekutieren, weil der bei der Polizei geplaudert hat. Natürlich schickt Vince ihr sofort seine beiden Handlanger hinterher, doch sie kann entkommen. Bei der Polizei trifft sie auf Lt. Souther, der ihr verspricht, sie dort zu verstecken, wo Vince sie auf keinen Fall finden wird, wenn sie im Gegenzug aussagt. Nur zögernd willigt sie ein. Kurze Zeit später findet sie sich in einem Nonnenkloster - um genau zu sein im St.-Katherines-Konvent - wieder und ist genauso entsetzt wie die ehrwürdige Mutter, dass sie dort bleiben soll. Da ihr aber nichts anderes übrig bleibt, bekommt sie den Namen Mary Clarence und eine original Nonnentracht, da außer der ehrwürdigen Mutter keiner wissen darf, dass sie eben keine Nonne ist.

Nachdem sie sich in den Augen der ehrwürdigen Mutter mehr als einmal daneben benommen hat, zwingt diese sie, in dem absolut grauenhaften Nonnenchor mitzusingen - und als dieser erfährt, dass sie Erfahrung als Sängerin hat, steigt sie zur Leiterin desselben auf. Wie sich herausstellt konnte dem Chor und auch dem Konvent gar nichts besseres passieren, denn schon bald lockt der Chor mit seinen Darbietungen immer mehr Leute in die Kirche. Außerdem sorgt Deloris dafür, dass die Schwestern aus ihrer Isoliertheit herauskommen und Straßenarbeit leisten dürfen.

Nachdem der Papst von diesem \"Wunder\" in dem todgesagten Konvent erfährt, kündigt er seinen Besuch an, um den Chor singen zu hören. Gleichzeitig erfährt Vince durch ein Leck im Departement von Lt. Souther, wo Deloris sich aufhält und schickt auch gleich seine Jungs los. Diese entführen sie - und das genau an dem Tag vor dem Konzert...

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Die DVD
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Als allererstes muss man sich entscheiden, ob man die DVD in Englisch, Italienisch oder Deutsch erleben will. Dann kommt man zum Menü, das mit langsamer Musik und einem Bild von Whoopi in Nonnetracht hinterlegt ist und folgende vier Auswahlmöglichkeiten enthält:

1) Szenenauswahl
Standbilder ohne Ton sind hier die Devise. Gelbe Kringel vor einem roten Theatervorhang enthalten immer 4 von 27 Szenen pro Seite. Nicht ganz mein Geschmack, aber ok.

2) Sprachauswahl
Auch nicht geschmackvoler, aber unterteilt in die Möglichkeiten Sprachen (Deutsch, Englisch, Italienisch -> alle Dolby Digital 5.1) und Untertitel (Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und ohne). Die beiden Unterkategorien hingegen zeigen als Hintergrundbild Whoopi mit einer der Nonnen. Schon besser. :-)

3) Extras
Hier gibt es die beiden Musikvideos \"If my sister\'s in trouble\" von Lady Soul und \"I will follow him\" von Deloris and the Sisters, welche natürlich zum Soundtrack gehören. Beide Lieder sind sehr schön, aber dafür war\'s das dann auch schon mit Extras.

4) Hauptfilm
Bild und Ton sind qualitativ vollauf zufriedenstellend.

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Weitere Infos
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Untertitel: Eine himmlische Karriere. Weiterer Text vom Cover: Kein Sex / Kein Schnaps / Aber verdammt gut drauf. Der Film ist etwa 96 min. lang und FSK 6. Regie führte Emile Ardolino.

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Meine Meinung
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Zum Film:
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(Alt:) Besonders gut hat es mir gefallen, wie Deloris dass Vertrauen der Nonnenanwärterin gewonnen und Stück für Stück ihr Selbstbewußtsein aufgebaut hat. Sehr interessant ist auch die Wandlung der ehrwürdigen Mutter, die immer lockerer wird. Natürlich gibt es in diesem Film viel zu lachen und die Musik ist einfach nur genial. Natürlich darf man bei alldem die erstaunliche Freundschaft nicht vergessen, die sich zwischen den weltfremden Nonnen und der allzu weltlichen Deloris entwickelt. All das zeichnet diesen Film aus und macht ihn zu einem echten Erlebnis!

(Neu - aus meinem Filmbericht übernommen:) Schon der Beginn mit der aufmüpfigen Deloris ist sehr gelungen und gibt einem einen ersten Eindruck von dem genialen Humor, der sich durch den ganzen Film zieht. Für den Lachmuskeln sorgt natürlich auch das Aufeinandertreffen von zwei Welten in Form von Deloris und dem Nonnenkloster, was sich anfangs so gar nicht vereinbaren lässt. Umso erstaunlicher sind die Änderungen, die dort nicht nur mit Deloris vorgehen, die dort eine erstaunlich starke Freundschaft zu den Nonnen aufbaut, sondern sich auf das ganze Kloster, insbesondere den Chor, ausweiten. Auch treffen am Ende noch mal zwei Welten aufeinander, als die Nonnen nach Reno fliegen, um Deloris zu retten, was auch wieder für einige Lacher gut ist. Von den Nonnen in der Rockerbar ganz zu schweigen.

Auch die Klischeehaftigkeit, die sich von dem Gangsterboss, über seine Affäre mit Deloris und seine Superblondine bis hin zu den trotteligen Handlangern erstreckt, sorgt für weiteren Spaß, zumal all diese Charaktere optimal besetzt sind. Besonders die Handlanger bringen genau das richtige Maß an Trotteligkeit rüber und wirken nicht zu doof. Aber auch die Nonnen – von der Mutter Oberin bis zu Schwester Alma, die das Klavier spielt – und der Monsignore sind perfekt besetzt, wobei mir besonders gut die schüchterne Nonnenanwärterin Marie Robert gefällt, die erst durch die Deloris ihr ganzes Potential nutzt. Für die Heiterkeit sorgt dagegen Marie Patrick, die ein wahrer Sonnenschein ist. Das Whoopi der Rolle der Deloris vollkommen gerecht wird, brauche ich wohl nicht extra zu betonen.

Gut gefallen hat mir die Botschaft, dass die Kirche sich viel besser verkaufen könnte, wenn sie ein anständiges Programm und nicht nur das schlichte, um nicht zu sagen langweilige, Standardprogramm bieten würde. Da ist doch wirklich was wahres dran, oder etwa nicht?! In eine Kirche mit so guter Musik und dem Schwung, den dieser Film vermittelt, würde ich auch jederzeit mit Begeisterung gehen. Das beste an dem Film ist somit ganz klar die Musik, die einen einfach mitreißt. Besonders faszinierend ist sie, weil der Chor erst so schlecht ist, und sich unter Deloris Leitung so verändert, dass er die Leute – sogar Jugendlich in Lederkluft – von der Straße hereinlockt.

Erfreulicherweise konnte ich keinerlei Schnitt- und/oder Synchronisationsfehler feststellen, was mal eine angenehme Abwechslung war. Auch die Kameraführung wird dem Film sehr gerecht, da sie immer genau das richtige einfängt.

Zur DVD:
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Da ich einen Faible für Musik habe, die diesen Film ja ohnehin auszeichnet, finde ich es klasse, dass man die beiden Musikvideos aufrufen kann, aber dass es das dann auch schon mit Extras war, finde ich etwas enttäuschend.

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Fazit
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Die Extras fallen zwar mal wieder etwas dürftig aus, aber da es bei diesem Film auch sehr um die Musik geht, will ich mich nicht beschweren. Außerdem ist dieser Film wirklich gut, deshalb bekommt das Produkt vier Sterne von mir.


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PS. Die Überschrift zu diesem Bericht stammt aus einem empörten Ausruf der ehrwürdigen Mutter nach dem ersten Auftritt des Chors unter der Leitung von Schwester Mary Clarence: \"Tanzeinlagen! Boogie-Woogie auf dem Klavier! Was haben sie sich dabei gedacht?!\" Worauf Deloris antwortet: \"Ich hab dabei daran gedacht, wie die in Las Vegas ihre Bude vollkriegen!\" *g*



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2004-09-04 19:51:03 mit dem Titel Whoopi, die singende Nonne

Heute möchte ich Euch einen meiner Lieblingsfilme vorstellen...

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Die Story
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Schon in der Klosterschule wird Deloris Wilson prophezeit, dass ihr „gottloses Benehmen“ sie noch in Schwierigkeiten bringen wird – und tatsächlich: als nächstes sehen wir sie unter dem Namen Deloris van Cartier als Sängerin in einem Casino, mit dessen Besitzer Vince sie eine Affäre hat.

Gerade als sie diese Affäre beenden will, wird sie Zeuge, wie er seinen Chauffeur von seinen Helfern regelrecht exekutieren lässt, woraufhin sie zur Polizei flüchtet. Dort wird ihr angeboten, sie bis zur Verhandlung zu verstecken, wenn sie gegen ihren Ex-Geliebten aussagt und so landet sie als Nonne „Marie Clarence“ in einem Kloster.

Dort wird sie wegen ihrer ständigen Fehltritte von der Mutter Oberin dazu verdonnert, in dem grottenschlechten Kirchenchor zu singen. Schon bald macht sie aus diesem Chor die Attraktion schlechthin und selbst der Papst will sich dieses kleine Wunder ansehen, doch ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt erfahren die Killer ihren Aufenthaltsort...

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Weitere Infos
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Der Film wurde 1992 von Touchstone Pictures in den USA produziert. Er ist etwa 96 Minuten lang und ab 6 Jahren freigegeben. Untertitel: Eine himmlische Karriere. Die DVD gibt es bei Amazon nur im Doppelpack mit dem zweiten Teil für zusammen € 29,99 oder als UK-Import für € 30,99. Auf Video gibt es den Film einzeln nur gebraucht oder auch im Doppelpack für € 13,99 zu kaufen.

Deloris.....................Whoopi Goldberg
Vince.......................Harvey Katel
Mutter Oberin…….Maggie Smith
Regie……………..Emile Ardolino
Musik………….…Marc Shaiman

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Meine Meinung
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Schon der Beginn mit der aufmüpfigen Deloris ist schon sehr gelungen und gibt einem einen ersten Eindruck von dem genialen Humor, der sich durch den ganzen Film zieht. Für den Lachmuskeln sorgt natürlich auch das Aufeinandertreffen von zwei Welten in Form von Deloris und dem Nonnenkloster, was sich anfangs so gar nicht vereinbaren lässt.

Umso erstaunlicher sind die Änderungen, die dort nicht nur mit Deloris vorgehen, die dort eine erstaunlich starke Freundschaft zu den Nonnen aufbaut, sondern sich auf das ganze Kloster, insbesondere den Chor, ausweiten. Auch treffen am Ende noch mal zwei Welten aufeinander, als die Nonnen nach Reno fliegen, um Deloris zu retten, was auch wieder für einige Lacher gut ist. Von den Nonnen in der Rockerbar ganz zu schweigen.

Auch die Klischeehaftigkeit, die sich von dem Gangsterboss, über seine Affäre mit Deloris und seine Superblondine bis hin zu den trotteligen Handlangern erstreckt, sorgt für weiteren Spaß, zumal all diese Charaktere optimal besetzt sind. Besonders die Handlanger bringen genau das richtige Maß an Trotteligkeit rüber und wirken nicht zu doof.

Aber auch die Nonnen – von der Mutter Oberin bis zu Schwester Alma, die das Klavier spielt – und der Monsignore sind perfekt besetzt, wobei mir besonders gut die schüchterne Nonnenanwärterin Marie Robert gefällt, die erst durch die Deloris ihr ganzes Potential nutzt. Für die Heiterkeit sorgt dagegen Marie Patrick, die ein wahrer Sonnenschein ist. Das Whoopi der Rolle der Deloris vollkommen gerecht wird, brauche ich wohl nicht extra zu betonen.

Gut gefallen hat mir die Botschaft, dass die Kirche sich viel besser verkaufen könnte, wenn sie ein anständiges Programm und nicht nur das schlichte, um nicht zu sagen langweilige, Standardprogramm bieten würde. Da ist doch wirklich was wahres dran, oder etwa nicht?! In eine Kirche mit so guter Musik und dem Schwung, den dieser Film vermittelt, würde ich auch jederzeit mit Begeisterung gehen.

Das beste an dem Film ist somit ganz klar die Musik, die einen einfach mitreißt. Besonders faszinierend ist sie, weil der Chor erst so schlecht ist, und sich unter Deloris Leitung so verändert, dass er die Leute – sogar Jugendlich in Lederkluft – von der Straße hereinlockt.

Erfreulicherweise konnte ich keinerlei Schnitt- und/oder Synchronisationsfehler feststellen, was mal eine angenehme Abwechslung war. Auch die Kameraführung wird dem Film sehr gerecht, da sie immer genau das richtige einfängt.

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Fazit
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Da ich den Film mit seiner perfekten Besetzung und dem genialen Humor absolut spitze finde, bekommt er nicht nur ein Empfehlenswert sondern auch alle fünf Sterne.

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Bei Ciao veröffentlicht am 21.03.2003

34 Bewertungen, 3 Kommentare

  • hjid55

    10.03.2007, 20:15 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh & lg Sarah

  • BlueDione

    05.09.2004, 00:53 Uhr von BlueDione
    Bewertung: sehr hilfreich

    Whoopi ist einfach super :-)

  • crazysax

    04.09.2004, 22:38 Uhr von crazysax
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich liiiiebe diesen film ;) klasse bericht :)