Sixteen Stone - Bush Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Eiswolf
Bush - sixteen stone | schöner Gitarrenrock aus dem Königreich
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Bush dürften den meisten Leuten geläufig sein, hauptsächlich weil Sänger Gavon Rossdale mit No Doubt Frontfrau Gwen Stefani zusammen ist. Die band an sich besteht seit 1992, wo sich Rossdale und Lead Gitarrist Pulsford in einem Londoner Club trafen
und aufgrund gleicher musikalischer Vorlieben beschlossen eine Band zu gründen. Wenig später stießen dann auch Drummer Goodridge und Bassist Parson dazu und Bush waren komplett. Wie üblich begannen die 4 dann Songs zu schreiben und in kleinen
Clubs aufzutreten. Da sie damit allerdings nicht zufrieden waren und nicht auf dem selben Level wie viele andere Bands verbleiben wollten haben sie dann auch Demos aufgenommen und an diverse Plattenfirmen geschickt. 1993 bekamen sie einen Deal bei Trauma Records auf dem dann auch das bahnbrechende erste Album \'sicteen stone\' veröffentlicht wurde, dass sich allein in den Staaten über 7 Millionen mal verkauft hat und damit alle Erwartungen der Band übertraf, die einfach die Möglichkeit haben wollte auf Tour zu gehen.
Warum die Platte so ein Erfolg war ist ziemlich leicht nachzuvollziehen. Bush spielen nicht den gleichen verschrobenen Alternative Gitarrenrock wie viele andere sondern legen verstärkt Wert auf Melodie, was definitiv ihren individuellen Sound kennzeichnet. Auf \'sixteen stone\' befinden sich 13 Tracks, die ich im Folgenden erläutern werde:
1. everything zen | 4:38
Der Opener geht gleich in die VOllen und zeigt schon mal, was man von dieser Platte erwarten darf. Die dynamisch-eingängige Hookline prägt sich sofort ein und macht den Song zu einem der besten von Bush überhaupt.
2. swim | 4:54
Bei \'swim\' wird das Tempo etwas runtergeschraubt. Der Schwerpunkt liegt nicht allzu sehr auf Gavins wechselnd energischen bzw. zurückhaltendem Gesang sondern vielmehr auf den etwas verkantet klingenden Gitarrenparts. Zum Ende des Stücks wird ein verstört wirkendes Zusammenspiel aller Charaktere serviert. Insgesamt ein guter Song, muss man aber nich mögen.
3. bomb | 3:21
Auffällig ruhiger Gesang am Anfang, das lässt bei dem Titel schon erahnen, dass es nicht lange dabei bleiben wird. Regelmäßig zum Chorus explodiert das Geschehen und beruhigt sich danach wieder schlagartig, cooles Lied.
4. little things | 4:23
Gleich nach den ersten zwanzig Sekunden merkt man wieder, dass es sich hierbei um einen der Höhepunkte handeln muss. Bush zeigen sich hier wieder einmal in Bestform: superbes Gitarrenspiel, treibende Drums und unüberhörbar mitreißender Gesang.
5. comedown | 5:25
Der erste Song, den Gavin jemals geschrieben hat. Die ersten 50 Sekunden lang bestimmen eine starke Bassline und das Schlagzeug. Der Gesang scheint hier nur als Bonus beigestreut zu sein, die Strophen jedenfalls könnten auch gut als Intrumentals funktionieren. Der Refrain dagegen passt exzellent und vermittelt meiens Erachtens nach sehr gut, worum es in dem Song geht: ein Gefühl von Glück bzw. Erfolg, von dem man will, dass es so schnell nicht vergeht. Als ich den Song zum ersten mal hörte, dachte ich mir, dass er auch sehr gut als letzter Song eines Albums eingesetzt werden könnte.
6. body | 5:42
Ein anfangs das Lied beginnender Riff durchzieht als Thema den ganzen Track, ansonsten Band-typische Parts, auch mal mit mehr Nachdruck versehen. Das Ende zieht sich zwar etwas in die Länge passt aber eigentlich.
7. machine head | 4:16
Endlich geht es wieder direkter zur Sache, \'machine head\' stellt einen weiteren Favoriten meinerseits dar. Ab und zu ein paar Pausen zum Ausruhen, aber ansonsten wieder ausnahmslos gut gelungen.
8. testosterone | 4:18
\'testosterone\' fällt eigentlich eher wenger auf, wenn man das Album nebenbei hört, liegt wohl an der Durchschnittlichkeit, die hier an den Tag gelegt wird. Einzig die Drum- und Gitarreneinspieler erwecken ab und zu die Aufmerksamkeit des geneigten Hörers.
9. monkey | 3:59
Schon mehr Power im Vergleich zum Vorgänger besitzt \'monkey\' und die Intrumente bauen zusätzlich noch Geschwindigkeit auf, kommen aber im Refrain nicht ganz zum Zuge. Trotzdem macht \'monkey\' schon was her, wenn herr Rossdale schon mal ein wenig wütender daherkommt als normal.
10.glycerine | 4:24
Ohne Frage ein Ausnahmestück. Alles passt hier perfekt zusammen: Stimme, Gitarre, sogar ein paar Streicher aber keine Drums sind dabei. Das erzeugt eine herrlich melancholisch-wehmütige Stimmung. hier zeigen Bush, dass sie auch nachdenkliche Sachen perfekt beherrschen.
11. alien | 6:03
Anfangs sehr träge kommt in \'alien\' später doch noch Energie zum Ausdruck, gehört aber dennoch nicht zu den herrausragendsten Stücken, klingt extrem nach Selbstmitleid und passt dann sicher auch in den gegebenen Momenten.
12. x-girlfriend | 0:43
Nach 20 Skeunden Stille kommt dieser nicht wirklich ernst zunehmender Song. Er wird erstaunlicherweise auf deutsch \'1,2,3,4\' angezählt. Den Rest machen schnelle und einfach gespielte Intrumente und ein wiederholtes \'you only call me when you\'re down\' aus.
13. comedown | 4:21
Da der auf der CD angegebene letzte Song \'x-girlfriend\' nicht gerade nach Abschluss klingt, gibt\'s als Hidden Track eine erneut eingespielte Version von \'comedown\', klingt diesmal etwas theatralischer mit mehr Spielereien und musikalischen Einwürfen wie ein stark betonter Bass. Sehr schöner Ausklang des Albums, wem sich \'comedown\' beim ersten mal nicht ganz erschlossen hat, der hat jetzt noch mal Gelgenheit dazu.
Fazit also eine sehr starke Cd mit einer Menge Krachern, allerdings auch wenigen Schwächen, die man aber verschmerzen kann. Eine Platte, die ich jedem empfehlen kann, auch Leuten, die Bush noch nicht kennen, da sie für jeden, der mit Gitarrenrock etwas anfangen kann etwas parat hat. Außerdem bekommt man sie zu Dumpingpreisen fast überall im Netz. Keine Fehlinvestition!
und aufgrund gleicher musikalischer Vorlieben beschlossen eine Band zu gründen. Wenig später stießen dann auch Drummer Goodridge und Bassist Parson dazu und Bush waren komplett. Wie üblich begannen die 4 dann Songs zu schreiben und in kleinen
Clubs aufzutreten. Da sie damit allerdings nicht zufrieden waren und nicht auf dem selben Level wie viele andere Bands verbleiben wollten haben sie dann auch Demos aufgenommen und an diverse Plattenfirmen geschickt. 1993 bekamen sie einen Deal bei Trauma Records auf dem dann auch das bahnbrechende erste Album \'sicteen stone\' veröffentlicht wurde, dass sich allein in den Staaten über 7 Millionen mal verkauft hat und damit alle Erwartungen der Band übertraf, die einfach die Möglichkeit haben wollte auf Tour zu gehen.
Warum die Platte so ein Erfolg war ist ziemlich leicht nachzuvollziehen. Bush spielen nicht den gleichen verschrobenen Alternative Gitarrenrock wie viele andere sondern legen verstärkt Wert auf Melodie, was definitiv ihren individuellen Sound kennzeichnet. Auf \'sixteen stone\' befinden sich 13 Tracks, die ich im Folgenden erläutern werde:
1. everything zen | 4:38
Der Opener geht gleich in die VOllen und zeigt schon mal, was man von dieser Platte erwarten darf. Die dynamisch-eingängige Hookline prägt sich sofort ein und macht den Song zu einem der besten von Bush überhaupt.
2. swim | 4:54
Bei \'swim\' wird das Tempo etwas runtergeschraubt. Der Schwerpunkt liegt nicht allzu sehr auf Gavins wechselnd energischen bzw. zurückhaltendem Gesang sondern vielmehr auf den etwas verkantet klingenden Gitarrenparts. Zum Ende des Stücks wird ein verstört wirkendes Zusammenspiel aller Charaktere serviert. Insgesamt ein guter Song, muss man aber nich mögen.
3. bomb | 3:21
Auffällig ruhiger Gesang am Anfang, das lässt bei dem Titel schon erahnen, dass es nicht lange dabei bleiben wird. Regelmäßig zum Chorus explodiert das Geschehen und beruhigt sich danach wieder schlagartig, cooles Lied.
4. little things | 4:23
Gleich nach den ersten zwanzig Sekunden merkt man wieder, dass es sich hierbei um einen der Höhepunkte handeln muss. Bush zeigen sich hier wieder einmal in Bestform: superbes Gitarrenspiel, treibende Drums und unüberhörbar mitreißender Gesang.
5. comedown | 5:25
Der erste Song, den Gavin jemals geschrieben hat. Die ersten 50 Sekunden lang bestimmen eine starke Bassline und das Schlagzeug. Der Gesang scheint hier nur als Bonus beigestreut zu sein, die Strophen jedenfalls könnten auch gut als Intrumentals funktionieren. Der Refrain dagegen passt exzellent und vermittelt meiens Erachtens nach sehr gut, worum es in dem Song geht: ein Gefühl von Glück bzw. Erfolg, von dem man will, dass es so schnell nicht vergeht. Als ich den Song zum ersten mal hörte, dachte ich mir, dass er auch sehr gut als letzter Song eines Albums eingesetzt werden könnte.
6. body | 5:42
Ein anfangs das Lied beginnender Riff durchzieht als Thema den ganzen Track, ansonsten Band-typische Parts, auch mal mit mehr Nachdruck versehen. Das Ende zieht sich zwar etwas in die Länge passt aber eigentlich.
7. machine head | 4:16
Endlich geht es wieder direkter zur Sache, \'machine head\' stellt einen weiteren Favoriten meinerseits dar. Ab und zu ein paar Pausen zum Ausruhen, aber ansonsten wieder ausnahmslos gut gelungen.
8. testosterone | 4:18
\'testosterone\' fällt eigentlich eher wenger auf, wenn man das Album nebenbei hört, liegt wohl an der Durchschnittlichkeit, die hier an den Tag gelegt wird. Einzig die Drum- und Gitarreneinspieler erwecken ab und zu die Aufmerksamkeit des geneigten Hörers.
9. monkey | 3:59
Schon mehr Power im Vergleich zum Vorgänger besitzt \'monkey\' und die Intrumente bauen zusätzlich noch Geschwindigkeit auf, kommen aber im Refrain nicht ganz zum Zuge. Trotzdem macht \'monkey\' schon was her, wenn herr Rossdale schon mal ein wenig wütender daherkommt als normal.
10.glycerine | 4:24
Ohne Frage ein Ausnahmestück. Alles passt hier perfekt zusammen: Stimme, Gitarre, sogar ein paar Streicher aber keine Drums sind dabei. Das erzeugt eine herrlich melancholisch-wehmütige Stimmung. hier zeigen Bush, dass sie auch nachdenkliche Sachen perfekt beherrschen.
11. alien | 6:03
Anfangs sehr träge kommt in \'alien\' später doch noch Energie zum Ausdruck, gehört aber dennoch nicht zu den herrausragendsten Stücken, klingt extrem nach Selbstmitleid und passt dann sicher auch in den gegebenen Momenten.
12. x-girlfriend | 0:43
Nach 20 Skeunden Stille kommt dieser nicht wirklich ernst zunehmender Song. Er wird erstaunlicherweise auf deutsch \'1,2,3,4\' angezählt. Den Rest machen schnelle und einfach gespielte Intrumente und ein wiederholtes \'you only call me when you\'re down\' aus.
13. comedown | 4:21
Da der auf der CD angegebene letzte Song \'x-girlfriend\' nicht gerade nach Abschluss klingt, gibt\'s als Hidden Track eine erneut eingespielte Version von \'comedown\', klingt diesmal etwas theatralischer mit mehr Spielereien und musikalischen Einwürfen wie ein stark betonter Bass. Sehr schöner Ausklang des Albums, wem sich \'comedown\' beim ersten mal nicht ganz erschlossen hat, der hat jetzt noch mal Gelgenheit dazu.
Fazit also eine sehr starke Cd mit einer Menge Krachern, allerdings auch wenigen Schwächen, die man aber verschmerzen kann. Eine Platte, die ich jedem empfehlen kann, auch Leuten, die Bush noch nicht kennen, da sie für jeden, der mit Gitarrenrock etwas anfangen kann etwas parat hat. Außerdem bekommt man sie zu Dumpingpreisen fast überall im Netz. Keine Fehlinvestition!
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