Skigebiet Garmisch-Partenkirchen Testbericht

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Erfahrungsbericht von Terrorist

Garmisch-Partenkirchen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

DER BERG RUFT
Mit fast 3000 Metern ist die Zugspitze Deutschlands höchster Berg. Die am Zugspitzplatt gelegene Pipe und der Funpark sind die Hauptattraktion für Snowboarder. Wenn ihr Glück habt, könnt ihr fort den inzwischen in Garmisch wohnhaften Xaver Hoffmann bei einer Pipe-Session beobachten. Olli Deby, der Chef und Organisator des GAP 1328 Sommercamps kümmert sich von Anfang November um den guten Zustand der Pipe, außerdem ist er die treibende Kraft hinter einem Projekt, das jedes Freestyle-Herz schneller schlagen lässt – er kämpft gerade für die Einrichtung einer Superpipe!

Mutter Natur hat in den Bergen rund um Garmsich-Partenkirchen auch nicht mit Wechten, Cliffs und Windlips gespart. Manche tragen Namen wie „Schwedenschanze, Mopedschanze oder Killerwechte“ – sicher nicht unbegründet wer zufällig ein paar GAP-Orginale kennt- Die Zugspitze gehört zwar sicher nicht zu den Top-Freeridegebieten, dafür gibt es aber noch ein paar Alternativen. Der eigentliche Hausberg der Garmisch-Partenkirchener ist die Alpspitze. Als einer der schönsten Gipfel überhaupt erhebt sie sich in Pyramidenform aus dem Wettersteinmassiv. Mit der Alpspitzbahn hinauf zum 2050 m hoch gelegenen Osterfelderkopf, von wo aus man easy die Gebiete der Kreuzeck- und der Hausbergbahn erreicht. Dort finden sich sehr gute Möglichkeiten für ambitionierte Freerider, die ich jedoch aus Gründen meiner persönlichen Sicherheit hier nicht preisgeben kann. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Naturschutz!! Immer mehr Wintersportler haben das Verlangen nach unverspurten Abfahrten und vergessen dabei völlig, auf Naturschutz und Lawinengefahr zu achten. Inzwischen gibt es eine saftige Strafe für Jungwaldkiller, denn selten denkt jemand darüber nach, dass dabei auch Setzlinge zerstört werden, die in mühevoller Arbeit gepflanzt wurden, um dem Berg seinen natürlichen Schutzmantel wieder anzulegen. Dass ein Schutzwald sehr wichtig ist, hat sich ja gerade in den letzten beiden Wintern wieder herausgestellt.

LIFTE
GAP ist ein Mekka für Schlepplift-Liebhaber. Hier gibt es sogar mehr Gondelbahnen (6) als Sessellifte (5). Aber je weniger Lifte es gibt, um so weniger Leute sind am Berg. Das gilt jedoch nicht für Weihnachten, Fasching und Ostern, aber es gibt wohl kaum Skigebiete, die zu dieser Zeit nicht überfüllt sind. Für die Zugspitze bezahlen Erwachsenne für eine Tageskarte rund 35 €, und Kinder 25 €.

ÜBERNACHTUNG
Am günstigsten steigt man bei Privatvermietern ab, wo man ab 15 € übernachten kann. Ein wenig teurer sind Frühstückspensionen, die den Geldbeutel aber immer noch weit weniger schmerzen als die Übernachtung in einem Hotel. Auf der GAP Homepage oder im Tourismusbüro findet ihr einen passende Unterkunft.



Euer Terrorist

9 Bewertungen, 1 Kommentar

  • anonym

    11.03.2002, 19:39 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    schön ausführlich! man liest sich, gruß mibod