Snatch - Schweine und Diamanten (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von dalia
"Zucker?"-"Nein Danke,ich bin schon süß genug"
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
„Snatch“ ist ein Film, dessen Tempo man nur schwer folgen kann, es kommt einem so vor als ob keine Kameraeinstellung länger als 15 Sekunden dauert und vielleicht ist es gerade diese Rasanz die diesen witzigen Gangster-Thriller so sehenswert macht.
„Snatch-Schweine und Diamaten“ ist in rückblickender Dramaturgie erzählt, die dem Regisseur die Möglichkeit zu verwirrenden Rückblenden und Sprüngen zwischen den beiden Haupthandlungs-strängen erlaubt.
Auf der einen Seite wird die Geschichte von dem Diamantendieb und -kurier Franky Four Fingers (Benicio Del Toro) erzählt. Dieser hat im Auftrag des New Yorker Gangsters Avi (Dennis Farina) in Antwerpen einen großen Stein geraubt. Auf dem Rückweg nach Manhattan macht er in London Halt. Er soll kleinere Steine bei Avis Cousin Doug "The Head" (Mike Reid) und anderen Juwelieren in Hatton Garden abliefern. Dort wird ein russischer Waffenhändler auf ihn aufmerksam und es entwickelt sich eine kuriose Jagd der Londoner Unterwelt nach dem wirklich Riesen großen diamanten.
Parallel dazu läuft die zweite Geschichte des Films. Sie dreht sich um den unerfahrenen Boxpromoter Turkish (Jason Statham) der mit seinem Geschäftspartner Tommy (Stephen Graham) vor seinem ersten großen Kampf steht, den er für seinen Boss und Schweinefarmbesitzer Brick Top (Alan Ford) auf die Beine stellen soll. Turkishs Problem : Sein Kämpfer Gorgeous George (Adam Fogerty) wird bei einem anderen Fight von dem irischen nuschelnden Zigeuner Mickey O´Neil (Brad Pitt) auf die Bretter geschickt. Um nicht an die Schweine seines Bosses verfüttert zu werden engagiert er Mickey um den nun nur noch sabbernden George zu ersetzen.Beide Handlungsstränge finden in einem kurios lautem und blutigem Finale zueinander.
Der englische Regisseur Guy Ritchie ( der mir vorher nur als Ehemann von Madonna bekannt war :) , beweist mit „Snatch“ erneut das er den feinen britischen schwarzen Humor mit rasanter Action koppeln kann.
Ich habe sein Spielfilmdebüt nie gesehen aber nachdem ich weiß wie viel Tempo und Witz ein Film von Ritchie haben kann werde ich auch seinen ersten film ( "Bube, Dame, König, Gras", 1998 ) nachholen.
Bei „Snatch“ bemerkt man sofort einen ganz eigenen Erzählstil, den Ritchie sich wohl auch dadurch erreicht, dass er seine Drehbücher selber schreibt. Ich finde so etwas ist im schnelllebigen Filmgeschäft, wo man lieber nach der Masse als nach individuellen Gesichtpunkten Filme dreht, bemerkenswert.
Alle Schauspielern wirken so, als ob Ihnen ihre Rolle auf den Leib geschrieben wurde, besonders Brad Pitt hat mich mal wieder begeistert – schon seit Fight Club hat er es geschafft sich aus dem „schönen Jungen“ Image zu befreien und „echte“ Filme zu drehen, doch mit „Snatch“ setzt er dem ganzen noch eine Krone auf – Naivität, Schlagfertigkeit und Sprachfehler verpackt in einer blonden Versuchung sind in „Snatch“ wirklich ein Hingucker :-)
Wie man vielleicht bemerkt hat mich dieser Film einfach vollkommen überzeugt :-) Sicher es gibt keine tiefgehende Handlung und manchmal wirken einige Szenen schon unnötig brutal aber die Kombination aus Crime, Thriller und Comedy hat mich einfach in seinen Bann gezogen.
Ritchie lässt dem Zuschauer gar kein Zeit lange nachzudenken, man wird bombardiert mit schnellen Schnitten, Zeitlupenbildern und aggressiver Musik, dass dabei zum Beispiel die Liebe vollkommen außen vor gelassen wird ( ich glaube ich habe kaum eine Frau in dem ganzen Filmgesehen ) ist dabei nebensächlich. Ich müsste an dieser Stelle vielleicht auch erwähnen dass ich sonst immer anfange zu nörgeln wenn nicht wenigstens ein bisschen „Romantik“ in einem Movie vorhanden ist :-)
Zum Schluss möchte ich noch den kleinen quietschenden Zigeuner-Hund namentlich erwähnen, der im Film eine kleine aber wichtige Rolle spielt. Schon allein um mitzuerleben wie es sich anhört wenn ein eigentlich hässlicher Kampfhund einen Quietsche-ball verschluckt, muss man „Snatch“ einfach mal gesehen haben.
Es gibt für mich einfach eine Reihe von Filmen die man lieben muss, zusammen mit Pulp Fiction, 4 Rooms, Fight Club und der fabelhaften Welt der Amelie gehört auch „Snatch“ für mich zu absoluten Höhepunkten der Kinowelt – solange noch solche Filme gedreht werden und es Leute gibt die sie sehen wollen , ist die Menschheit nicht verloren ;-)
„Snatch-Schweine und Diamaten“ ist in rückblickender Dramaturgie erzählt, die dem Regisseur die Möglichkeit zu verwirrenden Rückblenden und Sprüngen zwischen den beiden Haupthandlungs-strängen erlaubt.
Auf der einen Seite wird die Geschichte von dem Diamantendieb und -kurier Franky Four Fingers (Benicio Del Toro) erzählt. Dieser hat im Auftrag des New Yorker Gangsters Avi (Dennis Farina) in Antwerpen einen großen Stein geraubt. Auf dem Rückweg nach Manhattan macht er in London Halt. Er soll kleinere Steine bei Avis Cousin Doug "The Head" (Mike Reid) und anderen Juwelieren in Hatton Garden abliefern. Dort wird ein russischer Waffenhändler auf ihn aufmerksam und es entwickelt sich eine kuriose Jagd der Londoner Unterwelt nach dem wirklich Riesen großen diamanten.
Parallel dazu läuft die zweite Geschichte des Films. Sie dreht sich um den unerfahrenen Boxpromoter Turkish (Jason Statham) der mit seinem Geschäftspartner Tommy (Stephen Graham) vor seinem ersten großen Kampf steht, den er für seinen Boss und Schweinefarmbesitzer Brick Top (Alan Ford) auf die Beine stellen soll. Turkishs Problem : Sein Kämpfer Gorgeous George (Adam Fogerty) wird bei einem anderen Fight von dem irischen nuschelnden Zigeuner Mickey O´Neil (Brad Pitt) auf die Bretter geschickt. Um nicht an die Schweine seines Bosses verfüttert zu werden engagiert er Mickey um den nun nur noch sabbernden George zu ersetzen.Beide Handlungsstränge finden in einem kurios lautem und blutigem Finale zueinander.
Der englische Regisseur Guy Ritchie ( der mir vorher nur als Ehemann von Madonna bekannt war :) , beweist mit „Snatch“ erneut das er den feinen britischen schwarzen Humor mit rasanter Action koppeln kann.
Ich habe sein Spielfilmdebüt nie gesehen aber nachdem ich weiß wie viel Tempo und Witz ein Film von Ritchie haben kann werde ich auch seinen ersten film ( "Bube, Dame, König, Gras", 1998 ) nachholen.
Bei „Snatch“ bemerkt man sofort einen ganz eigenen Erzählstil, den Ritchie sich wohl auch dadurch erreicht, dass er seine Drehbücher selber schreibt. Ich finde so etwas ist im schnelllebigen Filmgeschäft, wo man lieber nach der Masse als nach individuellen Gesichtpunkten Filme dreht, bemerkenswert.
Alle Schauspielern wirken so, als ob Ihnen ihre Rolle auf den Leib geschrieben wurde, besonders Brad Pitt hat mich mal wieder begeistert – schon seit Fight Club hat er es geschafft sich aus dem „schönen Jungen“ Image zu befreien und „echte“ Filme zu drehen, doch mit „Snatch“ setzt er dem ganzen noch eine Krone auf – Naivität, Schlagfertigkeit und Sprachfehler verpackt in einer blonden Versuchung sind in „Snatch“ wirklich ein Hingucker :-)
Wie man vielleicht bemerkt hat mich dieser Film einfach vollkommen überzeugt :-) Sicher es gibt keine tiefgehende Handlung und manchmal wirken einige Szenen schon unnötig brutal aber die Kombination aus Crime, Thriller und Comedy hat mich einfach in seinen Bann gezogen.
Ritchie lässt dem Zuschauer gar kein Zeit lange nachzudenken, man wird bombardiert mit schnellen Schnitten, Zeitlupenbildern und aggressiver Musik, dass dabei zum Beispiel die Liebe vollkommen außen vor gelassen wird ( ich glaube ich habe kaum eine Frau in dem ganzen Filmgesehen ) ist dabei nebensächlich. Ich müsste an dieser Stelle vielleicht auch erwähnen dass ich sonst immer anfange zu nörgeln wenn nicht wenigstens ein bisschen „Romantik“ in einem Movie vorhanden ist :-)
Zum Schluss möchte ich noch den kleinen quietschenden Zigeuner-Hund namentlich erwähnen, der im Film eine kleine aber wichtige Rolle spielt. Schon allein um mitzuerleben wie es sich anhört wenn ein eigentlich hässlicher Kampfhund einen Quietsche-ball verschluckt, muss man „Snatch“ einfach mal gesehen haben.
Es gibt für mich einfach eine Reihe von Filmen die man lieben muss, zusammen mit Pulp Fiction, 4 Rooms, Fight Club und der fabelhaften Welt der Amelie gehört auch „Snatch“ für mich zu absoluten Höhepunkten der Kinowelt – solange noch solche Filme gedreht werden und es Leute gibt die sie sehen wollen , ist die Menschheit nicht verloren ;-)
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