Somat Maschinenpfleger Testbericht

Somat-maschinenpfleger
ab 6,37
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Erfahrungsbericht von oelfinger

AUSSEN HUI - INNEN AUCH HUI

Pro:

wirksam, einfache HAndhabung

Kontra:

teuer

Empfehlung:

Ja

Für jedes Problemchen in Küche und Bad gibt es heute ein spezielles Mittelchen. Kalkentferner für die Dusche (funktioniert sowieso nicht) , Küchenreiniger (Spray für Arbeitsplatte etc.), Bachofenspray, Glasreiniger, WC-Reiniger, Abflussreiniger, Desinfektionsmittel (damit der verzogene Nachwuchs gemeinsam mit dem Hund vom Boden fressen kann) ... Die Unterschiede sind dabei, was die Versprechen des Herstellers, der Wirksamkeit in der Anwendung, sowie der Inhaltsstoffe angeht, relativ gering. Alle Zauberwässerchen bzw. –pülverchen sind natürlich ohne grösseren Arbeitsaufwand anuwenden, immer nach dem Motto: „Einsprühen – drüberwischen – fertig“ Komisch, bei mir hat das noch nie funktioniert. Auf die möglichen Ursachen (ich habe da einen Verdacht) will ich an dieser Stelle allerdings nicht genauer eingehen, ist ja nicht das Thema. Und der Inhalt? Was soll schon drin sein außer Tensiden, Säuren, Laugen oder Bioziden?

Um es kurz zu machen: bisher glaubte ich, ein spezieller Reiniger für die Spülmaschine ist überflüssig wie ein Kropf. Dass dies nicht zwangsläufig so ist, erkannte ich vor einigen Monaten. Beim Öffnen meiner Spülmaschine musste ich mit Schrecken feststellen, dass am Boden noch 2 – 3 cm Wasser standen. Nach längerem fummeln am Abfluss in der noch heißen Spüllauge beschloss ich dann, vor ich die Küche demontieren würde, um an den Abflussschlauch ranzukommen, werde ich versuchen, dem Problem mit geballter Chemie zu Leibe zu Rücken. Ein gewöhnlicher Rohrreiniger erschien mir dabei zu unspezifisch, also beschloss ich, einen Spülmaschinenreiniger zu erwerben. Bei meinem nächsten Supermarktbesuch staunte ich zunächst nicht schlecht: So ein Reiniger kostet zwischen 2 und 4 Euro und reicht für sage und schreibe EINE Anwendung! Also entschied ich mich zunächst für den billigsten Reiniger für ca. 2,50 €. Hierbei handelte es sich um ein Produkt in Pulverform, also um ein Tensid als Salz vorliegend. Die Anwendung funktioniert dabei kinderleicht. Spülmaschine ausräumen und Pulver gleichmäßig einstreuen. Und das Beste ist, funktioniert hat es auch.

Nach nun etwa 3 Monaten steht nun wieder eine Reinigung der Spülmaschine an. Passt terminlich auch gut zum Frühjahrsputz. J Diesmal hab ich mich für ein flüssiges Produkt entschieden:

SOMAT MASCHINEN-PFLEGER

für knapp 4 Euro. Der Grund hierfür ist, ich kann mit dem flüssigen Reiniger einen Lappen tränken und die Gummidichtungen der Tür reinigen. Mit dem Pulver dürfte dies nicht möglich sein.

Funktionsweise des Reinigers:

Die im Reiniger enthaltenen Tenside lösen Fett und Kalk und reinigen damit die Sprühdüsen und alle weiteren für die Funktion wichtigen Teile. Die Türdichtungen können dabei mit diesem Produkt ebenfalls gereinigt werden (Handreinigung mit Lappen).

Inhaltsstoffe:

Genauere Angaben über die Inhaltstoffe werden nicht gemacht. Abgegeben sind lediglich der Anteil der nichtionischen Tenside ( < 5%) sowie Duftstoffe (ohne Konzentrationsangabe). Wenn ich mich nun richtig erinnere, dann sind nichtionische Tenside gefährlicher für die Umwelt als ionische Tenside, allerdings nicht immer zu umgehen. Ob auch ionische Tenside enthalten sind, geht aus der Produktdeklaration nicht hervor.

Anwendung:

Wie bereits beschrieben ist die Anwendung kinderleicht. (Wobei das Produkt trotzdem von Kindern fernzuhalten ist!)

Für die Reinigung der Türdichtungen wird etwas Reiniger auf einen Lappen gegeben und die Dichtungen abgewischt. Dies hat auch ohne besonderen Kraftaufwand funktioniert. Bei hartnäckigeren Verschmutzungen soll der Reiniger längere Zeit einwirken und dann mit klarem Wasser abgewischt werden. Dies war aber in meinem Fall nicht nötig.

Für die eigentliche Reinigung der Maschine wird die Klebefolie am Deckel abgezogen. Diese geht etwas schwer ab, wobei man trotzdem darauf achten sollte, die orange Membran darunter nicht zu beschädigen. Diese soll sich erst in der Maschine auflösen. Nachdem also die Folie abgezogen ist, stellt man die 250 ml Flasche kopfüber und standfest (darauf wird extra hingewiesen) in den Besteckkorb. Anschließend lässt man die Maschine im Normalprogramm mit 65 °C spülen.

Problematisch ist es nur, wenn wie in meinem Fall, die Flasche nicht in eines der Fächer im Besteckkorb passt. Was nun? Nun ja, nach etwas drücken und quetschen hat sie schließlich doch reingepasst. Und ich denke mal, in 99 % der Besteckkörbe sollte sie auch ohne Knobelspielchen reinpassen. Man sollte es jedenfalls bedenken.

Ergebnis:

Ich bin mit der Anwendung und Reinigungsleistung des Reinigers zufrieden. Meine Maschine ist im Innenraum wieder schön sauber, strahlt fast wie neu und riecht sogar besser als neu. Da ich auch die Dichtungen damit reinigen konnte, halte ich den etwas höheren Preis gegenüber dem pulverförmigen Produkt auch für gerechtfertigt, besonders wenn man bedenkt, dass die Reinigung maximal 4 mal im Jahr durchgeführt werden muss.

Nur noch die Fenster geputzt und der Frühling kann kommen.

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