Athens 2004 (PS2 Spiel) Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
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- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von Patrick0162
Seit 13. August flagert das Olympische Feuer in Athen. Das offizielle Olymia-Spiel entflammt ihr PAD
Pro:
Riesiger Umfang mit 25 Disziplinen Ideenreiche Steuerung
Kontra:
Schwache Präsentation ohne Hymnen Kein Karriere Modus
Empfehlung:
Ja
Bisher haben offizielle Olympia-Spiele stets unter einer anspruchslosen Steuerung und geringem Umfang gelitten - \"Sydney 2000\" ist hierfür das beste Beispiel. Alle Zocker mit fünf Ringen um die Augen dürfen sich nun auf deutliche Verbesserungen freuen. Sony hat die Vergabe der PS2-exklusiven \"Athens 2004\"-Lizenz an die Entwickler von Eurocom nämlich mit der Auflage verknüpft, die früheren Kritikpunkte vergessen zu machen. Viele der vorgegebenen Messlatten wurden dabei übersprungen.
UMFANG: In 25 Disziplinen dürfen Sie tatkräftig um Olympisches Edelmetall ringen. Die Leichtathletik nimmt dabei mit dreizehn Wettkämpfen die Spitzenposition ein: Für Klassiker wie den 100-Meter-Lauf oder den Hürdensprint, aber auch für die vielen Sprungwettbewerbe schnüren Sie die federleichten Spike-Treter: An elastischen Stäben schwingen Sie sich dabei über die Sechs-Meter-Grenze, sandige Gruben warten auf eine Landung jenseits der 8,95 m und 2,40 Meter über dem Erdboden wünscht eine schmale Latte, möglichst ohne Berührung auf ihrem dünnen Steg liegen zu bleiben. Lauf-Disziplinen von 200 m bis 1500 m sowie Wurf-Wett-kämpfe mit Kugel, Speer und Diskus komplettieren die Konkurrenzen im Olympiastadion.
Ins Athener Schwimmbecken dürfen Sie ebenfalls eintauchen und in vier unterschiedlichen Schwimmstilen die 100-Meter-Strecke bewältigen - natürlich bekleidet mit modernsten Schwimmanzügen. Eleganz und Muskelkraft sind bei den vier Turnübungen gefragt, beim Gewichtheben einzig und allein Muckies. Auf Tontauben und Zielscheiben schießen Sie mit Gewehr und Bogen - hier kommt es auf Timing und Feingefühl an. Und zu guter Letzt dürfen Sie sogar auf dem Sattel eines gestriegelten Pferdes Platz nehmen und es durch punktgenaue Kommandos zum Überspringen des ausreichend vorhandenen Gestänges bewegen.
SPIEL: Um den maximal vier Konsolen-Olympioniken ein Dauergrinsen aufs Gesicht zu zaubern, muss die gigantische Disziplin-Vielfalt ausgeklügelte Steuerungsvarianten aufweisen -größtenteils hat man dieses Ziel erreicht. Sportarten, die dauerhaftes Button-Gehämmere notwendig machen, gibt es zwar weiterhin, zum Beispiel den 100-Meter-Lauf oder das Gewichtheben - bei derartigen Power-Diiziplinen ist das aber noch vertretbar.
Rhythmusgefühl und Reaktionsvermögen sind hingegen beim Bodenturnen gefragt, wo Sie im richtigen Moment die passende Taste drücken
sollten. Bei den vier Schwimm-Wettbewerben ist die Steuerung leider immer gleich. Interessant hat man hingegen das Springreiten gestaltet: Sie wechseln vor einem Hindernis vom Trab in den Galopp und lassen das Pferd per Knopfdruck im richtigen Moment abspringen. Stimmt das Ti-ming nicht ganz genau, fällt unweigerlich die Stange und vier Fehlerpunkte wandern schnurstracks auf Ihr Strafkonto.
Doch sollen nicht nur die Athleten auf dem Bildschirm schwitzen, und so haben sich die Entwickler etwas Besondereseinfallen lassen: Auf der PS2-Tanzmatte (kostet ca. 30 Euro) können Sie im Party-Modus Kondition beweisen und zum Beispiel beim 400-Meter-Lauf trampeln, bis der Boden knarzt. Die gutmütige Kontakt-Abfrage garantiert dabei Spielspaß.
Neben dem so genannten Sieger-Modus, bei dem Sie alle 25 Disziplinen bewältigen, laden noch zahlreiche weitere Modi zur Wohnzimmer-Olympiade ein: Im Siebenkampf der Frauen und im Zehnkampf der Männer werden Sie zum König der Leichtathletik. Schwimm- oder Turn-Wettbe-werbe können Sie zudem gesondert durchspielen. Prima: Aus Ihren zehn allerliebsten Sportarten stellen Sie sich Ihre eigenen Olympischen Spiele zusammen.
Leider erzeugt die Präsentation wenig Stadion-Feeling. Es gibt keine Nationalhymnen und die . Beifallsbekundungen der Zuschauer sind zwar hör-, aber nicht sichtbar. Die ZDF-Kommentatoren Wolf-Dieter Poschmann, Kristin Otto und Thomas Wark vermitteln Kompetenz, verbale Fehlleistungen bewegen sich auf erträglichem Niveau. Die Grafik gefällt: Die Animationen sind per Motion-Capturing optimiert, Mimik und Gestik geben Aufschluss über Freud und Leid. Leider hat man auf eine EyeToy- sowie eine Online-Unterstützung verzichtet.
FAZIT: Die Olympischen Spiele können
kommen! \"Athens 2004\" verstärkt die Vor
freude auf die weltweit größte Sportveranstal
tung durch große Disziplin-Vielfalt und eine
ausgeklügelte Steuerung. Sowohl für Kraft
protze wie auch für Techniker werden genü
gend Betätigungsfelder angeboten. Grafisch
hebt sich der Titel wohltuend von den frühe
ren Olympia-Gurken ab. Allerdings könnte
man von einem offiziellen Olympia-Titel eine
authentischere Präsentation erwarten - in
dieser Hinsicht haben die Macher ein wenig
geschlampt. Trotzdem ist \"Athens 2004\" das
bisher beste Fünf-Ringe-Spiel, auch dank der
tollen Tanzmatten-Unterstützung!
UMFANG: In 25 Disziplinen dürfen Sie tatkräftig um Olympisches Edelmetall ringen. Die Leichtathletik nimmt dabei mit dreizehn Wettkämpfen die Spitzenposition ein: Für Klassiker wie den 100-Meter-Lauf oder den Hürdensprint, aber auch für die vielen Sprungwettbewerbe schnüren Sie die federleichten Spike-Treter: An elastischen Stäben schwingen Sie sich dabei über die Sechs-Meter-Grenze, sandige Gruben warten auf eine Landung jenseits der 8,95 m und 2,40 Meter über dem Erdboden wünscht eine schmale Latte, möglichst ohne Berührung auf ihrem dünnen Steg liegen zu bleiben. Lauf-Disziplinen von 200 m bis 1500 m sowie Wurf-Wett-kämpfe mit Kugel, Speer und Diskus komplettieren die Konkurrenzen im Olympiastadion.
Ins Athener Schwimmbecken dürfen Sie ebenfalls eintauchen und in vier unterschiedlichen Schwimmstilen die 100-Meter-Strecke bewältigen - natürlich bekleidet mit modernsten Schwimmanzügen. Eleganz und Muskelkraft sind bei den vier Turnübungen gefragt, beim Gewichtheben einzig und allein Muckies. Auf Tontauben und Zielscheiben schießen Sie mit Gewehr und Bogen - hier kommt es auf Timing und Feingefühl an. Und zu guter Letzt dürfen Sie sogar auf dem Sattel eines gestriegelten Pferdes Platz nehmen und es durch punktgenaue Kommandos zum Überspringen des ausreichend vorhandenen Gestänges bewegen.
SPIEL: Um den maximal vier Konsolen-Olympioniken ein Dauergrinsen aufs Gesicht zu zaubern, muss die gigantische Disziplin-Vielfalt ausgeklügelte Steuerungsvarianten aufweisen -größtenteils hat man dieses Ziel erreicht. Sportarten, die dauerhaftes Button-Gehämmere notwendig machen, gibt es zwar weiterhin, zum Beispiel den 100-Meter-Lauf oder das Gewichtheben - bei derartigen Power-Diiziplinen ist das aber noch vertretbar.
Rhythmusgefühl und Reaktionsvermögen sind hingegen beim Bodenturnen gefragt, wo Sie im richtigen Moment die passende Taste drücken
sollten. Bei den vier Schwimm-Wettbewerben ist die Steuerung leider immer gleich. Interessant hat man hingegen das Springreiten gestaltet: Sie wechseln vor einem Hindernis vom Trab in den Galopp und lassen das Pferd per Knopfdruck im richtigen Moment abspringen. Stimmt das Ti-ming nicht ganz genau, fällt unweigerlich die Stange und vier Fehlerpunkte wandern schnurstracks auf Ihr Strafkonto.
Doch sollen nicht nur die Athleten auf dem Bildschirm schwitzen, und so haben sich die Entwickler etwas Besondereseinfallen lassen: Auf der PS2-Tanzmatte (kostet ca. 30 Euro) können Sie im Party-Modus Kondition beweisen und zum Beispiel beim 400-Meter-Lauf trampeln, bis der Boden knarzt. Die gutmütige Kontakt-Abfrage garantiert dabei Spielspaß.
Neben dem so genannten Sieger-Modus, bei dem Sie alle 25 Disziplinen bewältigen, laden noch zahlreiche weitere Modi zur Wohnzimmer-Olympiade ein: Im Siebenkampf der Frauen und im Zehnkampf der Männer werden Sie zum König der Leichtathletik. Schwimm- oder Turn-Wettbe-werbe können Sie zudem gesondert durchspielen. Prima: Aus Ihren zehn allerliebsten Sportarten stellen Sie sich Ihre eigenen Olympischen Spiele zusammen.
Leider erzeugt die Präsentation wenig Stadion-Feeling. Es gibt keine Nationalhymnen und die . Beifallsbekundungen der Zuschauer sind zwar hör-, aber nicht sichtbar. Die ZDF-Kommentatoren Wolf-Dieter Poschmann, Kristin Otto und Thomas Wark vermitteln Kompetenz, verbale Fehlleistungen bewegen sich auf erträglichem Niveau. Die Grafik gefällt: Die Animationen sind per Motion-Capturing optimiert, Mimik und Gestik geben Aufschluss über Freud und Leid. Leider hat man auf eine EyeToy- sowie eine Online-Unterstützung verzichtet.
FAZIT: Die Olympischen Spiele können
kommen! \"Athens 2004\" verstärkt die Vor
freude auf die weltweit größte Sportveranstal
tung durch große Disziplin-Vielfalt und eine
ausgeklügelte Steuerung. Sowohl für Kraft
protze wie auch für Techniker werden genü
gend Betätigungsfelder angeboten. Grafisch
hebt sich der Titel wohltuend von den frühe
ren Olympia-Gurken ab. Allerdings könnte
man von einem offiziellen Olympia-Titel eine
authentischere Präsentation erwarten - in
dieser Hinsicht haben die Macher ein wenig
geschlampt. Trotzdem ist \"Athens 2004\" das
bisher beste Fünf-Ringe-Spiel, auch dank der
tollen Tanzmatten-Unterstützung!
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