Sony Ericsson T610 Testbericht
Erfahrungsbericht von tollertyp0815
Wie wär\'s mit \"Modern Talking\"?
Pro:
Klein, handlich, übersichtlich mit gutem Funktionsumfang
Kontra:
Keine Festeinstellung für Rufnummer senden am Handy möglich
Empfehlung:
Ja
Als ich das Sony-Ericsson T610 zum ersten Mal sah, wusste ich gleich – das Handy muss ich haben. Ob dies eine gute Entscheidung war, möchte ich euch mit diesem Bericht erzählen.
Was mittlerweile wohl fast jeder durch die viele Werbung kennt und natürlich sofort auffällt, ist das
*** Design des Handys ***
- einfach Sony, einfach toll, zumindest meiner Meinung nach.
Die farbliche Gestaltung in Schwarz und Silber vermittelt einen edlen Eindruck. Es hat mit lediglich 94 Gramm und 120 x 44 x 19,5 mm genau die richtige Größe und liegt sehr gut aber leicht in der Hand.
Besonders gefällt mir auch die Ergonomie, bzw. die Tastatur. Die Tasten sind gleichmäßig mit vier Reihen à 3 Tasten angeordnet und mit genügend Abstand zu einander, so dass man nicht Gefahr läuft, zwei Tasten gleichzeitig zu drücken. Zwischen der eigentlichen Tastatur und dem Display (dazu später) sind vier Funktionstasten angeordnet.
- eine Lösch- oder C-Taste
- eine Menü-Zurücktaste
- links und rechts jeweils eine Bestätigungstaste, deren Funktion sich aus dem jeweiligen Menüpunkt ergibt.
Dazwischen liegt ein sogenannter Navigationshebel – ich sag immer Joystick dazu, weil er genauso funktioniert. Dies ist für mich eine der interessantesten Neuerungen, denn mittels des Joysticks ist das Bedienen des Handys wirklich ein Kinderspiel. Er lässt sich in vier Richtungen kippen und klicken, so dass man allein damit fast alle Funktionen auswählen kann.
Links – an der schmalen Seite – befindet sich die Einschalttaste für die Kamera und darunter jeweils eine Plus- und eine Minustaste. Mit diesen kann man ebenfalls in den Menüs blättern, oder aber vor allem die Lautstärke beim Telefonieren verändern.
Auf der rechten schmalen Seite findet sich eine Taste, die den Direktzugang zum Wap ermöglicht.
Besonders gut ist auch die Ausleuchtung der Tasten gelungen. Ich hatte beim Schreiben noch nie Probleme mit Lichteinfall, wie es ja bei vielen Nokia-Modellen bekannt ist.
*** Menüführung ***
Auch hier ließ sich Sony etwas einfallen, um dem Nutzer größtmögliche Bedienerfreundlichkeit zu bieten. Schaltet man das Handy mittels des Joysticks ein, sieht man zunächst das Hintergrundbild mit den sofort verfügbaren Funktionen „Anrufe“, dort kann man die zuletzt geführten oder erhaltenen Telefonate abrufen oder „Mehr“, über die man direkt eine der folgenden Funktionen abrufen kann:
- Rufton ein oder aus
- Bluetooth ein oder aus
- Infrarot ein oder aus
- Notiz bereitstellen
- Telefonstatus
- und – am allerwichtigsten, die Tastatursperre.
Klickt man jedoch nochmals auf den Joystick, sieht man das übersichtliche Menü bestehend aus 12 farbigen Icons, deren jeweilige Funktion man leicht anhand des Icons erkennen kann. Diese wird aber auch als Text angezeigt, wenn man sie mit dem Joystick anwählt aber noch nicht anklickt.
Abgesehen von der Direktwahl über die Menüpunkte, lassen sich viele Funktionen zum einen per Tastaturkombination einstellen, oder auch mittels der Sprachsteuerung.
Zusammenfassend gesagt ist die Menüführung variantenreich und man kommt meist mit wenigen Klicks an die gewünschte Funktion – perfekt!
*** Empfang und Sprachqualität ***
Die Sprachqualität des Handys ist sehr gut, da gibt es aus meiner Sicht nichts zu kritisieren. Der Empfang ist allerdings nicht immer 100%ig gewährleistet. Recht verwirrend ist manchmal die „zappelige“ Netzanzeige, die permanent hin und her springt. Und mir ist es schon passiert, dass vier Balken angezeigt wurden und ich trotzdem nicht telefonieren konnte – aber das kommt nur selten vor.
Dieser Punkt ist sicherlich nicht die Stärke des Sonys, aber die Leistung ist in den meisten Fällen mehr als ausreichend.
*** Schnittstellen ***
In diesem Punkt kann das Sony wieder voll auftrumpfen. Mit Infrarot, Bluetooth, Wap und E-Mail-Client ist das Handy umfangreich ausgestattet und und bei der Nutzung der verschiedenen Schnittstellen hatte ich bislang keinerlei Probleme. Für die Datenübertragung werden GPRS oder HSCSD genutzt.
Sowohl das Verschicken von eMails als auch die Nutzung von MMS, Chat und SMS funktionieren tadellos, allerdings muss das Handy für den MMS-Versand zunächst eingerichtet werden. Dafür gibt man auf der SonyEricsson-Homepage die entsprechende Konfiguration in Pulldown-Menüs vor und erhält dann eine SMS, die bei Bestätigung sofort alle notwendigen Einstellungen selbsttätig vornimmt – sehr praktisch, wenn man es weiß. Allerdings wäre es noch praktischer, wenn es vorkonfiguriert wäre.
Das Schreiben von SMS ist – nach kurzer Eingewöhnung – fast genauso gut wie beim Nokia. Es steht T9 zur Verfügung und ein großen Speicher, der bis zu 70 SMS fassen kann, lässt so schnell nichts in Vergessenheit geraten.
*** Die Digitalkamera ***
Für jeden Fotografen ist dies natürlich nur ein Spielzeug. Ich finde es ganz komfortabel, hin und wieder mal ein Foto zu verschicken, oder einen Moment festzuhalten, denn eine Digicam habe ich nicht immer dabei, mein Handy jedoch schon.
Die Einstellmöglichkeiten der Fotos beschränken sich auf die Wahl der Auflösung, nämlich entweder 120 x 160 oder 288 x 352, es gibt einen Nachtmodus und mit dem Joystick kann man die Helligkeit regulieren. Einige digitale Effekte werden auch angeboten, s/w, negativ und sepia – wofür auch immer.
Bei Tageslicht gelingen einem ganz schöne Fotos, aber bei schlechten Lichtverhältnissen ist das Ergebnis nicht mehr besonders sehenswert. Ein nettes Spielzeug, nicht mehr und nicht weniger.
*** Das Display ***
Das Display ist ebenfalls eine der Besonderheiten des T610. Es ist mit 128 x 160 Pixeln fast halb so groß wie das Handy selbst und natürlich farbig – bei neuen Handys mittlerweile ja Standard. Mit 65.536 Farben (nachgezählt hab sie noch nicht *g*) werden Fotos, Hintergrundbilder usw. dargestellt – wirklich eine „Augenschmaus.“ Schärfe und Farbsättigung unterstreichen den insgesamt sehr guten Eindruck in diesem Bereich.
Probleme gibt es lediglich bei direkter Sonneneinstrahlung ... da kann man so gut wie nichts mehr erkennen und muss dem Display etwas Schatten spenden – doch dieses Problem haben ja viele Handys.
*** Java und Spiele ***
Da das Handy Mobile Java unterstützt, gibt es viele Möglichkeiten, sich kleine Spielchen aus dem Internet aufs Handy zu laden. Hier kann es auch seine Stärken mit brillianter Grafik und tollem 32-stimmigen Sound ausspielen – so machen die Games doppelt so viel Spaß.
*** Timer ***
Ein besonders wichtiger Punkt war für mich auch ein Timer mit umfangreichen Funktionen. Auch hier vermag das Sony zu glänzen.
Zunächst einmal gibt es eine Monats-, Wochen- oder Tagesansicht. Termine werden als farblicher Zeitbalken dargestellt und Terminabweichungen werden sowohl akustisch als auch optisch mitgeteilt. Zusätzlich kann man Aufgaben eintragen und für jede Funktion gibt es eine Alarmfunktion, die ebenfalls sowohl optisch als auch akustisch an den Termin bzw. die Aufgabe erinnert.
Darüber hinaus kann man kurze Notizen, z.B. Gedächtnisstützen, Einkaufsliste oder so eintragen und dann ggf. permanent auf dem Display anzeigen lassen.
Das Adressbuch lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Man kann jeder Nummer einen persönlichen Klingelton, Bilder, Sprachbefehle usw. zuordnen. 510 Rufnummern lassen sich so verwalten. Ich denke dies ist für die meisten Nutzer ausreichend umfangreich.
*** Klingeltöne ***
Der mit Hilfe eines 32-stimmingen Soundchips erzeugte polyphone Klang ist einfach gigantisch. Ein ganz besonderer Leckerbissen ist dabei der „Musik DJ“. Hier lassen sich aus Midi-Fragmenten eigene Sounds zusammenstellen – echt genial! Außerdem kann man sich natürlich auch fertige Midi-Tools runterladen und aufspeichern.
*** Speicher ***
Positiv ist, dass das Handy über einen flexiblen und mit 2 MB vergleichsweise recht großzügigen Speicher verfügt. Allerdings empfiehlt es sich, zunächst die mitgelieferten Bilder anzuschauen. Teilweise sind diese bis zu 250 KB groß und dementsprechend ist der Speicher anfangs schnell ausgereizt. Also am besten alles löschen, was nicht gefällt, vor allem die hinteren schwarz/weiß Bildchen. Die belegen fast den gesamten Speicher!
*** Akku ***
Es wird ein Lithium-Polymer-Akku mit 750 mAh Leistung mitgeliefert. Dieser soll bei voller Ladung 350 Stunden im Standbymodus und 300 Minuten bei Dauergesprächen reichen. Das sind natürlich Herstellerangaben. Bei mir kommt das Sony alle 4-5 Tage an die Steckdose, je nachdem wie ich gerade Zeit habe. Eine volle Ladung dauert ca. 4 Stunden. Das Handy zwischendurch aufzuladen ist aber auch kein Problem, da der Akku über keinen Memory-Effekt verfügt.
Last but not least
*** Lieferumfang ***
In dem Karton befindet sich folgendes Zubehör:
- das T610
- PC Software
- ein Putztüchlein für das Display
- die Gebrauchsanleitung bzw. Handbuch (1x in deutsch & 1x in englisch)
- ein einsetzbarer Spiegel für die Benutzung des Selbstauslösers
- ein Aufladegerät bzw. Kabel
*** Technische Daten im Überblick ***
Größe: 102 x 44 x 19mm
Gewicht: ca. 94 g
GSM-Frequenz: 900 / 1800 / 1900
Akku: Lithium-Polymer 750 mAh (mit Vibration)
Standby: bis zu 350 Stunden
Gesprächszeit: bis zu. 300 Minuten
Display: Farb-Display mit 65.536 Farben, 128 x 160 Pixel
Digitalkamera: 120 x 160, 288 x 352, Nachtmodus, Effekte
Messages-Funktionen: SMS, EMS, MMS
Eingabehilfe: T9
E-Mail: POP3 und IMAP4, Bilder als Anhang möglich
Datenübertragung: GPRS, HSCSD
Java: ohne Speicherbegrenzung
Schnittstellen: Bluetooth, IrDA, Datenkabel
Klingeltöne: Polyphon, 32-Stimmig, Melodieneditor
Sonstiges: Tri-Band Handy
Fazit:
Das T610 bietet einen enormen Leistungsumfang zu mittlerweile moderaten Preisen – je nach Anbieter.
Besonders hervorzuheben sind das brilliante Display, die polyphonen Klingeltöne, der sehr umfangreiche Organizer sowie die kinderleichte Menüführung nebst praktischem Joystick.
Ein Minuspunkt des Handys ist, dass das Senden der eigenen Rufnummer nicht fest einstellbar ist, sondern bei jedem Telefonat neu eingegeben werden muss. Es sei denn, man lässt es über den Netzbetreiber einstellen. Dann muss man allerdings wiederum die Unterdrückung jedes Mal extra eingeben – aber irgendwas ist ja immer.
Ein Handy, mit sehr wenigen Schwächen, welches von mir die volle Punktzahl und somit eine absolute Kaufempfehlung erhält.
©tollertyp0815, 21.12.2003
Was mittlerweile wohl fast jeder durch die viele Werbung kennt und natürlich sofort auffällt, ist das
*** Design des Handys ***
- einfach Sony, einfach toll, zumindest meiner Meinung nach.
Die farbliche Gestaltung in Schwarz und Silber vermittelt einen edlen Eindruck. Es hat mit lediglich 94 Gramm und 120 x 44 x 19,5 mm genau die richtige Größe und liegt sehr gut aber leicht in der Hand.
Besonders gefällt mir auch die Ergonomie, bzw. die Tastatur. Die Tasten sind gleichmäßig mit vier Reihen à 3 Tasten angeordnet und mit genügend Abstand zu einander, so dass man nicht Gefahr läuft, zwei Tasten gleichzeitig zu drücken. Zwischen der eigentlichen Tastatur und dem Display (dazu später) sind vier Funktionstasten angeordnet.
- eine Lösch- oder C-Taste
- eine Menü-Zurücktaste
- links und rechts jeweils eine Bestätigungstaste, deren Funktion sich aus dem jeweiligen Menüpunkt ergibt.
Dazwischen liegt ein sogenannter Navigationshebel – ich sag immer Joystick dazu, weil er genauso funktioniert. Dies ist für mich eine der interessantesten Neuerungen, denn mittels des Joysticks ist das Bedienen des Handys wirklich ein Kinderspiel. Er lässt sich in vier Richtungen kippen und klicken, so dass man allein damit fast alle Funktionen auswählen kann.
Links – an der schmalen Seite – befindet sich die Einschalttaste für die Kamera und darunter jeweils eine Plus- und eine Minustaste. Mit diesen kann man ebenfalls in den Menüs blättern, oder aber vor allem die Lautstärke beim Telefonieren verändern.
Auf der rechten schmalen Seite findet sich eine Taste, die den Direktzugang zum Wap ermöglicht.
Besonders gut ist auch die Ausleuchtung der Tasten gelungen. Ich hatte beim Schreiben noch nie Probleme mit Lichteinfall, wie es ja bei vielen Nokia-Modellen bekannt ist.
*** Menüführung ***
Auch hier ließ sich Sony etwas einfallen, um dem Nutzer größtmögliche Bedienerfreundlichkeit zu bieten. Schaltet man das Handy mittels des Joysticks ein, sieht man zunächst das Hintergrundbild mit den sofort verfügbaren Funktionen „Anrufe“, dort kann man die zuletzt geführten oder erhaltenen Telefonate abrufen oder „Mehr“, über die man direkt eine der folgenden Funktionen abrufen kann:
- Rufton ein oder aus
- Bluetooth ein oder aus
- Infrarot ein oder aus
- Notiz bereitstellen
- Telefonstatus
- und – am allerwichtigsten, die Tastatursperre.
Klickt man jedoch nochmals auf den Joystick, sieht man das übersichtliche Menü bestehend aus 12 farbigen Icons, deren jeweilige Funktion man leicht anhand des Icons erkennen kann. Diese wird aber auch als Text angezeigt, wenn man sie mit dem Joystick anwählt aber noch nicht anklickt.
Abgesehen von der Direktwahl über die Menüpunkte, lassen sich viele Funktionen zum einen per Tastaturkombination einstellen, oder auch mittels der Sprachsteuerung.
Zusammenfassend gesagt ist die Menüführung variantenreich und man kommt meist mit wenigen Klicks an die gewünschte Funktion – perfekt!
*** Empfang und Sprachqualität ***
Die Sprachqualität des Handys ist sehr gut, da gibt es aus meiner Sicht nichts zu kritisieren. Der Empfang ist allerdings nicht immer 100%ig gewährleistet. Recht verwirrend ist manchmal die „zappelige“ Netzanzeige, die permanent hin und her springt. Und mir ist es schon passiert, dass vier Balken angezeigt wurden und ich trotzdem nicht telefonieren konnte – aber das kommt nur selten vor.
Dieser Punkt ist sicherlich nicht die Stärke des Sonys, aber die Leistung ist in den meisten Fällen mehr als ausreichend.
*** Schnittstellen ***
In diesem Punkt kann das Sony wieder voll auftrumpfen. Mit Infrarot, Bluetooth, Wap und E-Mail-Client ist das Handy umfangreich ausgestattet und und bei der Nutzung der verschiedenen Schnittstellen hatte ich bislang keinerlei Probleme. Für die Datenübertragung werden GPRS oder HSCSD genutzt.
Sowohl das Verschicken von eMails als auch die Nutzung von MMS, Chat und SMS funktionieren tadellos, allerdings muss das Handy für den MMS-Versand zunächst eingerichtet werden. Dafür gibt man auf der SonyEricsson-Homepage die entsprechende Konfiguration in Pulldown-Menüs vor und erhält dann eine SMS, die bei Bestätigung sofort alle notwendigen Einstellungen selbsttätig vornimmt – sehr praktisch, wenn man es weiß. Allerdings wäre es noch praktischer, wenn es vorkonfiguriert wäre.
Das Schreiben von SMS ist – nach kurzer Eingewöhnung – fast genauso gut wie beim Nokia. Es steht T9 zur Verfügung und ein großen Speicher, der bis zu 70 SMS fassen kann, lässt so schnell nichts in Vergessenheit geraten.
*** Die Digitalkamera ***
Für jeden Fotografen ist dies natürlich nur ein Spielzeug. Ich finde es ganz komfortabel, hin und wieder mal ein Foto zu verschicken, oder einen Moment festzuhalten, denn eine Digicam habe ich nicht immer dabei, mein Handy jedoch schon.
Die Einstellmöglichkeiten der Fotos beschränken sich auf die Wahl der Auflösung, nämlich entweder 120 x 160 oder 288 x 352, es gibt einen Nachtmodus und mit dem Joystick kann man die Helligkeit regulieren. Einige digitale Effekte werden auch angeboten, s/w, negativ und sepia – wofür auch immer.
Bei Tageslicht gelingen einem ganz schöne Fotos, aber bei schlechten Lichtverhältnissen ist das Ergebnis nicht mehr besonders sehenswert. Ein nettes Spielzeug, nicht mehr und nicht weniger.
*** Das Display ***
Das Display ist ebenfalls eine der Besonderheiten des T610. Es ist mit 128 x 160 Pixeln fast halb so groß wie das Handy selbst und natürlich farbig – bei neuen Handys mittlerweile ja Standard. Mit 65.536 Farben (nachgezählt hab sie noch nicht *g*) werden Fotos, Hintergrundbilder usw. dargestellt – wirklich eine „Augenschmaus.“ Schärfe und Farbsättigung unterstreichen den insgesamt sehr guten Eindruck in diesem Bereich.
Probleme gibt es lediglich bei direkter Sonneneinstrahlung ... da kann man so gut wie nichts mehr erkennen und muss dem Display etwas Schatten spenden – doch dieses Problem haben ja viele Handys.
*** Java und Spiele ***
Da das Handy Mobile Java unterstützt, gibt es viele Möglichkeiten, sich kleine Spielchen aus dem Internet aufs Handy zu laden. Hier kann es auch seine Stärken mit brillianter Grafik und tollem 32-stimmigen Sound ausspielen – so machen die Games doppelt so viel Spaß.
*** Timer ***
Ein besonders wichtiger Punkt war für mich auch ein Timer mit umfangreichen Funktionen. Auch hier vermag das Sony zu glänzen.
Zunächst einmal gibt es eine Monats-, Wochen- oder Tagesansicht. Termine werden als farblicher Zeitbalken dargestellt und Terminabweichungen werden sowohl akustisch als auch optisch mitgeteilt. Zusätzlich kann man Aufgaben eintragen und für jede Funktion gibt es eine Alarmfunktion, die ebenfalls sowohl optisch als auch akustisch an den Termin bzw. die Aufgabe erinnert.
Darüber hinaus kann man kurze Notizen, z.B. Gedächtnisstützen, Einkaufsliste oder so eintragen und dann ggf. permanent auf dem Display anzeigen lassen.
Das Adressbuch lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Man kann jeder Nummer einen persönlichen Klingelton, Bilder, Sprachbefehle usw. zuordnen. 510 Rufnummern lassen sich so verwalten. Ich denke dies ist für die meisten Nutzer ausreichend umfangreich.
*** Klingeltöne ***
Der mit Hilfe eines 32-stimmingen Soundchips erzeugte polyphone Klang ist einfach gigantisch. Ein ganz besonderer Leckerbissen ist dabei der „Musik DJ“. Hier lassen sich aus Midi-Fragmenten eigene Sounds zusammenstellen – echt genial! Außerdem kann man sich natürlich auch fertige Midi-Tools runterladen und aufspeichern.
*** Speicher ***
Positiv ist, dass das Handy über einen flexiblen und mit 2 MB vergleichsweise recht großzügigen Speicher verfügt. Allerdings empfiehlt es sich, zunächst die mitgelieferten Bilder anzuschauen. Teilweise sind diese bis zu 250 KB groß und dementsprechend ist der Speicher anfangs schnell ausgereizt. Also am besten alles löschen, was nicht gefällt, vor allem die hinteren schwarz/weiß Bildchen. Die belegen fast den gesamten Speicher!
*** Akku ***
Es wird ein Lithium-Polymer-Akku mit 750 mAh Leistung mitgeliefert. Dieser soll bei voller Ladung 350 Stunden im Standbymodus und 300 Minuten bei Dauergesprächen reichen. Das sind natürlich Herstellerangaben. Bei mir kommt das Sony alle 4-5 Tage an die Steckdose, je nachdem wie ich gerade Zeit habe. Eine volle Ladung dauert ca. 4 Stunden. Das Handy zwischendurch aufzuladen ist aber auch kein Problem, da der Akku über keinen Memory-Effekt verfügt.
Last but not least
*** Lieferumfang ***
In dem Karton befindet sich folgendes Zubehör:
- das T610
- PC Software
- ein Putztüchlein für das Display
- die Gebrauchsanleitung bzw. Handbuch (1x in deutsch & 1x in englisch)
- ein einsetzbarer Spiegel für die Benutzung des Selbstauslösers
- ein Aufladegerät bzw. Kabel
*** Technische Daten im Überblick ***
Größe: 102 x 44 x 19mm
Gewicht: ca. 94 g
GSM-Frequenz: 900 / 1800 / 1900
Akku: Lithium-Polymer 750 mAh (mit Vibration)
Standby: bis zu 350 Stunden
Gesprächszeit: bis zu. 300 Minuten
Display: Farb-Display mit 65.536 Farben, 128 x 160 Pixel
Digitalkamera: 120 x 160, 288 x 352, Nachtmodus, Effekte
Messages-Funktionen: SMS, EMS, MMS
Eingabehilfe: T9
E-Mail: POP3 und IMAP4, Bilder als Anhang möglich
Datenübertragung: GPRS, HSCSD
Java: ohne Speicherbegrenzung
Schnittstellen: Bluetooth, IrDA, Datenkabel
Klingeltöne: Polyphon, 32-Stimmig, Melodieneditor
Sonstiges: Tri-Band Handy
Fazit:
Das T610 bietet einen enormen Leistungsumfang zu mittlerweile moderaten Preisen – je nach Anbieter.
Besonders hervorzuheben sind das brilliante Display, die polyphonen Klingeltöne, der sehr umfangreiche Organizer sowie die kinderleichte Menüführung nebst praktischem Joystick.
Ein Minuspunkt des Handys ist, dass das Senden der eigenen Rufnummer nicht fest einstellbar ist, sondern bei jedem Telefonat neu eingegeben werden muss. Es sei denn, man lässt es über den Netzbetreiber einstellen. Dann muss man allerdings wiederum die Unterdrückung jedes Mal extra eingeben – aber irgendwas ist ja immer.
Ein Handy, mit sehr wenigen Schwächen, welches von mir die volle Punktzahl und somit eine absolute Kaufempfehlung erhält.
©tollertyp0815, 21.12.2003

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