Sony Eye Toy Play (PS2 Spiel) Testbericht

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ab 85,08
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  gut
  • Sound:  gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nach wenigen Monaten
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Himbeerblau

Hupss, spring, ächz, hinfall

4
  • Grafik:  durchschnittlich
  • Sound:  gut
  • Bedienung:  einfach
  • Wird langweilig:  nach wenigen Monaten
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut
  • Altersbeschränkung:  ab 12 Jahren
  • Schwierigkeitsgrad:  Fortgeschrittene

Pro:

ist auf Party\'s sehr witzig, mal etwas anderes als PC oder Playstation Spiele, Körpereinsatz ist gefragt

Kontra:

funktioniert nicht immer, einige Spiele sind langweilig, ist nicht für jeden Tag geeignet.

Empfehlung:

Ja

Mein Sohn hatte am 25. 01. Geburtstag und da wir für ihn Geschenke kauften, kamen wir auf die Idee, uns selbst auch etwas zu schenken. Die letzten Wochen waren hart und viel bessere Zeiten sind auch nicht in Sicht, außerdem bin ich ständig krank, also musste etwas her, dass und wieder fitter und glücklicher machte. Ich bin jemand, der eigentlich keine großen Wünsche hat, aber etwas mehr Zeit für PC-Spiele wünschte ich mir schon. Und seit Big Brother auch ein Eye Toy. Lange Rede kurzer Sinn, Göttergatte wünschte sich die Playstation II, ich mein Eye Toy – und siehe da wir wurden Besitzer. Aber es kam noch besser, denn im Pro Markt gab es gerade ein Angebot für die PS II mit Eye Toy Play und Eye Toy Groove, und daher werde ich euch jetzt erst mal in diesem Bericht über Eye Toy Play Berichten.

* WAS * IST * EYE * TOY *:

Ich kann zwar kaum glauben, dass es jemand noch nicht weiß, aber Eye Toy ist ein Spiel im Genre Sport / Musik. Ein Spiel dass mittels Kamera funktioniert, die auf dem Fernsehen platziert wird und auch nur im Zusammenhang mit dem Besitz einer Play Station II. Ein einzelnes Spiel von Eye Toy kostet regulär 49 €, bei Amazon kann man zur Zeit aber Play auch für 39 € erhalten, gebraucht für 31 € und bei ebay in etwa für den gleichen Preis.

Wir haben die Playstation inklusive der beiden Eye Toy Varianten für insgesamt 215 € erstanden, allerdings ohne jegliches weitere Zubehör, auf das ich im Laufe des Berichtes noch kommen werde.

Nun aber wieder zur Funktion des Eye Toy. Die Eye Toy USB-Kamera wird an den oberen oder unteren USB-Anschluss an der Konsole angeschlossen und auf dem Fernseher platziert.
Dann leuchtet die LED-Kontroll-Leuchte und das hoffentlich blau, denn wenn neben dran noch ein rotes Lichtchen blinkt, haben wir bereits das erste Problem, denn es ist zu dunkel im Raum.

Gehen wir mal von günstigen Lichtverhältnissen aus, wird die Kamera mittig aufs Fernsehen gestellt und man stellt sich ca. 2 Meter davon entfernt auf. Nun kann es eigentlich losgehen, denn die Kamera registriert Dich und reagiert auf Deine Bewegungen. Natürlich wird man in ein Spielgeschehen eingebunden, denn es würde wenig bringen, einfach ein Bild vom Spieler auf den Bildschirm zu zaubern und dann nichts mehr. Auf jeden Fall gibt es auf der DVD 12 Spiele, in die man eingebunden wird und mit denen man nun mittels Bewegung der Körperteile aktiv werden kann.

* DIE * ERSTEN * VERSUCHE *:

scheiterten kläglich, weil wir in der Wohnung einfach sehr ungünstige Lichtverhältnisse hatten. Die Playstation war zwar schnell installiert und die Kamera super schnell justiert, doch leider leider leuchteten die roten Lämpchen neben der blauen LED-Anzeige. Im Handbüchlein war ja schon erwähnt, dass es sein kann, wenn z.B. das Zimmer zu dunkel ist, die Kamera die Konturen nicht richtig erkennen kann. Das kann auch passieren wenn es zu hell ist. Nach meiner Erfahrung leuchtet das rote Lämpchen dann nicht zwangsläufig, sondern man merkt im Spiel dass man in den Ecken die Objekte, wie z.B. Raketenzünder schlecht oder nicht bedienen kann, weil sie in einer dunklen Ecke liegen.

Dann scheiterten die weiteren Versuche sich im Menü zurechtzufinden auch zuerst, denn man muss mit der Hand schon recht lange in der Luft über den Punkt wedeln, um vorwärts zu kommen oder in Unterpunkte des Menüs, wenn der Lichteinfall nicht total richtig ist.
Oder man springt zu schnell davon und landet bei Spielen zu denen man nicht wollte. Was auch gleich auffällt und nervt ist, dass wenn man z.B. Kung Foo gespielt hat, im Schwierigkeitsgrad „MITTEL“ und möchte zwar das gleiche Spiel, jedoch mit einer anderen Schwierigkeitsstufe spielen, man das aktuelle Spiel komplett verlassen muss, um dann noch mal in die Warteschleife inklusive dem neu gewählten Schwierigkeitsgrad zu gehen.

Was übrigens auch unseren Start mit Eye Toy erschwerte, war, dass wir keine Memory Card besitzen und uns auch niemand gesagt hat, dass es ganz lustig sein könnte, eine dazu zu kaufen. Diese kosten mit 8 MB übrigens ca. 20 € (ebay) oder 16 MB für ca. 30 €.

* JETZT * GEHT’S * DANN * ENDLICH * LOS *:

Nachdem man die Sprache gewählt hat und das auch richtig, denn ich las zuerst alles in Dänisch oder Finnisch, selektiert man mittels Handrubbeln über dem virtuellen oberen rechten Button. Dann kann man auswählen, ob man als Single Player spielen möchte, oder als Mehrspieler, wenn man eine Memory-Card hätte könnte man drei nette Bildchen für Siege, Niederlagen und Gleichstände aufnehmen und man kann z.B. auf den Spielplatz. Das finde ich ganz witzig, denn da kann man sozusagen im Trockenen üben. Man befindet sich im Spielplatz zum Beispiel unter dem Meer, inmitten von Luftballons oder tut es den Stars gleich und verjagt Spinnen. Das alles ohne Zeitlimit, das ist auch ganz nett für kleinere Kinder, die noch nicht so viel Koordination haben.

So, nun gehen wir mal aber mal über den Button „Verlassen“ in den Einzelspielermodus und legen uns auf den Schwierigkeitsgrad „Leicht“ fest, es sei denn wir heißen Costa Cordalis und sind auf alles und jeden vorbereitet. So, nun wird es lustig, denn wir spielen!
Übrigens haben wir ganz am Anfang noch gelernt, wie wir uns in den Umrissbildschirm platzieren, auch das geht kinderleicht, denn man muss nur die Kamera nach vorne oder hinten drehen, damit der Umriss passt und kann an der Linse so lange herum drehen, bis man wirklich scharf gestellt ist.

Also, jetzt testen wir mal die Auswahl.:

Ich beginne wie im Heft beschrieben mit dem Spiel „BEAT FREAK“. Ich muss im Rhythmus von Musik, Lautsprecher treffen um Punkte zu bekommen. Eigentlich hatte ich mich bisher immer für recht rhythmisch gehalten, doch was ich mir hier abhalte, ist eher ein unbeholfenes Herumwedeln, als echtes Treffen. Im Prinzip ist das ja genau das Eye Toy Groove Konzept, dort trifft man halt keine Boxen sondern Ringe oder sonstige Förmchen im Beat der Musik, aber hier klappt das weniger und macht auch optisch nicht den Kohl fett.

Juchhu – KUNG FOO! Was Sava bei Big Brother übermütig per Kopf und Bein samt Ellenbogen betrieb, teste ich vorsichtig mit meinem zarten Händchen. Plups, klappt ganz gut und ich habe nach der zweiten Runde noch alle Leben. Dann kommt die Bonusrunde und ich zerschlage Bretter. Auch das gelingt mir erstaunlich gut und ich gelange sogar nach der vierten Runde noch in die Bonusrunde 2. Hier zertrümmere ich noch mehr Bretter, erteile danach noch mehr Ninja’s eine Lektion und lasse per Zufall einige Bösewichte gegen den Bildschirm klatschen. Da oben immer eine Uhr mitläuft und die Spielzeit begrenzt ist, ist bei mir, wenn ich meine Leben bis dorthin erhalte, leider immer nach der 6. Runde Schluss. Ich glaube die Spielzeit dauert 2:30 Minuten, das finde ich äußerst schade und auch die Änderung der Schwierigkeitsgrades bringt nur mehr Härte ins Spiel, aber keine mögliche Verlängerung. Das ist übrigens mein Favorit!

Nun kommt’s – WISHI WASHI- Was bei Nadja im Fernsehen lustig aussah, ist öde, langweilig und geht tierisch in die Arme. Ich putze im wahren Leben schon nicht so gerne Fenster, aber hier virtuell Schaum wegzuputzen, an Vogeldreck herumzufriemeln und Wassertröpfchen zu fangen, macht keinen Spaß. Zum Glück ist das Spiel auf 2 Minuten begrenzt und das reicht dann auch vollkommen.

Das erklärte Lieblingsspiel der Männer – KEEP UPS. Ich kann es nicht, nämlich einen Ball mit dem Kopf kicken. Klingt ja am Anfang einfach, wären da nicht die beiden Hauswände mit den insgesamt 4 Fenstern, aus denen z.B. Dex rausschaut. Den musst man treffen, dann gibt’s Punkte. Aber trifft man Vernon, macht er den Ball kaputt. Wer wer ist, weiß ich nicht. Auf jeden Fall gibt es noch den bösen Pandaman und der macht aus einem Ball gleich zwei Bälle, was für den Zuschauer sehr lustig ist, für den Spielenden fast unmöglich. Als letzter Fiesling schaut übrigens Wonton aus dem Fenster und der, der mag Bälle gar nicht, macht sie kaputt und somit verliert man Punkte. Ich verliere aber die 3 Bälle sowieso sofort, also kratzt mich das auch nicht weiter.

Ganz nett ist BOXING CHUMP, wie der Name schon sagt, geht’s um Boxen. Mann sollte auf die verbleibende Rundenzeit achten und auf den eigenen Energiespiegel. Ich schaffe noch nicht mal dass, weil ich einfach wie blöde rumhüpfe und Kinnhacken verteile oder eben auch nicht. Für Grobmotoriker wie mich sicherlich nicht geeignet und das mit der Deckung hab ich auch noch nicht verstanden. Jedenfalls brauch man keinen Mundschutz und ab und an mal reinzuspielen ist schon o.k.

Ach ja, die Motorik. UFO JUGGLER ist dann auch wieder etwas für Leute die mehr Kontrolle über ihren Körper haben. Steigt ein Ufo auf muss man seine Hand über das Ufo bewegen, damit es zum Bildschirmrand hochsteigt. Das sollte recht schnell gehen, aber eben nicht zu schnell. Denn sonst, und das erfahre ich immer wieder wenn ich es spiele, explodieren die blöden Ufos doch einfach! Übrigens hüpft bzw. fliegt auch hier dieser Wonton vom Fußballspiel rum, und zwar in einem Kampfschiff. Das kann man überlisten in dem man gaaaanz schnell seine Hand darüber bewegt, denn dann überlasten sich die Schaltkreise. Kein Wunder dass meine Raumschiffe explodieren und ich Wonton überliste oder? Zumindest nicht nachdem, was ihr bisher von mir wisst.

SLAPSTREAM habe ich selbst noch nicht gespielt, sondern nur mein Mann. Ich finde es doof, denn man muss Bunny’s von den Wolken fegen. Aber nur die Bösen . Die bösen sind aber keine Bunny’, sondern nennen sich Ratmen und nur die darf man treffen. Trifft man Bunny QT oder Yumi verschwindet eins von den 3 Leben. Es gibt übrigens 4 Wolken aus denen die Gestalten rauskommen, nicht wirklich spannend, erinnert mich an ein Spiel (PC) wo man irgendwem so einen Hammer auf den Kopf hauen muss, wenn er aus einem Loch kommt. Für Tipps wie dieses seltsame Spiel heißt, bin ich dankbar.

Und noch ein Spiel, das zumindest für mich nicht geeignet ist, aber ich habe auch nicht vor im chinesischem Staatszirkus aufzutreten. PLATE SPINNER bedeutet nämlich an Tellern zu drehen, die auf Stäben oder Bambusrohren sind. Man hat, tata, 3 Leben und muss an den Tellern mit der optimalen Drehgeschwindigkeit drehen, damit sie weitertrillern. Na dann kommen böser Weise noch Ba-Boons, affenähnliche Viecher, die einen nerven und von den Tellern ablenken wollen. Sind die Ba-Boons schon hoch auf die Stangen geklettert und man schmeißt sie dann runter, bekommt man mehr Punkte. Gähn? GÄHN!

Oh Yeah – BOOGIE DOWN. QT tanzt und labert Dich voll. Und was machst Du, richtig Du tanzt ihr in einem von 3 Rhythmen hinterher. Und zwar musst Du auf Lichter zeigen, genau wie QT vorher. Ihre Discolichter sind rot, Deine grün, was am Anfang etwas irritiert. Ich spiel es sehr sehr gerne, aber es ist schwer, nicht zu schnell oder zu langsam zu sein, sondern ein PERFEKT zu erhalten, zumal ich oft schon Schwierigkeiten habe, mir die Reihenfolge der Lichter zu merken. Platz 2 auf meiner Lieblings-Eye-Toy-Spieleliste!

Noch etwas, was dann wieder mal nicht so meins ist. GHOST CATCHER. Aus dem Nebel kommen hinterlistige kleine Geister und wollen Dich erschrecken. Man muss sie platzen lassen, aber keine Angst, ist nicht ekelig, sie verpuffen einfach. Was hier einige gefallen dürfte, sind die Vampir-Fledermäuse, die ich durch wildes Herumwedeln in der Luft vertreiben kann. Es gibt dieses Mal keine 3 Leben, sondern eine Energieanzeige, aber ich war immer so mit wedeln beschäftigt, wie im Übrigen bei allen Spielen, dass ich nie mitbekomme, wann ein Spiel vorzeitig beendet ist, wenn nicht gerade die verbleibende Spielzeit abläuft.

Fast schon last, aber noch nicht least, MIRROR TIME. Ich könnte mich schlapp lachen. Sau schwer, Elton hats schon vergeigt. Platz 3 meiner Lieblingsspiele bringt mich zum rätseln. Zum Glück haue ich nicht so oft Little Robo Bro, denn ich raffe überhaupt selten, wo ich eigentlich stehe. Stehe ich gerade spiegelverkehrt auf dem Kopf, oder nur auf dem Kopf. Oder doch auf dem Boden der Tatsachen nur anders herum? Hauptsache ich treffe Kieu und rette sie, doch meist ist Kieu schon wieder verschwunden, ich hab meine Position gewechselt, mich kaputt gelacht, bevor ich überhaupt realisiert habe, welchen Arm ich wohin schwenken muss. Obwohl die Saarländer ja eigentlich gut schwenken.

So, ihr habts geschafft, zumindest ist dies das letzte Spiel. ROCKET RUMBLE. Es geht darum Raketen ab einer gewissen Höhe anzuklicken und dann per Schalter zum knallen zu bringen. Besser kann ich das leider nicht erklären und deswegen muss man es öfters spielen um zu verstehen, wie das Spieleprinzip ist. Bringt man die Raketen zum Knallen, gibt’s auf jeden Fall Punkte und man fühlt sich wie an Sylvester. Da jedoch der Hintergrund des Spiels ganz dunkel ist, trifft man oft die Zünder nicht, wenn man sich genau dort platziert, wo es der Umriss will. Mein Tipp: Einfach ein Stückchen weiter nach vorne gehen und ordentlich in die Knie, wenn die Raketen aktiviert sind.

* FAZIT *:

Wir haben das Spiel noch nicht unendlich lang und trotzdem sind von Play schon einige Spiele recht schnell uninteressant geworden. Ich finde Play ist ein Spiel für Partys oder mal zum Abschalten, aber im Gegensatz zu Groove nichts was ich eine Stunde am Stück spielen könnte.

Nerven tut auf jeden Fall schon mal, dass die Spielzeit begrenzt ist, dass die Arme beim Schwierigkeitsgrad Mittel schon nach wenigen Minuten super weh tun und dass die Lichtverhältnisse wirklich so 100%-ig stimmen müssen. Oft ist es schon ein wenig blöd mit der Hand da über die Buttons in der Luft ewig lange rumzuwirbeln, nur um das Spiel zu starten. Vom Handling her zur Einstellung aber dank den Pfeilen leichter, als per Hand hoch und runter zu scrollen.

Sicherlich ist Eye Toy eine tolle Idee und revolutionär. Für diese erste Version sind die Spiele auch sehr gut gelungen und eigentlich auch sehr abwechslungsreich. Ich denke aber, wenn in geraumer Zeit wieder eine Spiele-DVD auf den Markt kommt, dass diese wesentlich mehr Spieltiefe haben wird, das zeigt sich schon in Groove.

Lacht jetzt nicht, aber ich finde Eye Toy allgemein ganz nett um ein paar Kalorien zu verbrennen. Ich habe zur Zeit einfach nicht die Möglichkeit Sport zu machen, sieht man mal von Extrem-Hinterherräuming oder Fast-Windelwechsling ab und so macht es Fun und Laune sich mit Kung Foo mal so richtig auszutoben und richtig feste Bretter zu zerschmettern oder sich einen abzutanzen.

PS: Nun schreib ich auch für Yopi, ganz oft auch bei Ciao und ganz selten bei Dooyoo.

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