Sony Gran Turismo 3 (PS2 Spiel) Testbericht

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ab 88,66
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  sehr gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nie
  • Suchtfaktor:  sehr hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von americasnumberone

Gran Turismo lässt die Reifen qualmen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Die Serie:

Die GT-Serie ist die erfolgreichste Rennspiel-Serie die jemals auf der PlayStation/PlayStation 2 erschienen ist. Schon beim ersten Teil damals noch für die PlayStation hageltete es nur so an positiven Stimmen für die Entwickler. Das tolle Rennerlebnis, die realistische Grafik und der fetzige Sound machten das Debüt von Entwickler Polyphony perfekt. Die Fach-Presse bescherte dem Spiel Wertungen von mehr als 92% und die Verkaufszahlen stiegen in die Höhe. Für das Jahr 2003 kündigten die Entwickler übrigens ein neues Gran Turismo an.

Gran Turismo 3 fahren im virtuellen Cockpit:

Das Gameplay:

Gran Turismo ist eigentlich ein Rennspiel wie jedes andere doch das starke Gameplay macht diesen Titel einzigartig. Man startet seine Rennfahrer-Karriere ganz unten und hällt sich mit mehreren kleinen Rennen bei denen die Preisgelder zwischen 100,- und 1500,- Dollar (auch Credits genannt) pro Rennen liegen gerade so über Wasser. In den höheren Klassen erhöhen sich nartürlich die Preisgelder imens und die Rennen werden umso schwieriger.

Es gibt fünf verschiedene Ligen die sich in Anforderungen und Leistungen unterscheiden. Ein Neuling beginnt das Spiel nartürlich in der Anfänger-Liga wechselt dann weiter in die Amateur-Liga und beweisst später sein können in der Profiklasse, dem Rally-Wettkampf und dem Ausdauer-Wettkampf. Es gibt verschiedene Anforderungen die vor jedem start eines Rennen an die Teilnehmer gestellt werden. Die Anforderungen unterscheiden sich zwischen Höchstgeschwindigkeit, Motortyp, Antriebstyp, Tuning, Reifen und Lizenz.
Erfüllt man eine dieser Bestimmungen mit seinem Wagen nicht so ist die Teilnahme am Rennen ausgeschlossen. Wie schon gerade erwähnt bestimmen die Lizenzen einen Großteil des Rennsports. Insgesamt kann der Spieler bei GT zwischen sechs verschieden Lizenzen wählen die sich jeweils in zehn einzelnen Prüfungen unterteilen. Jede Liga hat Ihre eigenen Lizenzen wie z.B Nationale A & B Lizenz, Internationale A &B Lizenz sowie Spezial und Rallye.
Um eine dieser Lizenzen zu erhalten wird vorrausgesetzt das alle zehn Prüfungen erfolgreich absolviert worden. Dabei kommt es hauptsächlci auf die Zeit und korrekte Kurvenlage an.
Der Computer gibt für jede Prüfung jeweils drei Bestzeiten vor die sich in Gold, Silber und Bronze unterscheiden. Erreicht der Spieler eine dieser Bestmarken gilt die Prüfung als bestanden. Doch sollte die Zeit überschritten werden oder der Wagen einmal die Strecke verlassen haben, so darf man die Prüfung beliebig oft wiederholen. Schafft man es in einer Lizenz alle zehn Prüfungen mit Gold zu bestehen dann winkt als Hauptpreis neben der Lizenz ein nagelneuer Bonus-Wagen. Doch das wichtigste in einem Rennspiel ist ja nun bekanntlich der Wagen mit dem man die spannenden Rennen bestreitet. Davon gibt es in GT genügend mehr als 150 sagenhafte Modelle aus acht Ländern von 36 Herstellern stehen dem Spieler von Anfang an zur Verfüng, wenn nur das nötige Kleingeld vorhanden ist. Als Startkapital stehen dem Spieler 18,000 Credits zur Verfügung. Das hört sich viel an ist aber in der welt eines GT ein Hungerlohn, mit dem man sich nur einen der billigsten aller 150 Fahrzeuge leisten kann. TIP: Zum Start reicht hier der Mazda MX-5 vollkommen aus. Möchte man nicht den billigsten der billigsten erwerben so sollte man schnellst möglich eine Lizenz komplett mit Gold bestehen. Da das bei anfängern sowie Fortgeschrittenen als nicht so einfach gilt dürfte klar sein. Also sollte man seine wertvolle Zeit liber nicht vergolden und sich eben den billigen fahrsatz anschaffen. Denn jeder mal klein angefangen. Ein Besuch beim Autohändler ist immer ein Vergnügen auch wenn man mal nicht gerade so flüssig ist. Anschauen und vergleichen darf man nartürlich kostenlos nur die Probefahrt ist leider nicht drin.
Beim kauf eines Wagen kann man neben einem Datenblatt mit allen Leistungsmerkmalen auch die Farbe seines Boliden per Knopfdruck bestimmen und so das Auto ganz nach seinen Geschmack gestalten. Dabei verrät eine Anzeige am unteren Bildschirmrand das aktuelle Budjet das dem Spieler zur Verfügung steht. Um den Traumwagen zu optimalen Leistungen zu verhelfen steht dem Spieler ausserdem noch ein Tuning-Shop mit allen Ersatzteilen für den Hobby-Tuner bereit. Egal ob Federung, Bremsen, Motor, Auspuff, Antriebszug, Turbo, Reifen oder sportliche Computersteuerung der Tuning-Shop bietet eine große Auswahl an Ersatzteilen für jedes Fahrzeug. Einfach kaufen, einbauen und testfahren so mag es der Tuner von heute. Unbedingt nicht vergessen, nach dem tunen einen ausgiebigen Maschinentest durch zuführen denn so lassen sich Fehler bei tunen frühzeitig auf der Teststrecke erkennen und nicht erst beim so wichtigen Rennen. Die virtuelle Rennsimulation steht dem realen Rennsport in nichts nach und bietet dem Fahrer sogar die Möglichkeit seinen Wagen zu waschen oder einen Öl-Wechsel zu vollziehen. Und wo schlafen die Wagen wenn sie einmal nicht benötigt werden? Nartürlich in der Garage, wo sonst. Die Garage bietet Plat für mehr als 200 Fahrzeuge und ist jeder zeit bereit für einen Rundgang. Alle Fahrzeuge werden nach Name geordnet und können nach belieben benutzt werden. Man sieht schon für alles wurde gesorgt denn nicht umsonst darf sich dieses Spiel „The Real Driving Simulator“ nennen.

Start frei – 3...2...1.. Go! Das Rennen hat begonnen:

Der Umfang von GT3 ist schon enorm und lässt keine Wünsche offen, doch die wichtigsten Aspekte eines Rennspiels dürfen nartürlich nicht fehlen. Um sich mit seinen Gegnern zu messen benötigt man auf jeden Fall Strecken, Strecken, Strecken von denen gibt es in GT3 genügend. Auf 15 verschiedene Kursen werden die dramatischen Renner der GT-Liga ausgetragen. Dabei steht dem Spieler viel Abwechslung bevor wenn er durch enge Kurven brausst, lange Geraden an Tribühnen voller Zuschauer vorbei zischt oder gegen einen der fünf anderen Fahrer um die Pole Position kämpft. Ein durchschnittliches Rennen dauert 2/3 Runden aber noch davor sollte der Spieler zur besseren Chance an der Qualifikation teilnehmen.
Wie in der Formel 1 entscheiden hier die Zeiten wer beim start welche Plazierung einnimmt.
Doch nötig ist das nicht unbedingt wer schnelle Rennen mag startet eben ohne Qualifikation vom letzten Platz. Nach dem überqueren der Ziellinie wartet auch schon die verdiente Belohnung auf jeden Fahrer egal ob erster oder letzter, hier geht niemand leer aus. Schafft man es unter die besten drei, so winkt ein Pokal aus einem der drei Edelmedalle, ansonsten muss man sich mit einem Schlüsselanhänger zu frieden geben.
Kleine Raffinesen und die Intelligens der Gegenr:

Das Einstellungsmenü erlaubt es die Rennen mit den beiden Analog-Sticks zu bestreiten. So lenkt man z.B mit dem rechten Stick das Lenkrad und gibt nach dem eigenen ermessen mit mit rechts Gas. Tolle Idee vom Entwickler so lässt sich die Geschwindkeit noch individueller an die Streckenlage anpassen. Das ist am Anfang etwas scher doch steigt nach mehren Übungen den Fun-Faktor imens. Ich persönlich fande es bei Rennspielen schon immer sehr langweilig ewig die Gas-Taste durch drücken zu müssen und den Daumen so schon quasi zu vergewaltigen.

Die Computer-Gegner in GT3 sind überaus intelligent und verhalten beim Überhohl Manöver nicht gerade doof sondern versuchen durch Slalom und ausbremsen den Angreifer zu stoppen.
So wird das Rennen nie langweilig und man hat das Gefühl wirklich einen erfahrenen Gegner vor sich zu haben.

Das Auge spielt mit – die Grafik unter die Lupe genommen:

Ein wahres Grafik-Highlight der PS2 ist GT3 auf jeden Fall. Das Aussehen der Fahrzeuge, das tolle Strecken-Design, die fenomenalen Licht-Wassereffekte und das spiegeln der Umgebung auf dem Fahrzeug macht aus GT3 das Grafik-Erlebnis der Superlative. Man beachte nur einmal das Hize-Flimmern an heißen Tagen, die tollen Regen-Effekte und die wunderschöne Landschaften gelegen der Kurse. Ein Regen-Rennen die Tropfen prasseln auf das Verdeck und der Begriff Aqua-Planing bekommt ein neue Dimension. Ein sonniger Tag die Sonnenstrahlen blenden einen so genial gut, einzelne Lichtfetzten leuchten durch Bäume und die Umgebung spiegelt sich im geputzten Lack der Farzeugs. Der Hammer schlecht hin sind die Scheinwerfer und Rücklichter der Fahrzeuge. Das muss man gesehen haben...

Musik belebt die Sinne und beruhigt das Gemüt des Fahrers:

In allen Passagen des Spiels erklingt fetziger Sound aus allen Richtungen der Musik. Den ein oder anderen Song kennt man doch irgendwo her? Bei rasanten Rennen darf der schnelle Sound für zwischen durch nicht fehlen also let`s rock...

Fazit:

Gran Turismo 3 überzeugt mit allenRegeln der Kunst und beweisst einmal mehr welches Potenziel ins Sonys 128 Bit Konsole steckt. Eine perfekte Rennsimulation, präsentiert durch eine sehr realistische 3D-Grafik, einen großes Angebot an Fahrzeugen und Strecken vermischt mit hartem Sound für coole Typen. Einach genial gut, GT3 darf in keiner Rennspiel-Sammlung fehlen ansonsten habt ihr etwas verpasst.

Übrigens. Als Platinum-Version erhältlich für ca. 30,- Euro beim nächten Händler

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