Sony Gran Turismo 3 (PS2 Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von chabo
Grenzenloser Spielspaß garantiert!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Damit die Berichte über meine PS2 Spiele langsam komplett werden, schreibe ich heute mal über eine wunderbare Rennsimulation: Gran Turismo 3!!
GT3 ist die zweite Fortsetzung des bei Play Station Besitzern sehr bekannten \"Gran Turismo\". Gran Turismo wurde jez zum ersten mal auf der PS2 rausgebracht. Eigentlich sollte es GT 2000 heißen und, ohne inhaltliche Veränderungen zu GT2, nur die Grafikpower der PS2 zeigen. Später hat man sich dann bei Sony entschieden doch ein komplett neues Spiel
zu entwickeln. Soviel zum Vorwort aber jez zum eigentlichen Spiel.
- Spielbeschreibung
- Umfang
- Gameplay
- Sound
- Grafik
- Fazit
------------------------------
Am Anfang des Spiels kann man zwischen dem Arcade Modus und dem Gran Turismo. Im Arcade Modus kann man sich ein Auto auswählen und dann die Strecke die man fahren will oder wenn man 2 Controller hat gegen seinen Kumpel fahren. Also nichts besonderes. Aber das eigentliche Spiel verbirgt sich hinter dem „Gran Turismo“ Modus. Man wird gleich nach dem Startmenü auf eine Art Stadtkarte geführt wo die verschiedenen Menüpunkte des Spiels (Maschinentest, Lizenzvergabe, Autohändler, Tuningshop, Rennstart oder Heim) aufgeführt sind. Beim Maschinentest kann man halt seinen Wagen testen und andere Einstellung ausprobieren. Unter dem Menüpunkt Lizenzvergabe werden nach den dort zu bestehenden Prüfungen die jeweiligen Lizenzen vergeben. Autohändler und Tuningshop muss ich glaube ich nicht weiter erklären (gehe ich bei dem Punkt: Umfang noch näher drauf ein). Wenn man den Punkt „Rennstart“ wählt stehen einem die 5 verschiedenen Rennkategorien (Anfänger, Amateur, Profi, Rallye und Ausdauer) zur Auswahl. Innerhalb jeder dieser Kategorien kann man dann die verschiedensten Rennen und Meisterschafften fahren. Für jedes gewonnene Rennen gibt es der Liga entsprechend dann mehr oder weniger Geld. Wenn man jedes Rennen innerhalb einer Meisterschafft mit dem 1. Platz beendet wartet am Ende dieser ein oft sehr wertvolles oder nützliches Auto. Und so arbeitet man sich dann bis zu den schweren und langwierigen Ausdauerrennen hoch. Und wer diese dann besteht hat wirklich großen Respekt verdient.
Bei Gran Turismo gab es in den ersten beiden Teilen immer eine riesige Auswahl an Autos. Im zweiten Teil hatte man die Wahl zwischen über 500!!! Wagen. Auch wenn die Zahl bei dem dritten Teil mit knapp 150 Vehikeln nicht ganz so groß ausfällt, ist dies trotzdem eine beachtliche Anzahl, da man bei dem meisten Autorennspielen grade mal so um die 20 zu Verfügung hat. Unter den Herstellern befinden sich größtenteils asiatische wie Honda, Nissan, Mitsubishi, Toyota, Daihatsu, Subaru, Suzuki und Tommi Kaira aber auch europäische und amerikanische sind vertreten. Auf der europäischen Seite haben wir zum Beispiel: BMW, Mercedes, Audi, VW, RUF (da Sony die Lizenz von Porsche nicht bekommen hat, hat man die Autos einfach in RUF umbenannt), Citroen, Peugeot Renault und noch einige etwas unbekanntere. Das amerikanische Feld wird mit Autos von Herstellern wie Dodge, Ford, Shelby, Chevrolet General Motors und noch ein paar geschmückt. Was ich schade finde ist, dass das Feld immer noch nicht von einem italienischen Ferrari oder Lamborghini geschmückt worden ist. Aber abwarten, vielleicht passiert da ja noch etwas.
Mit einem dieser zum großen Teil Traumautos kann man sich auf einer von knapp 30 wunderschönen Kursen, die zum Teil aus GT2 übernommen wurden, vergnügen. Was mir aufgefallen ist, ist dass nicht alle Kurse nur aus der Fantasie entstanden sind. „Laguna Seca“ ist eine original Strecke die ich bei einem Rennen schon mal auf Eurosport gesehen habe.
Außer das es 6 verschiedene zu erfahrene Lizenzen gibt, muss ich diesen Punkt glaube ich nicht weiter erläutern. Ein absoluter Suchtfaktor ist der Tuning Modus. Bei dem Tuningshop kann man jedes exbeliebige grade erworbene Auto auf die unterschiedlichste Art und Weise tunen. Vom Kanäleschleifen, Chiptuning, Hubraumvergrößerung über Turbostufeneinbau bis hin zu Gewichtsreduzierung ist alles möglich was das Tuningherz begehrt. Mit Hilfe dieser ganzen Tuningoptionen habe ich ein Porsche RGT bis auf 1092 PS hochgetunt. Das Auto ist der absolute Hammer. Er erreicht die 100 KM/H aus dem Stand unter 2 Sekunden und erreicht bei den richtigen Einstellungen und einer extra langen Übersetzungen eine Höchstgeschwindigkeit von 416 KM/H. Und das wunderbare ist dass man wenn man auch nur ein kleines bisschen von Autos und Physik versteht das Auto so einstellen kann, dass man dieses PS Monster auch noch steuern kann. Man kann fast alles am Wagen verstellen. Von der Federrate, Reifendruck, Radstand über Heck und – Fronspoiler Einstellungen bis hin zur Getriebeabstufungen.
Das Gameplay hat sich nach meinen Einschätzungen zu den Vorgängern nicht sonderlich verändert. Jedes Auto lässt sich anders fahren und reagiert auf Bewegung des Fahrers unterschiedlich. Das liegt daran dass die Hersteller von Sony die Autos selbst auf Rennstrecken getestet haben und so die unterschiedlichen Fahrverhalten in das Spiel einbrigen konnten. Man merkt das schnell wenn man zum Beispiel mit einem kompakten Audi S4, mit einem soliden und direkten Fahrwerk durch den „Complex Srtring“ wie auf Schienen fährt oder man mit einer nur auf Power getrimmten Viper GTS von einem Kiesbett ins andere rutscht. Es macht wirklich großen Spass wenn man einige Runden einen Kurs fährt und langsam aber sicher immer bessere Rundenzeiten fährt. Wenn man zum Beispiel irgendwo auf der Strecke eine Kurve nicht so schnell durchfahren kann wie man gerne möchte, geht man einfach in das Einstellungsmenü des Autos, gibt ein bischen mehr Flügel auf den Hecksspoiler und schon geht es mit einigen KM/H mehr durch die jeweilige Kurve. Was ich damit sagen will ist, dass sich die kleinsten Einstellungen (wie bei Punkt: “Umfang“ beschrieben), die man vornehmen kann, auch wirklich auf das Fahrverhalten auswirken.
Ich kann mich leider nicht zu den Besitzern eines PS2 Lenkrades (hab leider nur eins fürn PC) zählen. Ich könnte mir vorstellen dass es damit noch einigen Spass mehr machen würde.
Der Sound hat mir von vornherein schon sehr gut gefallen. Auch wenn die Geräusche im Menü immer noch die gleichen sind wie bei den ersten beiden Teilen. Ich kann die Klänge jetzt schwer beschreiben aber ich kann sagen, dass sie einem auch nach längerer Zeit nicht auf die Nerven gehen. Aber das ist auch nicht so wichtig, was zählt ist, wie es im Rennen klingt, da der Sound sehr stark zur Gesamtatmosphäre beiträgt. Was mir sehr gefällt sind die Motorengeräusche der Autos. Es gibt nicht wie bei vielen anderen Spielen einen Einheitssound, sondern jeder Motor klingt anders und immer passend zum jeweiligen Auto. Während die kleineren Motoren so vor sich hinschnurren, kreischen die bis ins letzte getunten Rennmotoren richtig. Außer den Motorengeräuschen gibt es bei einem Rennspiel natürlich noch die Musik die das ganze Geschen untermalt. Meistens muss man sich mit irgendwelcher am Computer zusammengebastelten japanischen Rockmusik zu drönen lassen aber es gibt zum Glück auch zwei bis drei sehr gute Tracks von „Feeder“ und von „Ash“ die wirklich hörenswert sind. Das Lied „7 Days in the sun“ von Feeder habe ich sogar schon mal auf MTV samt Video gesehen. Schade ist nur dass man die Lautstärke vom Sound und von der Musik nicht stufenlos regeln kann. Entweder man fährt mit Musik oder ohne. Meistens wird die Musik dann sowieso vom Motorensound unterdrückt. Schade ist, dass man das Klangerlebnis nicht im Dolby Digitalen Modus erleben kann, da die PS2 Dolby Digital nicht ,wie die X-Box, in Echtzeit wiedergeben kann. Auch wenn man im Rennen natürlich nicht gerne überholt wird, wäre es bestimmt ein Genuss (vorrausgesetzt man hätte das nötige Equipment: DD Verstärker, 5.0 oder 5.1 Boxen-System und ein entsprechendes Glasfaserkabel) den Gegner schon zu hören wenn er einem im Nacken sitzt, immer näher kommt und an einem dann schließlich vorbeirauscht.
Dank dieser wunderbaren Grafikengine ist GT3 eines der schönsten Autorennspiele dass ich auf dem PC oder irgendeiner Konsole gesehen habe. Wobei man natürlich die nächste Generation der PC Rennspiele abwarten muss (Mercedes Benz World Racing, NFS 6, Colin McRae 3). Die ganze Umgebung wirkt einfach enorm realistisch. Speziell die Lens Flare Effekte (Effekte bei der die virtuelle Sonne mitspielt) tragen zu einer schönen Atmosphäre bei. Ich staune zum Beispiel jedes Mal, wenn ich durch den Wald auf einer bestimmten Strecke fahre. Man kommt aus einem Tunnel und fährt dann einen kleinen Hügel hinauf während überall um einen herum Bäume sich im Wind wiegen und zwischen den Blättern ab und zu einige Sonnenstrahlen in die Augen des Fahrers scheinen. Man kann die durch die Bäume fallenden Sonnenstrahlen gut erkennen wie sie dann stellenweise den Asphalt erhellen. Der Asphalt sieht nicht nur aus wie eine simple graue Textur. Es wirkt richtig so als ob er eine rauhe Struktur hätte und glänzt sogar wenn man direkt gegen die Sonne fährt. Überhaupt die ganzen Texturen sehen so echt aus wie nie. Die Kurps in den Kurven bekommen an manchen Stellen sogar schwarze Flecken vom Gummi der Reifen, wenn man über sie fährt. Auch sehr schön sind die Spiegelungen auf den vollverchromten Wagen geworden. In vorherigen Spielen hatte man einfach immer eine vorgefertigte Umgebung, die das ganze Rennen über, auf dem Wagen gespiegelt wurde. Aber bei GT3 spiegelt sich die wirkliche grade durchfahrende Umgebung auf dem Lack und auf den Spiegeln des Autos. Das ist ein schöner Effekt, der sehr gut bei Durchfahrt eines Tunnels aussieht, wenn sich dann mal nicht irgendeine Waldlandschaft sondern wirklich der Tunnel mit seiner Beleuchtung auf dem Auto spiegelt. Ich habe mir mal vor dem Start des Rennen, wo man die Scheinwerfer der Autos gut erkenn kann, diese genauer angeschaut, und war verblüfft, da sie genau so aussahen wie die an einem echten Auto. Wobei man dazusagen muss, dass die Darstellungen eines Scheinwerfers aufgrund des speziellen verspiegelten Glases sehr schwierig in einem Videospiel ist. Man kann sogar die kleine Glühlampe im inneren des Scheinwerfers erkennen.
Selbstverständlich sehen auch die Hauptdarsteller im Spiel: die Autos, klasse aus. Sie wurden extra mit speziellen Lasern eingescannt und sehen so 1:1 wie ihre Originale aus. Man sieht die Autos wegen der, leider nur 2, Kameraperspektiven nur von hinten oder halt von der Frontspoileransicht.
Nach jedem Rennen kann man sich aber eine Wiederholung des jeweiligen anschauen, wo man sie sich noch einmal genauer anschauen kann. Die Wiederholungen, finde ich, sehen einfach nur klasse aus. Man könnte fast denken dass es Fernsehen sei. Das Replay kann aber auch sehr nützlich sein, wenn man sich zum Beispiel noch einmal seine Fahrfehler genauer betrachten will. Man kann nämlich eine Anzeige dazuschalten, die einem seine genauen Tastendrücke mit Länge und Intensität anzeigt (Intensität weil die Tasten des PS2 Controllers ja stufenlos eindrückbar sind).
Auch wenn GT3 schon zu den etwas älteren Spielen der PS2 gehört ist es auf jeden Fall immer noch eines der Besten. In Sachen Gameplay und Umfang auf jeden Fall und in Hinsicht auf die Grafik bedenke man, dass das Spiel eigentlich nur entwickelt worden ist um die Grafikpower der PS2 zu demonstrieren.
Ich kann euch also, ohne ein schlechtes Gewissen, raten das Spiel zu kaufen oder bei amazon.de für nur 27,99 € (versandkostenfrei!!!) bestellen.
Auf ein Wiederlesen,
CHABO
GT3 ist die zweite Fortsetzung des bei Play Station Besitzern sehr bekannten \"Gran Turismo\". Gran Turismo wurde jez zum ersten mal auf der PS2 rausgebracht. Eigentlich sollte es GT 2000 heißen und, ohne inhaltliche Veränderungen zu GT2, nur die Grafikpower der PS2 zeigen. Später hat man sich dann bei Sony entschieden doch ein komplett neues Spiel
zu entwickeln. Soviel zum Vorwort aber jez zum eigentlichen Spiel.
- Spielbeschreibung
- Umfang
- Gameplay
- Sound
- Grafik
- Fazit
------------------------------
Am Anfang des Spiels kann man zwischen dem Arcade Modus und dem Gran Turismo. Im Arcade Modus kann man sich ein Auto auswählen und dann die Strecke die man fahren will oder wenn man 2 Controller hat gegen seinen Kumpel fahren. Also nichts besonderes. Aber das eigentliche Spiel verbirgt sich hinter dem „Gran Turismo“ Modus. Man wird gleich nach dem Startmenü auf eine Art Stadtkarte geführt wo die verschiedenen Menüpunkte des Spiels (Maschinentest, Lizenzvergabe, Autohändler, Tuningshop, Rennstart oder Heim) aufgeführt sind. Beim Maschinentest kann man halt seinen Wagen testen und andere Einstellung ausprobieren. Unter dem Menüpunkt Lizenzvergabe werden nach den dort zu bestehenden Prüfungen die jeweiligen Lizenzen vergeben. Autohändler und Tuningshop muss ich glaube ich nicht weiter erklären (gehe ich bei dem Punkt: Umfang noch näher drauf ein). Wenn man den Punkt „Rennstart“ wählt stehen einem die 5 verschiedenen Rennkategorien (Anfänger, Amateur, Profi, Rallye und Ausdauer) zur Auswahl. Innerhalb jeder dieser Kategorien kann man dann die verschiedensten Rennen und Meisterschafften fahren. Für jedes gewonnene Rennen gibt es der Liga entsprechend dann mehr oder weniger Geld. Wenn man jedes Rennen innerhalb einer Meisterschafft mit dem 1. Platz beendet wartet am Ende dieser ein oft sehr wertvolles oder nützliches Auto. Und so arbeitet man sich dann bis zu den schweren und langwierigen Ausdauerrennen hoch. Und wer diese dann besteht hat wirklich großen Respekt verdient.
Bei Gran Turismo gab es in den ersten beiden Teilen immer eine riesige Auswahl an Autos. Im zweiten Teil hatte man die Wahl zwischen über 500!!! Wagen. Auch wenn die Zahl bei dem dritten Teil mit knapp 150 Vehikeln nicht ganz so groß ausfällt, ist dies trotzdem eine beachtliche Anzahl, da man bei dem meisten Autorennspielen grade mal so um die 20 zu Verfügung hat. Unter den Herstellern befinden sich größtenteils asiatische wie Honda, Nissan, Mitsubishi, Toyota, Daihatsu, Subaru, Suzuki und Tommi Kaira aber auch europäische und amerikanische sind vertreten. Auf der europäischen Seite haben wir zum Beispiel: BMW, Mercedes, Audi, VW, RUF (da Sony die Lizenz von Porsche nicht bekommen hat, hat man die Autos einfach in RUF umbenannt), Citroen, Peugeot Renault und noch einige etwas unbekanntere. Das amerikanische Feld wird mit Autos von Herstellern wie Dodge, Ford, Shelby, Chevrolet General Motors und noch ein paar geschmückt. Was ich schade finde ist, dass das Feld immer noch nicht von einem italienischen Ferrari oder Lamborghini geschmückt worden ist. Aber abwarten, vielleicht passiert da ja noch etwas.
Mit einem dieser zum großen Teil Traumautos kann man sich auf einer von knapp 30 wunderschönen Kursen, die zum Teil aus GT2 übernommen wurden, vergnügen. Was mir aufgefallen ist, ist dass nicht alle Kurse nur aus der Fantasie entstanden sind. „Laguna Seca“ ist eine original Strecke die ich bei einem Rennen schon mal auf Eurosport gesehen habe.
Außer das es 6 verschiedene zu erfahrene Lizenzen gibt, muss ich diesen Punkt glaube ich nicht weiter erläutern. Ein absoluter Suchtfaktor ist der Tuning Modus. Bei dem Tuningshop kann man jedes exbeliebige grade erworbene Auto auf die unterschiedlichste Art und Weise tunen. Vom Kanäleschleifen, Chiptuning, Hubraumvergrößerung über Turbostufeneinbau bis hin zu Gewichtsreduzierung ist alles möglich was das Tuningherz begehrt. Mit Hilfe dieser ganzen Tuningoptionen habe ich ein Porsche RGT bis auf 1092 PS hochgetunt. Das Auto ist der absolute Hammer. Er erreicht die 100 KM/H aus dem Stand unter 2 Sekunden und erreicht bei den richtigen Einstellungen und einer extra langen Übersetzungen eine Höchstgeschwindigkeit von 416 KM/H. Und das wunderbare ist dass man wenn man auch nur ein kleines bisschen von Autos und Physik versteht das Auto so einstellen kann, dass man dieses PS Monster auch noch steuern kann. Man kann fast alles am Wagen verstellen. Von der Federrate, Reifendruck, Radstand über Heck und – Fronspoiler Einstellungen bis hin zur Getriebeabstufungen.
Das Gameplay hat sich nach meinen Einschätzungen zu den Vorgängern nicht sonderlich verändert. Jedes Auto lässt sich anders fahren und reagiert auf Bewegung des Fahrers unterschiedlich. Das liegt daran dass die Hersteller von Sony die Autos selbst auf Rennstrecken getestet haben und so die unterschiedlichen Fahrverhalten in das Spiel einbrigen konnten. Man merkt das schnell wenn man zum Beispiel mit einem kompakten Audi S4, mit einem soliden und direkten Fahrwerk durch den „Complex Srtring“ wie auf Schienen fährt oder man mit einer nur auf Power getrimmten Viper GTS von einem Kiesbett ins andere rutscht. Es macht wirklich großen Spass wenn man einige Runden einen Kurs fährt und langsam aber sicher immer bessere Rundenzeiten fährt. Wenn man zum Beispiel irgendwo auf der Strecke eine Kurve nicht so schnell durchfahren kann wie man gerne möchte, geht man einfach in das Einstellungsmenü des Autos, gibt ein bischen mehr Flügel auf den Hecksspoiler und schon geht es mit einigen KM/H mehr durch die jeweilige Kurve. Was ich damit sagen will ist, dass sich die kleinsten Einstellungen (wie bei Punkt: “Umfang“ beschrieben), die man vornehmen kann, auch wirklich auf das Fahrverhalten auswirken.
Ich kann mich leider nicht zu den Besitzern eines PS2 Lenkrades (hab leider nur eins fürn PC) zählen. Ich könnte mir vorstellen dass es damit noch einigen Spass mehr machen würde.
Der Sound hat mir von vornherein schon sehr gut gefallen. Auch wenn die Geräusche im Menü immer noch die gleichen sind wie bei den ersten beiden Teilen. Ich kann die Klänge jetzt schwer beschreiben aber ich kann sagen, dass sie einem auch nach längerer Zeit nicht auf die Nerven gehen. Aber das ist auch nicht so wichtig, was zählt ist, wie es im Rennen klingt, da der Sound sehr stark zur Gesamtatmosphäre beiträgt. Was mir sehr gefällt sind die Motorengeräusche der Autos. Es gibt nicht wie bei vielen anderen Spielen einen Einheitssound, sondern jeder Motor klingt anders und immer passend zum jeweiligen Auto. Während die kleineren Motoren so vor sich hinschnurren, kreischen die bis ins letzte getunten Rennmotoren richtig. Außer den Motorengeräuschen gibt es bei einem Rennspiel natürlich noch die Musik die das ganze Geschen untermalt. Meistens muss man sich mit irgendwelcher am Computer zusammengebastelten japanischen Rockmusik zu drönen lassen aber es gibt zum Glück auch zwei bis drei sehr gute Tracks von „Feeder“ und von „Ash“ die wirklich hörenswert sind. Das Lied „7 Days in the sun“ von Feeder habe ich sogar schon mal auf MTV samt Video gesehen. Schade ist nur dass man die Lautstärke vom Sound und von der Musik nicht stufenlos regeln kann. Entweder man fährt mit Musik oder ohne. Meistens wird die Musik dann sowieso vom Motorensound unterdrückt. Schade ist, dass man das Klangerlebnis nicht im Dolby Digitalen Modus erleben kann, da die PS2 Dolby Digital nicht ,wie die X-Box, in Echtzeit wiedergeben kann. Auch wenn man im Rennen natürlich nicht gerne überholt wird, wäre es bestimmt ein Genuss (vorrausgesetzt man hätte das nötige Equipment: DD Verstärker, 5.0 oder 5.1 Boxen-System und ein entsprechendes Glasfaserkabel) den Gegner schon zu hören wenn er einem im Nacken sitzt, immer näher kommt und an einem dann schließlich vorbeirauscht.
Dank dieser wunderbaren Grafikengine ist GT3 eines der schönsten Autorennspiele dass ich auf dem PC oder irgendeiner Konsole gesehen habe. Wobei man natürlich die nächste Generation der PC Rennspiele abwarten muss (Mercedes Benz World Racing, NFS 6, Colin McRae 3). Die ganze Umgebung wirkt einfach enorm realistisch. Speziell die Lens Flare Effekte (Effekte bei der die virtuelle Sonne mitspielt) tragen zu einer schönen Atmosphäre bei. Ich staune zum Beispiel jedes Mal, wenn ich durch den Wald auf einer bestimmten Strecke fahre. Man kommt aus einem Tunnel und fährt dann einen kleinen Hügel hinauf während überall um einen herum Bäume sich im Wind wiegen und zwischen den Blättern ab und zu einige Sonnenstrahlen in die Augen des Fahrers scheinen. Man kann die durch die Bäume fallenden Sonnenstrahlen gut erkennen wie sie dann stellenweise den Asphalt erhellen. Der Asphalt sieht nicht nur aus wie eine simple graue Textur. Es wirkt richtig so als ob er eine rauhe Struktur hätte und glänzt sogar wenn man direkt gegen die Sonne fährt. Überhaupt die ganzen Texturen sehen so echt aus wie nie. Die Kurps in den Kurven bekommen an manchen Stellen sogar schwarze Flecken vom Gummi der Reifen, wenn man über sie fährt. Auch sehr schön sind die Spiegelungen auf den vollverchromten Wagen geworden. In vorherigen Spielen hatte man einfach immer eine vorgefertigte Umgebung, die das ganze Rennen über, auf dem Wagen gespiegelt wurde. Aber bei GT3 spiegelt sich die wirkliche grade durchfahrende Umgebung auf dem Lack und auf den Spiegeln des Autos. Das ist ein schöner Effekt, der sehr gut bei Durchfahrt eines Tunnels aussieht, wenn sich dann mal nicht irgendeine Waldlandschaft sondern wirklich der Tunnel mit seiner Beleuchtung auf dem Auto spiegelt. Ich habe mir mal vor dem Start des Rennen, wo man die Scheinwerfer der Autos gut erkenn kann, diese genauer angeschaut, und war verblüfft, da sie genau so aussahen wie die an einem echten Auto. Wobei man dazusagen muss, dass die Darstellungen eines Scheinwerfers aufgrund des speziellen verspiegelten Glases sehr schwierig in einem Videospiel ist. Man kann sogar die kleine Glühlampe im inneren des Scheinwerfers erkennen.
Selbstverständlich sehen auch die Hauptdarsteller im Spiel: die Autos, klasse aus. Sie wurden extra mit speziellen Lasern eingescannt und sehen so 1:1 wie ihre Originale aus. Man sieht die Autos wegen der, leider nur 2, Kameraperspektiven nur von hinten oder halt von der Frontspoileransicht.
Nach jedem Rennen kann man sich aber eine Wiederholung des jeweiligen anschauen, wo man sie sich noch einmal genauer anschauen kann. Die Wiederholungen, finde ich, sehen einfach nur klasse aus. Man könnte fast denken dass es Fernsehen sei. Das Replay kann aber auch sehr nützlich sein, wenn man sich zum Beispiel noch einmal seine Fahrfehler genauer betrachten will. Man kann nämlich eine Anzeige dazuschalten, die einem seine genauen Tastendrücke mit Länge und Intensität anzeigt (Intensität weil die Tasten des PS2 Controllers ja stufenlos eindrückbar sind).
Auch wenn GT3 schon zu den etwas älteren Spielen der PS2 gehört ist es auf jeden Fall immer noch eines der Besten. In Sachen Gameplay und Umfang auf jeden Fall und in Hinsicht auf die Grafik bedenke man, dass das Spiel eigentlich nur entwickelt worden ist um die Grafikpower der PS2 zu demonstrieren.
Ich kann euch also, ohne ein schlechtes Gewissen, raten das Spiel zu kaufen oder bei amazon.de für nur 27,99 € (versandkostenfrei!!!) bestellen.
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