Sony MDS-JB920QS B Testbericht

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Erfahrungsbericht von tausi2000

Ich kann nicht mehr ohne dieses Teil leben!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hi Ihr Lieben,

ich bin gerade richtig im Streß. Ein Kollege hat mich
gebeten, ihm einige seiner CD´s auf Minidisk zu
überspielen. Da er leider keinen CD Player mit
optischem Ausgang hat, aber bei dieser Überspielmethode die Qualität am besten ist, muß halt mal wieder klein Tausi ran :-) Entweder bin ich unheimlich hilfsbereit oder unheimlich blöd. Das mag der Betrachter für sich selbst entscheiden.

Dieses ist doch damit mal die passende Gelegenheit
euch meinen MiniDisc Recorder MDS-JB920 von Sony,
welche auch die Mindisk erfunden haben, vorzustellen.

Komen wir zuerst einmal zu den technischen Daten. Bevor jetzt wieder mal jemand fragt, natürlich habe ich diese abgeschrieben. Wer diese Daten von seinen Geräten auswendig kann, den können wir ja bei "Wetten daß" anmelden.

Technische Daten:
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System: Digitales Audiosystem mit MiniDisk
Tonträger: MiniDisc (wer was anderes hinein bekommt, der hat was falsch gemacht)
Laser-Ausgangsleistung: unter 44,6 µW
Laser-Diode: GaAIAs-Laser
Drehzahl: 400 min bis 900 min
Fehlerkorrektur: Advanced Cross Interleave Reed Solomon Code(ACIRC)
Abtastfrequenz: 44,1 kHz
Codiersystem Adaptive Transform Acoustic Coding (ATRAC)
Modulationssystem: EFM (Acht auf Vierzehn)
Anzahl der Kanäle: 2 (Stereo)
Frequenzgang: 5-20.000 Hz +/- 0,3 dB
Rauschabstand: über 100 dB (bei Wiedergabe)
Gleichlaufschwankungen: unterhalb Meßgrenze

So alles verstanden? Gut, dann kommen wir mal zu den Anschlüssen:

Eingänge:
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Line in (Analog): Cinch Buchsen
Digital Optical in 1 und 2: Quadratische Optobuchsen
Digital Coaxial in: Cinch Buchse

Ausgänge:
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Phones: Stereo Klinkenbuchse
Line out (Analog): Cinch Buchsen
Digital Optical out 1 und 2: Quadratische Optobuchsen
Digital Coaxial out: Cinch Buchse

Damit habe ich hoffentlich die Technikfetischisten befriedigt und komme nun zu den Funktionen des MiniDisc Recorders.

Was kann man mit dem Teil so alles machen:

Aufnahme:
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Man hat drei Möglichkeiten der Aufnahme:

1. Aufnahme über den optischen Eingang
Dieses ist die Aufnahme mit der besten Qualität. Hier wird das Signal zu 100 % Digital übertragen und dieses hört man auch.

2. Aufnahme über den Coaxialeingang
Dieses ist die zweitbeste Methode. Hier wird das Signal zwar auch Digital übertragen, aber die Qualität ist nicht ganz so gut, irgendwas fehlt. Wenn mir einer von den Technikfreaks dieses erklären kann, über eine Mail wäre ich dankbar.

3. Analoge Aufnahme
Der MiniDisc Recorder wird ja an einem Verstärker angeschlossen. Man kann somit den Ton aller angeschlossenen Geräte (z. B. Fernseher,Tuner usw.) analog Aufnehmen. Dieses empfiehlt sich gerade noch bei Radioaufnahmen. Man muß sagen, die Qualität ist natürlich auch sehr gut, aber es ist halt nur analog.

Wiedergabe:
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Man kann jede handelsübliche MiniDisc mit dem Gerät wiedergeben. Funktionen wie Repeat und Shuffle werden natürlich unterstützt.

Beschriftung:
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Das ist ja das schöne bei den MiniDiscs. Man kann diese beschriften, so daß im Display Sänger und Titel erscheinen. Somit weiß man immer was gespielt wird. Die Beschriftung kann man entweder am Gerät selber durchführen, das lange Stehen ist aber nicht so prickelnd, oder man macht es ganz bequem per Fernbedienung.

Löschen und wieder aufspielen von Titeln:
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Wie bei MiniDisc üblich, kann man jedes Lied einzeln von der Disc entfernen. Auch das Löschen der ganzen Disc ist natürlich möglich. Den frei gewordenen Platz kann man dann direkt wieder bespielen. Nach dem Löschen werden die Daten nämlich zusammengeschoben und die Lücke ist weg.

Dieses funktioniert natürlich auch anders herum. An jeder Stelle der Disc kann man ein Lied einfügen.

Dieses waren jetzt die Grundfunktionen des Gerätes. Natürlich kann er noch mehr, aber das würde jetzt den Rahmen sprengen.

Bedienungsanleitung
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Jetzt hat natürlich nicht jeder so ein Händchen für technische Geräte. Wie sieht es mit der Bedienungsanleitung aus? Sehr gut, diese ist sehr ausführlich und in mehreren Sprachen gehalten. Damit sollte eigentlich jeder klar kommen.

Fernbedienung
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Hmm, ist das nun eine Fernbedienung oder ein Totschläger? Sie ist auf jeden Fall richtig schön groß und liegt damit gut in der Hand. Die Größe war auch zwingend erforderlich, da man fast alle Funktionen des Gerätes auch auf die Fernbedienung gelegt hat. Ein Aufstehen ist daduch nur noch
für das Einlegen der Disc nötig.

Preis:
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Das Gerät hatte damals eine unverbindliche Preisempfehlung von 400,- EUR. Ich habe das Gerät über einen befreundeten Händler für 300,- EUR erstanden und das Gerät ist jeden Cent wert.

Mein Fazit:
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Dieses Gerät ist von der Qualität und Ausstattung in dieser Preisklasse immer noch im oberen Bereich. 1998/1999 war es sogar führend. Es gewann damals den "EISA Award", eine hohe Auszeichnung der Branche.

Der Klang ist genial und die Bedienung kinderleicht. Hier wurde auch an den Einsteiger gedacht und nicht nur an den Profi.

Des Weiteren sind MiniDiscs wesentlich besser als normale CD´s. Sie sind kleiner, geschützter (Plastikschutz) und können so oft man will
überspielt werden. Eine Grenze, wie bei den wiederbeschreibbaren Rohlingen, wäre mir jetzt nicht bekannt.

Auch die Beschriftungsmöglichkeit ist ein weiteres Plus. So sieht man z. B. im Auto, welches Lied gerade läuft und muß nicht immer die nervigen Fragen der Beifahrer beantworten.

Für mich ist das Teil unverzichtbar geworden und jedem der behauptet, MiniDisc wird sich nicht durchsetzen, dem kann ich nur empfehlen, testet es einfach mal selber.

Das war´s mal wieder.

Gruß und Kuß
Klein Tausi

(C) tausi2000

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