Weit wie das Meer (gebundene Ausgabe) / Nicholas Sparks Testbericht
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Erfahrungsbericht von Vividia
Weit wie das Meer - Nicholas Sparks
Pro:
- sehr romantisch, knisternd - mit viel gefühl geschrieben
Kontra:
- vielleicht zu traurig für meinen Geschmack
Empfehlung:
Ja
Hallo zusammen,
heute bin ich nicht in Lese-Laune, eher in Schreiblaune.
Ich habe vor ca. einem Jahr in dem Buch "Weit wie das Meer" von Nicholas Sparks gelesen.
Nur ein paar Seiten, leider hatte ich wenig Zeit zum lesen.
Da das Buch nur geliehen war, dachte ich, ich nehme es einfach mit in meine Büchersammlung auf.
Ich lese Bücher sowieso gerne mehrmals.
Und so kam ich dann dazu das Buch zu kaufen.
Es ist ein herzzerreissender Roman.
Noch nie habe ich danach geheult wie ein Schloßhund.
Ich finde es ehrlich klasse, dass ein Mann soviel Gefühl in ein paar Seiten packt.
Auch wenn ich gerne und viele Romane, auch mal Schnulzen lese, das hier ist was ganz anderes.
Wer kennt denn Bücher, die ausnahmsweise kein Happy-End haben, oder auch Filme??
Sparks hat's mir diesmal nicht leicht gemacht, ich war etwas enttäuscht, dass soviel Leid vorkam..
Mir tut Theresa leid, auch wenn es nur eine Geschichte ist.
Kurzbeschreibung
Theresa findet am Strand eine Flaschenpost, in der ein bewegender Liebesbrief steckt. Nach der Veröffentlichung erhält sie von Lesern weitere Briefe,offenbar vom selben Autor. Wer ist dieser Mann? Theresa macht sich auf die Suche und lernt Garrett kennen, der ihr Leben für immer verändern wird.
Zu der Personen
Theresa Osborne
Sie ist eine junge Frau, arbeitet als Journalistin, hat einen Sohn namens Kevin.
Garett Blake
Ein leidenschaftlicher Segler, ist selbständig und trauert um seine Frau.
Leseprobe
Seite 164 - 166
Garrett schwieg und dachte über ihre Worte nach. Wie war es möglich, daß sie genau die Antworten fand, die ihm gut taten?
Eine Zeitlang war nichts zu hören als das Wehen des Abendwindes, das Rauschen der Wellen am Strand und das Zischen des Fetts auf der Glut. Und wieder ließ Garrett seine Gedanken schweifen, doch diesmal kreisten sie um die beiden vergangenen Tage. Er dachte zurück an den Augenblick, als er sie zum ersten Mal gesehen hatte, an die Stunden, die sie zusammen auf der Fortuna verbracht hatten, an ihren Strandspaziergang, als er ihr von Catherine erzählt hatte. Die Anspannung war von ihm gewichen, und als er jett neben ihr im schwindenden Licht stand, hatte er das Gefühl, daß dieser Abend ihnen beiden mehr bedeutete, als sie sich eingestehen würden.
Kurz bevor die Steaks fertig waren, ging Theresa in die Küche zurück, um den Tisch fertig zu decken. Sie holte die Kartoffeln aus dem Backofen, entfernte die Folie und gab jeweils eine auf jeden Teller. Dann stellte sie die Salatschüssel auf den Tisch, dazu verschiedene Saucen, die sie im Kühlschrank gefunden hatte, und schließlich Salz, Pfeffer und Butter. Weil es bereits dunkel zu werden begann, knipste sie die Küchenlampe an, aber das Licht war so grell, dass sie es rasch wieder ausschaltete.
Statt dessen zündete sie die beiden Kerzen an und trat einen Schritt zurück, um die Wirkung zu begutachten. Als sie eben die Weinflasche auf den Tisch stellen wollte, kam Garrett ins Haus.
Auf der Türschwelle blieb er wie angewurzelt stehen. Bis auf die brennenden Kerzen war es fast dunkel im Raum, und in ihrem sanften Licht sah Theresa besonders schön aus. Ihr dunkles Haar schimmerte geheimnisvoll, und in ihren Augen spiegelte sich der Schein der flackernden Flammen wider. Er war sprachlos, konnte sie nur anstarren, und in diesem Moment erkannte er klar, was er bisher nicht hatte wahrhaben wollen.
"Ich dachte, bei Kerzenlicht wäre es noch etwas gemütlicher", sagte sie ruhig. "Sie haben Recht."
Sie sahen sich weiter in die Augen - überwältigt vom Schatten vager Möglichkeiten.
"Ich konnte den Korkenzieher nicht finden", sagte sie, nur um das Schweigen zu brechen.
"Moment, ich hole ihn", erwiderte er rasch. " Ich benutze ihn selten, und er liegt bestimmt tief unten in einer der Schubladen."
Er stellte den Teller mit den Steaks auf den Tisch, kramte in verschiedenen Schubladen und fand den Korkenzieher schließlich.
Mit wenigen Handgriffen hatte er die Flasche entkorkt und schenkte den Wein ein. Dann setzte er sich und legte die Steaks mit der Zange auf die Teller.
"Die Stunde der Wahrheit ist gekommen", sagte sie, bevor sie den ersten Bissen nahm. Während sie kostete, blickte Garrett sie erwartungsvoll an.
"Es schmeckt köstlich, Garrett", sagte sie überzeugt. "Sie haben nicht übertrieben."
"Danke."
Die Kerzen brannten langsam nieder, und zweimal beteuerte Garrett, wie froh er über ihren Besuch sei.
Jedesmal verspürte Theresa ein sonderbares Prickeln im Nacken und verscheuchte das Gefühl rasch mit einem Schluck Wein.
Draußen war der Mond aufgegangen. Langsam setzte die Flut ein.
Nach dem Essen schlug Garrett vor, noch einen Spaziergang am Strand zu machen. "Es ist herrlich nachts", sagte er, und als sie einwilligte, räumte er rasch Teller und Besteck in die Spüle.
Sie traten nach draußen, und Garrett schloss die Tür hinter sich. Über eine kleine Sanddüne gelangten sie an den Strand.
Am Wasserrand zogen sie ihre Schuhe aus und ließen sie einfach stehen, da weit und breit niemand zu sehen war.
Nun schlenderten sie gemächlich dahin, und zu Theresas Überraschung nahm Garrett sie bei der Hand.
Als sie seine Wärme spürte, kam ihr der Gedanke, wie es wohl wäre, wenn diese Hand ihren Körper, ihre nackte Haut berühren würde......
*seufz* wie romantisch...
So stellt sich jeder den perfekten Abend vor, oder??
Ich hoffe euch hat es Spaß gemacht, meinen Bericht zu lesen.
Andere Bücher stellte ich bereits vor, weitere folgen demnächst.
heute bin ich nicht in Lese-Laune, eher in Schreiblaune.
Ich habe vor ca. einem Jahr in dem Buch "Weit wie das Meer" von Nicholas Sparks gelesen.
Nur ein paar Seiten, leider hatte ich wenig Zeit zum lesen.
Da das Buch nur geliehen war, dachte ich, ich nehme es einfach mit in meine Büchersammlung auf.
Ich lese Bücher sowieso gerne mehrmals.
Und so kam ich dann dazu das Buch zu kaufen.
Es ist ein herzzerreissender Roman.
Noch nie habe ich danach geheult wie ein Schloßhund.
Ich finde es ehrlich klasse, dass ein Mann soviel Gefühl in ein paar Seiten packt.
Auch wenn ich gerne und viele Romane, auch mal Schnulzen lese, das hier ist was ganz anderes.
Wer kennt denn Bücher, die ausnahmsweise kein Happy-End haben, oder auch Filme??
Sparks hat's mir diesmal nicht leicht gemacht, ich war etwas enttäuscht, dass soviel Leid vorkam..
Mir tut Theresa leid, auch wenn es nur eine Geschichte ist.
Kurzbeschreibung
Theresa findet am Strand eine Flaschenpost, in der ein bewegender Liebesbrief steckt. Nach der Veröffentlichung erhält sie von Lesern weitere Briefe,offenbar vom selben Autor. Wer ist dieser Mann? Theresa macht sich auf die Suche und lernt Garrett kennen, der ihr Leben für immer verändern wird.
Zu der Personen
Theresa Osborne
Sie ist eine junge Frau, arbeitet als Journalistin, hat einen Sohn namens Kevin.
Garett Blake
Ein leidenschaftlicher Segler, ist selbständig und trauert um seine Frau.
Leseprobe
Seite 164 - 166
Garrett schwieg und dachte über ihre Worte nach. Wie war es möglich, daß sie genau die Antworten fand, die ihm gut taten?
Eine Zeitlang war nichts zu hören als das Wehen des Abendwindes, das Rauschen der Wellen am Strand und das Zischen des Fetts auf der Glut. Und wieder ließ Garrett seine Gedanken schweifen, doch diesmal kreisten sie um die beiden vergangenen Tage. Er dachte zurück an den Augenblick, als er sie zum ersten Mal gesehen hatte, an die Stunden, die sie zusammen auf der Fortuna verbracht hatten, an ihren Strandspaziergang, als er ihr von Catherine erzählt hatte. Die Anspannung war von ihm gewichen, und als er jett neben ihr im schwindenden Licht stand, hatte er das Gefühl, daß dieser Abend ihnen beiden mehr bedeutete, als sie sich eingestehen würden.
Kurz bevor die Steaks fertig waren, ging Theresa in die Küche zurück, um den Tisch fertig zu decken. Sie holte die Kartoffeln aus dem Backofen, entfernte die Folie und gab jeweils eine auf jeden Teller. Dann stellte sie die Salatschüssel auf den Tisch, dazu verschiedene Saucen, die sie im Kühlschrank gefunden hatte, und schließlich Salz, Pfeffer und Butter. Weil es bereits dunkel zu werden begann, knipste sie die Küchenlampe an, aber das Licht war so grell, dass sie es rasch wieder ausschaltete.
Statt dessen zündete sie die beiden Kerzen an und trat einen Schritt zurück, um die Wirkung zu begutachten. Als sie eben die Weinflasche auf den Tisch stellen wollte, kam Garrett ins Haus.
Auf der Türschwelle blieb er wie angewurzelt stehen. Bis auf die brennenden Kerzen war es fast dunkel im Raum, und in ihrem sanften Licht sah Theresa besonders schön aus. Ihr dunkles Haar schimmerte geheimnisvoll, und in ihren Augen spiegelte sich der Schein der flackernden Flammen wider. Er war sprachlos, konnte sie nur anstarren, und in diesem Moment erkannte er klar, was er bisher nicht hatte wahrhaben wollen.
"Ich dachte, bei Kerzenlicht wäre es noch etwas gemütlicher", sagte sie ruhig. "Sie haben Recht."
Sie sahen sich weiter in die Augen - überwältigt vom Schatten vager Möglichkeiten.
"Ich konnte den Korkenzieher nicht finden", sagte sie, nur um das Schweigen zu brechen.
"Moment, ich hole ihn", erwiderte er rasch. " Ich benutze ihn selten, und er liegt bestimmt tief unten in einer der Schubladen."
Er stellte den Teller mit den Steaks auf den Tisch, kramte in verschiedenen Schubladen und fand den Korkenzieher schließlich.
Mit wenigen Handgriffen hatte er die Flasche entkorkt und schenkte den Wein ein. Dann setzte er sich und legte die Steaks mit der Zange auf die Teller.
"Die Stunde der Wahrheit ist gekommen", sagte sie, bevor sie den ersten Bissen nahm. Während sie kostete, blickte Garrett sie erwartungsvoll an.
"Es schmeckt köstlich, Garrett", sagte sie überzeugt. "Sie haben nicht übertrieben."
"Danke."
Die Kerzen brannten langsam nieder, und zweimal beteuerte Garrett, wie froh er über ihren Besuch sei.
Jedesmal verspürte Theresa ein sonderbares Prickeln im Nacken und verscheuchte das Gefühl rasch mit einem Schluck Wein.
Draußen war der Mond aufgegangen. Langsam setzte die Flut ein.
Nach dem Essen schlug Garrett vor, noch einen Spaziergang am Strand zu machen. "Es ist herrlich nachts", sagte er, und als sie einwilligte, räumte er rasch Teller und Besteck in die Spüle.
Sie traten nach draußen, und Garrett schloss die Tür hinter sich. Über eine kleine Sanddüne gelangten sie an den Strand.
Am Wasserrand zogen sie ihre Schuhe aus und ließen sie einfach stehen, da weit und breit niemand zu sehen war.
Nun schlenderten sie gemächlich dahin, und zu Theresas Überraschung nahm Garrett sie bei der Hand.
Als sie seine Wärme spürte, kam ihr der Gedanke, wie es wohl wäre, wenn diese Hand ihren Körper, ihre nackte Haut berühren würde......
*seufz* wie romantisch...
So stellt sich jeder den perfekten Abend vor, oder??
Ich hoffe euch hat es Spaß gemacht, meinen Bericht zu lesen.
Andere Bücher stellte ich bereits vor, weitere folgen demnächst.
16 Bewertungen, 5 Kommentare
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05.03.2006, 22:33 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich...sh...*g*...Lg, Christina
-
04.01.2006, 23:21 Uhr von Sang_il
Bewertung: sehr hilfreichSehr schöner und hilfreicher Bericht.
-
04.01.2006, 23:19 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
-
04.01.2006, 23:05 Uhr von LiLaLaunemonster
Bewertung: sehr hilfreichsh.... MFG LiLa
-
04.01.2006, 22:50 Uhr von Lidlefood
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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