SQUARE ENIX Final Fantasy X-2 (PS2 Spiel) Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 03/2011
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von Wishmaster
Doch keine \"Stille Zeit\" ?
Pro:
- Sehr gute Grafik - Sehr gute Musik und Soundeffekte - Erste offizielle Fortsetzung eines Final Fantasy Spiels
Kontra:
- Für ein Final Fantasy Teil einfach zu kurze Spielzeit - Leichte Kämpfe - Leider wieder eine schlechte PAL Anpassung
Empfehlung:
Ja
Zwei Jahre nachdem Sin von Yuna, Tidus und dem Rest der Gruppe bezwungen wurde, hat sich vieles in Spira verändert: Jetzt, da Sin verschwunden ist und niemand mehr den Frieden stört, können sich die Bewohner Spiras ganz und gar auf die schönen Seiten des Lebens konzentrieren. Neben den eher unscheinbaren Veränderungen hat sich eine Gruppe etabliert: Die Sphere-Hunter ! Diese jagen über ganz Spira nach Bild-Sphäroiden, um sie zu verkaufen oder die Geheimnisse Spiras zu lüften.
Rikku, Brüderchen, Kumpelchen und Shinra haben das Möwenpack gegründet, eine Gruppe von Sphere-Huntern. Sie verwenden das umgebaute Schiff von vor zwei Jahren – jetzt heisst es Celsius – und haben sogar Yuna dazu bewegt, sich ihnen anzuschliessen. Ein weiteres Mitglied der Gruppe ist die ominöse Paine, die mehr zu wissen scheint, als sie zugibt.
Die anderen Mitglieder der ehemaligen Kämpferriege haben sich zurückgezogen. Kimahri ist Ältester der Ronso und wird mit einem großen Problem konfrontiert: Dem Hass der Ronso gegen die Guado. Wakka und Lulu sind verheiratet und leben zusammen in Besaid, Lulu erwartet ein Kind von ihm. Alle leben ein friedliches Leben, befreit von den Schrecken Sins und gesegnet mit Yuna’s stiller Zeit ...
Auch wenn diese Storyzusammenfassung erahnen lässt, das es sich im ein absolutes Girlie-Game ohne Action handelt, ist es in Wahrheit ganz anders. Spätestens im dritten von insgesamt fünf Kapiteln realisiert ihr, dass es ganz und gar keine Stille Zeit ist, in der Yuna nun umherwandert. Mehr möchte ich aus Spoiler-Gründen nicht verraten.
Nun ein paar Worte zur Grafik: Ingame hat sich im Vergleich zu FFX so gut wie nichts geändert, nur die Texturen und Skins der Figuren sind ein wenig schärfer. Die Renderszenen sind in gewohnter Square-Qualität, und besonders bei den vereinzelt im Spiel auftauchenden Musikvideos drückt die Grafik das Entscheidende aus. Leider sind auch die PAL-Balken aus FFX übernommen worden und ein 60Hz-Modus ist auch nicht vorhanden.
Die Grafik ist alles in allem akzeptabel, doch Ingame hätte noch etwas verbessert werden können.
Die Musiktracks und Hintergrundthemen sind erstklassig und übertreffen die Soundtracks von FFX bei Weitem ! Tracks wie „1000 Words“ oder die Musik der Musikanten in Guadosalam lassen die Musik fühlen. Ich empfehle eine Dolby Surround-Anlage !
Jeder, der schon etwas von FF X-2 gehört hat, hat sicherlich mitbekommen, das das Kampfsystem grundlegend geändert wurde. Das von mir hochgelobte CTB-Kampfsystem (Conditional Turn Based) wurde durch ein schnelles ATB-Kampfsystem (Active Time Battle) ersetzt. Das praktische CTB-Fenster fällt somit weg. Dafür habt ihr nun am unteren Bildschirmrand drei Balken, die sich nach und nach füllen. Bei vollem Balken kann eine Aktion ausgeführt werden, Fähigkeiten oder Magie benötigen zusätzliche Vorbereitungszeit. Das man bei maximal drei Charakteren Keine austauschen kann, ist verständlich.
Die starken Bestia wurden ebenfalls entfernt, dafür wurden Bestia-ähnliche Spezialkostüme der Charaktere eingebaut, die weitaus stärker sind als die normalen Charas. Bis auf Paines Zan-Kioh werden diese Kostüme storybedingt gefunden und ihr könnt sie somit nicht verfehlen.
Die Vorteile dieses Kampfsystems liegen deutlich auf der Hand: Es ist schnell, man hat viele Aktionsmöglichkeiten durch die Fähigkeiten der Kostüme und durch schnelle Trefferfolgen (Kombos) steigt der Schaden. Doch leider hat Square einen entscheidenden Fehler gemacht: In den meisten Kämpfen reicht es, während des gesamten Kampfes die X-Taste gedrückt zu halten. Die Charaktere greifen automatisch nacheinander an und vernichten die Gegner schnell mit starken Kombos. Da dies mit ausreichend hohem Level selbst bei Endgegnern funktioniert, sollte so etwas eigentlich ausgeglichen werden.
Aber versteht mich bitte nicht falsch: Auch trotz dieses Nachteils macht das neue Konzept sehr viel Spaß.
Die zweite wesentliche Neuerung ist die Einführung der Klassen in Form von Kostüm-Sphäroiden. Drei Kostüme stehen am Anfang zur Wahl, diese sind Schütze, Dieb und Krieger. Im Spielverlauf kommen einige weitere dazu, die ihr mit mehr oder weniger Aufwand erhaltet.
Zugehörig zu den Kostüm-Sphäroiden sind deren Paletten. Im Kampf könnt ihr eben diese Paletten mit L1 aufrufen und die Klasse eures Charakters wechseln. Dabei könnt ihr nur zu benachbarten Feldern springen. Die Spezial-Kostüme der Charakere könnt ihr übrigens aktivieren, indem ihr alle Kostüm-Sphäroiden des aktuellen Bretts ablauft.
Die Anzahl der Kostümpaletten ist groß und deren Einsatzmöglichkeiten vielfältig. Eine Palette bietet guten Zugang zu vielen Kostümen, eine Andere gestattet euch, auch ohne das Schwarzmagier-Kostüm zu tragen, Schwarzmagie einzusetzen und mit einer Dritten könnt ihr in nur einem Zug zu eurem Spezial-Kostüm wechseln. Zusätzlich zu diesen Auto-Abilitys oder Vorteilen gibt es auf den Paletten Schalter, die ihr während des Kampfes aktivieren könt, indem ihr „darüberlauft“.
Alles in allem ein exzellentes Feature !
Vielleicht ist noch die erdrückende Anzahl an Minispielen zu erwähnen. Neben kleineren Minispielen wie die Suche nach einem Machina-Saboteur sind auch große und fesselnde Minigames wie das spannende Sphäro-Break vorhanden (werft einen Blick in die Sphäro-Break Sektion für weitere Hinweise). Leider wurden auch die nervigen Minispiele wie die Kaktoren-Jagd erneut eingebaut...
Zum Schluss noch eine Anmerkung zur Altersbeschränkung, die für FF X-2 auf 12 Jahre festgelegt wurde: Trotz leichtbekleideten Mädchen, Brustgrößen-Vergleichen der Hauptfiguren und einer düsteren Storyline sehe ich keinen Grund, dieses Spiel auf 12 festzusetzen !
Fazit:
Dieses Spiel muss in jedem Rollenspieler-Spieleregal stehen ! Wer den Girlie-Style zu Anfang des Spieles nicht mag, sollte das Game möglicherweise erst antesten, spielt es aber erst bis Kapitel 3 oder besser 5 durch, um euch eine Meinung zu bilden, im ersten Kapitel ist das unmöglich.
Rikku, Brüderchen, Kumpelchen und Shinra haben das Möwenpack gegründet, eine Gruppe von Sphere-Huntern. Sie verwenden das umgebaute Schiff von vor zwei Jahren – jetzt heisst es Celsius – und haben sogar Yuna dazu bewegt, sich ihnen anzuschliessen. Ein weiteres Mitglied der Gruppe ist die ominöse Paine, die mehr zu wissen scheint, als sie zugibt.
Die anderen Mitglieder der ehemaligen Kämpferriege haben sich zurückgezogen. Kimahri ist Ältester der Ronso und wird mit einem großen Problem konfrontiert: Dem Hass der Ronso gegen die Guado. Wakka und Lulu sind verheiratet und leben zusammen in Besaid, Lulu erwartet ein Kind von ihm. Alle leben ein friedliches Leben, befreit von den Schrecken Sins und gesegnet mit Yuna’s stiller Zeit ...
Auch wenn diese Storyzusammenfassung erahnen lässt, das es sich im ein absolutes Girlie-Game ohne Action handelt, ist es in Wahrheit ganz anders. Spätestens im dritten von insgesamt fünf Kapiteln realisiert ihr, dass es ganz und gar keine Stille Zeit ist, in der Yuna nun umherwandert. Mehr möchte ich aus Spoiler-Gründen nicht verraten.
Nun ein paar Worte zur Grafik: Ingame hat sich im Vergleich zu FFX so gut wie nichts geändert, nur die Texturen und Skins der Figuren sind ein wenig schärfer. Die Renderszenen sind in gewohnter Square-Qualität, und besonders bei den vereinzelt im Spiel auftauchenden Musikvideos drückt die Grafik das Entscheidende aus. Leider sind auch die PAL-Balken aus FFX übernommen worden und ein 60Hz-Modus ist auch nicht vorhanden.
Die Grafik ist alles in allem akzeptabel, doch Ingame hätte noch etwas verbessert werden können.
Die Musiktracks und Hintergrundthemen sind erstklassig und übertreffen die Soundtracks von FFX bei Weitem ! Tracks wie „1000 Words“ oder die Musik der Musikanten in Guadosalam lassen die Musik fühlen. Ich empfehle eine Dolby Surround-Anlage !
Jeder, der schon etwas von FF X-2 gehört hat, hat sicherlich mitbekommen, das das Kampfsystem grundlegend geändert wurde. Das von mir hochgelobte CTB-Kampfsystem (Conditional Turn Based) wurde durch ein schnelles ATB-Kampfsystem (Active Time Battle) ersetzt. Das praktische CTB-Fenster fällt somit weg. Dafür habt ihr nun am unteren Bildschirmrand drei Balken, die sich nach und nach füllen. Bei vollem Balken kann eine Aktion ausgeführt werden, Fähigkeiten oder Magie benötigen zusätzliche Vorbereitungszeit. Das man bei maximal drei Charakteren Keine austauschen kann, ist verständlich.
Die starken Bestia wurden ebenfalls entfernt, dafür wurden Bestia-ähnliche Spezialkostüme der Charaktere eingebaut, die weitaus stärker sind als die normalen Charas. Bis auf Paines Zan-Kioh werden diese Kostüme storybedingt gefunden und ihr könnt sie somit nicht verfehlen.
Die Vorteile dieses Kampfsystems liegen deutlich auf der Hand: Es ist schnell, man hat viele Aktionsmöglichkeiten durch die Fähigkeiten der Kostüme und durch schnelle Trefferfolgen (Kombos) steigt der Schaden. Doch leider hat Square einen entscheidenden Fehler gemacht: In den meisten Kämpfen reicht es, während des gesamten Kampfes die X-Taste gedrückt zu halten. Die Charaktere greifen automatisch nacheinander an und vernichten die Gegner schnell mit starken Kombos. Da dies mit ausreichend hohem Level selbst bei Endgegnern funktioniert, sollte so etwas eigentlich ausgeglichen werden.
Aber versteht mich bitte nicht falsch: Auch trotz dieses Nachteils macht das neue Konzept sehr viel Spaß.
Die zweite wesentliche Neuerung ist die Einführung der Klassen in Form von Kostüm-Sphäroiden. Drei Kostüme stehen am Anfang zur Wahl, diese sind Schütze, Dieb und Krieger. Im Spielverlauf kommen einige weitere dazu, die ihr mit mehr oder weniger Aufwand erhaltet.
Zugehörig zu den Kostüm-Sphäroiden sind deren Paletten. Im Kampf könnt ihr eben diese Paletten mit L1 aufrufen und die Klasse eures Charakters wechseln. Dabei könnt ihr nur zu benachbarten Feldern springen. Die Spezial-Kostüme der Charakere könnt ihr übrigens aktivieren, indem ihr alle Kostüm-Sphäroiden des aktuellen Bretts ablauft.
Die Anzahl der Kostümpaletten ist groß und deren Einsatzmöglichkeiten vielfältig. Eine Palette bietet guten Zugang zu vielen Kostümen, eine Andere gestattet euch, auch ohne das Schwarzmagier-Kostüm zu tragen, Schwarzmagie einzusetzen und mit einer Dritten könnt ihr in nur einem Zug zu eurem Spezial-Kostüm wechseln. Zusätzlich zu diesen Auto-Abilitys oder Vorteilen gibt es auf den Paletten Schalter, die ihr während des Kampfes aktivieren könt, indem ihr „darüberlauft“.
Alles in allem ein exzellentes Feature !
Vielleicht ist noch die erdrückende Anzahl an Minispielen zu erwähnen. Neben kleineren Minispielen wie die Suche nach einem Machina-Saboteur sind auch große und fesselnde Minigames wie das spannende Sphäro-Break vorhanden (werft einen Blick in die Sphäro-Break Sektion für weitere Hinweise). Leider wurden auch die nervigen Minispiele wie die Kaktoren-Jagd erneut eingebaut...
Zum Schluss noch eine Anmerkung zur Altersbeschränkung, die für FF X-2 auf 12 Jahre festgelegt wurde: Trotz leichtbekleideten Mädchen, Brustgrößen-Vergleichen der Hauptfiguren und einer düsteren Storyline sehe ich keinen Grund, dieses Spiel auf 12 festzusetzen !
Fazit:
Dieses Spiel muss in jedem Rollenspieler-Spieleregal stehen ! Wer den Girlie-Style zu Anfang des Spieles nicht mag, sollte das Game möglicherweise erst antesten, spielt es aber erst bis Kapitel 3 oder besser 5 durch, um euch eine Meinung zu bilden, im ersten Kapitel ist das unmöglich.
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