St. Hyppolyt Testbericht

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ab 11,41
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Erfahrungsbericht von Queeny72

Gesunde Ernährung auch für mein Pferd!

Pro:

Gesund

Kontra:

Nichts

Empfehlung:

Ja

Täglich wird in den Medien über gesunde Ernährung berichtet. Wie wichtig sind Vitamine für unser Wohlergehen.
Bei unseren Haustieren sieht das nicht anders aus. Deshalb möchte ich Euch heute ein Futtermittel für Pferde der Firma St. Hippolyt vorstellen.

Struktur-Energetikum (kurz Struktur E genannt)
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Die meisten Pferde leiden an Mangelerscheinungen. Das liegt an den heutigen Haltungsformen, Umwelteinflüssen, Zuchtergebnissen, Bewegungsfehlern und Krankheiten. Jeder Besitzer versucht seinem Pferd die optimalen Bedingungen zu schaffen, aber leider gibt es die perfekte Haltung nicht. Auch Pferde die ganztags auf der Koppel bleiben können, nehmen die Umweltbelastung durch den Boden beim Fressen auf oder haben in manchen Zeiten kein Grün mehr zur Verfügung.
Da Mangelerscheinungen nicht durch das verabreichte Kraftfutter ausgeglichen werden kann, füttern sehr viele Besitzer ein Zusatzmittel dazu. Hier ist die Auswahl allerdings so groß, dass die Meistens hoffnungslos überfordert sind. Hier kann man wählen zwischen den einzelnen Mängeln, Pulver, Müsli, Ölen, Kombipräperate oder vieles mehr.

Für meinen alten Wallach bestand damals folgender Bedarf: Schwerfutterig (nimmt schlecht zu), Kolikanfällig, schlechte Muskulatur, fortgeschrittenes Alter. Natürlich könnte ich für jeden Mangel ein extra Futter verabreichen, dann wären allerdings viele Vitamine doppelt und damit unnötig und mein Geldbeutel würde einen Weinkrampf bekommen. Also suchte ich ein Kombiprodukt, das meinen Wallach noch gut schmeckt (er ist da sehr wählerisch).

Da unsere Freunde ein Reitsportgeschäft besitzen, empfohlen sie mir das Zusatzfutter Struktur E zu versuchen.

Das Futter wird ein einem Sack von 20kg angeboten. Die Außenhülle besteht aus reißfestem Papier mit einer zusätzlichen Innenschicht, die das Futter frisch halten und gegen Feuchtigkeit schützen soll.

Inhalt:
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Maiskeime, Gersteflocken, Trockenapfel, Kräuter, Zuckerrübenmelasse, Maisflocken, Luzernehäcksel, Haferschälkleie, Hanfnüsse, Zuckerrübenschnitzel, kohlensaurer Algenkalk, Grashäcksel, Sonnenblumenkerne, Maismehl, Haferflocken, Seealgenmehr, Seesalz, Weizenkeime, Leinöl, Leinsamen, Mals, Bierhefe, Schwarzkümmelsamen, Himalayasalz.
VitA 22.000IE, Vit E 300mg

Öffnung:
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Bis vor kurzem wurde dieses Futter mit dem, auch bei Katzenstreu verwendeten, Garnverschluss geliefert. Was das ist? Es sieht aus wie eine Luftmaschenreihe. Bei einem Zug an dem richtigen Faden (am richtigen Ende), löst sich diese Reihe wie eine Laufmasche auf. Leider habe ich dieses Kunststück erst 2x geschafft. Jetzt ist der Sack mehrfach umgeknickt und dann zugeklebt. Dadurch wurde das Öffnen extrem vereinfacht.

Aussehen und Geruch:
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Das Futter ist dunkelbraun mit einer bunten Mischung aus Pellets, Körnern, Pulver und Stücken. Der Geruch ist sehr intensiv nach Kräutern, manche sagten mir, es rieche nach Maggi. Die Geschmacksmischung ist so gewählt, dass selbst die wählerischsten Pferde in unserem Stall dieses Futter lieben. Es ist leicht zu kauen und deshalb auch für die älteren Pferde leicht zu fressen. Durch das Öl hat es den Vorteil, dass es beim Fressen nicht staubt. (Passiert ja bei Pulverfutter schnell)
Ich bewahre dieses Futter in einer Plastiktonne mit schließbarem Deckel auf. Hier bleibt der Duft auch bis zum letzten Krümel erhalten.

Dosierung:
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Laut Hersteller wird empfohlen bei Normaler Beanspruchung 1kg und bei hoher Beanspruchung bis 1.5kg zu verabreichen. Im Gegenzug soll das Kraftfutter um die entsprechende Menge reduziert werden.
Ich habe meinem Wallach als Zusatzfutter ca. 300-400g gefüttert. Das reichte vollkommen aus.

Wirkung:
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Die meisten Pferde können die verabreichte Dosis an Getreidestärken und Eiweiß nicht verwerten. Diese Überdosis führt zu Problemen in der Muskulatur, Darm und Bindegewebe. Dies wird oftmals deutlich durch Mattigkeit, Muskelproblemen, angelaufenen Beinen. Struktur E hilft den Pferden gegen diese Überdosis abzubauen und auszuscheiden. Dadurch lässt die Nebenwirkung nach und die Pferde werden leistungsbereiter.

Nach ca. 3 Wochen Fütterung zeigten sich bereits Erfolge bei meinem alten Wallach in Form von:
- deutliche Zunahme durch bessere Verwertung des Futters
- keine Kolik mehr in den letzten 2 Jahren bis Verkauf
- keine Muskelprobleme mehr - Muskelaufbau
- guter Fellwechsel
- gutes Gesamtbild


Fazit
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Ich bin von diesem Futter restlos überzeugt. Ich verabreiche es jetzt schon seit ca. 4 Jahren als Zusatzfutter. Seit dem habe ich keine zusätzlichen Vitamin E-Präperate sonstige Mittel benötigt. Das Futter lässt sich auch für die Verabreichung von Medikamenten verwenden, da der starke Geruch stark überdeckt.

Mein jetziger Wallach ist durch Krankheit auf Diätration reduziert. Bei Boxenruhe bekam er Struktur E als Alleinfutter. Es setzt nicht an, bietet aber alle nötigen Nährstoffe auch in Ruhezeiten.

Das Futter ist mit 20,70 EUR zwar nicht ganz billig, aber hält sich noch in Relation. Durch meine Verabreichungsmenge reicht dieses Futter für ca. 2 Monate. Dafür benötigt man keinerlei zusätzliche Vitamine. Ich kann dieses Futter für jedes Pferd empfehlen und vor allem auch den Besitzern, die ihren Liebling hier komplett versorgt haben.

©2003 Queeny72


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-06-06 10:07:46 mit dem Titel Mash - Ein Süppchen für mein Pferd

Es gibt einige Gründe um einem Pferd Mash zu füttern:

- Kolik anfälligen Pferden, bzw. generell bei Darmbeschwerden
- als Diätfutter
- warme Mahlzeit im Winter
- oder einfach zwischendurch

Hier möchte ich Euch ein Produkt der Firma St.Hippolyt vorstellen

Irish Mash
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Mash ist ein Futter, das in warmen Zustand verfüttert. Seine besondere Wirkung bei der Verdauung steht an erster Stelle. Besonders Pferden mit Darmbeschwerden oder auch Kolikanfällige Pferde können mit Mash wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

Inhalt:
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Weizenkleie, Trockenapfel, Gerstenflocken, Zuckerrübenmelasse, Leinsamen, Haferflocken, Maisflocken, Grashäcksel, Sonnenblumenkerne, Zuckerrübenschnitzel, Seesalz, Leinsamen gelb, Weizenkeime, Koriander, kohlensaurer Algenkalk, Leinöl, Bierhefe

Öffnung:
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Mash wird in einem 15kg Sack angeboten. Die Außenhülle besteht aus reißfestem Papier mit einer Innentüte, die das Futter vor Feuchtigkeit schützen soll. Die obere Kante ist mehrfach umgeschlagen und dann verklebt. Dadurch ist die Öffnung sehr einfach und sauber. Das Futter kann im Sack aufbewahrt werden, sollte aber um es länger frisch und trocken zu halten in einen geschlossenen Behälter umgefüllt werden.

Aussehen und Geruch:
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Das Futter ist braun, etwas pulverig mit teilweise vollständigen Zerealien (z.B. Haferflocken). Es riecht sehr angenehm nach Müsli mit einem leichten malzigen Duft.

Dosierung:
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In der Herstellererklärung ist eine Dosierung von 1kg als Abendmahlzeit empfohlen. Wenn man Mash als Zusatzmahlzeit füttern möchte, sollte man die Portion auf die Hälfte reduzieren. Die Zubereitung ist sehr einfach: Einfach Wasser aufkochen und über das Mash gießen, umrühren und 15 Min. stehen lassen. Die 15 Minuten sind allerdings vom Hersteller etwas optimistisch angegeben, da es dann noch etwas zu heiß ist. Gierige Pferde würden sich dann eher die Zunge verbrennen, bevor sie noch etwas warten. Deshalb macht auf jeden Fall einen Wärmetest!

Wirkung:
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Durch die flüssige Form wird der Darm geschont und kann die Wirkstoffe komplett verwerten. Gerade bei Pferde, die ihre Mahlzeiten nicht gut kauen, werden viele Vitamine ungenutzt ausgeschieden. Hier wird die Verdauung angeregt und gleichzeitig die Magenschleimhaut beruhigt.
Dadurch ist Mash vielseitig anwendbar:
- Nach einer Kolik sollte Mash ein paar Tage gefüttert werden, um einer erneuten Kolik vorzubeugen
- Bei anfälligen Pferden, kann man z.B. bei Wetterwechsel einer Kolik vorbeugen.
- Bei Durchfall kann eine Abendmahlzeit die Verdauung wieder ins Gleichgewicht bringen
- Bei Fellwechsel, um die Stoffwechselfunktionen zu verbessern
- Im Winter als warme Mahlzeit
- Als Diätfutter statt Kraftfutter
- Nach diversen Krankheiten um das gesamte Wohlergehen wieder zu verbessern
- Bei Pferden, die Zahnprobleme haben
- Bei älteren Pferden, die ihr Futter schlecht verwerten können
u.s.w.

Fazit
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Mash ist sehr vielseitig anwendbar nur nicht nur etwas für Darmpatienten. Ich gebe es meinem Pferd gerne im Winter, wenn es so richtig knackig kalt ist. Da freue ich mich ja auch über einen heißen Tee und genauso freut sich mein Pferd über diese Mahlzeit. Mash lässt sich dann auch gut Zuhause zubereiten und in einer alten Thermokanne transportieren.

Ich kann Mash auch den Besitzern von allergischen Pferden, bzw. Hustenpatienten empfehlen. Mein alter Wallach hatte z.B. Probleme mit seinen Stirnhöhlen, besonders durch den Hallenstaub im Winter. Dann habe ich einfach einen Löffel Fenchelhonig unter das Mash gerührt. Der Fenchelhonig wirkt dann übers Futter und gleichzeitig als Dampf über die Nüstern. Nach einer Mahlzeit lief seine Nase und die Stirnhöhlen wurden frei. Mein Tierarzt konnte die Wirkung nur positiv bestätigen. Medikamente waren dann nicht mehr nötig.

Jetzt geht es gerade in den Fellwechsel und der Winter steht auch schon bald vor der Tür. Tut Euren Pferden etwas Gutes und probiert Mash aus.

©2003 Queeny72

16 Bewertungen, 1 Kommentar

  • snakerboy

    06.06.2005, 12:08 Uhr von snakerboy
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöner Bericht...greetz...SNaKE