Stadtmuseum Dresden Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Preis-Leistungs-Verhältnis:
- Empfehlenswert:
Erfahrungsbericht von Goldband
Ein Haus voller Geschichte
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute möchte ich euch das Stadtmuseum von Dresden vorstellen. Es ist im ehemaligen Landhaus auf der Wilsdruffer Straße am Pirnaischen Platz zu finden.
Ich habe zu diesem Gebäude eine besondere Verbindung, denn ich bin in dessen Seitenflügel in den fünfziger Jahren eingeschult worden. Damals war das Hauptgebäude eine Ruine und auch das Umfeld war noch nicht wieder aufgebaut. Mein Schulweg führte mich jeden Tag zwischen dem dunklen Gebäude des Polizeipräsidiums und der Ruine des Landhauses hindurch.
Damals dachte ich noch nicht daran, dass dieses Gebäude im Jahre 1770-1773 nach Plänen des Hofbaumeisters Friedrich August Krubsacius als erstes Tagungsgebäude für die sächsischen Landstände errichtet wurde. Ich wusste auch nicht, dass im Inneren ein besonders schönes Treppenhaus war.
1960 zog unsere Schule in ein neues Gebäude um. Danach begann der Wiederaufbau des Landhauses und 1965 zog das bereits 1891 gegründete Stadtmuseum dort ein.
In größeren Abständen bin ich Besucher dieses Museums. Meist nutzen wir die Museumsnacht. Da gibt es im großen Saal immer sehr interessante Vorträge zur Stadtgeschichte. Aber auch beruflich habe ich dieses Museum schon genutzt. So können dort meine Schüler viel über die Geschichte unserer Stadt entdecken. Das macht ihnen immer viel Spaß und ich freue mich jedes Mal wieder, welches Interesse Kinder in der Grundschule für dieses Thema zeigen.
Das Museum besitzt 4 Etagen und man sollte immer oben beginnen. Warum das so ist, will ich jetzt erklären:
4. Etage
Sie umfasst die Zeit vom 12. Jahrhundert bis 1763. Das heißt von den Anfängen unserer Stadt - 1206 wurde Dresden das 1. Mal urkundlich erwähnt - bis zum Ende des Siebenjährigen Krieges.
Damit endete auch die Herrschaft des Sohnes von August des Starken.
3. Etage
Hier wird die Entwicklung Dresdens von 1763 bis 1918 gezeigt. In diesen Zeitraum fällt die napoleonische Zeit, der 1. Weltkrieg und die Entwicklung Dresdens zu einer Großstadt.
2. Etage
Diese Etage zeigt die Ereignisse zwischen 1918 und 1989. Von den "Goldenen Zwanzigern" über das Leben im 2. Weltkrieg gelangt der Besucher in die Zeit der DDR. Es wird hier sowohl der Neubeginn, der Aufbau, aber auch die Stagnation und die Kraft der Veränderung 1989 gezeigt.
1. Etage
Hier wird die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts gezeigt. Sehr oft gibt es in dieser Etage auch interessante Sonderausstellungen zu sehen.
Neben dem individuellen Museumsbesuch bietet das Museum auch thematische Führungen an. Zum Beispiel:
- Schnupperkurse
- Das Gesicht der Stadt
- Dampfschokolade und Strohhutnähmaschine
- Die Zerstörung Dresdens
- Die Kraft der Hände und des Wassers
Auskünfte und Anmeldungen für Führungen und Veranstaltungen
Telefon (03 51) 65648623/ 24 und 25.
Jedes Jahr zur Adventszeit gestaltet das Museum liebevoll eine Weihnachtsausstellung, die nicht nur für Kinder konzipiert wird.
So, habe ich euch jetzt etwas neugierig gemacht ?
Hier sind die Öffnungszeiten und andere Infos:
Wie kommt ihr hin ?
- Mit dem Auto fahrt ihr bis zum Pirnaischen Platz, wo ihr unweit vom Museum einen Parkplatz finden könnt. Zum Pirnaischen Platz kommt ihr von der Autobahn über die neue Carolabrücke oder aus Richtung Erzgebirge am Hauptbahnhof vorbei über die St. Petersburger Straße.
- Viele Straßenbahnlinien z.B.: 1, 2, 3, 4, 7, 9 und 12 und die Buslinie 75 halten direkt auf dem Pirnaischen Platz bzw. auf der Wilsdruffer Straße.
Geöffnet:
Täglich von 10 bis 18 Uhr außer freitags
Mai bis September mittwochs bis 20 Uhr
Eintrittspreise: 2,05 Euro; ermäßigt 1,02 Euro
Adresse:
Stadtmuseum Dresden
Wilsdruffer Straße 2
01067
Telefon: (03 51) 656480
http://www.stmd.de
e-mail: [email protected]
Ich habe zu diesem Gebäude eine besondere Verbindung, denn ich bin in dessen Seitenflügel in den fünfziger Jahren eingeschult worden. Damals war das Hauptgebäude eine Ruine und auch das Umfeld war noch nicht wieder aufgebaut. Mein Schulweg führte mich jeden Tag zwischen dem dunklen Gebäude des Polizeipräsidiums und der Ruine des Landhauses hindurch.
Damals dachte ich noch nicht daran, dass dieses Gebäude im Jahre 1770-1773 nach Plänen des Hofbaumeisters Friedrich August Krubsacius als erstes Tagungsgebäude für die sächsischen Landstände errichtet wurde. Ich wusste auch nicht, dass im Inneren ein besonders schönes Treppenhaus war.
1960 zog unsere Schule in ein neues Gebäude um. Danach begann der Wiederaufbau des Landhauses und 1965 zog das bereits 1891 gegründete Stadtmuseum dort ein.
In größeren Abständen bin ich Besucher dieses Museums. Meist nutzen wir die Museumsnacht. Da gibt es im großen Saal immer sehr interessante Vorträge zur Stadtgeschichte. Aber auch beruflich habe ich dieses Museum schon genutzt. So können dort meine Schüler viel über die Geschichte unserer Stadt entdecken. Das macht ihnen immer viel Spaß und ich freue mich jedes Mal wieder, welches Interesse Kinder in der Grundschule für dieses Thema zeigen.
Das Museum besitzt 4 Etagen und man sollte immer oben beginnen. Warum das so ist, will ich jetzt erklären:
4. Etage
Sie umfasst die Zeit vom 12. Jahrhundert bis 1763. Das heißt von den Anfängen unserer Stadt - 1206 wurde Dresden das 1. Mal urkundlich erwähnt - bis zum Ende des Siebenjährigen Krieges.
Damit endete auch die Herrschaft des Sohnes von August des Starken.
3. Etage
Hier wird die Entwicklung Dresdens von 1763 bis 1918 gezeigt. In diesen Zeitraum fällt die napoleonische Zeit, der 1. Weltkrieg und die Entwicklung Dresdens zu einer Großstadt.
2. Etage
Diese Etage zeigt die Ereignisse zwischen 1918 und 1989. Von den "Goldenen Zwanzigern" über das Leben im 2. Weltkrieg gelangt der Besucher in die Zeit der DDR. Es wird hier sowohl der Neubeginn, der Aufbau, aber auch die Stagnation und die Kraft der Veränderung 1989 gezeigt.
1. Etage
Hier wird die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts gezeigt. Sehr oft gibt es in dieser Etage auch interessante Sonderausstellungen zu sehen.
Neben dem individuellen Museumsbesuch bietet das Museum auch thematische Führungen an. Zum Beispiel:
- Schnupperkurse
- Das Gesicht der Stadt
- Dampfschokolade und Strohhutnähmaschine
- Die Zerstörung Dresdens
- Die Kraft der Hände und des Wassers
Auskünfte und Anmeldungen für Führungen und Veranstaltungen
Telefon (03 51) 65648623/ 24 und 25.
Jedes Jahr zur Adventszeit gestaltet das Museum liebevoll eine Weihnachtsausstellung, die nicht nur für Kinder konzipiert wird.
So, habe ich euch jetzt etwas neugierig gemacht ?
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Wie kommt ihr hin ?
- Mit dem Auto fahrt ihr bis zum Pirnaischen Platz, wo ihr unweit vom Museum einen Parkplatz finden könnt. Zum Pirnaischen Platz kommt ihr von der Autobahn über die neue Carolabrücke oder aus Richtung Erzgebirge am Hauptbahnhof vorbei über die St. Petersburger Straße.
- Viele Straßenbahnlinien z.B.: 1, 2, 3, 4, 7, 9 und 12 und die Buslinie 75 halten direkt auf dem Pirnaischen Platz bzw. auf der Wilsdruffer Straße.
Geöffnet:
Täglich von 10 bis 18 Uhr außer freitags
Mai bis September mittwochs bis 20 Uhr
Eintrittspreise: 2,05 Euro; ermäßigt 1,02 Euro
Adresse:
Stadtmuseum Dresden
Wilsdruffer Straße 2
01067
Telefon: (03 51) 656480
http://www.stmd.de
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