Star Wars - Jedi Knight 2: Jedi Outcast (PC Spiel Shooter) Testbericht

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ab 31,04
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Erfahrungsbericht von holsi

auch neben Luke Skywalker gibt es Jedis

Pro:

super Grafik, toller sound, gutes Leveldesign

Kontra:

benötigt schnellen Rechner

Empfehlung:

Ja

Einleitung

Als Star Wars Fan bin ich natürlich auch von den Spielen begeistert. Leider gibt es für den Mac nicht allzu viele davon. Daher war ich recht begeistert als ich die Version für den Mac von Jedi Knight 2: Jedi Outcast gesehen habe. Natürlich sofort gekauft und durchgespielt.

Jetzt werden einige sagen, was interessiert mich die Mac-Version, ich habe nur einen PC. Ich habe das Spiel auch bei Freunden schon auf dem PC gespielt und kann euch sagen, dass die Umsetzung vom PC auf den Mac vollkommen identisch gelungen ist. Es gibt keinerlei Unterschiede beim Spielen.


Story

Seit der Zerstörung des zweiten Todessterns und der Schlacht bei Endor sind 8 Jahre vergangen. Ihr seit der Söldner Kyle Katarn der Aufträge von der neuen Republik annimmt. Im ersten Teil von Jedi Knight wart ihr auch Kyle, der zu diesem Zeitpunkt noch ein Jedi-Ritter war. Allerdings kam er dabei der dunklen Seite der Macht sehr nahe und er löste seine Verbindung zur Macht. In diesem Abenteuer entdeckte Kyle auch ein großes Geheimnis, nämlich den Ort des Tals der Jedi. Docht ist die Macht so intensiv, dass sogar normale Menschen sie nutzen können.

Da nur Kyle diesen Ort kennt ist er für die Reste des Imperiums, die sich nun die Hinterbliebenen nennen, sehr wertvoll. Diese möchten nämlich mit Hilfe der Macht des Tals die perfekten Soldaten erschaffen. Dieses Projekt wird von einem gescheiterten Jedi namens Desann geleitet. So wird Kyle immer mehr in die Pläne von Desann hineingezogen und erlernt in der Jedi-Akademie von Luke Skywalker auch wieder den Umgang mit der Macht.

Ich will hier nicht soviel von der Story erzählen, aber im Laufe des Spiels entwickelt sich doch eine sehr dichte Story.


Gegner

Im Spiel bekommt ihr es mit allen möglichen Arten von Gegnern zu tun. Das fängt an bei Ganoven bis hin zu normalen Sturmtruppern. Hinzu kommen noch einige Kampfroboter und AT-ST´s. Natürlich sind auch einige der neuen dunklen Jedis eure Gegner. Zum Schluss wartet dann auch noch Desann selbst auf euch.

Zum glück sind die Gegner nicht gerade Intiligentsbolzen, aber auch nicht zu leicht zu erwischen. Meist sind sie ständig in Bewegung und versuchen euren Attacken zu entkommen. Ganz hinterhältig sind Scharfschützen, die sich an kaum zugänglichen Orten versteckt sind und euch unter Feuer nehmen. Meist ist es aber auch nur die große Anzahl an Gegner, welche die Gefahr ausmacht.

Die dunklen Jedi und Desann sind dann wieder ein anderes Kaliber, diese agieren recht intiligent und sind nicht so leicht zu besiegen.


Waffen

Zu beginn hat Kyle nur einen Schockstab und eine Blasterpistole. Aber im Laufe des Spiels gibt es ein ganzes Arsenal von Waffen von toten Gegnern oder aus den Munitionskammern zu erbeuten. Das geht vom Blastergewehr über Projektilwaffen bis hin zu Raketenwerfern. Ergänzt wird das ganze durch Granaten und Minen.

Aber alle diese Waffen sind nicht mehr so wichtig, wenn Kyle seine eigentliche Waffe wieder bekommt, sein Laserschwert. Natürlich kann er zu Beginn nicht so gut damit umgehen, aber im Laufe des Spiels entwickelt er seine Fähigkeiten mit dieser Waffe zur Perfektion. Neben der Eigenschaft damit seine Gegner zu treffen kann er auch noch Blasterfeuer abwehren und auf seine Gegner zurückwerfen. Auch kann er das Lichtschwert werfen und seine Flugbahn kontrollieren. Somit wird das Lichtschwert zur wertvollsten Waffe für Kyle.


Macht

Neben diesen physischen Waffen erlernt Kyle im Laufe des Spiels auch wieder den Umgang mit der Macht. Dann kann er sich schneller Bewegen, höher Springen oder einfach per Telekinese Gegenstände beeinflussen. Aber nicht nur Gegenstände, sondern auch Personen können von Kyle mit Hilfe der Macht manipuliert werden. Weiter kann er sich heilen und auch Lichtblitze aussenden. Und je mehr er die Macht erlernt, umso besser werden auch seine Fähigkeiten mit dem Lichtschwert.

Wenn man schnell reagiert, kann man sogar mit Hilfe der Macht Granaten zurückschleudern.


Grafik

Als Basis für die Grafik wurde die Quake 3 Engine benutzt. Das ergibt eine sehr gute Grafik mit tollen Lichteffekten, sehr guten Texturen und schönen Landschaften. Und das ganze noch bei einer recht schnellen Geschwindigkeit. Lediglich die anderen Personen wirken, wenn man sich ihnen nähert, ein wenig eckig. Dafür sind aber die Bewegungen sehr fliesend.

Gespielt wird das Spiel entweder aus der ersten oder der dritten Person. Beim Kampf mit normalen Feinden ziehe ich die erste Person vor, allerdings ist es recht nützlich in den Lichtschwertduellen die dritte Person zu benutzen.

Und gerade bei diesen Duellen kommt die Grafik richtig gut rüber. Prallen zwei Lichtschwerter aufeinander fliegen Funken umher und man kann sogar die Spiegelungen der Schwerter sehen.

Aber die tolle Grafik hat auch ihre Nachteile. Auf meinem PowerBook G4 550 mit 16 MB Videospeicher kann ich es nicht auf der höchsten Grafikeinstellung spielen. Beim PC sollte es schon mindestens ein P3 mit 800 Mhz und 32 MB Videospeicher sein.

Aber generell ist die Grafik auch in den unteren Einstellungen sehr gut und man kann alles gut erkennen, aber das wichtigste ist, dass Spiel ist spielbar.


Sound

Der Sound ist wirklich klasse und er ist ein wichtiges Element des Spiels. Den anhand des Sounds weiß man mit welcher Waffe auf einen gefeuert wird, den jede Waffe hat ihren eigenen Sound, und kann dementsprechend reagieren.

Vor einem Angriff kann man seine Gegner auch belauchen wie sie über banale Dinge plaudern. Während eines Angriffs rufen sie sich gegenseitig Anweisungen zu und rufen nach Verstärkung.

Zusätzlich läuft ein wirklich stimmungsvoller Soundtrack ab, der dem Spiel eine eigene, dem Star Wars Universum angepasste Atmosphäre schafft.


Steuerung

Wie es bei einem Ego-Shooter üblich sein sollte, ist auch bei Jedi Knight 2 die Steuerung leicht zu erlernen. Neben der Maus benötigt man noch etwa 15 andere Tasten für Waffen, ducken, springen und Zusatzgeräte wie Fernglas und so weiter.

Selbstverständlich kann man alles frei und nach seinen eigenen Wünschen selbst konfigurieren.

Hat man alles nach seinen Wünschen eingestellt, so braucht es noch etwa eine Stunde und man hat die Steuerung sehr gut im Griff.

Allerdings sollte man eine externe Maus verwenden. Ich habe in meinem PowerBook eine integrierte Maus und da benötigt man schon etwas mehr Eingewöhnungszeit.


Fazit

Ein sehr gutes und vollkommen gelungenes Spiel. Super Grafik und einen tollen Sound runden alles ab. Ergänzt wird das ganze noch durch einen extrem gelungenen Multiplayermodus. Hat man das Spiel im Griff, ist der die optimale Herausforderung.

Aber das Spiel ist nichts für die Menschen, die nur mal kurz ein wenig ballern möchten. Man muss taktisch klug und extrem vorsichtig vorgehen. Nur so kann man das Spiel gewinnen. Der Schwierigkeitsgrad ist recht happig und es gibt auch einige unfaire Stellen. So kommt ihr irgendwann an eine Stelle, wo ihr sofort von den Gegnern unter Feuer genommen werdet und wenn ihr euch bewegt sterbt ihr, da der Boden unter Strom steht. Da heißt es öfters mal den Rückzug antreten.

Aber trotzdem, das sind vielleicht zwei drei Stellen, sonst ist das Spiel nahezu perfekt. Daher auch meine Wertung, die nur sehr positiv ausfallen kann. Klar gibt es die volle Wertung von mir, auch wenn das Spiel einiges an Computerressourcen benötigt.

26 Bewertungen