Star Wars - Jedi Knight 2: Jedi Outcast (PC Spiel Shooter) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von bocdanovic
Das neue Topspiel im Star Wars Universum
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als großer Fan und Computerspielefreak musste der Boc das Spiel natürlich gleich haben und hat es jetzt auch schon eine Weile gespielt. Es hat sich nicht allzuviel gegenüber dem ersten Teil geändert, es bleibt nur der Eindruck, alles was eine Veränderung war, war zugleich eine Verbesserung. Doch lest selbst, was Jedi Knight 2 zu bieten hat und wie es den Boc überzeugen konnte.
-----Das Spiel-----
8 Jahre sind vergangen seit der Zerstörung des zweitern Todessterns. Der Spieler übernimmt wie in den vorherigen Ego-Shootern von Lucas Arts die Rolle des Söldners Kyle Katarn. Kyle, der in seinen letzten Abenteuern, auf denen der Spieler ihn führen durfte der Dunklen Seite der Macht verfallen ist, hat seine Verbindung zur Macht getrennt und seinen alten Söldnerjob wieder aufgenommen. Er und seine Pilotin Jan hüten eines der mächtigsten und gefährlichsten Geheimnisse der Neuen Republik: Die Lage des Tals der Jedi. In diesem Tal strömt die Macht in sehr starkem Maße. Ein Mensch kann hier eine Verbindung zu ihr erlangen auch wenn er eigentlich nicht machtsensitiv ist. Die Hinterbliebenen (endlich ein angemessener Name für das ehemalige Imperium) haben doch verstärktes Interesse daran die Lage des Tals zu erfahren. Ein gescheiterter Jedi Namens Desann hat sich mit einem Admiral und Forscher der hinterbliebenen zusammengeschlossen mit dem festen Ziel die Republik zu stürzen. Die Pläne Desanns sind finster und gefährlich, doch benötigt er dafür das Tal der Jedi. In einer fortlaufenden Story wird Kyle Teil dieser Pläne, da ja nur er und Jan die Lage des Tals kennen. Ich will die Story nicht verraten, doch Verzweiflung, Wut und die Chancenlosigkeit bringen Kyle dazu im Lauf der Story seine Verbindung zur Macht wiederherzustellen. Mit der Hilfe der Jedi-Akademie und ihres Leiters Luke Skywalker lernt er langsam wieder mit seinen alten Fähigkeiten umzugehen. Obwohl seine Motivation zur Benutzung der Macht jene der Dunklen Seite ist, wird er aber hoffentlich nicht wieder die Kontrolle verlieren.
**Die Waffen: In jedem Ego-Shooter muss es diese geben, sonst könnte man ja nicht \"shooten\". Kyle steht für seine Aufträge zu Beginn nur ein Schockstab und seine Lieblingswaffe, eine hochpräzise Blasterpistole, die er seit Beginn seiner Karriere mit sich herumträgt, zur Verfügung. Als anständiger Söldner lässt er es sich jedoch nicht nehmen alles, was seine besiegten Gegner so mit sich herumtragen oder was sie in seiner Nähe deponiert haben, an sich zu nehmen. So sammelt er im Verlauf des Spiels doch ein großes Waffenarsenal zusamen. Da gibt es Blastergewehre, verschiedene Sprengsätze, Projektilwaffen und auch Explosivgeschosse. Für jeden ist da was dabei, doch treten diese Waffen alle in den Hintergrund, wenn die besondere Waffe des Spiels auftaucht. Kyle hat ein Lichtschwert. Als er jedoch seine Bindung zur Macht löste, gab er es an Luke. Man wird es sich im Lauf des Spiels aber zurückholen, denn ohne das Schwert wäre man wohl Chancenlos. Hell aufleuchtend kann man es nach wie vor als Taschenlampe verwenden, was ja aber eigentlich nicht der Sinn des Gerätes ist. Im Luaf des Spiels lernt Kyle den perfekten Umgang mit der Waffe. Er kann dann alle auf ihn abgefeuerten nicht Explosivgeschosse abwehren und zum Eigentümer zurückschicken, mit 3 verschiedenen Nahkampfstilen dem Gegner das Fürchten lehren oder das Schwert werfen und seine Flugbahn kontrollieren. All das macht das Lichtschwert zu einer gefährlichen Waffe und der einzigen Chance gegen die ausgebildeten Jedis. Mit ein bisschen Übung gehört es auch zu den besten Waffen im Multiplayermodus.
**Die Macht: Als die wirkliche Besonderheit darf Kyle schon bald wieder auf seine Kräfte der Macht zurückgreifen. Im Einzelspieler gibt es keine Einteilung nach dunkler oder heller Seite mehr, die benötigten Fertigkeiten werden einem einfach vorgeschrieben. Die Macht verleiht dem Jedi übermenschliche Fähigkeiten, er kann sehr viel höher springen, telekinetisch Einfluss auf seine Umgebung nehmen, mit der Macht angreifen, perfekt mit einem Lichtschwert kämpfen, andere dazu \"überreden\" ihn nicht wahrzunehmen, sich heilen und sehr viel schneller laufen. Im Einzelspieler gibt es bei der Geschwindigkeit ein ganz nettes Feature, das einen die wahre Macht dieser Fähigkeit erkenne lässt. Anstatt sich schneller zu bewegen, läuft Kyle immer noch gleichschnell, doch alles was in der Umgebung passiert, geschieht entsprechend lamgsamer. Das ist ein echt cooles Gefühl, erinnert ein wenig an Matrix.
Der effektive Einsatz der Macht, macht einen Jedi-Ritter für einen Normalsterblichen unangreifbar. Diese schmezliche Erfahrung bringt Kyle dazu seine Fähigkeiten wieder zu erlernen. Endlich kann man nämlich auch Explosivgeschosse mit einem schönen Schub an den Absender zurückschicken. ein wenig Aufmerksamkeit und der Schütze darf das Ausmaß der Verwüstung, das seine Waffe macht, selbst erleben. Es ist nicht ganz leicht aber vor allem im Multiplayer immer wieder cool.
**Die Duelle: Das Zusammentreffen Jedi gegen Jedi, beide nur mit Lichtschwert und der Macht bewaffnet. Hier fanden die größten Verbesserungen statt. Leichtere Bedienung, mehr verschiedene Angriffsstile, verkeilte Lichtschwerter mit cooler Kraftprobe (wer drückt schneller oft auf die Angriffstaste), geniale Srünge und -angriffe machen Duelle zu einem solchen Erlebnis, dass sogar en eigener Multiplayermodus entwickelt wurde, der darauf basiert. Sie machen wirklich Spaß und man kann ermitteln, wer wirklich ein Jedi und wer nur ein feiger Absahner ist.
**Die Gegner: Vom Sturmsoldat über Kriminelle bis zu Jedis steht wieder die gesamte Gegnerpalette zur Verfügung. Manchmal sollen auch AT-STs als Gegner vorkommen, einmal kann man sogar selbst einen dieser kleinen Kampfläufer steuern. Die Gegner verhalten sich nicht übermässig intelligent, sind aber auch nicht mehr das Kanonenfutter aus dem ersten Teil. Sie versuchen doch am Leben zu bleiben und den Angreifer abzuwehren. Gerade Desann ist ein wirklich sehr schwerer Gegner, wo man schon viel Geschick benötigt um ihn zu besiegen. Das Überleben wurde für mich nie zur Routine sondern war immer ein Herausforderung. Die meisten schießen gut und aus dem Hinterhalt feuernde Scharfschützen bedeuten schnell den Tot. Kyle hält mit seinem astreinen Schildgürtel zwar recht viel aus, doch irgendwann ist Schluss.
-----Grafik-----
Die Quake 3 Engine stand hier als Basis zur Verfügunng. Schöne Landschaften, tolle Lichteffekte, fehlerfreie Texturdarstellung und ein hohe Geschwindigkeit waren das Ergebnis. Leider sehen die Charaktere immer noch etwas eckig aus, was aber nur wenig stört. Toll wird die Atmosphäre herübergebracht und die Personen bewegen sich sehr schön. Man ist in der Rolle des Kyle Katarn, spielt aus der ersten oder dritten Person. Die Texturen versetzen einen in ein Star Wars Spiel und sind in der Tradition von Jedi Knight gehalten eben nur sehr verbessert. Am besten kommen die Lichteinsätze bei den Lichtschwertkämpfen herüber, da blitzt es und Funken werden herumgeschleudert. Die Grafik trägt einen großen Teil zu den starken Duellen bei. Die tolle Grafikengine stellt allerdings entsprechende Anforderungen an das System. Unter 500 Mhz wird\'s nix mit dem Spaß, auf meinem P3/900 mit 384 MB Ram und GeForce2 MX geht\'s auch nicht ohne gelegentliches Ruckeln, außer man verzichtet auf alle grafischen Details. Im Großen und Ganzen ist die Grafik jedoch sehr zufriedenstellend. Gutes Aussehen und doch noch vorhandene Spielbarkeit lassen mich hier die volle Punktzahl geben.
-----Sound-----
Da hat sich nicht viel getan im Vergleich zu dem Vorgänger. Der Sound war schon immer Top und bleibt es auch hier. Die Sturmtruppen unterhalten sich mittlerweile untereinander bevor sie vom Spieler überrant werden. Sie rufen nach Verstärkung und rufen sich gegenseitig Kommandos zu. Die musikalische Untermalung ist klassisch Star Wars mäßig, also eben perfekt. Alle Waffen geben spezifische Töne ab, so dass man weiß mit was man rechnen muss. Der Sound spielt also als taktisches Element eine Rolle. Die Umgebung erzeugt eine Soundkulisse, die einen am Geschehen teilnehmen lässt. Der Ton trägt die Atmosphäre und auch die Story. Auch hier hat Lucas Arts unter Verwendung von altbewährtem den Boc überzeugen können.
-----Bedienung-----
Einfach, wie es sich für einen Shooter gehört, mit dem Zusatz, dass man seine Machtfertigkeiten schnell einsetzen können muss. Die wichtigsten sollte man sich auf eine Taste legen, ansonsten kann man auch durch sie durchgehen und jene auswählen, die man anwenden will. Ich würde das aber nicht wmpfehlen, mehr als 8 Tasten muss man sich dafür nicht freihalten. Endlich wurde die Sprungunterstützung mit der Macht automatisch auf die Sprungtaste gelegt und der Schwertwurf auf das Alternativfeuer des Lichtschwerts. Die Steuerung ist somit viel einfacher und logischer geworden. Man findet sich im gesamten Spiel leicht zurecht und nach kurzer Zeit sollte man den Grund für eine Niederlage nicht mehr auf die Bedienung zurückführen können, sondern auf das Können der anderen oder das eigene Versagen, je nachdem was einem mehr liegt.
-----Multiplayer-----
Sehr ausgereift präsentiert sich der Mehrspielermodus. Mit eigener Startdatei trifft man auf ein fast selbstständiges Spiel. Viele Spielmodi, für Einzelkämpfer sowie für Teams sorgen für Abwechslung. Die Machtfähigkeiten sind wieder wie in Jedi Knight in Neutral, Hell und Dunkel eingeteilt, so dass man sich für einen Weg entscheiden muss. Es stehen mehr Fertigkeiten als im Einzelspieler zur Verfügung, so findet die Sicht, die Absorption, der Schutz, der Entzug und die Rage ihren Weg in das Machtpotential. Die Wahl der Seite und der Fähigkeiten spielt eine großoe Rolle, vor allem, wenn man ein Spiel ohne Waffen, also nur mit dem Lichtschwert spielt (um Luke Skywalker zu zitieren: Das ist keine Waffe es ist ein Symbol der Ehre). Der Multiplayermodus macht sehr viel Spaß und fesselt den Boc nach wie vor an den Rechner. Ich sag nur, sehr gelungen.
-----Fazit-----
Das neue Spiel im Star Wars Universum ist ein Muss für Fans, sowie für alle Freunde von Ego-Shootern. Klassische Shooter Elemente werden perfekt mit dem Einsatz der Macht verbunden, mit ein bisschen Übung kann man nur mit dem Lichtschwert so effektiv wie mit Waffen kämpfen. Die nun sehr ausgereifte Grafik, die Atmosphäre, die tollen Duelle, das Star Wars Feeling, sowie der sehr unterhaltsame Multiplayermodus machen das Spiel interessant. Der Spielspaß ist für lange Zeit garantiert und gerade am Anfang wird es eine Herausforderung sein allen Großwummenträgern ihre Schwächen aufzuzeigen und sie mit der Macht das Fürchten zu lehren. Der Boc ist begeistert. Weniger taktische Elemente, einfache Rätsel und ein Schwerpunkt auf klassischen Shooterelementen machen das Spiel zu einer schönen Abwechslung, wenn man sich mal wieder abreagieren will. Das Spiel löst X-Wing: Alliance als Top Spiel in der Star Wars Welt aus Sicht des Bocs ab. Es wird also uneingeschränkt empfohlen.
-----Das Spiel-----
8 Jahre sind vergangen seit der Zerstörung des zweitern Todessterns. Der Spieler übernimmt wie in den vorherigen Ego-Shootern von Lucas Arts die Rolle des Söldners Kyle Katarn. Kyle, der in seinen letzten Abenteuern, auf denen der Spieler ihn führen durfte der Dunklen Seite der Macht verfallen ist, hat seine Verbindung zur Macht getrennt und seinen alten Söldnerjob wieder aufgenommen. Er und seine Pilotin Jan hüten eines der mächtigsten und gefährlichsten Geheimnisse der Neuen Republik: Die Lage des Tals der Jedi. In diesem Tal strömt die Macht in sehr starkem Maße. Ein Mensch kann hier eine Verbindung zu ihr erlangen auch wenn er eigentlich nicht machtsensitiv ist. Die Hinterbliebenen (endlich ein angemessener Name für das ehemalige Imperium) haben doch verstärktes Interesse daran die Lage des Tals zu erfahren. Ein gescheiterter Jedi Namens Desann hat sich mit einem Admiral und Forscher der hinterbliebenen zusammengeschlossen mit dem festen Ziel die Republik zu stürzen. Die Pläne Desanns sind finster und gefährlich, doch benötigt er dafür das Tal der Jedi. In einer fortlaufenden Story wird Kyle Teil dieser Pläne, da ja nur er und Jan die Lage des Tals kennen. Ich will die Story nicht verraten, doch Verzweiflung, Wut und die Chancenlosigkeit bringen Kyle dazu im Lauf der Story seine Verbindung zur Macht wiederherzustellen. Mit der Hilfe der Jedi-Akademie und ihres Leiters Luke Skywalker lernt er langsam wieder mit seinen alten Fähigkeiten umzugehen. Obwohl seine Motivation zur Benutzung der Macht jene der Dunklen Seite ist, wird er aber hoffentlich nicht wieder die Kontrolle verlieren.
**Die Waffen: In jedem Ego-Shooter muss es diese geben, sonst könnte man ja nicht \"shooten\". Kyle steht für seine Aufträge zu Beginn nur ein Schockstab und seine Lieblingswaffe, eine hochpräzise Blasterpistole, die er seit Beginn seiner Karriere mit sich herumträgt, zur Verfügung. Als anständiger Söldner lässt er es sich jedoch nicht nehmen alles, was seine besiegten Gegner so mit sich herumtragen oder was sie in seiner Nähe deponiert haben, an sich zu nehmen. So sammelt er im Verlauf des Spiels doch ein großes Waffenarsenal zusamen. Da gibt es Blastergewehre, verschiedene Sprengsätze, Projektilwaffen und auch Explosivgeschosse. Für jeden ist da was dabei, doch treten diese Waffen alle in den Hintergrund, wenn die besondere Waffe des Spiels auftaucht. Kyle hat ein Lichtschwert. Als er jedoch seine Bindung zur Macht löste, gab er es an Luke. Man wird es sich im Lauf des Spiels aber zurückholen, denn ohne das Schwert wäre man wohl Chancenlos. Hell aufleuchtend kann man es nach wie vor als Taschenlampe verwenden, was ja aber eigentlich nicht der Sinn des Gerätes ist. Im Luaf des Spiels lernt Kyle den perfekten Umgang mit der Waffe. Er kann dann alle auf ihn abgefeuerten nicht Explosivgeschosse abwehren und zum Eigentümer zurückschicken, mit 3 verschiedenen Nahkampfstilen dem Gegner das Fürchten lehren oder das Schwert werfen und seine Flugbahn kontrollieren. All das macht das Lichtschwert zu einer gefährlichen Waffe und der einzigen Chance gegen die ausgebildeten Jedis. Mit ein bisschen Übung gehört es auch zu den besten Waffen im Multiplayermodus.
**Die Macht: Als die wirkliche Besonderheit darf Kyle schon bald wieder auf seine Kräfte der Macht zurückgreifen. Im Einzelspieler gibt es keine Einteilung nach dunkler oder heller Seite mehr, die benötigten Fertigkeiten werden einem einfach vorgeschrieben. Die Macht verleiht dem Jedi übermenschliche Fähigkeiten, er kann sehr viel höher springen, telekinetisch Einfluss auf seine Umgebung nehmen, mit der Macht angreifen, perfekt mit einem Lichtschwert kämpfen, andere dazu \"überreden\" ihn nicht wahrzunehmen, sich heilen und sehr viel schneller laufen. Im Einzelspieler gibt es bei der Geschwindigkeit ein ganz nettes Feature, das einen die wahre Macht dieser Fähigkeit erkenne lässt. Anstatt sich schneller zu bewegen, läuft Kyle immer noch gleichschnell, doch alles was in der Umgebung passiert, geschieht entsprechend lamgsamer. Das ist ein echt cooles Gefühl, erinnert ein wenig an Matrix.
Der effektive Einsatz der Macht, macht einen Jedi-Ritter für einen Normalsterblichen unangreifbar. Diese schmezliche Erfahrung bringt Kyle dazu seine Fähigkeiten wieder zu erlernen. Endlich kann man nämlich auch Explosivgeschosse mit einem schönen Schub an den Absender zurückschicken. ein wenig Aufmerksamkeit und der Schütze darf das Ausmaß der Verwüstung, das seine Waffe macht, selbst erleben. Es ist nicht ganz leicht aber vor allem im Multiplayer immer wieder cool.
**Die Duelle: Das Zusammentreffen Jedi gegen Jedi, beide nur mit Lichtschwert und der Macht bewaffnet. Hier fanden die größten Verbesserungen statt. Leichtere Bedienung, mehr verschiedene Angriffsstile, verkeilte Lichtschwerter mit cooler Kraftprobe (wer drückt schneller oft auf die Angriffstaste), geniale Srünge und -angriffe machen Duelle zu einem solchen Erlebnis, dass sogar en eigener Multiplayermodus entwickelt wurde, der darauf basiert. Sie machen wirklich Spaß und man kann ermitteln, wer wirklich ein Jedi und wer nur ein feiger Absahner ist.
**Die Gegner: Vom Sturmsoldat über Kriminelle bis zu Jedis steht wieder die gesamte Gegnerpalette zur Verfügung. Manchmal sollen auch AT-STs als Gegner vorkommen, einmal kann man sogar selbst einen dieser kleinen Kampfläufer steuern. Die Gegner verhalten sich nicht übermässig intelligent, sind aber auch nicht mehr das Kanonenfutter aus dem ersten Teil. Sie versuchen doch am Leben zu bleiben und den Angreifer abzuwehren. Gerade Desann ist ein wirklich sehr schwerer Gegner, wo man schon viel Geschick benötigt um ihn zu besiegen. Das Überleben wurde für mich nie zur Routine sondern war immer ein Herausforderung. Die meisten schießen gut und aus dem Hinterhalt feuernde Scharfschützen bedeuten schnell den Tot. Kyle hält mit seinem astreinen Schildgürtel zwar recht viel aus, doch irgendwann ist Schluss.
-----Grafik-----
Die Quake 3 Engine stand hier als Basis zur Verfügunng. Schöne Landschaften, tolle Lichteffekte, fehlerfreie Texturdarstellung und ein hohe Geschwindigkeit waren das Ergebnis. Leider sehen die Charaktere immer noch etwas eckig aus, was aber nur wenig stört. Toll wird die Atmosphäre herübergebracht und die Personen bewegen sich sehr schön. Man ist in der Rolle des Kyle Katarn, spielt aus der ersten oder dritten Person. Die Texturen versetzen einen in ein Star Wars Spiel und sind in der Tradition von Jedi Knight gehalten eben nur sehr verbessert. Am besten kommen die Lichteinsätze bei den Lichtschwertkämpfen herüber, da blitzt es und Funken werden herumgeschleudert. Die Grafik trägt einen großen Teil zu den starken Duellen bei. Die tolle Grafikengine stellt allerdings entsprechende Anforderungen an das System. Unter 500 Mhz wird\'s nix mit dem Spaß, auf meinem P3/900 mit 384 MB Ram und GeForce2 MX geht\'s auch nicht ohne gelegentliches Ruckeln, außer man verzichtet auf alle grafischen Details. Im Großen und Ganzen ist die Grafik jedoch sehr zufriedenstellend. Gutes Aussehen und doch noch vorhandene Spielbarkeit lassen mich hier die volle Punktzahl geben.
-----Sound-----
Da hat sich nicht viel getan im Vergleich zu dem Vorgänger. Der Sound war schon immer Top und bleibt es auch hier. Die Sturmtruppen unterhalten sich mittlerweile untereinander bevor sie vom Spieler überrant werden. Sie rufen nach Verstärkung und rufen sich gegenseitig Kommandos zu. Die musikalische Untermalung ist klassisch Star Wars mäßig, also eben perfekt. Alle Waffen geben spezifische Töne ab, so dass man weiß mit was man rechnen muss. Der Sound spielt also als taktisches Element eine Rolle. Die Umgebung erzeugt eine Soundkulisse, die einen am Geschehen teilnehmen lässt. Der Ton trägt die Atmosphäre und auch die Story. Auch hier hat Lucas Arts unter Verwendung von altbewährtem den Boc überzeugen können.
-----Bedienung-----
Einfach, wie es sich für einen Shooter gehört, mit dem Zusatz, dass man seine Machtfertigkeiten schnell einsetzen können muss. Die wichtigsten sollte man sich auf eine Taste legen, ansonsten kann man auch durch sie durchgehen und jene auswählen, die man anwenden will. Ich würde das aber nicht wmpfehlen, mehr als 8 Tasten muss man sich dafür nicht freihalten. Endlich wurde die Sprungunterstützung mit der Macht automatisch auf die Sprungtaste gelegt und der Schwertwurf auf das Alternativfeuer des Lichtschwerts. Die Steuerung ist somit viel einfacher und logischer geworden. Man findet sich im gesamten Spiel leicht zurecht und nach kurzer Zeit sollte man den Grund für eine Niederlage nicht mehr auf die Bedienung zurückführen können, sondern auf das Können der anderen oder das eigene Versagen, je nachdem was einem mehr liegt.
-----Multiplayer-----
Sehr ausgereift präsentiert sich der Mehrspielermodus. Mit eigener Startdatei trifft man auf ein fast selbstständiges Spiel. Viele Spielmodi, für Einzelkämpfer sowie für Teams sorgen für Abwechslung. Die Machtfähigkeiten sind wieder wie in Jedi Knight in Neutral, Hell und Dunkel eingeteilt, so dass man sich für einen Weg entscheiden muss. Es stehen mehr Fertigkeiten als im Einzelspieler zur Verfügung, so findet die Sicht, die Absorption, der Schutz, der Entzug und die Rage ihren Weg in das Machtpotential. Die Wahl der Seite und der Fähigkeiten spielt eine großoe Rolle, vor allem, wenn man ein Spiel ohne Waffen, also nur mit dem Lichtschwert spielt (um Luke Skywalker zu zitieren: Das ist keine Waffe es ist ein Symbol der Ehre). Der Multiplayermodus macht sehr viel Spaß und fesselt den Boc nach wie vor an den Rechner. Ich sag nur, sehr gelungen.
-----Fazit-----
Das neue Spiel im Star Wars Universum ist ein Muss für Fans, sowie für alle Freunde von Ego-Shootern. Klassische Shooter Elemente werden perfekt mit dem Einsatz der Macht verbunden, mit ein bisschen Übung kann man nur mit dem Lichtschwert so effektiv wie mit Waffen kämpfen. Die nun sehr ausgereifte Grafik, die Atmosphäre, die tollen Duelle, das Star Wars Feeling, sowie der sehr unterhaltsame Multiplayermodus machen das Spiel interessant. Der Spielspaß ist für lange Zeit garantiert und gerade am Anfang wird es eine Herausforderung sein allen Großwummenträgern ihre Schwächen aufzuzeigen und sie mit der Macht das Fürchten zu lehren. Der Boc ist begeistert. Weniger taktische Elemente, einfache Rätsel und ein Schwerpunkt auf klassischen Shooterelementen machen das Spiel zu einer schönen Abwechslung, wenn man sich mal wieder abreagieren will. Das Spiel löst X-Wing: Alliance als Top Spiel in der Star Wars Welt aus Sicht des Bocs ab. Es wird also uneingeschränkt empfohlen.
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