Star Wars - Jedi Knight 2: Jedi Outcast (PC Spiel Shooter) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Bittner@01
Machtspiele mit Kyle Katarn
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Jedi Knight 2 stellt eigentlich keine allzu hohen Forderungen an ihr System. Ab einem 500 Mhz Prozessor, einer 32 MB Grafikkarte, am besten mit Nvida-Chip, 128 MB Arbeitsspeicher und etwa 650 MB freiem Festplattenspeicher dürfte das flüssige Spielen auch in aufwendigen Szenen keine Probleme machen. Dies gilt allerdings nur wenn man die Grafik und Soundeinstellungen seinen Systemvorraussetzungen anpasst.
Die Bedienung des Spiels ist im Prinzip nicht besonders kompliziert, jedoch auch nicht gerade Anfängerfreundlich. Die Grundsteuerung funktioniert wie in jedem anderen Egoshooter, mit dem Unterschied das man neben Springen, Kriechen und Schießen auch noch die „Macht“ einsetzen muss. Das ist zwar bei einem Star-Wars Spiel nicht sonderlich überraschend, aber bringt einige Probleme mit sich. Mit der Macht kann man verschiedene Aktionen Ausführen, wie zum Beispiel Griff, Schub, Blitz oder Heilung. Die jeweilige Aktion wählt man entweder mit den Funktionstasten (F1-F8) oder mit einem über die tasten X und Z steuerbares Menü aus. Man benötigt außerdem eine Taste um diese Aktion auszuführen, dazu empfehle ich entweder die dritte Maustaste (falls vorhanden) oder die 1 aus dem Ziffernblock, sofern man zum Spielen die Cursor-Tasten benutzt, bzw. die Taste R, wenn man mit den Tasten W,A,S und D steuert. Letztendlich muss sich jeder selbst die Steuerung so konfigurieren, dass er am besten damit zurechtkommt.
Die Grafik von Jedi Knight 2 ist hervorragend. Bei mittelmäßigen Einstellungen verpasst man nichts. Die Levels sind nicht besonders kompliziert aufgebaut (was für Star-Wars typisch ist) und deshalb nicht sonderlich rechenaufwendig. Dafür sind die Figuren sehr gut animiert und auch die Texturen sind sehr detailliert. Man hat den Eindruck das Ravensoft bei Jedi Knight 2 alles aus der Q3-Engine herausgeholt hat. Besondere Details wie Einschusslöcher, Einschnittspuren des Lichtschwerts, zischend verdampfende Regentropfen an dessen Klinge und sprühende Funken machen das Spiel unheimlich realistisch.
Die Story ist leicht zu verstehen, jedoch ist es besser, wenn man die Geschehnisse aus dem ersten Teil kennt. 8 Jahre nach den Geschehnissen im Film „Rückkehr der Jediritter“ werden Kyle Katarn (Spieler) und seine Frau Jan von Mon Mothma, der Anführerin der Rebellen, auf den Planeten Kejim geschickt um eine verlassene Spionagestation des Imperiums zu untersuchen. Dort finden sie heraus das dort das Imperium eine Mine betreibt um „Machtkristalle“ zu fördern. Kyles Frau Jan wird vom dunklen Jedi Desann entführt. Kyle begiebt sich ins geheime „Tal der Jedi“ einen Ort aus dem ersten Teil an dem sich das Zentrum der Macht befindet. Dort lässt er sich von der Macht durchströmen um seine Jedi-Fähigkeiten zurückzuerlangen und seine Frau zu befreien. Was er nicht ahnt, ist das Desann ihm dorthin gefolgt ist und nun mit Hilfe des Tals der Jedi eine riesige Armee von dunklen Jedi ausbilden will...mehr will ich hier nicht verraten. Die Story führt sie durch tiefe Canyons, auf riesige Wolkenkratzer, in die Stadt in den Wolken auf Bespin, nach Yavin und durch riesige Raumschiffe. Es wird nie langweilig und man hat immer wieder Spaß beim Ausprobieren neuer, kürzlich erworbener Fähigkeiten.
Das Gameplay ist hervorragend! Wenn man die Steuerung beherrscht und mit der Macht umgehen kann ist man erstaunt zu was ein Jedi Fähig ist!
Zu beginn des Spiels, als man noch kein Lichtschwert besitzt, verzweifelt man schnell an Gegnergruppen von 5-6 Mann. Mit Lichtschwert und Macht kann man ab einer bestimmten Übungsstufe gegen beliebig viele Gegner leicht bestehen. Das Lichtschwert kann zum Schlagen, Werfen und Schüsse blocken eingesetzt werden.
Zu Beginn steuert man Kyle aus der Egoperspektive, diese wechselt jedoch in die 3rd-Person Sicht (schräg von hinten) sobald man das Lichtschwert zieht. Der Umgang mit dem Lichtschwert ließe sich anders nicht koordinieren.
Die Spielatmosphäre ist eine weitere Stärke von Jedi Knight 2. Die Levels sind natürlich im Star-Wars Stil gestaltet – dieser ist nicht besonders Abwechslungsreich. Doch die perfekte Abstimmung von Ton und Bild (bekannte stücke aus dem Soundtrack) und die interessanten Kulissen geben das Gefühl einen Star-Wars Film mitzuerleben.
Man kommt oft an Orte mit Wiedererkennungswert und es gibt interessante Einlagen wie z.Bsp. das Steuern von kleinen Druiden oder das Bedienen schwerer Bordgeschütze. Ein Highlight ist dabei wohl die Passage in der man tatsächlich einen AT-ST (zweibeiniger Laufroboter, kennt wohl jeder...) steuern kann. Außerdem trifft man ständig auf dunkle Jedi-Ritter mit denen man sich spannende Duelle liefert.
Der Schwierigkeitsgrad ist nicht immer ausgewogen. Mit dem Lichtschwert ist es total einfach ganze Legionen der feindlichen Truppen niederzumähen. Die Duelle mit den anderen Jedi-Rittern können dafür teilweise unschaffbar erscheinen, vor allem im Kampf gegen eine Überzahl. Auch die Rätsel sind teilweise viel zu schwer, so ist manchmal der einzige Weg weiterzukommen eine kleine Lüftungsöffnung in irgendeiner dunklen Ecke die kaum zu finden ist. Solche Momente bringen den Actiongeladenen Spielfluss leider oft zum Erliegen.
Waffen:
- Elektroschocker, später ersetzt durch Lichtschwert
- Pistole
- Blastergewehr
- Wookiebogen
- Scharfschützengewehr
- Schnellfeuergewehr
- EMP-Gewehr
- Flechette-Gewehr (Schrotflinte)
- Raketenwerfer
- Handgranaten, Haftminen, Detonationspakete zum
zerschießen
Im Multiplayermodus hat man viele Möglichkeiten. Man kann Jeder gegen Jeden, Team gegen Team, Capture the Flag und (meiner Meinung nach am Besten:) Duell spielen.
Im Duell-Modus bekämpfen sich 2 Spieler in einer Arena, der Gewinner spielt weiter, der Verlierer muss sich an der Warteliste hinten „anstellen“.
Fazit: Jedi Knight 2 ist nicht nur für Star-Wars Fans zu empfehlen. Es ist meiner Meinung nach das beste Star-Wars Spiel seit langem und zur Zeit das beste Actionspiel auf dem Markt. Der einzige Unterschied zu anderen Spielen, nämlich die Tatsache Jedi Ritter zu sein, eröffnet unendliche Möglichkeiten und sorgt für viel Spielspaß – mindestens ein bis zwei Wochen lang.
38 Bewertungen, 4 Kommentare
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22.05.2002, 23:49 Uhr von Gorion
Bewertung: sehr hilfreichziemlich gute auseinandersetzung mit dem spiel! muss ich neidlos zugestehen, hab nämlich selbst nen bericht dazu veröffentlicht...gruß, gorion
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21.05.2002, 10:46 Uhr von G_Freeman
Bewertung: sehr hilfreichsehr guter artickel, da jedi knight 2 fast durchgespielt habe teile ich deine meinung über das BSTE spiel was es zur zeit gibt.
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21.05.2002, 00:05 Uhr von McBommels
Bewertung: sehr hilfreichwow - ich glaubs H. Bittner schreibt nen Artikel ... -der ist sehr gut gewurden!
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20.05.2002, 23:12 Uhr von OLI.G.
Bewertung: sehr hilfreichdas ist ja wohl der hammer, da schreibst du einen artikel und der schlägt gleich ein wie ne bombe!!!
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