Star Wars - Jedi Knight 2: Jedi Outcast (PC Spiel Shooter) Testbericht

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ab 31,04
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Erfahrungsbericht von schalkman

Möge die Macht mit dir sein!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

1. Entwickler
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Entwickler ist Raven im Verbund mit Lucas Arts. Die Vermarktung für Deutschland hat Activision übernommen. Der Preis für das Game liegt zwischen 44 und 49 Euro.

2. Vorraussetzungen
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Mindestvorraussetzungen:

350 MHz Prozessor
64 MB Ram
665 MB HDD

Empfohlen:

400 MHz Prozessor
128 MB Ram
665 MB HDD

3. Genre
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Jedi Knight 2 lässt sich als Ego-Shooter mit Rätselelementen definieren, wobei "Shooter" nicht ganz richtig ist, denn eigentlich nimmt ein echter Jedi viel lieber sein Lichtschwert...

4. Story
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Leider ist die sehr schwach: Kyle Katarn, Jedi Veteran aus dem ersten Teil, hat der Macht komplett abgeschworen und ist nun ganz normaler Söldner im Auftrag der neuen Republik. Als aber während eines Auftrags seine Geliebte Jan von dem bösen Jedi-Meister Desann getötet wird hört für Kyle der Spass aus und er begibt sich zu Master Skywalkers Jedi-Akademie auf Yavin, um die Macht wiederzuerlangen. Anschließend geht es auf einen Kreuzzug gegen das Böse in Person von Desann, viele alte Bekannte wie Lando Calrissian oder eben Luke Skywalker tauchen auf.

5. Gameplay
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Fangen wir mal ganz von vorne an: Sie sollen im Auftrag der neuen Republik einen Planeten, auf dem imperiale Truppen stationiert sind erkunden. Doch was ist das? Keine Macht, kein Lichtschwert, kein Jedi? Nur ein ganz normaler Ego-Shooter mit knackigen Rätseln, die sich nie gleichen sondern immer anders sind und Jedi Knight 2 so interessant machen. Beispiel gefällig für ein Rätsel? Um weiterzukommen müssen sie durch eine Tür, die lässt sich allerdings von nichts und niemandem öffnen. Nach kurzem Überlegen steht fest, dass die Tür mit der Laserkanone, die vor ihr postiert ist gesprengt werden muss. Nur dumm, dass diese Kanone z.Z. keine Energie hat. Deshalb muss man erst in das Kontrollterminal und die Energie aktivieren. In den Rätseln wird alles von ihnen verlangt: Vom Fahren auf schwenbenden Müllschiffen bis zum ins All schleudern von Sturmtruppen hat sich Lucas Arts ganz schön was ausgedacht.
Nach einigen Spielstunden dann die Landung auf Yavin: Das gezielte Trainieren der Jedi-Fertigkeiten und der Lichschwertduelle zeigen sich schon bald als sinnvoll eingesetzte Zeit und verdrängen schon bald die Schusswaffen als Lieblingswummen. Die Jedi-Fähigkeiten reichen vom klassischen Stoss (wirft auch Gegner um), dem klassichen Zug (entwaffnet Gegner) über Macht-Geschwindigkeit und Gegner ablenken (wie einst ObiWan auf Todesstern 1) bis hin zu Heilung, Würgegriff (à la Darth Vader) und Energieblitzen (wie der Imperator auf Todesstern 2). Aber nicht nur in den normalen Kämpfen löst das Lichtschwert (man kann es übrigens auch werfen und es wehrt automatisch die Blasterschüsse gegen einen ab) den Blaster ab, sondern es gibt da noch spezielle Jedi-Lichtschwertduelle, die zuerst wie ein wildes geklicke aussehen, aber später dann durchaus koordinierte und gute Aktionen zulassen. Die ganzen Macht-Fähigkeiten sind so einfach wie möglich gehalten, aber so gut wie möglich umgesetzt. Kleiner Tipp für die Lichtschwertduelle: Mit Force-Speed kämpft sichs besser!
Die Gegner sind durchweg ganz gut umgesetzt, denn wenn man sich eine Sekunde Zeit lässt, dann unterhalten sich meist zwei wie beipielsweise "Die neue T-37 is' ne' echte Wucht"-"Ja hab auch schon davon gehört" oder "...und den Zeiten hab ich dann mit dem Blaster von hinten drangekriegt."-"Du hast echt zwei Jedi-Ritter auf einmal umgebracht?"-"Ja, du hättest dabei sein sollen!". Allerdings sollten die wenigsten Gegner ein Problem dastellen, denn sie können 70 % der Waffen sowieso mit ihrem Schwert abwehren. Einzig interessant sind Thermonaldetonatorenwerfer und Sturmtruppen, die versuchen einen einzukreisen. Die mit Abstand besten Gegner sind aber immer noch die "Wiedergeborenen", die dunklen Jedis mit denen man Lichtschwertduelle ausführen muss.
Noch kurz ein Wort zu den Pistolen und Blastern: Die meisten sind ja sowieso schon aus den Star Wars Filmen bekannt, wie z.B. die Blasterpistole, das Imperiale Sturmgewehr oder der Wookie-Bogenspanner. Von den insgesamt 12 Waffen sind allerdings auch einige neue, wie das EMP-Gewehr (knipst Schutzschilde aus, durchdringt Wände) oder das Disruptor-Gewehr, das absolut genau und tödlich als Scharfschützenwaffe gerne Anwendung findet.

6. Grafik
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Die guten Animationen, die schlichtweg riesigen Ausseareale und die tollen Lichteffekte machen fast die tristen und ausgewaschen wirkenden Texturen vergessen. Besonderes Ärgernis sind die Figuren für die Zwischensequenzen, denen hätte man ruhig mal richtige Dialoganimationen verpassen können.

7. Sound
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Hier kann der Star Wars Shooter voll punkten, denn der original Soundtrack, die originalen Effekte und die Vollprofi-Sprecher (teilweise auch aus den Filmen bekannt) machen einfach eine gute Stimmung!

8. Steuerung
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Die Steuerung hält sich zwar größtenteils an die Ego-Shooter Standarts und die Lichtschwertduelle sind nach einiger Übung gut zu steuern, allerdings ist der Einsatz der Machtzauber etwas zu schwer.

9. Fazit
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Jedi Knight 2 findet nicht nur eine Auszeichnung als bestes Star Wars-Spiel, sondern als aktuell bester Ego-Shooter. Anfangs heben nur die Rätsel das Spiel ab, das bestenfalls durchschnittlich erscheint, doch als dann Lichtschwertduelle und Machtkräfte ins Spiel kamen, wars um mich geschehen. Wer Ego-Shooter oder Star Wars mag (oder sogar beides), für dne ist das Game ein absolutes MUSS!

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