Steiff Schwein Jolanthe Testbericht

Steiff-schwein-jolanthe
ab 24,93
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Erfahrungsbericht von Anonym126

Jolante !

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Meine Kinderzeit liegt schon viele Jahre zurück, doch ich habe immer noch Spielzeug, Puppen und vor allem meine geliebten Steifftiere gut und sicher aufgehoben. Besonders die Steifftiere hatten es mir angetan und es gab keinen Geburtstag und kein Fest, an dem meine Steifftierfamilie nicht wieder Zuwachs bekam. Diese Liebe zu Kuscheltieren übertrug ich natürlich auf meinen Sohn. Alles begann mit einer kleinen, gelben Steiffente, die er zu seiner Geburt bekam. Es folgten Hunde, Teddies, Igel, Elefanten und Katzen und zu guter letzt musste es sogar das Schwein Jolante sein.

Das Jolante auch Jolante war erkannte man gleich von Anfang an. Um ihren Hals trug sie ein rundes Pappschildchen mit ihrem Namen. Übrigens hießen alle Steiffschweinchen so, doch das störte überhaupt nicht. Auch den anderen Steifftieren wurden bereits bei ihrer Anfertigung Namen zugeteilt. Manche passten zu den Tieren, andere nicht. Bei Jolante traf der Name genau ins Schwarze. Er passte wunderbar zu diesem netten Schweinchen, das für uns sofort ein weibliches Tier war. Jolante war also eine freundliche Sau.
Sie hatte auch noch den bekannten Steiffknopf im Ohr, das Markenzeichen des Unternehmens, deren Gründerin Margarete Steiff ist.

Jolante ist ungefähr 30cm lang und mit Kopf und aufgerichtetem Schwänzchen ca. 20cm hoch. Sie besteht aus angenehm weichem Plüsch. Die Farbe unserer kleinen Sau lag zwischen rosa und beige. So richtig hellrosa hätte mir Jolante nicht besonders gefallen. Dieser dezente Farbton war viel besser für sie.

Jolante stand auf ihren vier knuffeligen Beinen, die dick und kompakt waren und einer Sau würdig. Ganz besonders hübsch sahen ihre Ohren aus, die eigentlich von echten Schweineohren recht weit entfernt waren. Jolantes Ohren waren fast rund und ziemlich groß. Von außen waren die Ohren mit Plüsch überzogen und von innen waren sie mit einem rosafarbenen Stoff gefüttert worden. Das sah wirklich sehr niedlich aus.

Und dann erst der Blick! Jedes Stofftier hat einen eigenen Ausdruck und obwohl es viele „Jolante“ gegeben hatte, sah unsere am liebsten aus. *g* Ihre dunkelblauen, runden Knopfaugen standen dicht bei einander und hatten einen sanften und freundlichen Ausdruck. Da das offene Mäulchen mit in den Kopf eingearbeitet war, sah es immer so aus als lächele unsere Jolante. Sie war eine wirklich freundliche Sau. Der kleine Schweinerüssel vorn endete in zwei kleinen schwarzen Nasenlöchern.

Doch das Beste war Jolantes Schwänzchen. Es war recht dick, da es aus dem selben Material genäht worden war wie der Körper. Damit Jolante ihr Schwänzchen auch aufrecht halten und sogar kringeln konnte, war ein dünner Draht mit eingenäht worden. Das war natürlich die Attraktion bei den Kindern. So musste Jolantes Ringelschwänzchen so einiges erdulden und das hinterließ irgendwann auch Spuren. Die Naht gab bei all den Strapazen nach und der Draht wurde plötzlich sichtbar. Ich versuchte mehrmals das Schwänzchen zu retten und nähte es wieder zusammen. Doch es war und blieb Jolantes Schwachstelle und dann gab ich auf und Jolantes Schwanz auch. So musste notgedrungen auf den Draht und damit auch auf die Beweglichkeit des Schwänzchens verzichtet werden. Nun hing es schlapp und schlaff hinter herunter und hatte mehr Ähnlichkeit mit einem Lämmerschwanz als mit dem eines Schweins.

Doch Jolante wurde deswegen nicht weniger geliebt. Sie wurde überall mit hingenommen und musste wirklich einiges über sich ergehen lassen. So wurde der rosige Plüsch nach und nach dunkler und es wurde Zeit für eine große Wäsche. Ich habe Jolante das Rotieren in der Waschmaschinentrommel erspart. Mit einem milden Flüssigwaschmittel habe ich sie immer mal wieder im Waschbecken ausgewaschen. Zum Trocknen steckte ich sie aber in den Trockner und sie kam jedes Mal unbeschadet heraus. Von außen war sie dann zwar trocken, doch innen steckte die Nässe noch drin. So brauchte Jolante einige Tage bis sie sich von dem Vollbad erholt hatte und wieder trocken war. Doch dann sah sie fast wieder aus wie neu.

Natürlich wurde Jolante im Laufe der Jahre nicht schöner. Ihre Ohren verloren den weichen Plüsch und sie wurde alles in allem farblich etwas grauer. Doch ihre Knopfaugen und ihr Schweinrüssel haben alles gut überstanden.

Heute sitzt Jolante zusammen mit ihren besten Freunden, der gelben Ente und dem Steiffteddy Molly, in einer Glasvitrine und genießt ihr Altenteil. Der Preis für das Schweinchen lag damals bereits bei 50DM. Wie teuer Jolante heute ist kann ich nicht sagen. Doch ich denke, die Summe wird weiter über den 50DM liegen.

Die Steifftiere waren immer schon sehr teuer. Aber sie waren und sind auch etwas Besonders. Die Tiere werden liebevoll und kindgerecht hergestellt. Und haltbar sind sie außerdem noch, was man an unserer Jolante gut erkennen kann. Die Zeit der Steifftiere ist bei uns längst nicht vorbei. Es ist nur eine Kaufpause eingetreten, die sicher irgendwann enden wird. Darauf freue ich mich schon.

Liebe Grüße

Catty

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