Stonehenge Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Qualle
Stonehenge - Vergangenheit oder Gegenwart
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Europas berühmtestes prähistorisches Monument – eigentlich müsste man eine neue Kategorie aufmachen. Aber da hier schon viele Berichte stehen, möchte ich meinen auch hinzufügen.
Viele eigenartig aufeinanderliegende Steine auf eine Wiese; Und rings herum Weideland und in weiter Entfernung Wald, Dazu tausende Besucher, die mit Kopfhörern am Ohr um diese Steine laufen.
So hätte ich Stonehenge vor fast 40 Jahren beschrieben. Nun bin ich aber kein kleines Kind mehr und möchte noch etwas mehr über dieses interessante Monument schreiben.
Noch etwas müde von der langen, nur mit kleinen Pausen unterbrochenen Anreise erreichen wir am späten Vormittag Den Parkplatz vor Stonehenge. Die Ausschilderung zu diesem weltbekannten Objekt war 1995 nicht besonders gut. Aber nach einigen Nachfragen bei Passanten fanden wir diese Steine an der Kreuzung der Straßen A303 und A344. Das ganze Gelände ist touristisch groß aufgezogen. Der Parkplatz war schon recht gut mit Besuchern gefüllt. Das herrliche Sommerwetter lockte zu solchen Sehenswürdigkeiten in der Natur.
Für 10,50 Pfund (Kinder 1,50 Pfund, Erwachsene 3,00 Pfund) kauften wir uns Eintrittskarten. Jeder bekam noch ein Tonbandgerät. So konnte man sich seine individuelle Tonbandführung gestalten. Die Tonbandführung war in verschiedenen Sprachen, auch in deutsch. In England haben wir sonst fast nur Erläuterungen, Führungen in englisch gekommen.
Dazu bekamen wir noch einen übersichtsplan über das Gelände. Nun ging unsere zwei stündige Wandehrung durch die Steinkreise (seit 1984 Stätte des Weltkulturerbes) los.
So ganz den Ursprung dieser Steine hat man noch nicht herausgefunden. Es sind Überreste eines prähistorischen Tempels, der vor etwa 3500 Jahren noch benutzt wurde. Seine Anfänge liegen jedoch weiter zurück.
Ich möchte hier nicht aus Büchern abschreiben, sondern meine Eindrücke beschreiben.
Rings, um die in vielen Bildern gezeigten Steine, befindet sich ein kreisförmiger (viele Meter im Durchmesser breit) Erdwall und ein Graben, Man kann um die mittleren Steine herumwandern, aber zu den größten darf man nicht mehr. Viele Besucher hatten ihre Spuren hinterlassen, was der Erhaltung des Monuments nicht dient. Schon 1978 wurde das wandern zwischen den Steinen nicht mehr erlaubt.
Bei anderen Steinkreisen in England darf man das noch. Hier ist ein Weg um diese Sehenswürdigkeit.
Innerhalb dieses Erdwalls befinden sich noch zwei Hügelgräber, ein Opferstein, zwei Positionssteine. Und das Zentrum bilden die großen und kleinen Stehenden, auf der Erde liegenden und auf den Steinen liegenden Steine aus Sandstein, Trilithen und Savarsensteinen. Es ist das schon von weiten sichtbare und auf vielen Prospekten abgebildete Monument.
Nun, möchte ich die künftigen Besucher von Stonehenge noch auf zwei größere Steine am Eingang der Anlage auf dem Parkplatz hinweisen. Steine die sich äußerlich für den Leihen gleichen, sind doch sehr unterschiedlich. Der eine fühlt sich warm an und der andere ist kalt. Wenn ich mich noch recht erinnere ist der eine (warme) ein Blaustein. Ein Stein, der hier in der Nähe vorkommt. Leider habe ich das besondere an diesen Steine vergessen.
Für den, der Mitbringsel liebt, gibt es auf dem Parkplatz auch jede Menge „Gift“ Shops.
Etwa 1 km nördlich von Stonehenge auf Larkhill ist ein Besucherzentrum, wo sich der Besucher viele Informationen besorgen kann. Hier bekommt er eine Vorstellung der ursprünglichen Lage der Monumente von Stonehenge und der Umgebung.
In der Umgebung von Stonehenge sind zahlreiche andere Monumente zu sehen, die sich über eine Reihe von Fußwegen erreichen lassen. Wir waren aber müde von der Anreise und suchten den nächsten Zeltplatz auf. Unweit dieser Steinkreise liegt sehr idyllisch auf einer Wiese ein schöner Zeltplatz. Für 9,25 Pfund, umgerechnet 11 Euro war er sehr preiswert. Ich muss noch ergänzen, dass wir 1995 als wir in Großbritannien waren, nur knapp 2,30 DM für ein Pfund zahlen mussten.
Ein Bummel durch die Lande ist für einen Erholungssuchenden recht interessant. Es gibt zwar nicht so viel außergewöhnliches, aber irgend wie hat die Gegend mit ihren Wiesen, Bäumen, der Landwirtschaft und den vielen Steinen auch ihren Reitz. Den typisch englischen (sehr kurz) Rasen findet man in vielen Vorgärten. Sehr viele Bäume sind streng in Form geschnitten.
Wer sich für alte Kultur speziell auch Reste aus der Römerzeit interessiert, für den lohnt sich ein Besuch in Stonehenge und der Umgebung. In fast ganz England findet man zahlreiche Überreste aus dieser Zeit. In einen anderen Bericht werde ich über Bath schreiben. Die Stadt ist einen Besuch wert.
Danke für das Interesse an meinen Berichten.
Viele eigenartig aufeinanderliegende Steine auf eine Wiese; Und rings herum Weideland und in weiter Entfernung Wald, Dazu tausende Besucher, die mit Kopfhörern am Ohr um diese Steine laufen.
So hätte ich Stonehenge vor fast 40 Jahren beschrieben. Nun bin ich aber kein kleines Kind mehr und möchte noch etwas mehr über dieses interessante Monument schreiben.
Noch etwas müde von der langen, nur mit kleinen Pausen unterbrochenen Anreise erreichen wir am späten Vormittag Den Parkplatz vor Stonehenge. Die Ausschilderung zu diesem weltbekannten Objekt war 1995 nicht besonders gut. Aber nach einigen Nachfragen bei Passanten fanden wir diese Steine an der Kreuzung der Straßen A303 und A344. Das ganze Gelände ist touristisch groß aufgezogen. Der Parkplatz war schon recht gut mit Besuchern gefüllt. Das herrliche Sommerwetter lockte zu solchen Sehenswürdigkeiten in der Natur.
Für 10,50 Pfund (Kinder 1,50 Pfund, Erwachsene 3,00 Pfund) kauften wir uns Eintrittskarten. Jeder bekam noch ein Tonbandgerät. So konnte man sich seine individuelle Tonbandführung gestalten. Die Tonbandführung war in verschiedenen Sprachen, auch in deutsch. In England haben wir sonst fast nur Erläuterungen, Führungen in englisch gekommen.
Dazu bekamen wir noch einen übersichtsplan über das Gelände. Nun ging unsere zwei stündige Wandehrung durch die Steinkreise (seit 1984 Stätte des Weltkulturerbes) los.
So ganz den Ursprung dieser Steine hat man noch nicht herausgefunden. Es sind Überreste eines prähistorischen Tempels, der vor etwa 3500 Jahren noch benutzt wurde. Seine Anfänge liegen jedoch weiter zurück.
Ich möchte hier nicht aus Büchern abschreiben, sondern meine Eindrücke beschreiben.
Rings, um die in vielen Bildern gezeigten Steine, befindet sich ein kreisförmiger (viele Meter im Durchmesser breit) Erdwall und ein Graben, Man kann um die mittleren Steine herumwandern, aber zu den größten darf man nicht mehr. Viele Besucher hatten ihre Spuren hinterlassen, was der Erhaltung des Monuments nicht dient. Schon 1978 wurde das wandern zwischen den Steinen nicht mehr erlaubt.
Bei anderen Steinkreisen in England darf man das noch. Hier ist ein Weg um diese Sehenswürdigkeit.
Innerhalb dieses Erdwalls befinden sich noch zwei Hügelgräber, ein Opferstein, zwei Positionssteine. Und das Zentrum bilden die großen und kleinen Stehenden, auf der Erde liegenden und auf den Steinen liegenden Steine aus Sandstein, Trilithen und Savarsensteinen. Es ist das schon von weiten sichtbare und auf vielen Prospekten abgebildete Monument.
Nun, möchte ich die künftigen Besucher von Stonehenge noch auf zwei größere Steine am Eingang der Anlage auf dem Parkplatz hinweisen. Steine die sich äußerlich für den Leihen gleichen, sind doch sehr unterschiedlich. Der eine fühlt sich warm an und der andere ist kalt. Wenn ich mich noch recht erinnere ist der eine (warme) ein Blaustein. Ein Stein, der hier in der Nähe vorkommt. Leider habe ich das besondere an diesen Steine vergessen.
Für den, der Mitbringsel liebt, gibt es auf dem Parkplatz auch jede Menge „Gift“ Shops.
Etwa 1 km nördlich von Stonehenge auf Larkhill ist ein Besucherzentrum, wo sich der Besucher viele Informationen besorgen kann. Hier bekommt er eine Vorstellung der ursprünglichen Lage der Monumente von Stonehenge und der Umgebung.
In der Umgebung von Stonehenge sind zahlreiche andere Monumente zu sehen, die sich über eine Reihe von Fußwegen erreichen lassen. Wir waren aber müde von der Anreise und suchten den nächsten Zeltplatz auf. Unweit dieser Steinkreise liegt sehr idyllisch auf einer Wiese ein schöner Zeltplatz. Für 9,25 Pfund, umgerechnet 11 Euro war er sehr preiswert. Ich muss noch ergänzen, dass wir 1995 als wir in Großbritannien waren, nur knapp 2,30 DM für ein Pfund zahlen mussten.
Ein Bummel durch die Lande ist für einen Erholungssuchenden recht interessant. Es gibt zwar nicht so viel außergewöhnliches, aber irgend wie hat die Gegend mit ihren Wiesen, Bäumen, der Landwirtschaft und den vielen Steinen auch ihren Reitz. Den typisch englischen (sehr kurz) Rasen findet man in vielen Vorgärten. Sehr viele Bäume sind streng in Form geschnitten.
Wer sich für alte Kultur speziell auch Reste aus der Römerzeit interessiert, für den lohnt sich ein Besuch in Stonehenge und der Umgebung. In fast ganz England findet man zahlreiche Überreste aus dieser Zeit. In einen anderen Bericht werde ich über Bath schreiben. Die Stadt ist einen Besuch wert.
Danke für das Interesse an meinen Berichten.
15 Bewertungen, 2 Kommentare
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16.04.2002, 18:34 Uhr von Andreas68
Bewertung: sehr hilfreichEin interessanter Bericht! Darf ich ergänzen, dass Druiden u. Anhängerin der Großen Göttin dort heute noch u. wieder feiern wollen u. empörenderweise in einer Demokratie mit Religionsfreiheit immer wieder gerichtlich darum kä
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21.03.2002, 15:40 Uhr von forgi
Bewertung: sehr hilfreichGefällt mir sehr gut, der Bericht. Würd ich auch gern mal sehen die mystischen Steine
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