Storchenmühle Selbstbau Testbericht
ab 12,67 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
Erfahrungsbericht von Papa_Santano
WENN KINDER INS GEFÄNGNIS MÜSSEN !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vorwort:
Ein wenig erinnert mich das Produkt um das es in diesem Bericht gehen soll an das Märchen von Hänsel und Gretel, wobei mir dessen Ausgang immer am besten gefallen hat. So eine gegrillte Hexe soll ja etwas ganz delikates sein. Hänsel und Gretel wurden ja wenn ich mich recht entsinne in einem kleinen Stall eingesperrt um der Hexe nicht entkommen zu können. Und denke ich an Hexe, denke ich an mein geliebtes Mütterchen, denn viel anders hat sie mich auch nicht behandelt. Anstelle mich mit meinen 9 Monaten rumlaufen zu lassen saß ich in Einzelhaft. Eigens für diesen Zweck hatten sich meine Eltern damals 1970 einen Laufstall angeschafft um mich an der Flucht zu hindern. Meine Mutter wird dann auch ein Liedchen davon singen können welch schwieriges Unterfangen es war mich in meiner Zelle einzusperren.
Heute, mehr als 30 Jahre später ist es dann für mich auch ein Genuss zu sehen wie die jüngste meiner beiden Nichten in einem Laufstall gefangen gehalten wird.
Könnte sie mich schon verstehen wäre es mir ein Vergnügen sie nach den Haftbedingungen zu fragen, aber auch so ist es ein netter Anblick sie da in ihrer Einzelhaft sitzen zu sehen.
Wir haben diesen Laufstall gekauft, nachdem der alte, in dem meine erste Nichte ihre Zeit abgesessen hat auseinander fiel. War auch ein ziemlich altes Ding, total klapperig und ausgelutscht. Bei Pre na tal ( Ich mache jede Wette das habe ich falsch geschrieben ), einem Babyladen, hat sie sich dann einen neuen für rund 50 Euro von Storchenmühle gekauft, und wie so oft war es an mir das Ding dann aufzubauen und in Betrieb zu nehmen. Also ich hab ja schon eine ganze Menge Möbel aufgebaut, aber so ein Laufstall war dann auch für mich eine Premiere.
Kann ja eigentlich nicht so schwer sein so ein Ding aufzubauen dachte ich mir, was natürlich ein Fehler war, denn ganz so einfach ist es absolut nicht.
In dem Paket was ich vorfand waren dann auch alle Teile fein säuberlich durcheinander eingepackt. Eine große, etwa 1 m² große Grundplatte, die passenden Stäbe, und ein paar Schutz und Abschlussleisten. Ebenso war da noch eine Unterlage drin, denn so ganz auf dem nackten Holz sollte meine Nichte dann ihre Haft doch nicht antreten müssen. Eine sehr weiche und dicke Matte übrigens die mich aber mehr an eine Minimatratze erinnerte.
Dem Paket lag dann auch eine Aufbauanleitung bei, die es wirklich in sich hatte. Entweder bin ich zu blöd um so einen Laufstall aufzubauen, oder aber die Bildchen die da von Hand aufgemalt waren stimmten vorne und hinten nicht.
Zum Glück waren alle Schrauben und Muttern dabei, was ja leider nicht immer der Fall ist, und man dann auch noch in den Baumarkt rennen darf.
War hier aber nicht der Fall und doch hat der Aufbau fast eine ganze Stunde gedauert. Das lag ganz einfach daran, dass die Bohrungen in der Bodenplatte viel zu eng waren. Um die Stäbe bis zum Anschlag einfügen zu können hätte ich rohe Gewalt anwenden müssen. Also habe ich die Kanten mit einer Feile bearbeitet und dann die Stäbe mit einem Gummihammer eingesetzt. Um dem ganzen dann auch etwas halt zu geben mussten noch vier Querstreben als auch die Abschlussleisten eingebaut werden. Und als mein Werk dann vollendet war habe ich erst mal kontrolliert ob sich da irgendwo scharfe Kanten befinden, an denen sich der kommende Häftling verletzen könnte. Manch Knacki macht so was ja extra um auf die Krankenstation zu kommen, doch alles was auch nur entfernt nach Verletzungsgefahr aussah wurde beseitigt. Dem Hersteller muss ich dann an dieser Stelle auch ein Kompliment machen, denn alle Bohrungen waren tief eingesenkt und für die Senkkopfschrauben gab es auch gleich die passenden Plastikabdeckkappen mit dazu. Überhaupt hat man sich große Mühe gegeben den Laufstall stabil, sicher und dennoch in einer leichten Bauweise herzustellen. Vergessen sollte man nämlich nicht das es in der Regel die Frau ist, die mit dem Dingen dann durch die Wohnung läuft und es mal hier mal und mal dort aufstellt. Je leichter dann so ein Laufstall ist, um so besser.
Ein ganz wichtiger Aspekt ist auch der Abstand der einzelnen Stäbe zueinander. Das schlimmste was passieren könnte wäre wenn der Häftling seinen Kopf durch die Stäbe pressen könnte. Was hieraus folglich passieren kann wird sich jeder ausmalen können. Bei manchen Herstellern ist es ja leider so, dass diese aus Kosentgründen weniger Stäbe verwenden, und diese dann in größeren Abständen zueinander positionieren, was dann eben dazu führen kann das der Häftling nicht nur die Hände, sondern eben auch den Kopf durchstecken kann.
Eine Sache, auf die ich zunächst weniger geachtet hatte gefiel mir dann auch sehr gut. Unter der Bodenplatte befinden sich noch vier Bohrungen um dort kleine Gummifüße montieren zu können. Je nachdem ob man die Einzelzelle auf Teppichboden, oder PVC aufstellt dienen diese Füße dann als Schutz gegen ein versehentliches wegrutschen.
Als letztes kam dann noch die Matte rein, die wie Eingangs gesagt ziemlich dick und angenehm weich ist. Und wie Häftlinge nun einmal so sind randalieren diese hin und wieder in ihrer Zelle. Gut zu wissen das man den Bezug der Matte lösen und abziehen kann, um diesen dann zu waschen. Ist zwar nur ein hauchdünner Stoff, aber immerhin.
Tja, und dann war es soweit, die Zelle war bezugsfertig und mein kleiner Untersuchungshäftling wurde ohne große Worte hineingesetzt. Eigentlich wollte ich meiner Nichte noch ihre Rechte vorlesen und sie mit den Haftbedingungen vertraut machen, doch irgendwie fand meine Schwester das nicht so toll.
Und dann saß sie da in ihrem Laufstall und sah mich etwas zornig an. Es dauerte auch nicht lange bis sie sich das erste mal aufrichtete und an den Stäben hochzog. Hier konnte man dann auch wunderbar sehen das der Umfang der Stäbe genau das richtige Maß hatte. Nicht zu dünn, und nicht zu dick konnten ihre kleinen Hände die Stäbe fast vollständig umschließen.
An eine eventuelle flucht ist dann aufgrund der Höhe der Stäbe derzeit noch nicht zu denken. Ich kann also noch ein wenig warten bis ich den oberen Rand mit Stacheldraht bestücken werde.
Um es kurz zu machen gefällt mir dieser Laufstall sehr gut, auch wenn der Aufbau etwas länger dauerte. Er ist stabil, leicht zu transportieren und absolut ausbruchsicher. Was will man also mehr für die paar Euro erwarten ?
Ein wenig erinnert mich das Produkt um das es in diesem Bericht gehen soll an das Märchen von Hänsel und Gretel, wobei mir dessen Ausgang immer am besten gefallen hat. So eine gegrillte Hexe soll ja etwas ganz delikates sein. Hänsel und Gretel wurden ja wenn ich mich recht entsinne in einem kleinen Stall eingesperrt um der Hexe nicht entkommen zu können. Und denke ich an Hexe, denke ich an mein geliebtes Mütterchen, denn viel anders hat sie mich auch nicht behandelt. Anstelle mich mit meinen 9 Monaten rumlaufen zu lassen saß ich in Einzelhaft. Eigens für diesen Zweck hatten sich meine Eltern damals 1970 einen Laufstall angeschafft um mich an der Flucht zu hindern. Meine Mutter wird dann auch ein Liedchen davon singen können welch schwieriges Unterfangen es war mich in meiner Zelle einzusperren.
Heute, mehr als 30 Jahre später ist es dann für mich auch ein Genuss zu sehen wie die jüngste meiner beiden Nichten in einem Laufstall gefangen gehalten wird.
Könnte sie mich schon verstehen wäre es mir ein Vergnügen sie nach den Haftbedingungen zu fragen, aber auch so ist es ein netter Anblick sie da in ihrer Einzelhaft sitzen zu sehen.
Wir haben diesen Laufstall gekauft, nachdem der alte, in dem meine erste Nichte ihre Zeit abgesessen hat auseinander fiel. War auch ein ziemlich altes Ding, total klapperig und ausgelutscht. Bei Pre na tal ( Ich mache jede Wette das habe ich falsch geschrieben ), einem Babyladen, hat sie sich dann einen neuen für rund 50 Euro von Storchenmühle gekauft, und wie so oft war es an mir das Ding dann aufzubauen und in Betrieb zu nehmen. Also ich hab ja schon eine ganze Menge Möbel aufgebaut, aber so ein Laufstall war dann auch für mich eine Premiere.
Kann ja eigentlich nicht so schwer sein so ein Ding aufzubauen dachte ich mir, was natürlich ein Fehler war, denn ganz so einfach ist es absolut nicht.
In dem Paket was ich vorfand waren dann auch alle Teile fein säuberlich durcheinander eingepackt. Eine große, etwa 1 m² große Grundplatte, die passenden Stäbe, und ein paar Schutz und Abschlussleisten. Ebenso war da noch eine Unterlage drin, denn so ganz auf dem nackten Holz sollte meine Nichte dann ihre Haft doch nicht antreten müssen. Eine sehr weiche und dicke Matte übrigens die mich aber mehr an eine Minimatratze erinnerte.
Dem Paket lag dann auch eine Aufbauanleitung bei, die es wirklich in sich hatte. Entweder bin ich zu blöd um so einen Laufstall aufzubauen, oder aber die Bildchen die da von Hand aufgemalt waren stimmten vorne und hinten nicht.
Zum Glück waren alle Schrauben und Muttern dabei, was ja leider nicht immer der Fall ist, und man dann auch noch in den Baumarkt rennen darf.
War hier aber nicht der Fall und doch hat der Aufbau fast eine ganze Stunde gedauert. Das lag ganz einfach daran, dass die Bohrungen in der Bodenplatte viel zu eng waren. Um die Stäbe bis zum Anschlag einfügen zu können hätte ich rohe Gewalt anwenden müssen. Also habe ich die Kanten mit einer Feile bearbeitet und dann die Stäbe mit einem Gummihammer eingesetzt. Um dem ganzen dann auch etwas halt zu geben mussten noch vier Querstreben als auch die Abschlussleisten eingebaut werden. Und als mein Werk dann vollendet war habe ich erst mal kontrolliert ob sich da irgendwo scharfe Kanten befinden, an denen sich der kommende Häftling verletzen könnte. Manch Knacki macht so was ja extra um auf die Krankenstation zu kommen, doch alles was auch nur entfernt nach Verletzungsgefahr aussah wurde beseitigt. Dem Hersteller muss ich dann an dieser Stelle auch ein Kompliment machen, denn alle Bohrungen waren tief eingesenkt und für die Senkkopfschrauben gab es auch gleich die passenden Plastikabdeckkappen mit dazu. Überhaupt hat man sich große Mühe gegeben den Laufstall stabil, sicher und dennoch in einer leichten Bauweise herzustellen. Vergessen sollte man nämlich nicht das es in der Regel die Frau ist, die mit dem Dingen dann durch die Wohnung läuft und es mal hier mal und mal dort aufstellt. Je leichter dann so ein Laufstall ist, um so besser.
Ein ganz wichtiger Aspekt ist auch der Abstand der einzelnen Stäbe zueinander. Das schlimmste was passieren könnte wäre wenn der Häftling seinen Kopf durch die Stäbe pressen könnte. Was hieraus folglich passieren kann wird sich jeder ausmalen können. Bei manchen Herstellern ist es ja leider so, dass diese aus Kosentgründen weniger Stäbe verwenden, und diese dann in größeren Abständen zueinander positionieren, was dann eben dazu führen kann das der Häftling nicht nur die Hände, sondern eben auch den Kopf durchstecken kann.
Eine Sache, auf die ich zunächst weniger geachtet hatte gefiel mir dann auch sehr gut. Unter der Bodenplatte befinden sich noch vier Bohrungen um dort kleine Gummifüße montieren zu können. Je nachdem ob man die Einzelzelle auf Teppichboden, oder PVC aufstellt dienen diese Füße dann als Schutz gegen ein versehentliches wegrutschen.
Als letztes kam dann noch die Matte rein, die wie Eingangs gesagt ziemlich dick und angenehm weich ist. Und wie Häftlinge nun einmal so sind randalieren diese hin und wieder in ihrer Zelle. Gut zu wissen das man den Bezug der Matte lösen und abziehen kann, um diesen dann zu waschen. Ist zwar nur ein hauchdünner Stoff, aber immerhin.
Tja, und dann war es soweit, die Zelle war bezugsfertig und mein kleiner Untersuchungshäftling wurde ohne große Worte hineingesetzt. Eigentlich wollte ich meiner Nichte noch ihre Rechte vorlesen und sie mit den Haftbedingungen vertraut machen, doch irgendwie fand meine Schwester das nicht so toll.
Und dann saß sie da in ihrem Laufstall und sah mich etwas zornig an. Es dauerte auch nicht lange bis sie sich das erste mal aufrichtete und an den Stäben hochzog. Hier konnte man dann auch wunderbar sehen das der Umfang der Stäbe genau das richtige Maß hatte. Nicht zu dünn, und nicht zu dick konnten ihre kleinen Hände die Stäbe fast vollständig umschließen.
An eine eventuelle flucht ist dann aufgrund der Höhe der Stäbe derzeit noch nicht zu denken. Ich kann also noch ein wenig warten bis ich den oberen Rand mit Stacheldraht bestücken werde.
Um es kurz zu machen gefällt mir dieser Laufstall sehr gut, auch wenn der Aufbau etwas länger dauerte. Er ist stabil, leicht zu transportieren und absolut ausbruchsicher. Was will man also mehr für die paar Euro erwarten ?
Bewerten / Kommentar schreiben