Stronghold Crusader (PC Strategiespiel) Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von Marc-Gonzo
\"Die haben keine Chance\" ...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hi alle zusammen,
heute will ich ein Strategiespiel beschreiben, dass mich sehr fasziniert hat. Obwohl ich eigentlich aus dem \"Zockalter\" raus bin, schaue ich mir immer wieder Neuheiten an. Nicht immer gelingt es dem Hersteller mich von seinem Spiel zu überzeugen, doch im Falle \"Stronghold Crusader\" habe ich sehr viel Zeit in der \"Wüste\" verbracht.
Die Geschichte ist eine einfach. Man spielt, besser gesagt kämpft an der Seite von Richard Löwenherz in verschiedenen Kreuzzügen. Es gibt verschiedene Gegener, die einmal eben als Gegner fungieren, in einer anderen Mission als Verbündete mit \"dir\" agieren.
Es gibt eine unheimlich große Anzahl an Missionen und es wird verdammt schwer sein,diese in einer relativ kurzen Zeit zu zocken. Grund hierfür sind die verschiedenen Schwerpunkte, die in jeder Mission anders gewichtet sind. Mal muss zuerst eine stabile Wirtschaft erbaut werden und erst auf dieser Basis läßt sich eine großes Heer aufbauen. Mal liegt der Schwerpunkt auf Verteitigung, mal auf Angriff. Die gegebenen Ressourcen sind ebenfalls von Mission zu Mission unterschiedlich. Mal hat man eine prächtige Oaselandschaften, die blühen und gedeihen, mal steht man zu 90% in der Wüste und muss mit den wenigen Ressourcen sein Handeln unter Beweis stellen.
Da es sich hier um ein Strategiespiel handelt und eigentlich auch der Kampf dann irgendwann im Vordergrund steht, kann man sich hier schön als Taktiker beweisen. Welchen Gegner greife ich zuerst an? Welcher besiegte Platz/Raum bietet mir mehr Schutz, Ressourcen usw.
Auf jeden Fall super gemachte und interessante Missionen.
Wem die Kreuzzüge zu langweilig werden sollten oder wenn man alle Missionen durchgezockt hat, kann immer noch ein paar historische Missionen durchspielen.
Und wenn das hier auch mal erschöpft ist, steht ein Karteneditor zur Verfügung, mit dem Ihr euere eigenen Szenarien bauen könnt.
Diese können dann gegen Computergegner oder im Netzwerk gegen Menschliche-Fürsten gezockt werden.
Die komplette Steuerung des Games ist absolut einfach und man muss nicht mal eine Anleitung gelesen haben, um es verstanden zu haben, wie das Game gesteuert wird.
Da die Maus in der regel zwei Tasten hat, hat man auch schon das meiste abgedeckt. Rechtemaustaste klicken und schon hat man die Game-Mappe-Optionen. Hier kann man die Sichten der Karte steuern. Blickwinkel, Zoom-In und Zoom-Out, Höhenverstellung und die Himmelsrichtungen ändern.
Wird die linke Maustaste auf ein Objekt geklickt, sei es Gebäude, Person oder sonstiges, so bekommt man dementsprechend weitere Informationen angezeigt. Bei Personen z.B. kann man rausfinden, wie der Status der Person ist, ob sie zufrieden ist oder eher nicht. Ab und an geben die Menschen dann auch ihre Meinung zu eurer Herrschaft ab. Soldaten, bzw. Heerpersonen kann man auch so einzeln auswählen und steuern. Bei Gebäuden z.B. kann man deren Status überprüfen, ob hier gearbeitet wird, was fehlt oder man kann die Funktion einer Herstellung steuern.
Eine Gruppe von Soldaten wird so angesteurt: linke Maustaste klicken, halten, ziehen. Fertig.
Zu weiteren Optionen gelangt man entweder über die Esc-Taste oder über einen Klick im Menü-Teil des Games, in dem sich übrigens alle Gegenstände wieder finden, die zum Bauen und Herstellen benötigt werden.
Eine Art Assistent, so nenne ich ihn einfach jetzt mal, gibt immer gerne Ratschläge. D.h., wenn man versucht etwas zu bauen und es mangelt nun mal an Holz, so macht sich eine stimme bemerkbar, die euch drauf aufmerksam macht, dass etwas fehlt. Man kann diese Hilfe auch ausschalten, jedoch erweist sie sich als sehr hilfreich, wenn man mal alle Hände voll zu tun hat und nicht alles im Auge behalten kann.
Die Grafik ist schon top. Wenn man bedenkt, dass das Game selbst auf einem zwar relativ neuem Laptop, aber auf einer normalen ATI Grafikkarte läuft. Alle Einheiten und Gebäude sind schön detailgetreu dargestellt. Ja das macht schon was her.
Kleinere Fehler treten aber ab und zu mal auf. Dabei handelt es sich um so Sachen, wie: Personen laufen eine Steinklippe hoch und diese wird dann auf einmal durchsichtig. So Fehler sind aber eher selten und sollen laut Hersteller auf die Rechnerkapazität und eben die Grafikkarte zurückzuführen sein.
Die Kämpfe sind dann die Krönung des Games. Besonders im Netzwerk. Treffen hier zwei große Heere aufeinander kann so ein Kampf schon mal Stunden dauern. Und es gweinnt nicht immer der, der die meisten Soldaten hat. Wer schlau ist, siegt auch in der Minderheit.
Aber auch die Kämpfe gegen den PC-Gegener können ganz schön interessant sein und auch ich war schon fast der Sieger, als ich im letzten Moment überlistet wurde.
Somit ist das Game auch durchaus an dieser Stelle sehr realistisch.
So käme ich nun zu den Systemvoraussetzungen. Mindestens wird benötigt:
Windows 98 oder höher, Pentium II mit mind. 300 MHz, 64 MB Arbeitsspeicher, 8 fach CD-Rom-Laufwerk, Grafikkarte mit mind. 4 MB.
Negative Erfarhung habe ich zwar gemacht, ist aber eigentlich nicht von sehr großer Bedeutung. Aber es sollte mal erwähnt werden.
Spielt man das Game in einem Netzwerk und vielleicht noch mit so 3-4 Personen (geht auch mit mehr Teilnehmern) so muss man bedenken, dass wenn sich jeder ein Heer aufbaut und das mit der Anzahl der Mitspieler multipliziert eine enormer Rechenaufwand für die PC\'s entseht. Hacken nicht unbedingt, aber ein verlangsamtes Spielen ist auf jeden Fall angesagt. Dies kann dann mit der Zeit ein wenig nerven. Das ist aber die einzigste Negative.
Wer weitere Karten sucht, der muss nur googeln, mittlerweile gibt es Foren in denen man sich neue Karte, Mission usw. runterladen kann und das Game weiterzocken.
Abschliessend kann ich nur sagen, dass dieses Spiel sehr faszinierend ist. Viele Aufgaben gibt es zu bewältigen und man wird immer wieder neu auf Probe gestellt. Denken, Taktiken entwickeln sind nur zwei interssante Punkte, die süchtig machen. Glaubt mir, ihr wollt gar nicht so schnell das Game beenden.
Nun habe ich viel geschrieben, vielleicht macht ihr euch selber eine Bild vom Game.
Ich kann es nur wärmstens empfehlen.
Gruß Marc-Gonzo
heute will ich ein Strategiespiel beschreiben, dass mich sehr fasziniert hat. Obwohl ich eigentlich aus dem \"Zockalter\" raus bin, schaue ich mir immer wieder Neuheiten an. Nicht immer gelingt es dem Hersteller mich von seinem Spiel zu überzeugen, doch im Falle \"Stronghold Crusader\" habe ich sehr viel Zeit in der \"Wüste\" verbracht.
Die Geschichte ist eine einfach. Man spielt, besser gesagt kämpft an der Seite von Richard Löwenherz in verschiedenen Kreuzzügen. Es gibt verschiedene Gegener, die einmal eben als Gegner fungieren, in einer anderen Mission als Verbündete mit \"dir\" agieren.
Es gibt eine unheimlich große Anzahl an Missionen und es wird verdammt schwer sein,diese in einer relativ kurzen Zeit zu zocken. Grund hierfür sind die verschiedenen Schwerpunkte, die in jeder Mission anders gewichtet sind. Mal muss zuerst eine stabile Wirtschaft erbaut werden und erst auf dieser Basis läßt sich eine großes Heer aufbauen. Mal liegt der Schwerpunkt auf Verteitigung, mal auf Angriff. Die gegebenen Ressourcen sind ebenfalls von Mission zu Mission unterschiedlich. Mal hat man eine prächtige Oaselandschaften, die blühen und gedeihen, mal steht man zu 90% in der Wüste und muss mit den wenigen Ressourcen sein Handeln unter Beweis stellen.
Da es sich hier um ein Strategiespiel handelt und eigentlich auch der Kampf dann irgendwann im Vordergrund steht, kann man sich hier schön als Taktiker beweisen. Welchen Gegner greife ich zuerst an? Welcher besiegte Platz/Raum bietet mir mehr Schutz, Ressourcen usw.
Auf jeden Fall super gemachte und interessante Missionen.
Wem die Kreuzzüge zu langweilig werden sollten oder wenn man alle Missionen durchgezockt hat, kann immer noch ein paar historische Missionen durchspielen.
Und wenn das hier auch mal erschöpft ist, steht ein Karteneditor zur Verfügung, mit dem Ihr euere eigenen Szenarien bauen könnt.
Diese können dann gegen Computergegner oder im Netzwerk gegen Menschliche-Fürsten gezockt werden.
Die komplette Steuerung des Games ist absolut einfach und man muss nicht mal eine Anleitung gelesen haben, um es verstanden zu haben, wie das Game gesteuert wird.
Da die Maus in der regel zwei Tasten hat, hat man auch schon das meiste abgedeckt. Rechtemaustaste klicken und schon hat man die Game-Mappe-Optionen. Hier kann man die Sichten der Karte steuern. Blickwinkel, Zoom-In und Zoom-Out, Höhenverstellung und die Himmelsrichtungen ändern.
Wird die linke Maustaste auf ein Objekt geklickt, sei es Gebäude, Person oder sonstiges, so bekommt man dementsprechend weitere Informationen angezeigt. Bei Personen z.B. kann man rausfinden, wie der Status der Person ist, ob sie zufrieden ist oder eher nicht. Ab und an geben die Menschen dann auch ihre Meinung zu eurer Herrschaft ab. Soldaten, bzw. Heerpersonen kann man auch so einzeln auswählen und steuern. Bei Gebäuden z.B. kann man deren Status überprüfen, ob hier gearbeitet wird, was fehlt oder man kann die Funktion einer Herstellung steuern.
Eine Gruppe von Soldaten wird so angesteurt: linke Maustaste klicken, halten, ziehen. Fertig.
Zu weiteren Optionen gelangt man entweder über die Esc-Taste oder über einen Klick im Menü-Teil des Games, in dem sich übrigens alle Gegenstände wieder finden, die zum Bauen und Herstellen benötigt werden.
Eine Art Assistent, so nenne ich ihn einfach jetzt mal, gibt immer gerne Ratschläge. D.h., wenn man versucht etwas zu bauen und es mangelt nun mal an Holz, so macht sich eine stimme bemerkbar, die euch drauf aufmerksam macht, dass etwas fehlt. Man kann diese Hilfe auch ausschalten, jedoch erweist sie sich als sehr hilfreich, wenn man mal alle Hände voll zu tun hat und nicht alles im Auge behalten kann.
Die Grafik ist schon top. Wenn man bedenkt, dass das Game selbst auf einem zwar relativ neuem Laptop, aber auf einer normalen ATI Grafikkarte läuft. Alle Einheiten und Gebäude sind schön detailgetreu dargestellt. Ja das macht schon was her.
Kleinere Fehler treten aber ab und zu mal auf. Dabei handelt es sich um so Sachen, wie: Personen laufen eine Steinklippe hoch und diese wird dann auf einmal durchsichtig. So Fehler sind aber eher selten und sollen laut Hersteller auf die Rechnerkapazität und eben die Grafikkarte zurückzuführen sein.
Die Kämpfe sind dann die Krönung des Games. Besonders im Netzwerk. Treffen hier zwei große Heere aufeinander kann so ein Kampf schon mal Stunden dauern. Und es gweinnt nicht immer der, der die meisten Soldaten hat. Wer schlau ist, siegt auch in der Minderheit.
Aber auch die Kämpfe gegen den PC-Gegener können ganz schön interessant sein und auch ich war schon fast der Sieger, als ich im letzten Moment überlistet wurde.
Somit ist das Game auch durchaus an dieser Stelle sehr realistisch.
So käme ich nun zu den Systemvoraussetzungen. Mindestens wird benötigt:
Windows 98 oder höher, Pentium II mit mind. 300 MHz, 64 MB Arbeitsspeicher, 8 fach CD-Rom-Laufwerk, Grafikkarte mit mind. 4 MB.
Negative Erfarhung habe ich zwar gemacht, ist aber eigentlich nicht von sehr großer Bedeutung. Aber es sollte mal erwähnt werden.
Spielt man das Game in einem Netzwerk und vielleicht noch mit so 3-4 Personen (geht auch mit mehr Teilnehmern) so muss man bedenken, dass wenn sich jeder ein Heer aufbaut und das mit der Anzahl der Mitspieler multipliziert eine enormer Rechenaufwand für die PC\'s entseht. Hacken nicht unbedingt, aber ein verlangsamtes Spielen ist auf jeden Fall angesagt. Dies kann dann mit der Zeit ein wenig nerven. Das ist aber die einzigste Negative.
Wer weitere Karten sucht, der muss nur googeln, mittlerweile gibt es Foren in denen man sich neue Karte, Mission usw. runterladen kann und das Game weiterzocken.
Abschliessend kann ich nur sagen, dass dieses Spiel sehr faszinierend ist. Viele Aufgaben gibt es zu bewältigen und man wird immer wieder neu auf Probe gestellt. Denken, Taktiken entwickeln sind nur zwei interssante Punkte, die süchtig machen. Glaubt mir, ihr wollt gar nicht so schnell das Game beenden.
Nun habe ich viel geschrieben, vielleicht macht ihr euch selber eine Bild vom Game.
Ich kann es nur wärmstens empfehlen.
Gruß Marc-Gonzo
20 Bewertungen, 1 Kommentar
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15.03.2005, 15:55 Uhr von Hellfire667
Bewertung: sehr hilfreichIch mochte Stronghold schon immer, ich habe bis jetzt jeden Teil gespielt und freu mich schon auf Stronghold 2. Ach ja sehr guter Testbericht.
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