Stronghold Crusader (PC Strategiespiel) Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von Fafnir
Stronghold Crusader-Auf Sand gebaut?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Von Stronghold haben sich mehrere hunderttausend Burgenbauer beeindrucken lassen. Das Spielprinzip war sowohl simpel als auch faszinierend zugleich. Eine Burg aufbauen und den gegnerischen Massenangriffen standhalten. Nun steht der Nachfolger im Laden.
Worum geht es in Stronghold Crusader?
Es gibt in Stronghold Crusader vier verschiedene Spieltypen. In dreien davon startet man zuerst nur mit einem Bergfried. Um diesem herum werden Lager und Häuser gebaut. Mit den ersten Leuten wird dann für eine gewisse Grundversorgung an Nahrung (Beeren, Käse, Jagt oder Brot (aus Farmen -> in der Mühle gemahlen -> vom Bäcker gebacken), Holz (Holzfäller) und Steinen (Steinbruch). Alternativ kann man die benötigten Güter auch am Marktplatz kaufen. Danach kann man weitere Gebäude bauen, Steuern eintreiben, Soldaten rekrutieren oder aber sich eine Festung bauen, die jeden Angriff (hoffentlich) übersteht.
In andern Missionen muß man mit einem Herr die Festung des Gegners einnehmen.
Die Aufträge & Story
Wie schon geschrieben gibt es vier Arten von Missionen:
1. Eine Burg bzw. Verteidigung aufbauen und eine gewisse Zeit / Angriffszahl überleben
2. Sich absichern (gegen kleinere Angriffstrupps) und ein wirtschaftliches Ziel erreichen (Wie z.B. 50 Fässer Bier ansammeln)
3. Mit einem (begrenzten) Herr die Festung des Gegner einnehmen
Diese drei Varianten bekommt man immer wieder in der Kampagne von SC serviert. Jede Mission der Kampagne wird zwar durch einen kleinen Text eingeleitet, allerdings ist die Story deutlich schwächer als im 1. Teil und auch treten keine Spielfiguren mehr in der Missionseinleitung auf. Ansonsten sind die ca. 20 Missionen hier wie aus dem Vorgänger.
4. Eine Burg hochziehen und gleichzeitig die des Gegners / der Gegner einnehmen (Dies ist auch die große Neuerung in SC, daß der Computer die nun auch „bauen“ kann.)
Dieser 4. Modus - nennt sich im Spiel Kreuzzug - umfaßt 50 Karten. Anfangs sind die Gegner noch recht schwach und sind von Profis innerhalb von 10 Minuten besiegt, aber der Schwierigkeitsgrad steigt kontinuierlich an. Story gibt es hier nicht, hier zählt nur das Überleben bis alle Gegner beseitigt sind. Ab und kämpft man auch in Teams.
Im Freien Spiel kann man sich solche Kämpfe auch selbst zusammenstellen.
Wie spielt sich eine typische SC Mission?
In allen Fällen startet man mit einigen Leuten, mehr oder weniger „Gütern“ und Gold. Sind die ersten Häuser gebaut (Holzfäller, Beeren und Jäger und Steinbruch), so sollte man sich um die Beliebtheit kümmern. Desto beliebter man ist (z.B. durch Segnung der Leute, Bierausschank, Doppelte Nahrungsrationen), desto höher können die Steuern sein.
Läuft all dies, so kann man sich um die Waffenproduktion (Schwerter, Pfeilmacher, etc.) und um die Absicherung mit Mauern und Türmen, Gräben, Pechgräben, etc. kümmern.
Steht diese erfolgreich und kann die Angriffe abwehren, so hat man in der Kampagne das Ziel schon fast erreicht.
Im Kreuzzugmodus / Freien Spiel geht es jetzt (oder etwas eher) aber erst richtig los. Man muß aufrüsten und die Bürg des Gegner angreifen. Vielleicht entscheidet man sich in diesem Modus aber schon den Gegner frühzeitig durch Söldnerbogenschützen auf Pferden anzugreifen, oder aber man zündelt (Feuerballiste, Fackelträger, etc.) etwas beim Gegner. Es gibt viele Möglichkeiten den Sieg zu erringen, man muß nur die eigene Basis auch gut vor den Gegnerangriffen (manchmal greifen die Gegner auch gleichzeitig von verschiedenen Seiten an) zu schützen.
Grafik
Grafisch hat sich seit Crusader nichts getan. Das Setting ist in der Wüste und daher etwas „Farbärmer“ und trister als im Vorgänger, doch ansonsten ist bei Stronghold Crusader die Zeit stehengeblieben. Grafische Verbesserungen sucht man vergebens.
Der Vergleich: Stronghold vs. Stronghold Crusader
Was hat Stronghold Crusader, was Crusader nicht hatte?
Nicht viel, daß steht fest:
- 20 neue Kampagnenmissionen, die sich zwar alle so spielen wie im Original (Aufbauen und Durchhalten bzw. einige Male selber erobern.)
- Söldnerlager (Man kann für etwas mehr Geld Söldnereinheiten anheuern. Dadurch kann man innerhalb kürzester Zeit eine brauchbare Verteidigung / Angriffstruppe aufstellen)
- Neue Einheiten, wie Arabischer Bogenschütze, Sklave (gut in Massen; preiswert und die zünden alles an, was sie vom Gegner sehen), Schleuderschütze (schwache Fernkampfeinheit), Meuchelmörder ( im MP sehr gut), Arabische berittene Bogenschützen (schnell und teuer aber sehr effektiv für Störangriffe), Schwertkämpfer (schwacher Pendant der Söldner) und ein Feuerwerfer (Mittelding zwischen billigen Sklaven und der guten Feuerballiste)
- Kreuzzugmodus; Aufbauen und Erobern gegen recht gute CPU Gegner. Eindeutig das Herzstück und die Langzeitmotivation im Spiel. Ob nun jeder alle 50 Missionen durchhält oder ob es einem zu eintönig wird, muß jeder selbst entscheiden.
- Wälle, Türme, etc. können nur noch in einem begrenzten Umfeld zum Bergfried gebaut werden. Somit sind einige Teile der Burganlage oftmals nicht geschützt.
Wieder dabei ist ein Editor, womit man auch eigene Missionen bauen kann.
Steuerung
Manche beschweren sich über die ungenaue Steuerung mit der Maus (Die Spitze würde nicht genau die Spitze beim Klicken sein), doch ich hab keine Probleme damit gehabt.
Der Sound
Passen, wenn auch nicht überragend. Insbesondere die oft wiederholende Gegnersprüche stören etwas
Multiplayer
Neben dem Kreuzzugmodus der zweite große Fun-Punkt. Mit menschlichen Mitspielern macht es noch mehr Spaß zu bauen und zu erobern. Da auch CPU Gegner existieren, steht großen Schlachten nichts mehr im Weg.
Meinung
Kaufen oder nicht kaufen werden sich - insbesondere die Stronghold Besitzer fragen, und das zu Recht.
Für eine Hand voll Einheiten und einem CPU Update (Dieser kann nun auch Burgen bauen) + die nötigen Missionen den Preis von 40-45€ zu rechtfertigen ist schwer.
Sicherlich an den 50 Kreuzzugkampagnen sitzt man lange und im Netzwerk macht es viel Spaß. Aber warum kaum Neuerungen? Die wenigen neuen Einheiten sind z.T. nur gut zu gebrauchen (berittene Bogenschützen) und steigern im Spiel den „Rush-Effekt“. Das mag auch nicht jeder. Die Verschärfung beim Wallbauen verstärkt die schnellen Störangriffe.
Dazu kommt noch, daß mir einige andere Punkte negativ aufgefallen sind. Warum zum Henker ist der Punkt Laden im Menü Optionen versteckt? Wieso ist die „Lehrstunde“ (Einführung ins Spiel) immer noch genauso so, wie im ersten Teil? Es wird rein gar nichts erläutert zum Bauen von Türmen, Mauern, Rekrutierung, Belagerung etc. All diese Sachen gibt es nur Im Handbuch bzw. muß sich der Anfänger aus der Online-Hilfe erlernen.
Dazu kommt noch die zu unausgewogene Kampagne: Die 1. Kampagne soll für Einsteiger sein?? In der 1. Mission soll man gleich eine kleine Stellung einnehmen. Für Kenner kein Problem, aber der Anfänger hat Probleme. Noch schwerer die 2. Mission. Hat man hier nicht genügend Verteidigung bzw. sich „falsch“ abgesichert so dezimieren die 3 berittenen Bogenschützen die ganze Basis. Und dies soll eine Einsteigekampagne sein??
Wo ist der regulierbare Schwierigkeitsgrad hin?
Die CPU Gegner können nun zwar bauen, doch das Wort Ausfall scheinen sie nicht sehr zu kenne, denn so kann man das - wenn überhaupt was rauskommt - nicht nenne. Auch nicht gerade sehr helle sind die CPU Bauer, wenn sie Sklavenhundertschaft um Sklavenhundertschaft auf meine Wälle ansetzt, wo die Fackelträger doch sowieso nichts daran aussetzen können. Trotzdem bleibt das Handbuch zu loben, welches trotz DVD Verpackung (Nicht von der Papbox täuschen lassen) alles erläutert.
Doch die Frage bleibt, wer soll es sich kaufen:
Strongholdbesitzer: Sollten es sich überlegen. Wenn sie von der Kampagne nicht mehr Erwarten als in Teil 1 + 50 Aufbau und Eroberungsmissionen gegen den Computer als Kaufgrund ansehen dann ja. Wer jedoch im Netzwerk überwiegend spielt, der hat mit dem ersten Teil auch seinen Spaß und die wenigen Neuerungen (Söldner, etc.) sind das Geld nicht wert.
Neueinsteiger: Lieber Crusader als den 1. Teil. Hiervon hat man mehr, wenn auch die Kampagne schlechter rübergebracht wird. Der Einstieg ist hier zwar einen kleinen Tick schwerer, doch man kann auch „offline“ mit Stronghold Crusader sehr viel Spaß haben. Und für diese Leute ist es keine überteuertes AddOn. Wer jedoch nur mal reinschnuppern will, der greift zur preiswerten Stronghold Version.
Kurz & Knapp
Pros
- faszinierende Spielidee
- 20 Missionen + 50 Kreuzzugkarten
- Viele CPU Gegner
- mehr Strategie als im Vorgänger
- Editor
- langer Spielspaß, wenn man nicht den Vorgänger hat
- sehr viel Spaß im Mehrspielermodus
- gutes Handbuch ( 80 Seiten )
Cons
- Für Crusader Besitzer weniger interessant -> nur minimale Neuerungen
- schwach AI
- keine richtige durchgehende Einführung für Anfänger
- kein regulierbarer Schwierigkeitsgrad in der Kampagne (z.T. unausgewogene Einstiegskampagne)
Worum geht es in Stronghold Crusader?
Es gibt in Stronghold Crusader vier verschiedene Spieltypen. In dreien davon startet man zuerst nur mit einem Bergfried. Um diesem herum werden Lager und Häuser gebaut. Mit den ersten Leuten wird dann für eine gewisse Grundversorgung an Nahrung (Beeren, Käse, Jagt oder Brot (aus Farmen -> in der Mühle gemahlen -> vom Bäcker gebacken), Holz (Holzfäller) und Steinen (Steinbruch). Alternativ kann man die benötigten Güter auch am Marktplatz kaufen. Danach kann man weitere Gebäude bauen, Steuern eintreiben, Soldaten rekrutieren oder aber sich eine Festung bauen, die jeden Angriff (hoffentlich) übersteht.
In andern Missionen muß man mit einem Herr die Festung des Gegners einnehmen.
Die Aufträge & Story
Wie schon geschrieben gibt es vier Arten von Missionen:
1. Eine Burg bzw. Verteidigung aufbauen und eine gewisse Zeit / Angriffszahl überleben
2. Sich absichern (gegen kleinere Angriffstrupps) und ein wirtschaftliches Ziel erreichen (Wie z.B. 50 Fässer Bier ansammeln)
3. Mit einem (begrenzten) Herr die Festung des Gegner einnehmen
Diese drei Varianten bekommt man immer wieder in der Kampagne von SC serviert. Jede Mission der Kampagne wird zwar durch einen kleinen Text eingeleitet, allerdings ist die Story deutlich schwächer als im 1. Teil und auch treten keine Spielfiguren mehr in der Missionseinleitung auf. Ansonsten sind die ca. 20 Missionen hier wie aus dem Vorgänger.
4. Eine Burg hochziehen und gleichzeitig die des Gegners / der Gegner einnehmen (Dies ist auch die große Neuerung in SC, daß der Computer die nun auch „bauen“ kann.)
Dieser 4. Modus - nennt sich im Spiel Kreuzzug - umfaßt 50 Karten. Anfangs sind die Gegner noch recht schwach und sind von Profis innerhalb von 10 Minuten besiegt, aber der Schwierigkeitsgrad steigt kontinuierlich an. Story gibt es hier nicht, hier zählt nur das Überleben bis alle Gegner beseitigt sind. Ab und kämpft man auch in Teams.
Im Freien Spiel kann man sich solche Kämpfe auch selbst zusammenstellen.
Wie spielt sich eine typische SC Mission?
In allen Fällen startet man mit einigen Leuten, mehr oder weniger „Gütern“ und Gold. Sind die ersten Häuser gebaut (Holzfäller, Beeren und Jäger und Steinbruch), so sollte man sich um die Beliebtheit kümmern. Desto beliebter man ist (z.B. durch Segnung der Leute, Bierausschank, Doppelte Nahrungsrationen), desto höher können die Steuern sein.
Läuft all dies, so kann man sich um die Waffenproduktion (Schwerter, Pfeilmacher, etc.) und um die Absicherung mit Mauern und Türmen, Gräben, Pechgräben, etc. kümmern.
Steht diese erfolgreich und kann die Angriffe abwehren, so hat man in der Kampagne das Ziel schon fast erreicht.
Im Kreuzzugmodus / Freien Spiel geht es jetzt (oder etwas eher) aber erst richtig los. Man muß aufrüsten und die Bürg des Gegner angreifen. Vielleicht entscheidet man sich in diesem Modus aber schon den Gegner frühzeitig durch Söldnerbogenschützen auf Pferden anzugreifen, oder aber man zündelt (Feuerballiste, Fackelträger, etc.) etwas beim Gegner. Es gibt viele Möglichkeiten den Sieg zu erringen, man muß nur die eigene Basis auch gut vor den Gegnerangriffen (manchmal greifen die Gegner auch gleichzeitig von verschiedenen Seiten an) zu schützen.
Grafik
Grafisch hat sich seit Crusader nichts getan. Das Setting ist in der Wüste und daher etwas „Farbärmer“ und trister als im Vorgänger, doch ansonsten ist bei Stronghold Crusader die Zeit stehengeblieben. Grafische Verbesserungen sucht man vergebens.
Der Vergleich: Stronghold vs. Stronghold Crusader
Was hat Stronghold Crusader, was Crusader nicht hatte?
Nicht viel, daß steht fest:
- 20 neue Kampagnenmissionen, die sich zwar alle so spielen wie im Original (Aufbauen und Durchhalten bzw. einige Male selber erobern.)
- Söldnerlager (Man kann für etwas mehr Geld Söldnereinheiten anheuern. Dadurch kann man innerhalb kürzester Zeit eine brauchbare Verteidigung / Angriffstruppe aufstellen)
- Neue Einheiten, wie Arabischer Bogenschütze, Sklave (gut in Massen; preiswert und die zünden alles an, was sie vom Gegner sehen), Schleuderschütze (schwache Fernkampfeinheit), Meuchelmörder ( im MP sehr gut), Arabische berittene Bogenschützen (schnell und teuer aber sehr effektiv für Störangriffe), Schwertkämpfer (schwacher Pendant der Söldner) und ein Feuerwerfer (Mittelding zwischen billigen Sklaven und der guten Feuerballiste)
- Kreuzzugmodus; Aufbauen und Erobern gegen recht gute CPU Gegner. Eindeutig das Herzstück und die Langzeitmotivation im Spiel. Ob nun jeder alle 50 Missionen durchhält oder ob es einem zu eintönig wird, muß jeder selbst entscheiden.
- Wälle, Türme, etc. können nur noch in einem begrenzten Umfeld zum Bergfried gebaut werden. Somit sind einige Teile der Burganlage oftmals nicht geschützt.
Wieder dabei ist ein Editor, womit man auch eigene Missionen bauen kann.
Steuerung
Manche beschweren sich über die ungenaue Steuerung mit der Maus (Die Spitze würde nicht genau die Spitze beim Klicken sein), doch ich hab keine Probleme damit gehabt.
Der Sound
Passen, wenn auch nicht überragend. Insbesondere die oft wiederholende Gegnersprüche stören etwas
Multiplayer
Neben dem Kreuzzugmodus der zweite große Fun-Punkt. Mit menschlichen Mitspielern macht es noch mehr Spaß zu bauen und zu erobern. Da auch CPU Gegner existieren, steht großen Schlachten nichts mehr im Weg.
Meinung
Kaufen oder nicht kaufen werden sich - insbesondere die Stronghold Besitzer fragen, und das zu Recht.
Für eine Hand voll Einheiten und einem CPU Update (Dieser kann nun auch Burgen bauen) + die nötigen Missionen den Preis von 40-45€ zu rechtfertigen ist schwer.
Sicherlich an den 50 Kreuzzugkampagnen sitzt man lange und im Netzwerk macht es viel Spaß. Aber warum kaum Neuerungen? Die wenigen neuen Einheiten sind z.T. nur gut zu gebrauchen (berittene Bogenschützen) und steigern im Spiel den „Rush-Effekt“. Das mag auch nicht jeder. Die Verschärfung beim Wallbauen verstärkt die schnellen Störangriffe.
Dazu kommt noch, daß mir einige andere Punkte negativ aufgefallen sind. Warum zum Henker ist der Punkt Laden im Menü Optionen versteckt? Wieso ist die „Lehrstunde“ (Einführung ins Spiel) immer noch genauso so, wie im ersten Teil? Es wird rein gar nichts erläutert zum Bauen von Türmen, Mauern, Rekrutierung, Belagerung etc. All diese Sachen gibt es nur Im Handbuch bzw. muß sich der Anfänger aus der Online-Hilfe erlernen.
Dazu kommt noch die zu unausgewogene Kampagne: Die 1. Kampagne soll für Einsteiger sein?? In der 1. Mission soll man gleich eine kleine Stellung einnehmen. Für Kenner kein Problem, aber der Anfänger hat Probleme. Noch schwerer die 2. Mission. Hat man hier nicht genügend Verteidigung bzw. sich „falsch“ abgesichert so dezimieren die 3 berittenen Bogenschützen die ganze Basis. Und dies soll eine Einsteigekampagne sein??
Wo ist der regulierbare Schwierigkeitsgrad hin?
Die CPU Gegner können nun zwar bauen, doch das Wort Ausfall scheinen sie nicht sehr zu kenne, denn so kann man das - wenn überhaupt was rauskommt - nicht nenne. Auch nicht gerade sehr helle sind die CPU Bauer, wenn sie Sklavenhundertschaft um Sklavenhundertschaft auf meine Wälle ansetzt, wo die Fackelträger doch sowieso nichts daran aussetzen können. Trotzdem bleibt das Handbuch zu loben, welches trotz DVD Verpackung (Nicht von der Papbox täuschen lassen) alles erläutert.
Doch die Frage bleibt, wer soll es sich kaufen:
Strongholdbesitzer: Sollten es sich überlegen. Wenn sie von der Kampagne nicht mehr Erwarten als in Teil 1 + 50 Aufbau und Eroberungsmissionen gegen den Computer als Kaufgrund ansehen dann ja. Wer jedoch im Netzwerk überwiegend spielt, der hat mit dem ersten Teil auch seinen Spaß und die wenigen Neuerungen (Söldner, etc.) sind das Geld nicht wert.
Neueinsteiger: Lieber Crusader als den 1. Teil. Hiervon hat man mehr, wenn auch die Kampagne schlechter rübergebracht wird. Der Einstieg ist hier zwar einen kleinen Tick schwerer, doch man kann auch „offline“ mit Stronghold Crusader sehr viel Spaß haben. Und für diese Leute ist es keine überteuertes AddOn. Wer jedoch nur mal reinschnuppern will, der greift zur preiswerten Stronghold Version.
Kurz & Knapp
Pros
- faszinierende Spielidee
- 20 Missionen + 50 Kreuzzugkarten
- Viele CPU Gegner
- mehr Strategie als im Vorgänger
- Editor
- langer Spielspaß, wenn man nicht den Vorgänger hat
- sehr viel Spaß im Mehrspielermodus
- gutes Handbuch ( 80 Seiten )
Cons
- Für Crusader Besitzer weniger interessant -> nur minimale Neuerungen
- schwach AI
- keine richtige durchgehende Einführung für Anfänger
- kein regulierbarer Schwierigkeitsgrad in der Kampagne (z.T. unausgewogene Einstiegskampagne)
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