Stronghold Crusader (PC Strategiespiel) Testbericht

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Erfahrungsbericht von JustOliver

Kämpfen an der Seite von Richard Löwenherz

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ab und an brauch ich einfach mal ein kleines Spielchen am Computer. Während ich fürs Abreagieren eher ein hier nicht näher zu beschreibendes Ballerspiel bevorzuge, bevorzuge ich fürs Zwischendurch eher Strategiespiele. Hierbei hatte es mir bereits Stronghold sehr angetan, was vor allem aufgrund der Zeit, in dem dieses Burgenbauspielchen spielt. Die Faszination, die das Mittelalter auf mich ausübt, zeigt mir einmal mehr, dass ich zu falschen Zeit lebe und eigentlich mit Robin Hood hätte für die Armen kämpfen sollen. Wär auf jeden Fall interessanter gewesen. Nun, genug davon. Auf jeden Fall musste nach dem begeisterten Durchspielen von Stronghold auch der Nachfolge Stronghold Crusader her. Und dieses Spielchen hat mich mit zunehmender Begeisterung am Wochenende beschäftigt. Grund genug also, um mich einmal an einem ersten Bericht zu einem Computerspiel zu versuchen.

DIE STORY
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Im Gegensatz zu Stronghold spielt die Story nicht mehr in England, wo sich feindliche Lords bekämpfen. In Stronghold Crusader kämpft man an der Seite von Richard Löwenherz auf den Kreuzzügen. In unterschiedlichen Missionen muss man die heidnischen Araber bekämpfen. Hierzu muss man versuchen, auf Basis der anfangs bereitgestellten Ressourcen Burgen zu errichten, eine funktionierende Wirtschaft in diesen Stellungen aufzubauen und ein schlagkräftiges Heer zusammenzustellen. In vielen Missionen kämpft man hierbei nicht allein, sondern an der Seite unterschiedlicher Verbündeter, die teilweise in anderen Missionen auch mal Gegner gewesen sein können. Diese Verbündeten sind dann mit Truppen und Gütern zu unterstützen, leisten jedoch auch Unterstützung, wenn diese angefordert wird.

DIE GRAFIK
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Die Grafik ist schon klasse. Die Gebäude und die verschiedenen Einheiten werden relativ detailverliebt dargestellt. So könne die Aktivitäten in den einzelnen Gebäuden nachvollzogen werden, ebenso wie die Ernten auf den unterschiedlichen Feldern und Plantagen. Ebenso sind die Landschaften sehr ansprechend dargestellt. Am besten gefallen mir jedoch die verschiedenen militärischen Einheiten. Besonders beeindruckend sind hierbei die Ritter in ihren weißen Gewändern mit dem roten Kreuz. Das sieht schon sehr eindrucksvoll auf, wenn man eine Reiterschar von 50 Reitern über den Bildschirm marschieren lässt. Und es ist zudem ein erhebendes Gefühl, wenn man weiß, dass die auf meine Befehle hören (was ja sonst keiner tut).
Bei der Grafik fallen nur kleinere Mängel auf. So sieht man manchmal, wenn man die Stadt aufbaut doch ein paar hässliche Rechtecke, die entstehen, wenn Gebäude sich überlappen. Dies verschwinden jedoch bei der Fertigstellung des Baus wieder. Auch merkt man, dass die Grafik Rechnerleistung fordert, speziell wenn man viele Einheiten auf einer großen Karte bewegt.

DIE STEUERUNG
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In die Steuerung rein zu finden ist verhältnismäßig einfach, speziell, wenn man schon Erfahrungen mit dem Vorgänger gesammelt hat. Für mich ist es immer ziemlich wichtig, dass ich ohne viele Tastenkombinationen und ohne große Studien in irgendwelchen Handbüchern zurecht komme. Und hier lässt mich Stronghold Crusader nicht im Stich. Alle Tätigkeiten lassen sich mit der Mouse ausführen.
Das Bildschirmbild zeigt überwiegend die zu spielende Karte an. Am unteren Bildschirmrand befindet sich das Spielmenü, aus dem sowohl die allgemeinen Spieloptionen gesteuert werden können als auch die verschiedenen Einheiten und Gebäude gewählt werden können.
Die Einheiten können problemlos auf der Spielfläche gewählt werden. Hierbei ist über das Ziehen der Mouse auch die Auswahl mehrer, die dann per weiterem Mouseklick an eine beliebige Stelle der Karten geschickt werden können.
Über die rechte Mousetaste können die Bildschirmansichten verändert werden. Die Ansicht kann verkleinert oder vergrößert werden, Gebäude und sonstige fixe Objekte können kurzzeitig ausgeblendet werden, was insbesondere bei der Suche nach Einheiten ein sinnvolles Feature ist, die Ansicht der Karte kann gedreht werden, was beim Bau der Burgen ungemein hilft.
Kleinere Mängel zeigen sich auch hier. Schwierigkeiten ergeben sich bei der Auswahl eines Gebäudes, wenn man in der verkleinerten Ansicht spielt. Hier kann es durchaus vorkommen, dass man das gewünschte Gebäude speziell, wenn andere Gebäude nah daneben stehen, erst nach mehrmaligem Klicken selektieren kann. Auch ist das Ziehen zum Selektieren mehrerer Einheiten am Bildschirmrand sehr schwer. Hier kann es bei großen Truppenverbänden schon mal passieren, dass ein paar Einheiten unselektiert stehen bleiben, was für sie den Vorteil hat, dass sie bei einem gescheiterten Angriff nicht umkommen.

SPIELOPTIONEN
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Stronghold Crusader bietet verschiedenen Möglichkeiten. Die Wohl üppigste ist der Kreuzzug, bei dem man 50 Schlachten hintereinander schlagen muss. Die Aufgabe hierbei ist stets die gleiche und recht simpel: Burg bauen, losschlagen. Doch aufgepasst. So langweilig ist es nicht, denn Standorte und die Voraussetzungen an diesen Standorten variieren, so dass man strategisch geschickt vorgehen muss, um Erfolg zu haben. Ist eine Mission zu schwer, so kann man diese überspringen. Dies ist aber nur insgesamt 3 Mal bei diesen Schlachten möglich.
Eine weitere Option sind die historischen Schlachten, in denen man tatsächliche Schlachten der Kreuzzüge nachspielen kann (habe dies jedoch nicht auf Wahrheit validiert).
Relativ einfaltslos erscheint mir die Option des Burgenbaus, wo die Architekten unter uns zum Einsatz kommen. Denn Gegener gibt es hier nicht. Viel mehr geht es darum, eine schöne Burg zu bauen. Hat also ein wenig was von Sandkasten am PC.
Wem alles dies nicht reicht, kann sich schließlich noch eigene Szenarien mittels des Editors bauen. Und selbstverständlich wird auch ein Merhspielermodus angeboten, den ich jedoch nicht spiele.

SYSTEMVORAUSSETZUNGEN
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Windows 98 oder höher, Pentium II mit mind. 300 MHz, 64 MB Arbeitsspeicher, 8 fach CD-Rom-Laufwerk, Grafikkarte mit mind. 4 MB.

FAZIT
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Auch wenn ich den Mehrspielermodus nicht nutze, kann nicht nur sagen, dass mich das Spiel durchweg begeistert. Sicherlich gibt es ein paar Dinge, die weniger schön sind. So finde ich es recht schade, dass man eigentlich ab der ersten Mission alle Einheiten und Technologien zur Verfügung hat. Dadurch kommt im Laufe des Spiels wenig Neues auf den Spieler zu. Jedoch wird dieses Defizit mit den Kampagnen wett gemacht. Hier werden immer wieder neue Herausforderungen geschaffen, sei es durch eine ungünstige Lage des eigenen Standortes oder aber durch eine extrem günstige Lage des gegnerischen Lagers. Hierdurch muss man flexibel seinen Strategie anpassen. Ein Vorgehen a la Aufrüsten um jeden Preis und dann über den Gegner herfallen, führt nicht immer zum Erfolg, von daher muss man alles vorsichtig durchdenken und felxibel auf die Gegebenheiten reagieren. Hierdurch wird das Spiel sehr abwechslungsreich und fordernd, was schlicht Spaß macht.

49 Bewertungen, 7 Kommentare

  • Grandma

    03.02.2009, 19:38 Uhr von Grandma
    Bewertung: sehr hilfreich

    Der Bericht entspricht ganz meiner Erfahrung mit dem Spiel. Man fühlt sich in die Zeit der edlen Ritter und bitterbösen Schurken versetzt.

  • Iris1979

    20.06.2008, 20:56 Uhr von Iris1979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Super Bericht. LG Iris

  • anonym

    01.04.2007, 19:25 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG Damaris :-)

  • blackangel63

    02.06.2006, 14:07 Uhr von blackangel63
    Bewertung: sehr hilfreich

    ‹(•¿•)›…..SH - LG Anja......‹(•¿•)›

  • Estha

    21.05.2006, 11:27 Uhr von Estha
    Bewertung: sehr hilfreich

    klasse geschrieben ... sh... @};--..lg susi

  • babysly2000

    24.04.2006, 14:30 Uhr von babysly2000
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße Sly

  • anonym

    23.04.2006, 15:26 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh :o)