Stronghold Crusader (PC Strategiespiel) Testbericht

ab 18,61
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Erfahrungsbericht von Cooper_287

Stronghold Crusader! Ab in die Wüste

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Stronghold ist ein sehr gutes Aufbau-, Wirtschafts- und Strategiespiel. Wer Age of Empires, Cossaks oder Stronghold mochte, wird Stronghold Crusader lieben. Der Bau einer Festung ist ( wieder von enormer Wichtigkeit). Das haben Age of Empires o. Ä. Nicht.


Inhaltsverzeichnis:
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01. Die Story
02. Installation
03. Das Hauptmenü
04. Die Grafik
05. Der Sound
06. Die Steuerung
05. Die Übersicht
06. Das Spiel
07. Eigene Szenarien
08. Crusader vs. Stronghold
09. Fazit




Die Story:
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Dieses mal geht es in den historischen Kampagnen hauptsächlich um die Kreuzzüge der Kreuzritter. Man kann sich in die Lage von z.B. Richard Löwenherz I oder Saladin wiederfinden.

Installation:
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Der Aufwand für die Installation ist gering. Das Spiel braucht c.a. 650 MB Festplattenspeicher. Die Installation läuft weitgehend automatisch.


Das Hauptmenü:
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Wenn man Stronghold Crusader anmacht, landet man nach der (sehr bescheidenen) „Vorschau“ (In Stronghold war die Vorschau sehr witzig und spannend) im einfach strukturierten Hauptmenü. Hier gibt es einen Button für die Kreuzzüge, einen für die historischen Kampagnen, einen zum Burgenbau, einen für den Mehrspielermodus und einen für eigene Szenarien. Außerdem gibt es Knöpfe für die Optionen, einen für eine Lernkampagne, einen für die Credits und einen zum Beenden des Spieles.
Unten links wird die Versionsnummer des Spieles angezeigt. Als Hintergrund für das Hauptmenü sieht man einen Kreuzritter, der in einem großen Raum steht und mit seinem Schwert herumfuchtelt. Aus einem kleinen Fenster kommt Sonnenlicht, dass genau auf den Ritter scheint, so dass man auch seinen Schatten sieht. Ich finde dieser Hintergrund ist sehr schön und passend gestaltet.

Unter dem Punkt Kreuzzug kann man entweder 50 zusammenhängende Missionen spielen, oder sich selber einen Kreuzzug zusammenstellen. Der Kreuzzugmodus funktioniert so: es sind verschiedene Spieler ( bis zu 9 Stück ) auf einer Karte. Manche spielen zusammen in einem Team gegen ein oder mehrere andere Teams. Innerhalb eines Teams kann man sich gegenseitig Güter zuschicken, den anderen um Hilfe bitten oder mit ihm zusammen einen Feind angreifen. Es gibt gerechte, sowie ungerechte Karten, dass heißt z.B. bei einer ungerechten Karte hat ein Spieler auf der Karte große Steinvorkommen in seinem Gebiet und viel Grünfläche, ein anderer dagegen keine Steinvorkommen und eine sehr kleine Grünfläche . Bei gerechten Karten hat jeder Spieler die gleichen Chancen an einen Rohstoff zu kommen oder Dinge auf Grünflächen anzubauen.

Unter dem Punkt Historische Kampagnen kann man folgende Kampagnen mit, jeweils 5 Levels, spielen: „An die Waffen“, „Saladin’s Eroberungszug“, „Der Kreuzzug des Königs“ und „ Kreuzfahrerstaaten“. Die Missionen sind unterschiedlich und zum Teil auch sehr originell. Oft muss man eine starke Wirtschaft aufbauen, dadurch eine große Armee hochziehen und seine Burg verteidigen oder den Feind auslöschen.

Unter dem Punkt Burgenbau hat man vorgegebene Karten, und kann dort versuchen eine starke Burg aufzubauen, was nicht immer ganz einfach ist. Auf Wunsch kann man dann Ereignisse wie die Pest oder Jahrmärkte kommen lassen, oder sich von einer selbst erstellten Arme angreifen lassen.

Im Mehrspielermodus kann man über ein internes Netzwerk oder über das Internet gegen andere menschliche Spieler spielen. Das sieht dann so ähnlich aus wie der Kreuzzugmodus.

Unter dem Punkt Eigene Szenarien kann man sich eigene Levels bauen. Mehr dazu will ich weiter hinten in meinem Bericht erklären.




Die Grafik:
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Das Spiel wird aus der isometrischen Perspektive gespielt. Es gibt zwei Zoomstufen, sowie die Möglichkeit die Vegetationen platt zu drücken, damit man hinter diese Objekte gucken kann. Außerdem gibt es leider nur vier feste Perspektiven. Sonst ist alles super animiert und sehr detailliert gemacht. Im Gegenteil zu Stronghold ist spielt Stronghold Crusader in der Wüste und nicht in einer grünen Vegetation.

Der Sound:
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Die Musik des Spieles ist sehr passend und schön. Solange sie in Ruhe ihre Wirtschaft aufbauen hört man ruhige und langsame Musik. Doch wenn der Feind angreift kommt heftigere und lautere Musik aus den Boxen. Die Musik erinnert zu Teil an z.B. ein Kloster, oder eine Kirche, sonst, wenn Action im Spiel ist, hört man einen heftigen Trommelschlag.
Für Lesemuffel: Fast alle Texte und Nachrichten im Spiel werden langsam, laut und gut verständlich vorgelesen.

Die Steuerung:
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Die Steuerung ist praktisch und einfach. Wer den Vorgenger, Age of Empires oder andere solche Spiele kennt, wird sich sofort zurechtfinden:
Durch einen Linksklick Einheiten auswählen, man kann auch einen Rahmen ziehen um mehrere Einheiten auszuwählen. Mit einem Rechtsklick gibt man die Befehle. Wenn man mit der rechten Maustaste auf einen Feind klickt, wird angegriffen, wenn man auf die Mauer oder auf eine freie Stelle klickt, laufen die Einheiten/läuft die Einheit dorthin. Dann kann man noch verschiedene Befehle wie z.B. Patrollieren oder Anhalten auslösen, das geht entweder mit der Maus, oder auch (wenn man Version 1.2 hat) über Hotbuttons auf der Tastatur. Sonst kann man mit einem Linksklick Gebäude auswählen und dort über ein Menü entsprechende Einstellungen vornehmen. Bewegt man den Mauszeiger auf Gebäude, wie z.B. der Kornspeicher, so wird das Dach durchsichtig, und man kann hineingucken um zu sehen, wie viele und welche Lebensmittel man hat. Das Bauen von Gebäuden ist auch sehr einfach: Gebäude auswählen, einen Linksklick auf eine freie Stelle in der Karte, schon steht das neue Gebäude. Bei Mauern kann man auch die linke Maustaste gedrückt halten, und so gleich ganze Linien ziehen. Wenn man beim Bauen die SPACE-Taste einmal drückt, wir das ganze Gebiet auf eine Höhe gedrückt, so sieht man schneller, wo noch Platz ist. Um sich auf der Karte umzusehen, muss man nur die Maus in die jeweilige Richtung ziehen. Wenn man die Rechte Maustaste auf einer freien Stelle gedrückt hält so kann man zoomen, die Landschaft platt drücken ( das geht auch mit der Taste V) , die Perspektive ändern und die Menüleiste am unteren Bildrand wegblenden.

Die Übersicht:
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Unten rechts im Bild, auf der Menüleiste ist ein Mönch mit einem Buch abgebildet. Auf diesem Buch steht ihre Beliebtheit, ihr Gold und ihre Bevölkerungsanzahl. Wenn man das Buch anklickt, so wird ein Menü geöffnet, in dem sie alle Informationen über ihre Stadt , Armee, Bevölkerung, u.s.w..

Das Spiel:
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Am Anfang eines Levels (die sehr unterschiedlich und ideenreich sind) hat man meistens entweder keine oder nur die wichtigsten Gebäude: Der Bergfried, hier kommen ihre Bauern heraus und sie können die Steuern festlegen; dann das Vorratslager, hier werden ihre Ressourcen aufbewahrt, sowie der Kornspeicher, in dem ihre Lebensmittel aufbewahrt werden, hier können sie auch bestimmen wie große Portionen die Bevölkerung bekommen soll. Nun kann man mit verschiedenen der vielen Gebäude Truppen und Kampfgeräte bauen.
Mit Holzfällerhütten können sie Holz abbauen, aus dem Steinbruch kommen die Steine für die schützenden Burgmauern.
Man kann auch Getreide abbauen, dieses wird in der Mühle zu Mehl verarbeitet, aus dem die Bäcker dann Brot backen. Die Lebensmittel haben auch verschiedene Werte, Äpfel sind schnell hergestellt, reichen aber gerade als Imbiss, Brot hat einen
langen Weg hinter sich, sättigt aber enorm. Wie oben erwähnt spielt Stronghold Crusader in der Wüste, und es gibt meistens nur wenige Oasen (Grünanlagen), deshalb muss man sich gut überlegen ob man nun nur Äpfel und Käse abbaut oder auch etwas Getreide für Brot. Dafür werfen sie meisten Felder (egal für was) mehr ab als in Stronghold. Erbeutete Grünanlagen müssen natürlich auch mehr geschützt werden ,denn sie sind selten und begehrt.

Es gibt verschiedene Kampfeinheiten, z.B. Bogen – und Armbrustschützen, diese sind besonders effektiv, wenn sie erhöht stehen. Dann noch Pikinire, die sind nicht sehr stark, und kaum geschützt, aber man kann sie mit wenig aufwand herstellen, denn sie brauchen nur eine Waffe und keine/n Rüstung oder Ledermantel. Es ist auch nicht schwere Waffen zu bauen, man baut nur die entsprechende Hütte, und ein Bauer macht sich sofort an die Arbeit, indem er z.B. Eisen oder Holz holt und anfängt zu bauen/schmieden. Dann gibt es noch Baumeister, diese Herren können entweder Belagerungsmaschinen oder Geschütze bauen/bedienen, sowie heißes Pech über die Angreifer kippen. Eine interessante Einheit sind auch die Tunnelgräber, die können vor den Burgmauern des Gegners, außer Reichweite der Schützen, einen Stollen graben, der bis unter die Burgmauern führt. Dann stürzt die Mauer ein Stück tiefer. Wenn man diese Einheit 3-4mal auf eine Stelle angreifen lässt, so reißt sie eine Mauer nieder. Neu sind bei Stronghold Crusader die arabischen Einheiten. Für diese Einheiten braucht man keine Waffen herzustellen, oder Pferde zu halten. Diese Einheiten kosten zwar etwas mehr Gold als die normalen Soldaten, bringen aber ihre Ausrüstung selbst mit. Es gibt 7 verschiedene arabische Einheiten: Sklaven, Schleuderschützen, Bogenschützen, Meuchelmörder, berittene Bogenschützen, Schwertkämpfer und Feuerwerfer. Ich will mal zu allen etwas sagen:

Sklaven:
Diese Einheit kostet nur 5 Gold und ist mit einer Fackel bewaffnet. Sie ist überhaupt nicht geschützt. Man kann sie in großen Mengen rekrutieren. Mit ihnen ist es einfach leicht entflammbare Gebäude anzuzünden ( also alles außer Mauern, Toren und Türmen). Sie neigen aber dazu selbst zu verbrennen.

Steinwerfer:
Diese Einheit kostet 12 Gold und ist mit einer Steinschleuder bewaffnet. Sie ist genau wie der Sklave nicht geschützt , doch in großen Mengen kann sie auch großen Schaden anrichten.

Bogenschützen:
Die arabischen Bogenschützen unterscheiden sich bis auf das Aussehen nicht von den normalen Bogenschützen. Sie kosten 75 Gold und sind mit einem Bogen bewaffnet.

Meuchelmörder:
Sie sind die „spezial“ Einheit in Stronghold Crusader. Sie kosten 60 Gold und sind mit einem Schwert bewaffnet. Sie sind nicht ungeschützt, halten aber auch nicht alles aus. Eine „spezial“ Einhit sind sie, weil der Feind sie auf der Karte nicht sehen kann. Erst wenn sich ein Meuchelmörder einem Feindlichen Gebäude oder einer feindlichen Einheit nähert wird er erkannt. Außerdem kann er mit seinem Seil Mauern und Tore erklimmen.

Berittene Bogenschützen:
Sie kosten 80 Gold und sind mit einem Bogen bewaffnet. Dies ist die einzige arabische Einheit die Pferde besitzt. Außerdem ist es die einzige Einheit in Stronghold Crusader, die während sie sich bewegt ihre Waffen benutzen kann. Sie sind in großen Gruppen unglaublich stark. Man kann sie dazu benutzen um Belagehrungsmaschinen zu schützen, oder man kann sie vor der feindlichen Festung hin und her patroulieren lassen, so das sie von feindlichen Schützen kaum erwischt werden, aber sie richten großen Schaden beim feind an. Mit berittenen Bogenschützen kann man durchaus die ganze feindliche Burg von Soldaten befreien. Nur den Burgherrn muss eine andere Einheit besiegen.

Schwertkämpfer:
Sie kosten 80 Gold und sind mit einem Schwert und einem Schild bewaffnet. Sie sind gut geschützt und relativ stark, aber sehr langsam.

Feuerwerfer:
Diese Einheit kostet 100 Gold. Sie kann Feuer werfen, und damit vieles in Brand setzen. Diese Die Feuerwerfer sind gut gepanzert. Ihr Nachteil ist, dass sie das Feuer nicht besonders weit werfen können, wenn man Pech hat, verlecken die Feuerwerfer in ihrem eigenen Feuer, weil es sie umzingelt hat, oder einer aus Versehen nicht weit genug geworfen hat.


Zu den Burgen, stabile Mauern zu haben ist in diesem Spiel viel wichtiger als in anderen, ähnlichen Spielen (z.B. Age of Empires ). Es ist nicht schwere eine gute, standhafte Burg zu bauen, es entscheiden aber viele Faktoren, z.B. der Standort und die Höhenunterschiede. Es gibt verschiedene Tor- und Mauertypen ( anders als in Stronghold gibt es auch eine Mauer die nur halb so hoch wie normale Mauern sind) , sowie fiese Fallen und interessante Kleinigkeiten, so können sie Pechgräben anlegen, diese Gräben kann der Feind nicht sehen. Stehen nun die Einheiten des Gegners in diesem Graben, oder in der Nähe, so kann ein Bogenschütze, der an einer Kohlepfanne steht einen brennenden Pfeil in das Pech schießen, sodass es in Flammen aufgeht und alle Einheiten jämmerlich dahinfallen.


Eigene Szenarien:
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Dies ist der Editor des Spiels, er ist leicht zu bedienen, und man kann nach sehr kurzer Einarbeitungszeit jeden Typ von Missionen erstellen. Erst wird die Vegetation auf die Karte gesetzt, dann die Gebäude und Einheiten des jeweiligen Spielers. Zum Schluss werden Ereignisse z.B. die Pest oder Nachrichten von Gegnern oder Botschaftern eingebaut, noch schnell einstellen wann, welcher Gegner mit welchen Einheiten angreift.



Crusader vs. Stronghold
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Hier habe ich eine Liste mit den wichtigsten Unterschieden und
Neuerungen in Stronghold Crusader.

Stronghold: Crusader:

-Landschaft weiter nördlich: -Landschaft: Wüste
-Mauerfarbe: grau -Mauerfarbe: Sandig gelb
- alte Einheiten -alte Einheiten und arabisch Einheiten
-Belagerungsmodus und - Kreuzzugmodus, mehrere kleine
Wirtschaftskampagne Kampagnen
- Im Spiel wird man selbst als - Eigene Identität: Unter Optionen kann
großer Ritter angezeigt, der einstellen ob man ein „alter“ Burgherr
König ist und mit vielen Feinden will, oder lieber ein Scheich, außerdem
Zurechtkommt. kann man sich ein Wappen aussuchen.
-Mittelalterliche Gebäude - die Gebäude sind vom Aussehen der
Umgebung angepasst
-es gibt eine neue Belagerungsmaschine:
die Feuerbaliste.
- ein paar neue Gebäude z.B. großer
Brunnen


Fazit:
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Stronghold Crusader ist ein spannendes Aufbau- , Wirtschafts- sowie Strategiespiel.
Die Grafik etwas besser als die des Vorgängers. Die Kreuzzüge sind ein interessantes Thema. Die neuen arabischen Einheiten sind eine tolle Zugabe. Alles in Allem ist Stronghold Crusader was für Neulinge aber auch für Veteranen des Vorgängers Stronghold.



Danke fürs Lesen

Dominik





P.S.
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Den Vorgänger Stronghold bekommt man mittlerweile im „Stronghold Deluxe“-Pack. Im Pack ist das Grundspiel, sowie eine neue Kampagne. Neue Karten und Missionen sind auch drin.
Über Stronghold habe ich auch einen Bericht geschrieben, wenn es interessiert soll ihn natürlich auch lesen.

6 Bewertungen