Studium nach abgeschlossener Ausbildung Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von Casi08
Studium/Weiterbildung ohne Abitur
Pro:
Möglichkeit der Weiterbildung auch für "Nicht-Abiturienten"
Kontra:
Finanzielle Einbußen
Empfehlung:
Ja
Mit 30 Jahren nochmal die Schulbank drücken? Das ist wohl für viele eine Horrorvision. Trotzdem entschied ich mich im Frühjahr 1999 gerade dies zu tun. Grund war, dass ich zu diesem Zeitpunkt als Außendienstmitarbeiter bei einer Versicherungsgesellschaft arbeitete und sich auf lange Sicht an meinen Einkommens- und Entwicklungsmöglichkeiten nichts mehr verändert hätte. Mein damaliges Problem war, dass ich in den achziger Jahren „nur“ die Realschule besucht hatte und als Abschluss lediglich mit der mittleren Reife aufwarten konnte. Grundvoraussetzung für ein Studium an der FH oder der Uni wäre jedoch zumindest das Fachabitur gewesen. Hieran änderte auch die Tatsache nichts, dass ich eine Lehre als Bankkaufmann absolviert hatte. Sämtliche Maßnahmen zur Verbesserung der Situation schienen mir daher zunächst verschlossen zu sein. Auf dem Arbeitsamt bekam ich dann den Tipp, dass die Ausbildung zum von mir angestrebten Betriebswirt auch auf einer sogenannten Fachschule für Betriebswirtschaft möglich sei. Was ist jetzt eine Fachschule?
Fachschulen bieten eine praxisbezogene, vertiefende Fachbildung und können nach einer einschlägigen Berufsausbildung (in meinem Fall die Lehre zum Bankkaufmann), sowie einer nachgewiesenen mindestens einjährigen Berufspraxis besucht werden. Sie werden sowohl in Teilzeit- als auch in Vollzeitform angeboten. Ziel ist es die Teilnehmer in die Lage zu versetzen Tätigkeiten im mittleren Management auszuüben.
Ich entschied mich für die Vollzeitform, auch wenn ich hierdurch zunächst enorme finanzielle Einbußen zu verzeichnen hatte. Der Vorteil bestand aus meiner Sicht jedoch darin, dass ich mich in den nächsten zwei Jahren voll und ganz auf mein Ziel, die Erreichung des Abschlusses„staatlich geprüfter Betriebswirt“ konzentrieren konnte. Zudem war die einhellige Aussage, dass die Fluktuation im Teilzeitbereich zum Teil über 50 % betrage, da hier die zeitliche Belastung für den Einzelnen sehr hoch ist. Der Zeitaufwand beträgt i.d.R. wöchentlich 16 Stunden, die allesamt Abends oder am Wochenende absolviert werden müssen. Die gesamte Studiendauer umfasst drei Jahre, wobei man sich bei beiden Formen in der zweiten Studienhälfte für ein Schwerpunktthema entscheiden muss. In meinem Fall war dies der Bereich Marketing.
Im Jahr 2000 beendete ich mein Studium mit Erfolg und fand ohne große Schwierigkeiten eine Anstellung im Key Account Management eines großen Energieversorgungsunternehmens. Unterm Strich haben sich die zwei Jahre allemal gelohnt – mein Einkommen stieg in Regionen in die ich ohne das Studium sicherlich nicht hätte vorstoßen können und auch das in meinem alten Job des öfteren aufkommende Gefühl des „Unterfordertseins“ ist durch meine jetzige Tätigkeit nicht mehr vorhanden.
Ich kann nur jedem der auf der Stelle tritt empfehlen sich Gedanken über eine berufliche Weiterbildung zu machen.
Fachschulen gibt es in folgenden Fachbereichen:
I Fachbereich Gestaltung
II Fachbereich Technik
III Fachbereich Wirtschaft
IV Sozial- und Pflegebereich
Fachschulen bieten eine praxisbezogene, vertiefende Fachbildung und können nach einer einschlägigen Berufsausbildung (in meinem Fall die Lehre zum Bankkaufmann), sowie einer nachgewiesenen mindestens einjährigen Berufspraxis besucht werden. Sie werden sowohl in Teilzeit- als auch in Vollzeitform angeboten. Ziel ist es die Teilnehmer in die Lage zu versetzen Tätigkeiten im mittleren Management auszuüben.
Ich entschied mich für die Vollzeitform, auch wenn ich hierdurch zunächst enorme finanzielle Einbußen zu verzeichnen hatte. Der Vorteil bestand aus meiner Sicht jedoch darin, dass ich mich in den nächsten zwei Jahren voll und ganz auf mein Ziel, die Erreichung des Abschlusses„staatlich geprüfter Betriebswirt“ konzentrieren konnte. Zudem war die einhellige Aussage, dass die Fluktuation im Teilzeitbereich zum Teil über 50 % betrage, da hier die zeitliche Belastung für den Einzelnen sehr hoch ist. Der Zeitaufwand beträgt i.d.R. wöchentlich 16 Stunden, die allesamt Abends oder am Wochenende absolviert werden müssen. Die gesamte Studiendauer umfasst drei Jahre, wobei man sich bei beiden Formen in der zweiten Studienhälfte für ein Schwerpunktthema entscheiden muss. In meinem Fall war dies der Bereich Marketing.
Im Jahr 2000 beendete ich mein Studium mit Erfolg und fand ohne große Schwierigkeiten eine Anstellung im Key Account Management eines großen Energieversorgungsunternehmens. Unterm Strich haben sich die zwei Jahre allemal gelohnt – mein Einkommen stieg in Regionen in die ich ohne das Studium sicherlich nicht hätte vorstoßen können und auch das in meinem alten Job des öfteren aufkommende Gefühl des „Unterfordertseins“ ist durch meine jetzige Tätigkeit nicht mehr vorhanden.
Ich kann nur jedem der auf der Stelle tritt empfehlen sich Gedanken über eine berufliche Weiterbildung zu machen.
Fachschulen gibt es in folgenden Fachbereichen:
I Fachbereich Gestaltung
II Fachbereich Technik
III Fachbereich Wirtschaft
IV Sozial- und Pflegebereich
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