Super Size Me (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2008
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von zora84
\"Möchten Sie Super Size?\"
Pro:
unterhaltsam, skurril, nett gemacht
Kontra:
glaubwürdig? Ekeldarstellungen
Empfehlung:
Ja
30 Tage ausschließlich bei McDonalds essen, das ist für die meisten wohl unvorstellbar. Dass einem eine solche Idee ausgerechnet mit prall gefülltem Bauch nach einem ausladenden, nahrhaften Thanksgiving-Essen kommt, wirkt noch unwahrscheinlicher. Dass es dagegen ein Amerikaner war, der diese entwickelte und in dem Dokumentarfilm „Super Size Me“ verwirklichte, wundert nicht wirklich, schließlich sind die USA die fetteste Nation der Welt.
Herzlichen Glückwunsch, sagt da der New Yorker Morgan Spurlock, bisheriger Autor von Theaterstücken, Regisseur von Musikvideos und Entwickler des MTV-Showformates „I bet, you will“. Zu diesem verrückten Experiment inspiriert haben ihn die sich immer mehr häufenden Klagen amerikanischer Bürger gegen Fastfood-Konzerne, die sie für ire Fettleibigkeit zur Verantwortung ziehen wollen.
Spurlock stellt nun die Frage, inwiefern diese Klagen gerechtfertigt sind und wie gesundheitsschädlich Fastfood wirklich ist.
DIE REGELN:
~~~~~~~~~~~
Morgan Spurlock muss alle 3 Mahlzeiten des Tages – Frühstück, Mittagessen, Abendessen, sowie alle Getränke – bei Mc Donalds einnehmen. In den 30 Tagen muss jedes Gericht der Speisekarte einmal gegessen werden, natürlich muss Spurlock alles restlos verputzen.
Wenn er von der Kellnerin gefragt wird, ob er sein Menü in Super Size Größe, dann muss er und nur dann darf er auch Super Size nehmen. Die „Super Size“ Größe ist ungefähr doppelt so groß wie die deutsche Maxi-Portion, das Getränk wird in einem 2-Liter-Becher serviert.
Vor dem Experiment wird Spurlock von 3 Ärzten untersucht, die ihn auch während des Experiment betreuen: Dr. Daryl Isaacs, Ärztin für innere Medizin; Dr. Lisa Ganjhu, Ärztin für Gastroenterologie; und Dr. Stephen Siegel, Kardiologe.
Alle drei Ärzte bescheinigen Morgan vor dem Selbstversuch einen einwandfreien Gesundheitszustand, optimale Blut-, Leber-, und Cholesterinwerte und gute körperliche Fitness.
Sie sagen Spurlock voraus, er werde vermutlich etwas zunehmen, sein Cholesterin werde etwas steigen, doch dramatische Entwicklungen seien nicht zu erwarten....
DAS EXPERIMENT:
~~~~~~~~~~~~~~~~
Am letzten Abend vor dem Start des Experimentes serviert Morgans Freundin, eine besorgte Veganerin, ihm noch ein letztes Abendmahl aus viel frischem Gemüse. Mit dieser letzten Stärkung stürzt sich Morgan frohen Mutes in sein Vorhaben: 30 Tage Burger, Pommes und Coke.
Und anfangs scheint es ihm auch wirklich Spaß zu machen, fröhlich mampfend übersteht Spurlock den ersten Tag ohne besondere Vorkommnisse.
Doch schon am zweiten Tag wird es Morgan zuviel: Über ein halbe Stunde braucht er, bis er sein „Double-Quarterpounder-with-Cheese-Super-Size-Menue“ restlos verzehrt hat, etwa zwei Minuten dauert es, bis es auf unappetitliche Weise wieder den Weg nach draußen gefunden hat.
Doch Morgan gibt nicht auf und quält sich tapfer durch weitere 28 Tage, in denen er insgesamt 25 Pfund zunimmt, über Kopfschmerzen und Atemnot klagt, in Depressionen verfällt, sein Sexleben aufgibt und dabei seinen neuen Cholesterinspiegel von 230 geflissentlich übersieht.
Einer seiner Ärzte riet ihm bereits nach 20 Tagen, das Experiment abzubrechen, so verfettet sei seine Leber, so schlecht sein Gesundheitszustand. Doch Spurlock will das Experiment beenden, auch wenn man ihm deutlich anmerkt, dass diese Sache längst auch für ihn kein Spaß mehr ist.
Doch diese Story nimmt nur einen Teil des Films ein. Spurlock liefert viele skurille Episoden, witzige Details, harte Fakten, genaue Zahlen und detaillierte Hintergrundinformation zum Thema USA und Fettleibigkeit. Wir erfahren, wie sehr die McDonalds-Werbung mit Clown, Kinderspielzeug, Spielplätzen, Happy Meals und sogar eigenen Zeichentrickserien darauf aus ist, gerade Kinder zu erreichen. Wir werden darüber informiert, dass große Fast-Food-Konzerne mittlerweile fast alle Schulkantinen beliefern, dass der Sportunterricht als Pflichtfach fast in allen Schulen abgeschafft wurde und wir sehen, wie alle 5 befragten Kinder auf Bildern zwar Ronald Mc Donald erkennen, aber keiner Jesus, den ein kleiner Junge gar für George W. Bush hält.
Wir erfahren dass Fettleibigkeit nach dem Rauchen die zweithäufigste vermeidbare
Todesursache darstellt und in Begriff ist, Platz eins zu erobern.
Wir hören, dass 37 % der Amerikaner übergewichtig sind, bei den Erwachsenen gar 2/3 der Bevölkerung, wovon 5 % ganze 100 Pfund zu schwer sind.
Wir erfahren, dass jedes dritte Kind, dass im Jahre 2000 in Amerika geboren wurde, im Laufe seines Lebens an Diabetes erkranken wird, sollte sich an den Ess- und Sportgewohnheiten nichts ändern: 60 % der Amerikaner treiben überhaupt keinen Sport.
Die 2 Liter Coke enthält 48 Löffel Zucker.
Mc Donalds unterteilt seine Stammkunden in „Heavy Users“ und „Super Heavy Users“, zweideutige Bezeichnungen, die jedoch ferner das Gewicht, als vielmehr die Häufigkeit der Besuche ausdrücken sollen. Heavy Users kommen einmal die Woche, Super Heavy Users drei bis vier mal. Einen dieser Super Heavy Users lernen wir kennen. Ein spleeniger Typ mit leichter Kohn-Lennon-Ähnlichkeit verputzt im Jahr knapp 800 Burger. Er ist so vernarrt in seinen Fastfood-Laden, dass er hier sogar seiner Freundin den Heiratsantrag machte. Na Mahlzeit!
KRITIK:
~~~~~~~
Ironisch und (im wahrsten Sinne des Wortes) bissig reist Spurlock also durch Amerikas fetteste Bundesstaaten (an erster Stelle steht übrigens Texas), entrüstet und amüsiert sich, deckt Profit- und Machtinteressen der Konzerne auf, und entdeckt skurille Geschichten und witzige Interviewpartner in einem absolut fastfoodverrückten Land.
Ein bisschen eklig, ein bisschen satirisch, ein bisschen politisch.
Ein bisschen in Michael-Moore-Manier.
Denn vieles scheint von Filmen wie „Bowling for Columbine“ abgekupfert zu sein. Auch in „Super Size Me“ finden sich Moore-typische Zeichentrickeinblendungen, schnelle Schnitte und Fakten im Schnelldurchlauf. Auch legt Spurlock eine Michael Moore sehr ähnliche, harmlos scheinende, lauernde Arglosigkeit an den Tag, wenn er seine Interviews führt.
Irgendwie kommt einem „Super Size Me“ also doch irgendwie bekannt vor, auch wenn Spurlock ein wenig netter und umgänglicher, nicht ganz so verbissen wirkt wie Michael Moore das für gewöhnlich in seinen Filmen tut.
Spurlock legt seinen Schwerpunkt sehr auf das Thema Fettleibigkeit, ein Thema bei dem ich mich nun nicht wirklich angesprochen fühle. Wie gesundheitsgefährdend Mc Donalds aber für diejenigen sind, die trotz ausgiebigen Burger-Mampfens nicht oder bloß wenig zunehmen, wird leider gar nicht angesprochen.
Außerdem ist man bisweilen geneigt, anzuzweifeln, ob alle Darstellungen der Realität entsprechen, oder ob nicht vielleicht doch etwas übertrieben und gemogelt wurde.
Etwas unglaubwürdig wirkt zum Beispiel oben erwähnte Jesusbild-Szene, auch einige Straßeninterviews wirken übertrieben oder gar gestellt.
Vielleicht wäre es auch schöner gewesen, wenn Spurlock etwas weg vom Ekel-TV a la „I bet, you will“ gefunden hätte und sich etwas mehr mit den konsuminteressierten Machtstrukturen der Industrie dahinter beschäftigt hätte.
REAKTIONEN AUF DEN FILM:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nach Erscheinen des Films in Australien startete der dortige McDonalds Konzern eines Plakat-Kampagne unter der Überschrift „Seen ‚that movie’?“ – Haben Sie diesen Film gesehen?
Auf Plakaten, Internetseiten und in Tv-Spots wird gezeigt, welche von Spurlock verkündeten Tatsachen in Wirklich nicht der Wahrheit entsprechen sollen. Acht Behauptungen werden hier Punkt für Punkt widerlegt.
Außerdem weisen sie auf neue Joghurts und Salte hin – mit weniger als 10 Gramm Fett.
FAKTEN
~~~~~~~
Regie: Morgan Spurlock
Darsteller: Morgan Spurlock
Dr. Daryl Isaacs
Dr. Lisa Ganjhu
Dr. Stephen Siegel
Bridget Bennett
Filmstart in Deutschland ist der 15.Juli 2004
(Gesehen in der Sneak Preview am 8.7.)
FAZIT:
~~~~~~
„Super Size Me“ anzuschauen lohnt sich sicher. Ob Moral der Geschichte greift und sich die Essgewohnheiten Millionen Amerikaner und Deutscher nun ändern, bleibt zweifelhaft. Mein Freund, der mit mir diesen Film sah und als eine Zwischenstufe zwischen Heavy und Super Heavy User bezeichnet werden dürfte (was man ihm glücklicherweise und beneidenswerterweise nicht ansieht) hat jedenfalls nicht vor, sich in Zukunft gesünder zu ernähren.
Unterhaltsam und witzig wars trotzdem, ich vergebe 3,5 Sterne, aufgerundet zu vier.
Weiterhin guten Appetit wünscht:
Die Fastfood sowieso verabscheuende Zora
Herzlichen Glückwunsch, sagt da der New Yorker Morgan Spurlock, bisheriger Autor von Theaterstücken, Regisseur von Musikvideos und Entwickler des MTV-Showformates „I bet, you will“. Zu diesem verrückten Experiment inspiriert haben ihn die sich immer mehr häufenden Klagen amerikanischer Bürger gegen Fastfood-Konzerne, die sie für ire Fettleibigkeit zur Verantwortung ziehen wollen.
Spurlock stellt nun die Frage, inwiefern diese Klagen gerechtfertigt sind und wie gesundheitsschädlich Fastfood wirklich ist.
DIE REGELN:
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Morgan Spurlock muss alle 3 Mahlzeiten des Tages – Frühstück, Mittagessen, Abendessen, sowie alle Getränke – bei Mc Donalds einnehmen. In den 30 Tagen muss jedes Gericht der Speisekarte einmal gegessen werden, natürlich muss Spurlock alles restlos verputzen.
Wenn er von der Kellnerin gefragt wird, ob er sein Menü in Super Size Größe, dann muss er und nur dann darf er auch Super Size nehmen. Die „Super Size“ Größe ist ungefähr doppelt so groß wie die deutsche Maxi-Portion, das Getränk wird in einem 2-Liter-Becher serviert.
Vor dem Experiment wird Spurlock von 3 Ärzten untersucht, die ihn auch während des Experiment betreuen: Dr. Daryl Isaacs, Ärztin für innere Medizin; Dr. Lisa Ganjhu, Ärztin für Gastroenterologie; und Dr. Stephen Siegel, Kardiologe.
Alle drei Ärzte bescheinigen Morgan vor dem Selbstversuch einen einwandfreien Gesundheitszustand, optimale Blut-, Leber-, und Cholesterinwerte und gute körperliche Fitness.
Sie sagen Spurlock voraus, er werde vermutlich etwas zunehmen, sein Cholesterin werde etwas steigen, doch dramatische Entwicklungen seien nicht zu erwarten....
DAS EXPERIMENT:
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Am letzten Abend vor dem Start des Experimentes serviert Morgans Freundin, eine besorgte Veganerin, ihm noch ein letztes Abendmahl aus viel frischem Gemüse. Mit dieser letzten Stärkung stürzt sich Morgan frohen Mutes in sein Vorhaben: 30 Tage Burger, Pommes und Coke.
Und anfangs scheint es ihm auch wirklich Spaß zu machen, fröhlich mampfend übersteht Spurlock den ersten Tag ohne besondere Vorkommnisse.
Doch schon am zweiten Tag wird es Morgan zuviel: Über ein halbe Stunde braucht er, bis er sein „Double-Quarterpounder-with-Cheese-Super-Size-Menue“ restlos verzehrt hat, etwa zwei Minuten dauert es, bis es auf unappetitliche Weise wieder den Weg nach draußen gefunden hat.
Doch Morgan gibt nicht auf und quält sich tapfer durch weitere 28 Tage, in denen er insgesamt 25 Pfund zunimmt, über Kopfschmerzen und Atemnot klagt, in Depressionen verfällt, sein Sexleben aufgibt und dabei seinen neuen Cholesterinspiegel von 230 geflissentlich übersieht.
Einer seiner Ärzte riet ihm bereits nach 20 Tagen, das Experiment abzubrechen, so verfettet sei seine Leber, so schlecht sein Gesundheitszustand. Doch Spurlock will das Experiment beenden, auch wenn man ihm deutlich anmerkt, dass diese Sache längst auch für ihn kein Spaß mehr ist.
Doch diese Story nimmt nur einen Teil des Films ein. Spurlock liefert viele skurille Episoden, witzige Details, harte Fakten, genaue Zahlen und detaillierte Hintergrundinformation zum Thema USA und Fettleibigkeit. Wir erfahren, wie sehr die McDonalds-Werbung mit Clown, Kinderspielzeug, Spielplätzen, Happy Meals und sogar eigenen Zeichentrickserien darauf aus ist, gerade Kinder zu erreichen. Wir werden darüber informiert, dass große Fast-Food-Konzerne mittlerweile fast alle Schulkantinen beliefern, dass der Sportunterricht als Pflichtfach fast in allen Schulen abgeschafft wurde und wir sehen, wie alle 5 befragten Kinder auf Bildern zwar Ronald Mc Donald erkennen, aber keiner Jesus, den ein kleiner Junge gar für George W. Bush hält.
Wir erfahren dass Fettleibigkeit nach dem Rauchen die zweithäufigste vermeidbare
Todesursache darstellt und in Begriff ist, Platz eins zu erobern.
Wir hören, dass 37 % der Amerikaner übergewichtig sind, bei den Erwachsenen gar 2/3 der Bevölkerung, wovon 5 % ganze 100 Pfund zu schwer sind.
Wir erfahren, dass jedes dritte Kind, dass im Jahre 2000 in Amerika geboren wurde, im Laufe seines Lebens an Diabetes erkranken wird, sollte sich an den Ess- und Sportgewohnheiten nichts ändern: 60 % der Amerikaner treiben überhaupt keinen Sport.
Die 2 Liter Coke enthält 48 Löffel Zucker.
Mc Donalds unterteilt seine Stammkunden in „Heavy Users“ und „Super Heavy Users“, zweideutige Bezeichnungen, die jedoch ferner das Gewicht, als vielmehr die Häufigkeit der Besuche ausdrücken sollen. Heavy Users kommen einmal die Woche, Super Heavy Users drei bis vier mal. Einen dieser Super Heavy Users lernen wir kennen. Ein spleeniger Typ mit leichter Kohn-Lennon-Ähnlichkeit verputzt im Jahr knapp 800 Burger. Er ist so vernarrt in seinen Fastfood-Laden, dass er hier sogar seiner Freundin den Heiratsantrag machte. Na Mahlzeit!
KRITIK:
~~~~~~~
Ironisch und (im wahrsten Sinne des Wortes) bissig reist Spurlock also durch Amerikas fetteste Bundesstaaten (an erster Stelle steht übrigens Texas), entrüstet und amüsiert sich, deckt Profit- und Machtinteressen der Konzerne auf, und entdeckt skurille Geschichten und witzige Interviewpartner in einem absolut fastfoodverrückten Land.
Ein bisschen eklig, ein bisschen satirisch, ein bisschen politisch.
Ein bisschen in Michael-Moore-Manier.
Denn vieles scheint von Filmen wie „Bowling for Columbine“ abgekupfert zu sein. Auch in „Super Size Me“ finden sich Moore-typische Zeichentrickeinblendungen, schnelle Schnitte und Fakten im Schnelldurchlauf. Auch legt Spurlock eine Michael Moore sehr ähnliche, harmlos scheinende, lauernde Arglosigkeit an den Tag, wenn er seine Interviews führt.
Irgendwie kommt einem „Super Size Me“ also doch irgendwie bekannt vor, auch wenn Spurlock ein wenig netter und umgänglicher, nicht ganz so verbissen wirkt wie Michael Moore das für gewöhnlich in seinen Filmen tut.
Spurlock legt seinen Schwerpunkt sehr auf das Thema Fettleibigkeit, ein Thema bei dem ich mich nun nicht wirklich angesprochen fühle. Wie gesundheitsgefährdend Mc Donalds aber für diejenigen sind, die trotz ausgiebigen Burger-Mampfens nicht oder bloß wenig zunehmen, wird leider gar nicht angesprochen.
Außerdem ist man bisweilen geneigt, anzuzweifeln, ob alle Darstellungen der Realität entsprechen, oder ob nicht vielleicht doch etwas übertrieben und gemogelt wurde.
Etwas unglaubwürdig wirkt zum Beispiel oben erwähnte Jesusbild-Szene, auch einige Straßeninterviews wirken übertrieben oder gar gestellt.
Vielleicht wäre es auch schöner gewesen, wenn Spurlock etwas weg vom Ekel-TV a la „I bet, you will“ gefunden hätte und sich etwas mehr mit den konsuminteressierten Machtstrukturen der Industrie dahinter beschäftigt hätte.
REAKTIONEN AUF DEN FILM:
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Nach Erscheinen des Films in Australien startete der dortige McDonalds Konzern eines Plakat-Kampagne unter der Überschrift „Seen ‚that movie’?“ – Haben Sie diesen Film gesehen?
Auf Plakaten, Internetseiten und in Tv-Spots wird gezeigt, welche von Spurlock verkündeten Tatsachen in Wirklich nicht der Wahrheit entsprechen sollen. Acht Behauptungen werden hier Punkt für Punkt widerlegt.
Außerdem weisen sie auf neue Joghurts und Salte hin – mit weniger als 10 Gramm Fett.
FAKTEN
~~~~~~~
Regie: Morgan Spurlock
Darsteller: Morgan Spurlock
Dr. Daryl Isaacs
Dr. Lisa Ganjhu
Dr. Stephen Siegel
Bridget Bennett
Filmstart in Deutschland ist der 15.Juli 2004
(Gesehen in der Sneak Preview am 8.7.)
FAZIT:
~~~~~~
„Super Size Me“ anzuschauen lohnt sich sicher. Ob Moral der Geschichte greift und sich die Essgewohnheiten Millionen Amerikaner und Deutscher nun ändern, bleibt zweifelhaft. Mein Freund, der mit mir diesen Film sah und als eine Zwischenstufe zwischen Heavy und Super Heavy User bezeichnet werden dürfte (was man ihm glücklicherweise und beneidenswerterweise nicht ansieht) hat jedenfalls nicht vor, sich in Zukunft gesünder zu ernähren.
Unterhaltsam und witzig wars trotzdem, ich vergebe 3,5 Sterne, aufgerundet zu vier.
Weiterhin guten Appetit wünscht:
Die Fastfood sowieso verabscheuende Zora
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