Super süß und super sexy (VHS) Testbericht

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ab 8,86
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Erfahrungsbericht von Wusel85

Super Flach und weiter nichts

Pro:

an sich gute Schauspielerinnen

Kontra:

keine richtige Handlung; sehr flache Witze

Empfehlung:

Nein

Zum Film

Super Süß und Super Sexy
(The Sweetest Thing, USA 2002)

Darsteller: Cameron Diaz, Christina Applegate, Selma Blair
Regie: Roger Kumble
FSK: ab 12
Länge: 110 Minuten




Charaktere und Schauspieler

- Christina (Cameron Diaz): Sie ist eine hübsche Blondine, die es liebt mit Männerherzen zu spielen. Erst wird er erobert, dann wird er wieder fallen gelassen. Es soll ja schließlich keine Langeweile aufkommen... Beim männlichen Geschlecht ist sie deshalb schon berühmt berüchtigt.

- Courtney (Christina Applegate): Ebenfalls eine hübsche, wenn auch brünette junge Dame. Sie ist Christina sehr ähnlich. Ihr Motto könnte Lauten: Ein Mann für eine Nacht – klasse. Ein Mann fürs Leben – nein danke.
Nichts desto trotz ist Courtney, nicht zuletzt wegen ihrer üppigen Oberweite, recht beliebt.

- Jane (Selma Blair): Sie ist das Sensibelchen unter den dreien. Nachdem ihr Freund mit ihr Schluss gemacht hat ist sie am Boden zerstört. Bald jedoch geht es in ihrem Liebesleben wieder bergauf...stille Wasser sind ja bekanntlich tief.

Die drei Mädels sind die besten Freundinnen, wohnen zusammen und sind auch ansonsten so gut wie
unzertrennlich.



Story

Als Christina und Courtney freitags abends nach Hause kommen, finden sie ihre Freundin Jane am Boden
zerstört vor: Ihr Freund hat sie nach einer einjährigen Beziehung verlassen...
Um ihre Freundin auf zu muntern nehmen Christina und Courtney Jane mit in ihren Lieblingsclub. Dort versucht Christina Jane mit einem jungen Mann zu verkuppeln - Peter...ohne Erfolg. Ohne lange Umschweife kommt es zu einem kleinen Streit zwischen Christina und ihm...so eine unverschämte Abfuhr kann sie sich schließlich nicht gefallen lassen.
In der Zwischenzeit ergreift Jane selbst die Initiative und beginnt, ohne dass Christina es bemerkt, ein selbst erwähltes Opfer zu umgarnen...mit Erfolg. Courtney hat es ihr übrigens schon lange gleich getan...
Nach einiger Zeit beginnt Christina Gefallen an Peter zu finden. Es ist das erste Mal, dass sie ernsthaft an einem Mann interessiert ist, doch als sie abends zu Hause ankommt weiß sie nicht mehr, als sein Hotel, und dass sein Bruder am nächsten Sonntag heiraten soll.

Nach einem erfolglosen Anruf bei dem Hotel beschließen Christina und Courtney kurzer Hand zu der Hochzeit zu fahren und begeben sich sogleich auf eine verrückte Autofahrt quer durch die Staaten. Unterwegs erleben sie einige lustige, peinliche, skurrile und durchaus auch ekelhafte Zwischenfälle und als sie schließlich bei der Hochzeit ankommen kommt plötzlich alles anders als erwartet...

Als die Beiden wieder nach Hause kommen kommt es gleich noch schlimmer: Jane, die zu Hause geblieben war – schließlich hatte sie ja mit ihrer neuen Bekanntschaft „zu tun“ – hatte ebenfalls kleine Problemchen...


Mehr soll nun an dieser Stelle nicht verraten werden. Wer wissen will, wie die Geschichte ausgeht, soll sich den Film besser selbst anschauen.



Zur Story

Obwohl die Story auf den ersten Blick ganz passabel aussehen mag, war ich doch relativ davon enttäuscht. Der Grund? Wenn man den Film ganz gesehen hat muss man sich irgendwann fragen „Wo war denn jetzt die Story?!“. Kurz gesagt: Es gibt nicht wirklich eine. Nur eine Aneinanderreihung verschiedener Handlungen.
Das Ende des Films ist entsprechend enttäuschend und wenig befriedigend. Ich persönlich hab nach dem Ende immer noch auf das Einsetzen einer Handlung gewartet...



Zur Komik

Ich muss ehrlich zugeben, ich fand die Witze in diesem Film mehr als flach. Obwohl manche Szenen ganz amüsant sind, kann man hier teilweise schon nicht mehr von Niveau sprechen – es gibt keins.
Hinzu kommt, dass Regisseur Roger Kumble scheinbar keinen Sinn für Timing hat: Selbst Stellen, die eigentlich witzig gewesen wären verlieren dadurch einen Großteil ihrer Wirkung. Sehr schade...
Weiterhin ist zu sagen, dass dieser Film nichts für Realitätsliebhaber ist. Als Jane z.B. einen kleinen Unfall mit ihrem Liebsten hat steht plötzlich die ganze Nachbarschaft in der Wohnung um an diesem ach so schrecklichen Erlebnis teil zu haben.



Zur Musik

In diesem Film tauchen zwei „nette“ Gesangeinlagen auf, die ich persönlich am liebsten deleten und in den Papierkorb verschieben würde: Bei einer performen die drei Hauptdarstellerinnen den sogenannten Penis-Song...spätestens hier hat der Film seinen Höhenpunkt an Lächerlichkeit erreicht.



Meine Meinung

Ich war ehrlich enttäuscht von diesem Film. Es gab weder Handlung, noch sonderlich viel akzeptable Komik. Da hätte ich persönlich weit mehr erwartet.
Mich hat der Film an eine ziemlich schlechte Variante von „sex and the City“ erinnert.



Fazit

Ich denke dieser Film ist nur was für Leute, die sich speziell für solche Filme interessieren. Letztendlich gibt es Leute die ihn lieben, und solche, die ihn hassen.
Ich kann ihn nicht wirklich empfehlen. Wer ihn dennoch sehen möchte, der sollte ihn sich vorher aus der Videothek ausleihen und erst dann entscheiden, zu welcher Kategorie er gehört und ob er ihn tatsächlich kaufen will.

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