Super süß und super sexy (VHS) Testbericht

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ab 8,86
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Erfahrungsbericht von Gaja82

Mut, der sich doch gelohnt hat

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Und wieder stellte sich meinem Freund und mir die Frage welchen Film auf unserer Wunschliste wir als nächstes streichen und somit ansehen sollten. Meine Wahl siegte und wir sahen uns
„Super Süß Und Super Sexy“ an. Wir bezeichneten das als mutig, denn die Kritiken und verschiedenen Meinungen zu diesem Film waren und sind ja nicht so der Wahnsinn. Aber mir war eben mal nach Mut und so machten wir uns am 21.10 auf und sahen uns diese Komödie an.

Regisseur:
Robert Kumble (ist das eine Bildungslücke wenn ich den nicht kenne?)

Darsteller:
Cameron Diaz, Christina Applegate, Selma Blair, Thomas Jane, Parker Posey

Originaltitel:
The Sweetest Thing

Homepage:
www.super-suess-und-super-sexy.de

„Erzählen Sie uns von Christina Walters“ heißt am Anfang des Filmes, wo eine die unterschiedlichsten Männer befragt werden. So erfährt man gleich am Anfang etwas von der Hauptperson. Christina lässt sich von keinem Mann auf der Nase herum tanzen. Sie spielt mit den Männern und beendet die Affären gleich am Anfang, da sie Angst vor festen Beziehungen hat. Sie lässt lieber leiden als selbst zu leiden. Und dennoch stehen die Kerle Schlange bei ihr.
Sie ist eine attraktive Blondine, die bei ihren Aufreiß-Touren von ihren zwei Freundinnen unterstützt wird. Da gibt es die frivole Courtney und die schüchterne Jane, welche zu Beginn des Filmes gerade trauert, da ihr Freund Schluss gemacht hat. Und sie aufzuheitern schleppen Christina und Courtney sie mit in eine Disco, wo sich die beiden auf der Tanzfläche, umgeben von Männern, köstlich amüsieren. Doch Jane findet an diesem Abend keinen Gefallen am Flirten und Christina möchte ihr helfen. Sie kneift einem vorbeilaufenden Mann in den Hintern. Dieser findet das nicht wirklich witzig und sagt Christina seine Meinung. Die beiden geraten aneinander, verstehen sich aber nach einigen weiteren Zusammentreffen an diesem Abend doch noch recht gut. Der nette Mann heißt Peter und lädt die Blondine auf den Junggesellenabschied seines Bruders, sowie auf die Hochzeit in der folgenden Woche ein. Christina äußert sich nicht deutlich dazu und geht auch nicht zu dem noch am selben Abend stattfindenden Junggesellenabend, denn in ihr kommt wieder die Angst auf sich zu binden.
Doch in den nächsten Tage bereut sie, dass sie die Einladung nicht wahrgenommen hat und ist nur am Jammern, will aber nicht zugeben, dass sie sich verliebt hat.
Courtney, die ihrer Freundin helfen will, schnappt sich Christina und fährt mit ihr zu der Hochzeit. Auf der langen Fahrt passieren den beiden noch einige nette Sachen, aber sie kommen noch rechtzeitig zur Trauung an. Courtney nimmt schon in der Kirche Platz, während Christina die Toilette aufsucht. Dort trifft sie die heulende Braut und redet ihr Gut zu, denn die Braut hat Angst vor der Hochzeit. Durch das Beireden Christinas fasst sie aber Mut und geht Richtung Altar. Als Christina in die Kirche kommt ist sie geschockt. Der Bräutigam ist ihr Peter. Verzweifelt flüchtet sie und verkriecht sich die nächsten Tage in ihrer Wohnung. Sie weiß aber nicht, dass die Trauung nicht stattfand, da Braut und Bräutigam einstimmig dagegen waren. Christina sieht ein, dass es unfair war immer nur mit den Männern zu spielen und will sich ändern. Sie bekommt Besuch von Peter und die beiden klären alles. Es scheint, als ob mittlerweile alle drei Freundinnen in einer festen Beziehung sind.
Der Film endet mit: „Erzählen Sie uns von Christina Walters!“. Und wer wird befragt? Natürlich Peter. Es löst sich aber schnell auf, dass die beiden doch zusammen und mittlerweile sogar verheiratet sind.
HAPPY END

Der ganze Film ist mit recht lustigen, aber auch peinlichen Szenen gespickt, die Geschmackssache sind. Aber meiner Meinung nach gab es eine Menge zu lachen und ich konnte die schlechten Kritiken nicht ganz nachvollziehen. Ok. Ich gebe ja zu. Der Penis-Song musste nicht sein :-)

Die schauspielerische Leistung war echt in Ordnung.
Cameron Diaz wirkt trotz dieser Rolle sehr sympathisch und natürlich.
Und man sieht: Sie kann wirklich gut tanzen.
Christina Appelgate spielt eher die reifere Verführerin, aber sehr überzeugend.
Könnte mal neue Kleidung mit mehr Stoff vertragen und mit Christina teilen :-)
Selma Blair ist die Dumpfbacke des Films. Beim O-Sex mit dem Gaumen am Piercing am besten Stück des Mannes hängen zubleiben, und dann auch nur noch durch singen vor 50 Leuten davon loskommen, ist schon eine
Kunst :-)
Fand die Darbietung im Großen und Ganzen aber wirklich gut und überzeugend.

Mein Fazit:
Na ja. Typisch amerikanisch kitschig, aber dennoch nett.
Anspruchsvoll ist der Film wirklich nicht und gehört bei mir in die Schublade: „Der ist so doof, dass er schon wieder gut ist“.
Die schlechten Kritiken kann ich nicht ganz nachvollziehen, denn ich habe mich amüsiert du viel gelacht. Natürlich sind es einige Standard-Gags gewesen, aber es war wirklich witzig. Eine gewisse Gruppe an Frauen mit bestimmten Eigenschaften wird sehr gut durch die überzeugenden Schauspieler dargestellt.
Ich kann den Film empfehlen, aber nicht 1 Punkt vergeben. Lege mich auf 2 fest, denn der Film war nicht perfekt, aber durchaus annehmbar. Auch war die Machart nicht wirklich besonders. Die Idee war aber nicht schlecht.
Seht das nicht so eng und beweist auch Mut :-)

Viel Spaß

6 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Gozo-Bernie

    25.11.2006, 23:58 Uhr von Gozo-Bernie
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gruss dem Mittelmeer - bernie